Lungenkrebs im Endstadium

    HALLO....


    ...ich bin neu hier und habe lange überlegt , ob ich wirklich schreiben soll, aber ich , wir sind mit unserm Latein am Ende !!!


    Meine Schwester (39) ist im Januar ins Krankenhaus gekommen , mit angeblicher Lungenentzündung , dann puhhhhh...das böse erwachen, Lungenkrebs im Endstadium !!!


    Das war für unsere ganze Familie erstmal ein Schock und wir haben Tage und Nächte nur geweint. Sie bekam eine Chemo nach der anderen...durfte trotz mega schmerzen und erstickungsanfälle nach Hause !!!!


    Vor vier Wochen kam sie dann mit Lungenentzündung , Lungenembolie und Trombose ins Krankenhaus ,


    sie ist so stark , das sie das echt überstanden hat, obwohl die Ärzte von Januar an schon viermal meinten , wir sollen ins Krankenhaus kommen und uns verabschieden, da sie angeblich die Nacht nicht mehr überleben wird !


    Sie ist sehr sehr schwach, total abgemagert...haben alles abgesetzt , bekommt nur noch Morphium sehr hoch dosiert und was gegen hallus...schläft sehr viel, hat seid zwei Tagen Abends fieber und ihr Mann miente gestern Abend zu mir das im Kateter schon blut zusehen war im Urin......


    Hmmmmmmm...sie quält sich sooooooooo lange sooooooo sehr mit so heftigen schmerzen, es tut weh sie so zu sehen !!! Diese auf und abs ....es ist so kräfte zerrend, zumal wir wissen es gibt keine Hoffnungen mehr, aber dann innerlich macht man sich dann doch Hoffnung !!!


    Wer mag mir schreiben mit ähnlichen oder gleichen erfahrungen ???


    Danke....

  • 776 Antworten

    Hallo Nasewutz.


    Ich habe Gott sei Dank noch keine solche Erfharung machen müssen.


    Es muss sehr hart für dich sein deine Schwester so leiden zu sehen. Ich habe mich aber viel mit diesem Thema beschäftigt und habe deshalb auch mit dem Rauchen aufgehört. Ich habe viel darüber gelesen und in vielen Threads im Krebskompass.de Lungenkrebsforum mitgelesen. Ich glaube dort würdest du in serh guten Händen sein, da dort ähnliche Schicksale sind. Ich kann dir dazu leider aber keine großen Hoffnungen mehr machen denke ich. Nun versuchen die Ärzte sie mit Morphium zu versorgen. Dies wird ihr ihren Sterbeprozess erleichtern. Wichtig ist jetzt, dass du es akzeptieren musst, auch wenn es schwer ist. Du wirst ihr so ihren Weg erleichtern. Scheue dich nicht davor, selber zu einer Seelsorgerin zu gehen.


    Es wird eine sehr harte Zeit jetzt auf dich zukommen.


    Ich wünsche dir und deiner Schwester alles Gute und viel Kraft.:)*:)*:)-

    Ach du schriebst, dass deine Schwester seit 2 Tagen Fieber hat. Dies ist meißtens ein Zeichen, dass es bals soweit ist und sie es geschafft haben wird. Es ist sehr traurig, aber ich denke, für sie wird es eine Erlösung sein.


    Ich bin mir auch ganz sicher, dass deine Schwester immer bei dir sein wird, auch wenn du sie nicht mehr siehst.


    Sag mal, hatte deine Schwester zuvor eigentlich hsuten bevor sie die Lungenentzündung bekam? Oder war sie heiser etc? Hat ihr Hausarzt nichts bemerkt?

    ich weis wie du dich fühlst, mein Bruder liegt auch auf der Intensiv mit schlimmen Lungenproblemen.


    Ist erst 21 Jahre alt. Die Ärzte kamen auch zu uns und haben gesagt wenn er das überlebt wäre das ein Wunder. Das war vor einer Woche und er kämpft immer noch.


    Jetzt soll die Lunge verklebt werden, habe mir deshalb auch hier Rat geholt.


    Wünsche deiner Schwester alles gute und das sie nicht so leidet.


    lg

    Hallo ihr lieben,


    meine Schwester hat nie geraucht !!! Deswegen gleich mit dem rauchen aufzuhören ist zwar bewundernswert , hut ab, aber in meinen Augen jetzt völliger Quark, auch ohne das man geraucht hat, kann man Lungenkrebs bekommen !!!


