Zitat

    Das Chemopatienten häufig nicht essen wollen, liegt auch oft daran das der Geschmack sich extrem verändern kann. Leider wussten wir das bei meinem Vati noch nicht und waren manchmal sauer und meinten dir kann man aber auch garnichts mehr recht machen.

    Die Ärzte haben das meinen Eltern gesagt und ich glaube darüber waren sie seeeeehr dankbar. Es kann halt total frustrierend sein, wenn man sich hinstellt und kocht und am Ende werden nur 2 Bissen genommen...oder wie in den meisten Fällen, meine Schwester hats gerochen und sie wollte es nicht mehr. Und damit wollte sie uns nicht ärgern, sondern es war einfach so...


    Meine Schwester vertrug wie gesagt Hühnersuppe immer. Meine Mama nahm dann also immer zusätzlich eine Hühnernudelsuppe mit.


    Sie aß dann das von beidem was übrig blieb (das was meine Schwester nicht wollte..)...und die Hühnernudelsuppe fror sie portionsweise ein.


    (wenn ich ehrlich bin hat meine Schweste das Krankenhaus-Mitagessen nur ein paar mal gegessen...meine Eltern haben hauptsächlich für sie gekocht...)

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    Was auch immer super gut hilft sind Spaziergänge egal wie groß oder klein sie nach Gesundheitszustand ausfallen, wichtig ist die Bewegung.

    Oh ja. Bewegung hilft bei der Regeneration und auch für die Psyche. Man darf sogar je nach Zustand ruhig Fitness-Training machen, so weit man belastbar ist.

    Zitat

    Die Ärzte haben das meinen Eltern gesagt und ich glaube darüber waren sie seeeeehr dankbar.

    Ich denke, dieser Austausch von direkten Erfahrungen ist auch einer der Hauptnutzen eines solchen Fadens. Jeder Mensch steht am Anfang (auch als Angehöriger) erst einmal allein und völlig unwissend da. Der Austausch ist da sehr wichtig.


    mini_789, wie du siehst, bist du hier nicht allein. Egal, ob praktische Tipps, Erfahrungen oder einfach ein offenes Ohr für deine Sorgen. Du kannst dich hier austauschen und solange du es möchtest, wird hier jemand sein, der dir zuhört und dir antwortet. Zusammen kriegen wir diese doofe Zeit schon irgendwie hin :)z :)*

    Heute morgen, als ich geschrieben habe, ging es mir noch echt gut. Mittlerweile hat sich das geändert.


    Ich habe wieder den ganzen Tag kaum etwas gegessen, nur einen Apfel und 2 Mon Cherie (Achtung Schleichwerbung :-p )


    Jetzt zwänge ich mir mit ach und krach noch eine 5-Minuten-Terrine rein, damit ich wenigstens noch etwas im Bauch habe. Ist auch nicht so wirklich gesund, ich weiß, aber seit letzter Woche ist jegliche Nahrungsaufnahme eine Qual für mich. Ich habe in der einen Woche knapp 6 Kilo abgenommen. Ist jetzt aber auch erstmal nicht sooo schlimm, habe noch ein bisschen was zuzusetzen :-p Nichtsdestotrotz ist mein erster und auch mein letzter Gedanke meine Mama. Ich kann an nichts anderes mehr denken.


    Heute Morgen bin ich erst voller Freude an die Arbeit gefahren, hatte meine Gedanken auch alle beisammen und konnte mich wirklich gut konzentrieren. Dann überkommt es mich irgendwann und es geht fast nichts mehr. Noch dazu habe ich das Gefühl, dass an der Arbeit zur Zeit alle an mir zerren, also alle Kollegen meine ich. Ständig fragen sie "Kannst du mal gucken...? Ich habe da mal ne Frage...". Ich muss mal lernen "NEIN!" zu sagen, hat mein Papa mir heute auch gesagt. Ansonsten gehe ich vor die Hunde :(v


    Immerhin wurde meiner Mama heute noch mitgeteilt, dass sich der Krebs nicht in den Knochen abgesetzt bzw. dorthin gestreut hat. Eigentlich ein kleiner Grund zur Freude, oder?


