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    Im Oktober im Krankenhaus(wg. der Faszikulationen) war beim Thorax Röntgen alles normal, aber hab schon gelesen, dass man das kleinzellige da nicht unbedingt drauf sieht.

    Oh, was hat man denn dann bloß bei meiner Mutter im Thorax-Röntgen gesehen? Hatte sie am Ende doch kein kleinzelliges Bronchialkarzinom? Haben die die Bronchoskopie und Biopsie dann völlig umsonst gemacht?


    Sie hatte auch NIE Blut im Sputum. Sie hatte lediglich über längere Zeit einen sehr trockenen Husten. Fast wie ein Reizhusten.


    Hmmmm an was ist sie denn nur dann innerhalb von 7 Monaten verstorben?


    Aber klar, ein Hypochonder springt natürlich sofort auf eine Aussage, die die irrationale Angst bestätigt sofort an.


    Ich denke nicht, dass die bei Dir eine so aufwendige Diagnostik fahren, ohne auch nur den geringsten Anlass dafür zu haben.


    Kleinzellig heißt ja nicht, kleiner Tumor. Und JA, wenn der Symptome verursacht, sieht man ihn im Röntgenbild. Zwar wohl nicht als Bronchial-CA, aber wohl als Tumor(verdacht) und dann folgt halt die entsprechende weitere Diagnostik.

    Hallo Joker91


    Ich hab halt son Foreneintrag irgendwo gelesen, dass da einer Husten hatte, im Röntgen war alles gut. Die haben ihn heim geschickt. Und der Husten hörte wohl nicht auf, deshalb CT und dann die Diagnose.

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    Ich habe aber auf Wikipedia gelesen, dass **bei dem kleinzelligen Bronchialkarzinom genau diese Zuckungen mit Abbau der Muskulatur der linken Hand ein paraneoplastisches Syndrom sein können.

    Ja, da sollte man sich dann auch genauer informieren, statt aus irgendwelchen Halbinformationen sich etwas zusammenzubasteln, was vermeintlich zu deinem Fall passt.


    Paraneoplastische neurologische Syndrome äußern sich nicht in deiner Klinik, die lediglich aus Zuckungen und eingebildetem Muskelabbau besteht.


    Paraneoplastische Syndrome können in Einzelfällen der Tumorerkrankung einige Jahre vorausgehen (wobei 5 Jahre schon eine extrem lange Zeit wären und ein paraneoplastisches Syndrom nahezu ausschließen). Zudem schreiten diese neurologischen Krankheitsbilder in der Regel sehr schnell fort und machen schwerwiegende Behinderungen. Was alles nicht auf dich zutrifft.


    Ein PET/CT ist in deinem Fall totaler Schwachsinn. Das macht man nur bei begründetem Verdacht auf einen okkulten Tumor, bei CUP Syndrom und beim Follow Up sowie als Staging bei bestimmten Krebsarten (insbesondere Lungenkrebs und Lymphome)

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    Blut im Sputum ist immer ein Notfall für den Lungenfacharzt,

    Unsinn. Wenn da nur so ein paar Schlieren drin sind, ist es viel wahrscheinlicher, dass es nicht von der Lunge, sondern von kleinen Verletzungen im Mund/Rachenraum kommt.

    Und ein Lungentumor macht erst sehr spät Symptome, das ist ja das Tükische daran.


    Deshalb: wenn Symptome schon aufgetreten sind, die auf eine weitreichende Gewebsinfiltration schließen lassen, dann kann man den Tumor radiologisch identifizieren.


    Was mal sein kann, ist, dass man im Röntgenbild den Tumor nicht gleich als Tumor erkennt, und die Auffälligkeiten einer anderen Erkrankung zuordnet. Wenn aber Auffälligkeiten im Röntgenbild bestehen, wird man in der Regel ein CT zur weiteren Abklärung fahren, wenn begründeter klinischer Verdacht besteht. Bei dir besteht aber kein begründeter klinischer Verdacht auf einen Lungentumor und dein Röntgenbild war komplett clean. Klinischer Verdacht ist hier eindeutig deine Angstsstörung.

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    Blut im Sputum ist immer ein Notfall für den Lungenfacharzt,

    Unsinn. Wenn da nur so ein paar Schlieren drin sind, ist es viel wahrscheinlicher, dass es nicht von der Lunge, sondern von kleinen Verletzungen im Mund/Rachenraum kommt.

    Ob das wirklich Unsinn ist, weiss ich nicht. "Notfall" ist wahrscheinlich übertrieben. Allerdings:


    Nachdem ich ein paar mal Blut gehustet hatte, habe ich mich telefonisch um einen Termin bei einem niedergelassenen Lungenfacharzt bemüht und zunächst wurde mir ein Termin in ca. 2-3 Monaten angeboten. Aber nachdem ich das mit dem Blut erwähnt hatte, hieß es, ich solle doch besser gleich am nächsten Tag ohne Termin vorbei kommen. Der Tumor in der Lunge war zu dem Zeitpunkt aber nicht mehr zu übersehen (Röngenbild). Ich war 40 u hatte etwa 10Jahre geraucht.

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    Ich hab halt son Foreneintrag irgendwo gelesen, dass da einer Husten hatte, im Röntgen war alles gut. Die haben ihn heim geschickt. Und der Husten hörte wohl nicht auf, deshalb CT und dann die Diagnose.

    Klar gibt es das alles. Es ist halt nicht sehr wahrscheinlich. Und jemandem, dem etwas so Ungewöhnliches widerfahren ist, in einem entsprechenden Forum zu finden, das das ist ja nicht so erstaunlich.