    Meine schwester hatte nie anzeichen für Lungenkrebs, sie geht viel schwimmen...ab und an tat ihr die Schulter weh, da hat sie gedacht es kommt vom schwimmen . Im November ist sie einmal einfach nur so umgekippt und Weihnachten war sie ziemlich niedergeschlagen , wo sie zu uns meinte : Ich glaube ich werde krank, mir geht es nicht gut. Hmmmmmmm...tja da ging gerade die grippe rum . Sylvester ist sie dann früher ins Bett , Grippe Symtome, mit luft mangel !


    Dann lag sie mit angeblicher lungenentzündung zwei Wochen im Bett (Was nie eine lungenentzündung war) !


    Dann ist sie mit letzter kraft und erstickungsanfällen alleine zum Arzt (Kämpfernatur) , der schon Wasser in der Lunge festgestellt hat und sie SOFORT ins Krankenhaus gebracht hat.


    Am 17. oder 18. Januar dann die erschreckende Diagnose : Lungenkrebs Endstadium !!!


    Tja und das sie jetzt Abends immer fieber hat , heisst nichts...wenn sie eine Lungenembolie, Lungenendzündung und eine Trombose in ihrem Zustand so tapfer meistert, glaube ich nicht , das ein bischen fieber sie jetzt umhaut !!!!


    Eigentlich weiß ich garnichts mehr...bin ratlos , hilflos und einfach mit den nerven am ende, das sind wir alle , ALLE beteildigten !!!!

    Ich wiß nicht hattest du meinen Hinweis zu der Seite www.krebskompass.de gelesen? Ich denke dort bist du gut aufgehoben.


    Das deine Schwester geraucht hat wollte ich damit nicht sagen. Tut mir leid, dass es so rüberkam. Natürlich kann auch jemand der nicht geraucht hat LK bekommen, ist aber bei 5-10 % der Nichtraucher beschränkt, die meißten von diesen haben passiv rauchen müssen.


    Es tut mir so unendlich leid was ihr durchmachen müsst. Ich schicke euch Kraftsterne:)*:)*:)*


    Folge mal meinen Link. Es wird dir sicher sehr helfen.

    Hallo Nasewutz,


    ich bin bisher auch privat von solch heftigem EEreignis verschont geblieben. Dennoch habe ich Menschen schon begleitet, die sich vom Leben gelöst haben. Dir möchte ich den Tipp geben, die Hoffnung zu bewahren, dass deine Schwester es schafft, parallel aber gleichzeitig den Mut aufzubringen, sie zu begleiten, egal in welche Richtung. Gerade das loslassen können ist für sie auch wichtig. :°_Manchmal hilft es, Ängste abzubauen indem man sich mit "unschönen" Gedanken beschäftigt. Aber da ich keine Expertin bin und mich Lungenkrebs und Heilungschance und schon gar nicht dich und deine Schwester und Familie kenne, möchte ich dir den Krebskompass ebenfalls empfehlen.


    :)z:)z:)zDu schaffst das:)z:)z:)z

    Hallo,


    ich komme gerade aus dem Krankenhaus zurück und der Anblick wird immer unerträglicher !!! Meine Mutter hat vier Wochen am Stück bei ihr übernachtet also 24 Std. nur für sie dagewesen , nun hat sie kaum noch Kraft, deswegen haben wir Geschwister uns aufgeteilt, wann wer hin geht, damit sie nicht alleine ist, so war ich heute Nachmittag da , bis meine Mama kam.


    Sie ist so schwach , schläft fast naja schlafen ist das auch nicht, sie ist so unruhig dabei....


    Ißt kaum noch und ist so abgemagert, so blaß, die Augen total eingefallen und der Blick nicht zu beschreiben.


    Es tut so verdammt weh, sie so zu sehen !!! Man ist soooooooo hilflos...!!!


    Himbeere...sorry, das kam nicht so rüber, ich wollte allen nur klar machen, das es nicht NUR am rauchen liegt, türlich ist es schlecht und trägt einen sehr großen teil mit bei, da hast du vollkommen recht !!!