    Trotzdem wird ihr Husten immer schlimmer und schlimmer. Vermutlich eine Begleiterscheinung der Krankheit? Ich bin heute einfach wieder vollkommen am Boden zerstört :°(

    Ich weiß wie schwer dieser Gedanke für dich ist, nichts desto trotz solltes du essen und das vernünftig, denn wenn du jetzt auch noch schlapp machst ist weder dir noch deiner Mutti noch irgend jemanden geholfen. Die ersten Tage hatte ich auch das Gefühl das ich nichts essen kann, aber es hat die Vernunft gesiegt und iwie ging es dann doch. Das sicherlich noch vorhandene Grfühlschaos wird sicher mit der Zeit etwas besser werden aber vermutlich nicht ganz weg gehen. Das ist auch völlig normal, es ist auch in der momentanen Situation völlig normal das du dich auf Arbeit gestresst fühlst. Vermutlich wissen deine Arbeitskollegen auch nichts, weil du es ihnen nicht erzählt hast. Ich denke das es vlt. gut ist wenn du ihnen etwas sagst, denn so können sie evtl. Gefühlsausbrüche dann besser einordnen und dich so aber auch entlasten.


    Es ist schön das du für deine Mutti/Eltern da bist. Doch bitte, bitte vergiß dich nicht selbst dadrüber, du solltest dir trotzallem Freiräume schaffen und dich nicht ganz verlieren, denn nur so ist die kommende Zeit gut zu meistern. Aber ich weiß das du das gut schaffen wirst.

    Moin Moin, liebe Forumsmitglieder *:)


    Ich habe hier mitgelesen und möchte mich gerne zu diesem Thema äussern.


    Liebe Threaderstellerin, es tut mir sehr leid, dass Deine Mutter so schwer erkrankt ist, aber ich möchte Dir einfach


    ein paar positive Gedanken übermitteln und schreiben, dass Du/Ihr erstmal abwarten müsst und nicht direkt im Seelenleid versinkt...bleibt geduldig.


    Stelle mich mal kurz vor. Bin Tina, gerade 45 geworden und bin selbst erkrankt. Die Diagnose bekam ich Anfang Mai 2016.


    Adenocarcinom 4 cm gross, mit Lymphknotenbefall im linken Oberlappen, eine Lungenmetastase und es war ein Zufallsbefund.


    Ausgehend waren plötzlich auftretende neurologische Ausfälle: meine Zunge rollte sich plötzlich ein und wollte aus dem Mund rausschnellen, tat sie aber nicht, es war nur das Gefühl, ich war dabei bei vollem Bewusstsein, dauerte auch nur 3-5 Sekunden, nur sprechen konnte ich ca. 10 Min. nicht. Meine Kollegin brachte mich zum Arzt und wir beide, also der Arzt und ich tippten auf Schlaganfall, weil ich schon Jahre an einem sehr hohen Blutdruck litt und es also nahe liegend war, das dort etwas nicht in Ordnung war....nach einer eingehenden Untersuchung konnten wir das aber aus schließen.


    Mir ging es wieder gut und ich setzte mich wieder an meinen Arbeitsplatz und arbeitete einfach weiter :)D


    Im Laufe des Tages bekam ich aber noch zweimal diese kleinen Anfälle und entschloss mich nach dem Dritten, dass ich besser mal in Krankenhaus fahre, denn normal ist das nicht. So packte ich schon meinen Trolli mit Kleidung für die nächsten Tage, denn ich wusste, dass ich erstmal im Krankenhaus bleibe. Arbeite selber in einem medizinischen Beruf und konnte diese *Vorboten* gut einschätzen. Es wurde ein CT gemacht und entdeckt wurde erstmal eine zwei cm grosse Raumforderung mit einem grossen Ödem (Wasseransamlung') entdeckt, die wohl diese neurologischen Ausfälle verursachte.


    Ich kann von Glück reden, dass ich ins Krankenhaus fuhr, wobei mich dort alle belächelten, weil ich direkt mit meinem Trolli und Rettungswagen angerollt war, es mir bis auf die Sprachstörung gar nicht schlecht ging auch vom letzten Urlaub auch noch sehr gebräunt war und überhaupt nicht krank aussah ":/ ....das Lächeln der Ärztin und med. Personal war allerdings nicht mehr zu sehen, als man mir die Erstdiagnose überbrachte.


    Wie schon vermutet wurde ich aufgenommen und am nächsten Tag folgten sämtliche Untersuchugen die man sich denken kann, man wollte den Primärherd finden also das *Mutterschiff* lokalisieren, welches man dann auch in der Lunge fand.


