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    Diagnose Lungenkrebs

    Mein Schwager ist am 7.12 ins KH wegen starken Kopfschmerzen.Gestern kam dann due Diagnose Lungenkrebs bösartig


    Er ist 32.Nichtraucher.Seine Mutter hatte mal Brustkrebs


    Kann mir jemand bissle berichten was die nächste Zeit so auf ihm zukommt


    Wie die Heilungschancen stehen


    Danke

  • 26 Antworten

    Soll jetzt nicht böse klingen aber mit den wenigen Informationen kann man dir wenig Tipps geben. Wo genau befindet sich der Tumor? Wie groß ist er? Gibt es Metastasen? Wenn ja, wo?...


    Meine Oma hatte Lungenkrebs am Lubgenfell. Ihr Tumor würde ihres Willen wegen nicht behandelt, sie hat nach der Diagnose noch mindestens ein halbes Jahr ohne weitere Beeinträchtigung gelebt, und dann ging es relativ schnell bergab mit einem langen Todeskampf. Wobei wie schon gesagt, der Tumor wurde nicht behandelt, und hatte zum Zeitpunkt der Diagnose schon viele Metastasen gebildet. Ihr hohes Alter hat sich dann auch nicht positiv ausgewirkt.


    Aber in deinem Fall kann man wirklich NICHTS sagen, weil einfach die Details fehlen.

    Auch wenns schwer klingt rate ich dir, dir jetzt nicht den Kopf mit dem Thema zu zerbrechen, Abstand von Einzelschicksalen und Erzählungen anderer User zu nehmen, das Googeln sein lassen, und einfach ruhig bleiben und weitere Ergebnisse abwarten.

    @ :)

    Zitat

    Kann mir jemand bissle berichten was die nächste Zeit so auf ihm zukommt

    Das ist kaum möglich. Aber ich kenne das Gefühl in den ersten Tagen und Wochen, wenn man darauf brennt, Informationen zu bekommen.


    Ich kann euch nur so viel sagen: es wird der Tag kommen, wo ihr euch mit der Krankheit arrangiert. Das geschieht aber nicht jetzt in Kürze. Diese aufregende Zeit der Diagnosen, Untersuchungen und Behandlungspläne müsst ihr erst einmal durchstehen. Dafür wünsche ich euch viel Kraft und stützt euch gegenseitig - vor allem die Menschen aus seinem nächsten Umfeld und ihn selbst. :)*

    Zitat

    Wie die Heilungschancen stehen

    Die Frage werden nicht einmal Ärzte beantworten. Es können auch Jahre der Ungewissheit werden. Aber auch daran gewöhnt man sich. Nichtsdestotrotz wünsche ich deinem Schwager die bestmögliche Behandlung und Genesung. :)_

    Wenn der Lungenkrebs inoperabel ist und er im Kopf 40 Metastasen hat, dann dürfte jeder, der mal indirekt mit Krebs zu tun hatte, vermutlich aus eben dieser eigenen Erfahrung sagen können, dass das, krass gesagt, verdammt schlecht aussieht. Was deinen Verwandten genau erwartet, kann nur ein Arzt in groben Skizzen sagen, glaube ich. Ich glaube, derartige Aussichten machen jeden traurig und ratlos. Hoffentlich gibt es gute Paliativmaßmahmen ...

    P.S.


    Eine Verwandte hatte in der Lunge Metastasen, die ein Chirurg als operabel einstufte ... was aber wohl eine Fehldiagnose war, da sie (leider ohne Erfolg) mit Chemo behandelt wurden. Ich kenne ein paar Hirntumorfälle, bei denen von Operation auch nicht die Rede war.

    Metastasen im Kopf lassen sich gut bestrahlen.


    Nur weil der Tumor in der Lunge nicht operabel ist, heisst das nicht, dass man gleich stirbt. Ich gehe davon aus, dass mit der Chemo versucht wird den Tumor zu verkleinern, damit ggf doch operiert werden kann. Manchmal hat man auch das Glück, dass ein Stillstand nach der Verkleinerung erreicht wird (falls man nicht operieren kann) und man noch Jahre bei guter Lebensqualität hat.


    Wichtig ist, dass man Zeit gewinnt. Die Forschung ist gerade auf dem Gebiet sehr fix.

    HIRNMETASTASEN


    Therapiehinweise


    Hirnmetastasen gehören zu den gefährlichsten und aggressivsten Formen von Metastasenbildungen. Gefährlich sind Hirnmetastasen vor allem deswegen, weil sie vitale Hirnfunktionen beeinträchtigen und zerstören können. Vielfach kommt es dabei zu Lähmungen, Sehstörungen und Sprachstörungen. In der unmittelbaren Umgebung von Tumorherden bilden sich oft Ödeme, die Folge sind Gewebsquellungen. Bei Hirnmetastasen muss daher schnell und nachhaltig gehandelt werden. Hier ist der Einsatz von Cortison und anderen entzündungshemmenden und entwässernden Maßnahmen ausnahmsweise geboten! Als Mittel der Wahl gilt die operative Entfernung von Hirnmetastasen. Die vollständige Entfernung von Tumorprozessen ist jedoch, mit Rücksicht auf Lage und Ausdehnung der Herde, oft nicht möglich. Verbleibende Tumorreste wachsen meist sehr rasch zu neuen Tumorprozessen heran. Auch dann, wenn "im Gesunden" operiert wurde, kommt es bei Hirnmetastasen häufig schon sehr bald wieder zu Neubildungen. In den nichtoperablen Fällen versucht man herkömmliche Strahlentherapie. Die Erfolge sind jedoch eher bescheiden. Chemotherapeutische Maßnahmen sind bei Hirnmetastasen in aller Regel ohne Aussicht auf Erfolg.


    Behandlungsmöglichkeiten


    Basis-Therapien: Wie bei Lymphknotenmetastasen, jedoch: keine Fiebertherapie!