Ich möchte auch hier noch einmal sagen, wie leid es mir für dich tut. Ich verstehe dich. Dieses nicht weinen können, hatte ich auch. Das hielt recht lange an. Ich glaube es war ein Schock. Inzwischen bricht es rein. Ich kann dir leider im Moment keine aufbauenden Worte geben, da ich sie für mich selbst noch nicht gefunden habe, aber ich hoffe sehr, es geht dir und deinem Umfeld bald besser :)_

    Liebe Atheena,


    ich kann eigentlich nichts weiter sagen als Danke und Dir dasselbe wünschen. @:) :)*


    Lieber Comran,


    auch Dir vielen lieben Dank für Deine Worte @:). Ich kann sie nur unterschreiben, so empfinde ich es momentan.

    Hallo FiVoFü,


    auch von mir herzliches Beileid.


    Das mit der Trauer ist so eine Sache, bei meinem Vater dauerte es fast drei Jahre. Auch kleinzelliger Lungentumor, inoperabel. Bestrahlung und Chemotherapie hatten gut angeschlagen und nach ca. 1 Jahr war mein Vater sogar Tumorfrei. Dann nach ein paar Monaten, in denen es ihm wieder richtig gut ging, ist er auf einmal zusammen gebrochen mit Krampfanfällen. Diagnose: Neue Hirnmetastase. Die wurde dann raus operiert und es ging ihm wieder langsam besser. Es sollte dann allerdings nochmal Bestrahlung des Kopfes gemacht werden, um die Gefahr eines weiteren Streuens zu verhindern, und tja, diese Bestrahlung hat ihm dann den Rest gegeben. Er nahm immer mehr ab, verlor erst sein Gehör, dann seine Sehfähigkeit, bis er dann irgendwann extreme Schmerzen hatte. Er kam dann Abends ins Krankenhaus und hat Morphium bekommen, am übernächsten Morgen wars dann vorbei.


    Natürlich hat er mir unheimlich leid getan, er war gerade in Rente und hätte jetzt Zeit gehabt seinen Hobbies nachzugehen, und dann sowas. Aber nach dem ganzen Leidensweg, dem ständigen auf und ab, zwischen neuer Hoffnung und Verzweiflung, hielt sich die Trauer bei mir auch in Grenzen. Mir kam es mehr wie eine Erlösung vor. Ich hab oft versucht, mir vorzustellen, wie es mir ginge wenn ich nichts mehr hören würde, kaum noch was sehen könnte und zudem noch an den Rollstuhl gefesselt wäre. Dann würde ich mir für mich selbst auch ein schnelles Ende wünschen. Auch wenn das jetzt vielleicht extrem klingt, aber ist einfach so. Man merkt auch vorher schon, wenn der Mensch den Kampf innerlich aufgegeben hat, und ab dann ist der Tod ohnehin nur noch eine Frage der Zeit und man wünscht sich eigentlich nur noch, dass er nicht mehr so sehr leiden muss.

    TheEquinox


    Ich danke auch Dir @:).


    Sehe es auch ähnlich wie Du. Ich bin ja auch "froh" drüber, dass meine Mutter letztendlich nur wenige Tage wirklich leiden mußte. Auch wenn es ihr vorher sicher nicht gut ging, so konnte sie wenigstens noch viel machen damit ihre Tage erträglich waren. Sie hatte ja auch ein Sauerstoffgerät da stehen welches sie gar nicht nutzen mußte. Zumindest nicht in der Woche als ich da war.


    Für mich ist es immer noch unwirklich, dass sie wirklich weg sein soll. Dennoch ist es aber genauso ständig präsent, auch wenn ich eigentlich normal weiterlebe.


    Es wird sicher noch andauern, auch schlimme Momente geben. Da ich aber ein geduldiger Mensch bin, lasse ich mir mein eigenes Tempo.