    Natürlich war ich im ersten Augenblick geschockt, habe aber die Erstdiagnose direkt akzeptiert und blieb ganz ruhig. Ich konnte ja nichts daran ändern. Auf Nachfrage wurden mir eine Überlebenszeit von 3-6 Monate prognostiziert. Okay %-| dann muss ich ja Gas geben um noch einige Sachen zu regeln ":/


    Wurde von dem Krankenhaus zu einem anderen Krankenhaus überwiesen, die auf Krebserkrankungen spezialisiert sind und in enger Zusammenarbeit stehen. Dort wurde ich wieder stationär aufgenommen und es wurden weitere Untersuchungen gemacht, Bronchoskopie, Darmspiegelung, Cintigraphie, diverse Blutuntersuchungen etc. Die Diagnose war gesichert, nur wurden im MRT nicht nur die eine Hirnmetastase gesichtet sondern direkt 5 in unterschiedlicher Grösse.


    Ich bekam den Therapieplan; 10 Ganzkopfbestrahlungen (ausser Haarausfall ohne Komplikationen) danach sechs Zyklen Chemotherapie, erst mit Cisplatin; Alimta;Avastin, ab dem Dritten Zyklus Carboplatin, Alimta und was soll ich sagen, bei mir ging bisher alles in Remision, die Hirnmetas wurden weites gehend weg bestrahlt und der Primärtumor und auch die Lungenmeta. sind deutlich verkleinert und durchlässiger geworden. Ich hatte auch kaum Nebenwirkungen, nur anfangs eine Mundentzündung, Appetitmangel und durch das viele Kortison bekam ich das Cushing-Syndrom, verlor Muskelatur brach mir deswegen den Zeh, sah aus wie ein Pfannkuchen, der Körper veränderte sich total....habe so langsam das Kortison ausgeschlichen und nun ist alles wieder normal. Heute 9 Monate nach der first-line-therapie bin ich in der Erhaltungstherapie und mir geht es gerade sehr sehr gut, kein Husten, keine Atemnot keine anderen Beschwerden. Habe eine Reha beantragt, gehe aber auch noch Vollzeit arbeiten, habe meine Arbeit auch nie unterbrochen und das war für mich sehr sehr hilfreich.


    'Was ich Dir sagen möchte, auch wenn der Text jetzt etwas länger geworden ist, ist; Macht Euch im Vorfeld nicht so sehr viele Gedanken und Sorgen, Deine Mama lebt noch und versucht einfach nicht so viel über die Krankheit nachzudenken. Akzeptiert einfach, dass das Leben eben nicht unendlich ist und das ein starker und positiver Wille wirklich Berge versetzen kann. Versucht einfach das Leben so normal wie es eben möglich ist weiter zu leben, unterstütz Euch und redet ruhig über die Nebenwirkungen, die diese Therapie vielleicht mit sich bringt.


    Bin gerne für Dich da falls Du noch irgendwelche Fragen hast.


    Drücke ''Euch allen ganz fest die Daumen und immer schön Kopf hoch :)_


    LG Tina

    Hallo ihr Lieben,


    bin leider nicht früher dazu gekommen, mich zu melden.


    Es gibt einige, dem Gesamtumstand entsprechende, gute Nachrichten.


    Meine Mama ist gestern erstmal aus dem Krankenhaus entlassen worden. Leider hatte sie sich letzte Woche noch eine fiebrige Erkältung zugezogen und musste mit Antibiotikum behandelt werden, wodurch sich der Entlassungstermin auf gestern verschoben hat. Wie der Arzt mir sagte, sind durch die bisherigen Untersuchungen keine weiteren Metastasen nachgewiesen worden. Das bedeutet der Tumor hat weder in die Knochen, noch ins Gehirn oder andere Organe gestreut. Heute muss sie ins sogenannte PET/CT. Sicher kennen das einige von euch, oder? Hier soll nun nochmal geschaut werden, ob es stimmt und wirklich nirgendwo sonst noch Metastasen sind. Mit dieser modernen Methode kann da wohl nochmal genauer nachgeschaut werden. Außerdem haben wir die Info bekommen, dass meine Mama operiert werden kann. Obwohl der Tumor wohl sehr groß ist, liegt er wohl relativ günstig, sodass der Chirurg ihn gut erreichen kann und ihn operativ will. Man hat mir außerdem noch erklärt, dass er bei der OP dann nicht nur den Tumor selbst entfernt, sondern auch umliegendes Lymphgewebe um auch dieses pathologisch untersuchen zu lassen.