    Ich selber rauche und würde am liebsten sofort aufhören, suche auch keine entschuldigung , aber ich schaffe es einfach bei den ganzen Streß leider nicht. Rauche nicht viel , habe zwei süße Kinder , da habe ich nicht viel Zeit, aber wenn ich fünf minuten für mich habe, dann gönn ich mir einfach eine !!!


    Tja Kinder, meine große ( 10 Jahre ) leidet sehr unter dieser Situation :°( es ist schwer für uns alle !!!


    Sterntaler, du schreibst , du hast schon welche vom leben erlöst

    Magst mir davon erzählen ???


    Liebe grüße


    Nasewutz

    Hallo zusammen!


    Ich bin auch neu hier im Forum! Meine Frau, wir haben am 6.4.09 geheiratet, hat seit ca. 3 Wochen tierische Schmerzen beim Schlucken! Lt. ihrer Strahlenlärztin sind das Nebenwirkungen der Bestrahlung ihrer Tumore in der Lunge, die zwangsläufig die Speiseröhre und die Luftröhre treffen. Das Essen, obwohl sie großen Appetit hat, bereitet ihr nur noch Schmerzen.


    Sie hat jeden Tag Bestrahlung des Lungenkarzinoms, jetzt erst mal noch bis zum 14.5.


    Hat jemand von euch einen Rat, wie diese Schmerzen gelindert werden können?


    Hoffentlich kann einer von Euch helfen,


    es bricht mir das Herz, zu sehen, dass sie von Tag zu Tag dünner wird, weil sie nichts essen kann...


    Ulf

    Lieber Nero,


    es tut mir sehr leid, was ich da lese !!!! Ich kenne das nur zu gut, bei meiner Schwester ist es genauso,


    allerdings hat sie nur chemo bekommen. Hast Du mal den Arzt gefragt ?


    seid wann hat es deine Frau und im welchen stadium ? Ist sie im Krankenhaus ?


    Dir viel viel KRAFT :)*


    Nasewutz

    Hallo liebe Nasewutz,


    ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen für die kommende Zeit. Es ist weißgott nicht leicht, seine Schwester so zu sehen.


    Ich arbeite zur Zeit im Krankenhaus auf der Onkologie und sehe tagtäglich viele Krebspatienten und viele, bei denen der Krebs einfach stärker ist.


    Aber ich sehe, dass es den Angehörigen meist hilft zu reden. Sei es mit uns oder unserer Stationspsychologin. Vielleicht wäre das auch eine Option für euch. Scheut euch nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das erleichtert oft vieles.


    Ich wünsch dir alles Gute. :)*

    Hallo Krümel,


    vielen lieben Dank für dein Eintrag !!!


    Wir reden sehr viel mit der Pastorin, sie steht uns immer bei, wann immer wir sie brauchen, sie war sogar so lieb in der Zeit, wo mal keiner da war, in der Zeit am Bett zu sitzen, damit meine Schwester nicht alleine ist und wir beruhigt !!!


    liebe grüße @:)

    Hallo nasewutz, bist doch noch da?


    es tut mir sehr Leid was ihr gerade für eine schwere Zeit habt! Mein Papa ist am 15. Januar dieses Jahr für immer eingeschlafen, nach 12 monatigen langem Kampf gegen den scheixx Lungenkrebs - Mama und ich waren die letzten 14 Tage rund um die Uhr bei ihm - es hat so weh getan zu sehen wie er immer mehr abnimmt und man so hilflos nebendran steht, aber ich denk ees hat ihm gut getan zu wissen das wir immer (Tag und Nacht) bei ihm waren - das denke ich ist auch bei Deiner Schwester so - melde Dich wenn Du magst liebe Grüße


    und viel Kraft für die kommende Zeit:)*:)*:)*

    Hallo Kind,


    es tut mir soooooooo :°_ leid um deinen Papa.Danke für die Kraft , die können wir jetzt echt brauchen, erst hatte ich so heftige Albträume, jetzt wo es wieder geht fängt mein Mann an... Magst mir ein bischen erzählen, wann haben sie es festgestellt, im welchen Stadium, wie war der verlauf ? Hat Dein Papa Bestrahlung oder Chemo bekommen, bei meiner Schwester sie hat nur Chemo bekommen, nun haben sie alles abgesetzt, nichts mehr zu machen , zu schwach...bekommt nur noch Morphium, davon hat sie sehr starke Hallus, aber da gegen bekommt sie jetzt tropfen ! Wenn es dir schwer fällt , darüber zu reden, ist es vollkommen okay.


