• Diagnose Lungenkrebs

    Mein Schwager ist am 7.12 ins KH wegen starken Kopfschmerzen.Gestern kam dann due Diagnose Lungenkrebs bösartig Er ist 32.Nichtraucher.Seine Mutter hatte mal Brustkrebs Kann mir jemand bissle berichten was die nächste Zeit so auf ihm zukommt Wie die Heilungschancen stehen Danke
  • 26 Antworten

    Metastasen im Kopf lassen sich gut bestrahlen.


    Nur weil der Tumor in der Lunge nicht operabel ist, heisst das nicht, dass man gleich stirbt. Ich gehe davon aus, dass mit der Chemo versucht wird den Tumor zu verkleinern, damit ggf doch operiert werden kann. Manchmal hat man auch das Glück, dass ein Stillstand nach der Verkleinerung erreicht wird (falls man nicht operieren kann) und man noch Jahre bei guter Lebensqualität hat.


    Wichtig ist, dass man Zeit gewinnt. Die Forschung ist gerade auf dem Gebiet sehr fix.

    HIRNMETASTASEN


    Therapiehinweise


    Hirnmetastasen gehören zu den gefährlichsten und aggressivsten Formen von Metastasenbildungen. Gefährlich sind Hirnmetastasen vor allem deswegen, weil sie vitale Hirnfunktionen beeinträchtigen und zerstören können. Vielfach kommt es dabei zu Lähmungen, Sehstörungen und Sprachstörungen. In der unmittelbaren Umgebung von Tumorherden bilden sich oft Ödeme, die Folge sind Gewebsquellungen. Bei Hirnmetastasen muss daher schnell und nachhaltig gehandelt werden. Hier ist der Einsatz von Cortison und anderen entzündungshemmenden und entwässernden Maßnahmen ausnahmsweise geboten! Als Mittel der Wahl gilt die operative Entfernung von Hirnmetastasen. Die vollständige Entfernung von Tumorprozessen ist jedoch, mit Rücksicht auf Lage und Ausdehnung der Herde, oft nicht möglich. Verbleibende Tumorreste wachsen meist sehr rasch zu neuen Tumorprozessen heran. Auch dann, wenn "im Gesunden" operiert wurde, kommt es bei Hirnmetastasen häufig schon sehr bald wieder zu Neubildungen. In den nichtoperablen Fällen versucht man herkömmliche Strahlentherapie. Die Erfolge sind jedoch eher bescheiden. Chemotherapeutische Maßnahmen sind bei Hirnmetastasen in aller Regel ohne Aussicht auf Erfolg.


    Behandlungsmöglichkeiten


    Basis-Therapien: Wie bei Lymphknotenmetastasen, jedoch: keine Fiebertherapie!

    Von wann ist der Bericht ? Und welche Quelle ?


    In Heidelberg werden Hirntumore und Metas direkt bestrahlt, dass es wenig nutzen soll wäre mir neu.

    In Heidelberg oder bei der Protonenbestrahlung in München muss man auch erst einmal einen Platz bekommen. Das sind keine herkömmlichen Strahlungszentren, sondern seltene und extrem teure Einrichtungen ohne Langzeiterfahrung. Meine Mutter hatte sich auch an Heidelberg gewandt, wurde aber negativ beschieden.

    Ja, das ist klar, dass man da nicht gleich morgen einen Termin kommt. Es gibt aber auch immer mal freie Plätze, weil jemand unfreiwillig abgesprungen ist. Und dass da nur Patienten überhaupt in die engere Auswahl kommen, bei denen das Sinn macht dürfte auch klar sein.


    Ob Langzeiterfahrung oder nicht wäre mir in so einem Fall übrigens sowas von schnurzegal.

    Aktuell geht es mein Schwager nicht gut.Ihm sind die Haare ausgefallen und die Bestrahlung nimmt ihn auch ganz schön mit

    Hallo! 40 Metastasen kann man eigentlich gar nicht glauben - es gibt auch sehr seltene Krankheiten, die sowas vortäuschen! Besonders in dem jungen Alter Deines Schwagers. Auf jeden Fall gehört er nicht in ein kleines Krankenhaus, sondern in eine Universitätsklinik. Ich schicke Euch mal einen Kraftstern mit den besten Wünschen :)*

    Mal wieder was neues


    Mein Schwager hat jetzt Bestrahlung U die Chemotherapie hinter sich


    Januar 17 als ich ihn sah war er körperlich noch ganz fit


    Ostern hat mich fast der Schlag getroffen als ich ihn sah.Total abgemagert.Er fühlt sich kraftlos.


    Er hatte jetzt CT gehabt und demnächst wird es ausgew