    Anschließend wird dann entschieden ob meine Mama noch eine ergänzende Chemo braucht oder nicht.


    Alles in allem also gar nicht soooo schlechte Nachrichten oder? Ich bin auf jeden Fall ziemlich froh, dass der Chirurg sagt, dass er den Tumor entfernen will. Vielleicht ist es ein bisschen naiv von mir, aber ich denke mir, was weg ist, ist weg. Auch wenn sie danach noch eine Chemo braucht, so ist der Hauptübeltäter ja erstmal raus.


    Wie kann ich mir sowas eigentlich vorstellen? Schneidet er dann auch einen Teil der Lunge weg? Kann man dann überhaupt noch richtig atmen?? Laut dem Arzt in der Klinik in der meine Mama war stehen die Heilungschancen nicht schlecht. Das gibt mir wahnsinnig viel Hoffnung und siehe da, selbst mein Appetit ist zurück gekehrt. Jetzt, wo ich weiß, was los ist und wie es weitergeht.


    Leider hat meine Mama durch den Aufenthalt im Krankenhaus nochmal sehr abgebaut. Klar, sie lag die letzte Zeit durch das Fieber und die Erkältung ja auch nur im Bett. Sie hat nochmal abgenommen und ist sehr schwach, also zumindest schwacher als sonst. Mein Papa versucht sie jetzt zu animieren, sich nicht hängen und gehen zu lassen, sondern sich aufzurappeln, damit ihr Kreislauf wieder in Schwung kommt und die Muskeln sich nicht noch mehr abbauen.


    Morgen werde ich sie mal zu Hause besuchen. Ich bin sehr froh, sie jetzt erstmal wieder zu Hause zu wissen. Da kann sie ein bisschen Kraft tanken für das, was in der nächsten Zeit noch alles auf sie zukommt.


    So, das war's erstmal von mir... Ich wünsche euch einen schönen Start in den Tag *:)

    Zitat

    Alles in allem also gar nicht soooo schlechte Nachrichten oder?

    Die OP und eine eventuelle Chemo werden belastend sein, aber es ist auf jeden Fall eine lebensverlängernde Maßnahme. Operieren ist die beste Art, einen Krebs loszuwerden. Unter diesen Umständen sind das bislang die besten Nachrichten, die man in einer solchen Situation kriegen kann :)^

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    Wie kann ich mir sowas eigentlich vorstellen? Schneidet er dann auch einen Teil der Lunge weg? Kann man dann überhaupt noch richtig atmen?

    Meiner Mutter wurde damals ein Viertel des Lungenflügels entfernt. Ein Jahr später machte sie schon wieder Wanderungen in Südtiroler Höhenlagen. Ein bisschen kurzatmiger vielleicht, aber die Organe des Menschen haben erstaundliche Reserven. Sie sollte sich ohnehin viel bewegen, auch schon vor der OP.

    Zitat

    Das gibt mir wahnsinnig viel Hoffnung und siehe da, selbst mein Appetit ist zurück gekehrt.

    Das freut mich zu hören. :)_


    Wie habe ich dir einst geschrieben: das Warten ist das Schlimmste. Aber solange therapiert wird, besteht Hoffnung.

    Hallo erstmal , schön das es so eine seite gibt , mit Menschen die ähnliche Schiksaale erleben.Manchmal kommt es mir so vor als ob mich keiner verstehen will, od kann. Ich fühle mich alleine und bin mit allem überfordert. Meine mama (54) hat seid einem jahr starke rückenschmerzen war mehrfach bei hausarzt hat nur ibuprofen bekommen , i-wann eine überweißung zum orthopäden . Die haben gesagt ist nix ,& 8 mal krankengymnastik geschrieben. Danach wurden die schmerzen noch schlimmer. Wir haben darauf bestanden das sie ins kh geht . Die haben ihr ein termin für 14.02.17 gegeben . Vor 2 wochen dann halbseitenlähmung daraufhin kam sie in eine neuroklinik. Weil alle krankenhäuser voll wären. Nach mrt, ct und röntgen hat sich rausgestellt das das ganze gehirn mit metastasen voll is . Etwas später wurde der haupttumor in der lunge entdenkt . Wir wissen auch noch nicht ob kleinzellig od nicht .. Außerdem wurden metastasen in den nebennieren, der leber und der knochen entdeckt . Danach kam sie in die uniklinik . Das sieht für mich ziemlich schlecht aus weil es schon so viel gestreut hat , aber tdm will ich die hoffnung nicht aufgeben und meiner mutter auch nicht nehmen weil es für mich so unreal ist . Seid tagen will ich mit einem arzt sprechen und nie findet jmd die zeit diese ungewissheit macht einen fertig . Meine mutter sieht noch ziemlich gut aus , aber langsam bekommt sie starke depressionen. Ich möchte einfach eine ungefähre lebenerwartung . Genau sagen kannman es sowieso nicht weil jeder fall einzigartig ist aber vieleicht kann ich das dann besser realisieren . Danke