    Danke im voraus


    Liebe Grüße :)*

    Hallo,


    hab gerade mit meiner mutter telefoniert, meine Schwester hat fieber und muß sich ständig übergeben....hmmmmmm was soll denn da bitte noch raus kommen, wenn sie kaum noch ißt ?


    Der Arzt meinte, es kann noch länger so gehen , weil sie ein sehr starkes Herz hat !!!


    Sie tut mir sooooooo leid und es tut soooooooo weh, sie so leiden zu sehen :°(

    Hallo Nasewutz,


    ja ich erzähle gern von Papa, auch wenn es nicht das ist was ich Dir gern erzählen würde....:°_


    eigentlich muß oder soll man ja Dankbar sein, das er sie ersten Monate nach Festellung der Krankheit wirklich keinerlei Beschwerden - mal abgesehen davon wie es ihm innerlich ging, komm jedesmal zu Chemo und immer wieder war es jemand der fehlte weil er zwischenzeitlich verstarb... was muß Papa noch alles mitgemacht haben....


    Papa´s Lrankheit wurde im vergangenen Jahr am 28. Januar festgestellt, und dieses Jahr im Januar mußten wir ihn am gleichen Tag beerdigen lassen.


    Ein Jahr - was ist das? Wie schon gesagt, es ging ihm die ersten 6 Monate lang ganz gut, er hat die Chemo sowie die Bestrahlungen - bis auf Übelkeit - immer gut weggesteckt. Dann im September mußte er wg.starker Schmerzen ins Krankenhaus wo Metastasen in Niere sowie Nebennieren festegestellt wruden, gleich ging es wieder los mit Chemo, die aber leider keinerlei Wirkung zeite, sondern der Tumor sich noch weiter vergrößerte. Das war eine Zeit - ich weiß nicht wie ich es schriftlich genau ausdrücken kann - wo ich Papa nicht wiedererkannt habe. Nicht vom Aussehen, nein von seiner Art her, ich glaube das hat ihm einen argen Schlag - verständlicherweise - veretzt - bis dahin war er so hoffnungsvoll das er diesen Hund in sich besiegen kann. Und bis Mitte Dezember ging es immer so hin und her - die Schmerzen kamen und wurden seit Sept. stetig mehr, so wurde er langsam auf Morpium eingestellt, und da begann er mit Brecherei die nicht weniger wurde, aber dafür das Essen immer weniger. Ab Mitte Dezember hat er nichts aber auch garnichts mehr zu sich nehmen können - ich glaube das er sich für Weihnachten und Silverster nochmal stark gemacht hat - wenn man das so sagen kann?


    Er hat an Heiligabend ein halbes Brötchen und ein halbes Stück Kuchen gegessen - also soviel wie lange nicht mehr - aber dann eben bis zu seinem Einschlafen am 15. Januar nichts mehr - er sagte er kann nicht er würde es wieder brechen müssen?!


    Ja und ab 3. Januar konnte er - ich denke kräftemässig - nicht mehr aufstehen und er war auch ständig müde und hielt sich den Kopf, weißt Du wir spekulieren immer wieder zwischedurch rum ob die Metastasen im Kopf (er hatte eine die sich Dank Chemo verkleinerte - und dann bestrahlt wurde - im Sept.) - aber Papa lehnte im Dez. eine weitere Kopfuntersuchung ab - ich glaube er wußte was Sache war?


    Ab 5. Jan. hätte er wieder einen Chemoblock gehabt, und es hat so warg geschneit das ich zu Mama (sie wohnen etwa 50 km weg) fuhr und die Nacht bei ihnen blieb - ich mußte ihr helfen Papa überhaupt anzuziehen und ins KH zu bringen - aber in dieser Nacht zum Morgen hin wurde er immer abwesender und hat am Montag garnicht mehr gewusst das Chemo sein soll. So sind wir zur Hausärztin die uns riet Papa zuhause zu lassen (er hat immer gesagt das er niemals im KH sein will - und das hat Mama natürlich respektiert).