    Erst einmal ein herzliches Willkommen auch wenn der Anlass kein schöner ist.


    Bei deiner Mutti ist ein ähnlicher Befund wie damals bei meinem Vati auch mit Metastasen im Gehirn waren keine. Es bekam eine palliative Chemo und später dazu Bestrahlung um die Schmerzen etwas zu bekämpfen. Bei ihm hatten sie gleich eine Maximale Lebenserwartung von 6 Monaten bis zu einem Jahr gesagt. Ein Jahr und 16 Tage später ist er verstorben. Aber eine genaue Prognose kann und wird vermutlich wohl kaum einer geben. Da es durch die Chemo schon passieren kann das sich der Tumor verkleiner so das er operabel wird, richtet sch auch nach der genauen Lage auch können sich die Metastasen zurück bilden. Bei dieser Erkrankung ist alles und nichts möglich. Damit sich die Depressionen bei deiner Mutti nicht manifestieren wäre es gut wenn sie die Hilfe eines Psychoonkologen in Anspruch nehmen würde, diese könnt ihr als Angehörige auch in Anspruch nehmen.


    Ich wünsche euch ein gutes Anschlagen auf die Therapie und viel Kraft für die kommende schwere Zeit. Ich lasse euch mal ein paar Kraftsterne da :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

    Hey, :) danke für deine antwort , heute kam der Befund.:( . .. Der Arzt meinte es gäbe keinerlei chanchen mehr . Am Montag bekommt sie 12 mal strahlentheraphie für die Hirnmetastasen.danach soll sie chemo bekommen . Er meinte man muss abwarten ob es überhaupt anschlägt . Helfen würde nichts mehr nur um die zeit etwas zu verzögern . Zu einer möglichen lebenserwartung wollte er sich nicht äußern. Er meinte nur bei so einem fall wären 2 jahre das max. Aber bei meiner mutter sehr unwahrscheinlich . Es wäre schon zuweit fortgeschritten. Palliativmediziner waren schon ein paar mal da. Aber meine mutter verweigert es. Wir wissen es ja erst 2 wochen . Ich denke zu einem späteren Zeitpunkt. Wird das inanspruch genommen. Meine mom realisiert es auch nicht das sie sterben wird . Sie ist momentan nicht klar im kopf. Ich denke sie wird dieses jahr noch sterben😪!! Ich muss es erstmal selbst verarbeiten und für sie da sein.. Das mit deinem dad tut mir sehr leid😔Ich will gar nicht wissen wie es endet blutspucken ersticken od sonst was . Sich damit abzufinden is auch nicht leicht bin 24 und wollte noch einiges mit ihr erleben😔. Danke für deine antwort lg

    Geniesst infach die Zeit die ihr noch miteinander habt. Leider konnte ich nicht so oft bei meinen Eltern sein wie ich gewollt hätte, da wir rund 200 km weit entfernt wohnen. Mein Mann hat mich damals noch Hals über Kopf noch am Abend zu meinen Eltern gefahren und dann wieder zurück weil er dann den nächsten Tag arbeiten musste. So konnte ich mich wenigstens dann noch von meinem Vati verabschieden. Er ist dann trotz vorheriger Schnappatmung ganz friedlich eingeschlafen. Das kann ich mir denken das ihr noch vieles gemeinsam vor hattet. So lange wie es der Gesundheitszustand von deiner Mutti zulässt macht alles was euch Spass macht. Es ist egal wie alt man ist, diese Situation ist immer schwer. Deine Mutti kann stolz auf dich sein, das du so für sie da bist :)^ Wenn du reden magst, bin ich gerne bereit dir zuzuhören hier oder per PN ist egal.


    Das deine Mutti nicht realisieren will das sie sterben wird ist auch vollkommen normal, es ist ein gewisser Schutzreflex. Aber so lange sie auch selbst nicht aufgibt und sie Hoffnung hat ist vieles leichter zuertragen und so können auch Selbstheilungskräfte gut aktiviert werden. Und Wunder gibt es ja immer wieder. Mein Vati hatte auch bis zum Schluß nie die Hoffnung aufgegeben. Ich wünsche euch sehr da die Therapie sehr gut anschlägt und ihr noch viele schöne gemeinsame Stunden habt. :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

    Ja da hast du recht . Ändern kann man sowieso nichts. Ich versuche für sie dazu sein & es zu genissen . Das brauch sie auch .. Leider wohn ich auch nicht mehr daheim und hab nicht täglich die möchglichkeit ins kh zu kommen . Da ich sehr blöde arbeitszeiten habe .& kein auto . Aber ich versuche so oft wie möglich da zu sein . Ich hoffe sie darf bald heim


    Nach der therapie.ja das ist gut das du dich verabschieden konntest. Dein dad hat ja deine liebe gespürt , auch wenn du nicht so oft dacsein konntest . Ich will auch das meine mama kämpft .. Wunder können immer passieren.& sie soll solange sie noch hier is sich gut fühlen. Dankeschön das tut gut . Jmd der das selber nicht erlebt hat , kann einiges nicht verstehen wie man sich fühlt , denkt od durchmacht!! Wie hast du diese ganze situation überstanden ? Es ist schwer für mich damit klar zukommen .. Danke das können wir gebrauchen , auch danke für dein offenes ohr 😊

    JA wie habe ich die Zeit überstanden, immer im Zwiespalt hin und hergerissen zwischen dem Wunsch meinen Vati solange wie möglich zu behalten und trotzdem dem eigentlich widerspüchlich das das leiden so schnell wie möglich für ihn vorbei ist. Habe selbst immer versucht Optimismus zu verbreiten obwohl ch mir der Lage sehr bewußt war, da ich 30 Jahre im Gesundheitsbereich gearbeitet habe. Doch das hat mir dabei auch nicht geholfen mit Abstand ranzu gehen, sondern war da eher noch hinderlich, weil man viel zuviel wußte.


    Letztendlich ist dadurch die Familie auch weiter zusammen gerückt und es zeigte sich auch wer die wahren Freunde sind in der Zeit. All die kam in den letzten 2 172 Jahren selber zugute da ich vor 2 1/2 Jahren selber an Brustkrebs erkrankte. Aber irgendwie geht das Leben weiter und man freut sich jeden Tag des Lebens und freut sich an Kleinigkeiten.


    Wie geht es dir selber, denn das ganze ist doch recht schwer zu verdauen.?


    LG

    Jaa das ist schon schwer alles . Ich versuche auch optimistisch zu bleiben und stark zumindest vor meiner mom . Damit sie sich gut fühlt. Naja einerseits ist es gut das man alles weiß, andererseits nimmt es einem schon die hoffnung . Aber tdm habe ich noch Hoffnung . Ja man merkt allerdings wirklich wer ware freunde sind . Gleichzeit ist es auch traurig , weil man von einigen sowas nicht erwartet hätte. Das wichtigste ist das wir al familie zs halten & das tun wir auch . Ohh das tut mir leid 😔😱konntest du operriert werden ?& wie geht es dir damit? Jaa ich hab momente ,da ist mir alles klar ,weil ich ja weiß was kommen wird & dann kommt meine trauer über mich . Natürlich wenn ich alleine bin .& dann frag ich mich wie ich das alles schaffen soll . Und ganz oft verdräng ich es und will es nicht war haben weiö das ganze auch erst vor 2 wochen passiert ist.es macht mich noch fertig weil letzen sommer meine oma an darmkrebs erkrankt ist . Aber man konnte es operieren und es geht ihr wieder einigermaßen gut . Davor das jahr sind 2 meiner cousinen an brustkrebs erkrankt .& jetz meine mama lungenkrebs .. Das alles hintereinander macht einen schon kaputt . Normalerweiße ist nächsten sommer meine hochzeit geplannt aber ich überöege spontan unter der familie dieses jahr zu heiraten. Weil ich möchte unbedingt das meine mama dabei ist & es miterlebt. Manchmal könnte ich zs brechen weil mir ales zuviel ist mit vollzeit arbeiten kh dies das .dann versuch ich klar zu kommen . Weil meine mom mich braucht . Für sie muss ich stark sein . Lg 😊

    Danke der Nachfrage, mir geht es soweit gut. hatte 2 BET OP's und Chemo, Bestrahlung und jetzt Antihormontherapie. Es sind zwar einige Nachwirkungen geblieben aber mit denen kann man leben. Seit 10 Monaten gehe ich wieder arbeiten. Wenn ich an deiner Stelle wäre würde ich das mit der Hochzeit versuchen so schnell es für euch möglich ist dieses Jahr noch über die Bühne zubringen. Deine Gedanken in die Richtung finde ich sehr gut, das wäre auch für deine Mutti gut und würde ihr sicher einen guten Anreiz geben sich nicht aufzugeben. Mein Vati hatte auch zum erklärten Ziel das er die Hochzeit von meiner Großen miterleben konnte. Dies hat er auch wunderbar geschafft. Wir hatten dort wo wir gefeiert hatten einen extra Raum wo er sich zurückziehen konnte und hm ein Klappbett mit gemommen dieses zusätzlich abgepolstert. Er hat diesen Tag sehr genossen. Leider hatte er es nicht mehr geschafft bis sein Urenkel geboren wurde.


    Es ist leider wirklich so das Freunde sich zuückziehen von denen man es am wenisgten erwatet hätte und andere gerade hier ihre Freundschaft beweisen aber auf die kann man dann wirklich echt bauen.


    Wenn du der Meinung bist das dir alles über den Kopf wächst, kannst auch du Psychoonkologische Hilfe in Anspruch nehmen die steht dir zu genau wie deriner Mutti oder deiner Familie. Da schlägt bei euch ja das Schicksal auch in geballter Ladung zu, das tut mir sehr leid.


    Mir ging es auch so ds ich wenn ich alleine war oft gewent habe aber es ist auch gut und richtig so diese Emotionen zuzulassen, sonst würde man daran zerbrechen. :°_ :)_

    Hallo alle zusammen,


    ich wollte mich mal wieder melden ;-)


    Nachdem meine Mama nun 2 Wochen zu Hause war, ist sie seit gestern wieder im Krankenhaus. Leider kann der Tumor doch nicht operiert werden, sodass nun die Chemotherapie beginnt. Wobei, ganz richtig ist die Aussage auch wieder nicht, denn eigentlich soll bei ihr wohl erstmal eine Immuntherapie begonnen werden. Das war zumindest der Stand von letzter Woche. Gestern wurde nun leider festgestellt, dass sich in den 2 Wochen seitdem sie das letzte Mal da war, Wasser in der Lunge gebildet hat (oder um die Lunge herum?). Dieses soll nun heute punktiert werden und Gewebe soll irgendwie auch nochmal entnommen werden, was ich ehrlich gesagt nicht so ganz verstanden habe ":/ Das wurde doch schon vor 4 Wochen entnommen und eingeschickt und natürlich auch untersucht. Da kann sich doch in 4 Wochen nichts dran verändert haben oder? Ich bin ja kein Fachmann, aber so langsam sollten sie nun wirklich mal beginnen. Im Moment wird jede Untersuchung nochmal gemacht, also die selben die schon vor 2-3 Wochen gemacht wurden. Ist das normal? Blutabnahme und Röntgenbild das sehe ich ja ein, aber ist alles andere wirklich nötig? Okay die Punktion natürlich schon, das Wasser muss ja weg, aber die Ärzte müssen sie doch nicht nochmal durch alle Untersuchungen schicken. Die wissen doch mittlerweile was los ist.. Ich bin echt sauer, dass wieder nur untersucht, untersucht, untersucht wird und einfach nichts passiert %-| Also nichts was den Krebs eindämmt %-| %-| %-| Jetzt ist ja erstmal Wochenende, da passiert eh erstmal wieder nichts. Ich bin zwar froh, dass sie nun endlich wieder in der Klinik ist, aber so langsam sollten sie mal mit der Therapie starten, oder?

    @ mini_789

    Das ist ja weniger schön das nun doch nicht operiert werden kann. Da sich Wasser in der Lunge gebildet hat muss dies erst abgezogen werden, das erleichter dann ja auch wieder die Atmung. Es ist auch richtig das auf grund dessen alles noch einmal abgeklärt wird und der Therapieansatz könnte sich also auch noch einmal ändern. Diese Untersucheungen werden sich auch während der Thearpie in regelmäßigen Abständen immer und immer wieder, wiederholen dies ist notwendig um zu sehen ob diese anspricht oder ob man sie umstellen muss. Das sich der Zustand deiner Mutti in diesen 4 Wochen geändert hat ist auch darin ersichtlich das sich das Wasser gebildet hat. ich denke das auch deshalb alles noch mal geprüft wird ob die angedachte Therapie nicht schon im Vorfeld geändert werden muss. Leider ist die Zeit des Wartens die schimmste. Versuche die Ruhe zu wahren auch wenn es schwer fällt, den aus unserem Optimismus ziehen die Betroffenen sehr viel Kraft. Ich weiß, das es sehr schwer ist, aber wenn ich alleine war gab es sehr sehr viele Tränen die dann auch einen Teil der Ängste und Wut mit fort spülten und befreiend wirkten.


    Wie geht es denn deiner Mama nach der Punktion, hoffe doch sehr das es ihr besser geht. Ich wünsche euch viel viel Kraft für die nächsten Tage und trotz allem viele schöne gemeinsame Stunden. Ich lasse euch mal ein paar Kraft Sterne da :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

    Hallo April,


    gestern waren wir nochmal bei ihr um sie zu besuchen.


    Die Punktion und damit einhergehend auch dich Probenentnahme hat sie gut überstanden :)^ Auch wenn es sich komisch anhört, habe ich das Gefühl, dass es ihr im Krankenhaus besser zu gehen scheint als zu Hause. Vermutlich fühlt sie sich da im Moment am besten aufgehoben und auch wenn bisher noch nicht so viel passiert ist, hat sie vielleicht das Gefühl, dass man ihr bald helfen wird. Inzwischen hat sie schon 25 kg abgenommen :°( Aber der Appetit scheint wieder etwas mehr zu werden, seitdem sie dort ist.


    Leider spielt dafür ihr Kreislauf etwas verrückt. Ich meine, das ist ja vielleicht auch klar, wenn der Körper so viel Gewicht innerhalb kürzester Zeit verliert... Vorher hatte sie Bluthochdruck, jetzt ist der Blutdruck permanent zu niedrig. Ich denke aber, solange die Schwestern und Ärzte die Werte im Blick haben, werden sie schon irgendwas machen, damit er wieder nach oben geht. Das erklärt natürlich auch, wieso sie sich in letzter Zeit so wackelig auf den Beinen gefühlt hat und so blass und schlapp war.


    Naja alles nicht so einfach, aber ich hoffe, dass es nun bald losgehen kann mit der Therapie (egal mit welcher nun auch immer) ":/

    Hallo April,


    gestern waren wir nochmal bei ihr um sie zu besuchen.


    Die Punktion und damit einhergehend auch dich Probenentnahme hat sie gut überstanden :)^ Auch wenn es sich komisch anhört, habe ich das Gefühl, dass es ihr im Krankenhaus besser zu gehen scheint als zu Hause. Vermutlich fühlt sie sich da im Moment am besten aufgehoben und auch wenn bisher noch nicht so viel passiert ist, hat sie vielleicht das Gefühl, dass man ihr bald helfen wird. Inzwischen hat sie schon 25 kg abgenommen :°( Aber der Appetit scheint wieder etwas mehr zu werden, seitdem sie dort ist.


    Leider spielt dafür ihr Kreislauf etwas verrückt. Ich meine, das ist ja vielleicht auch klar, wenn der Körper so viel Gewicht innerhalb kürzester Zeit verliert... Vorher hatte sie Bluthochdruck, jetzt ist der Blutdruck permanent zu niedrig. Ich denke aber, solange die Schwestern und Ärzte die Werte im Blick haben, werden sie schon irgendwas machen, damit er wieder nach oben geht. Das erklärt natürlich auch, wieso sie sich in letzter Zeit so wackelig auf den Beinen gefühlt hat und so blass und schlapp war.


    Naja alles nicht so einfach, aber ich hoffe, dass es nun bald losgehen kann mit der Therapie (egal mit welcher nun auch immer) ":/