    Wir haben dann die kommenden beiden Tage alles organisiert Pflegedienst, Infusionen und alles was man raucht - ja und dann war ich - ´wieder Danke an meinen Mann und die Kinder!!!!:)^


    - nur für Papa und Mama da.


    Er wurde durch die Morphine immer abwesender - mal kurz mal lang aber er hat sich nicht wirklich mit uns unterhalten. Das einzige was er wirklich bis zum letzten Tag machen wollte und anfangs auh tat, er wollte aufstehen wenn er merkte das er zur Toilette muß - die Ärztin hat ihm Gott sei Dank keinen Katheder gelsgt, wir haben es geschafft mit der Urinflasche - was manchmal schwierig war weil er unbedingt aufstehen wollte - aber die Kräfte haben es ihm nicht erlaubt. Ja und am Mittwoch den 14. hat er Nachmittags das erste Mal beim Urinlassen Blut dabei gehabt. Da mußten wir damit rechnen das Papa nicht mehr lang bei uns sein wird.


    Zumal er mir am Dienstag (13.Jan.) - wie gesagt er war immer abwesend -


    ich saß bei ihm am Bett und er sagte klar und deutlich zu mir:


    Ich glaub´ich muß bald sterben.


    Aber er hat schon nicht mehr mitbekommen was ich ihm dazu gesagt habe - die Abwesenheit in ihm war schneller...


    Die Nacht zum 15. hat Papa unendliche Schmerzen gehabt, wir haben Gott sei Dnka Tage zuvor schon gelernt mit dem Spritzen der Morphine umzugehén, und konnten Papa wenigstens kurzzeitig etwas Schmerz nehmen. Ja und morgens um 4 kam er zur Ruhe und schlief ein.


    Ich verkürze ein wenig, ich hoffe so sehr das ich Dich nicht noch belaste hier mit meiner eigenen schlimmen Erfahrung und Situation, aber Du hattest es mir angeboten - und ich merke das es mir guttut wieder darüber zu schreiben.


    Die Schmerzen waren so heftig das wir frühs den Notdienst anriefen weil wir uns nicht zu helfen wussten wie wir Papa etwas Erleichterung schaffen können denn zusätzlich fing er ganz schlimm an zu röcheln und rasseln beim Atmen, was er vorher nie hatte.


    Die sagten uns wir sollten am nächsten Tag den Arzt kommen lassen um ihn abzusaugen - toll - war ne´echte Hilfe...


    Oder wir sollten die Pflededienststelle anrufen, was Mama auch tat. Die waren so nett und sagten uns wie wir ihn am besten lagern könnten das er keine oder weniger Atemschwierigkeiten hat. Und um 6 in der Früh kam Schwester A. aus freien Stücken zu uns um nach Papa zu sehen. Da wir schon 2 Nächte nicht geschlafen haben, bin ich ins Gästezimmer um Mama in Ruhe mit A. reden zu lassen, und bin auch direkt im Sitzen eingedöst...


    Mit einmal kam Mama ganz schnell eglaufen und sagte: Papa hat´s geschafft.


    Ich die seit Wo. nicht mehr weiß ob es den guten Mann da oben wirklich gibt - habe nur gesagt:


    Gott sei Dank


    Niemals hätte ich gedacht sowas mal sagen zu können. Aber so wie Papa sich die letzen Stunden gequält hat war ich wirklich Dankbar. Außerdem hat uns die Ärztin Mittags gesagt das viele Menschen nicht so schnell wie Papa gehen dürfen, sondern solche Schmerzen über 2-3 Monate!!!!! aushalten müssen -


    Danke Dir das ich das alles nochmal schreiben durfte - ich hoffe ganz arg das Deine Schwester sich nicht zu arg quälen muß, und das man ihr wenigstens die Schmerzen nimmt!


    Und wenn Du kannst sei sooft wie es geht bei ihr - ich glaube mit dem Jetzt besser umgehen zu können weil ich eben bei ihm sein konnte mit allem besser umgehen zu können? Ich durfte bei ihm sein bis er seine letzte Fahrt im Auto machen durfte - besser gesagt mußte - es tat in diesem Moment natürlich unsagbar weh, aber ich weiß nicht wie ich damit umgehen würde, wenn mich ein Anruf erreicht hätte und ich nicht dagewesen wäre.


    Leider habe ich keine tröstenden Worte, gibt es auch in unserer Situation nicht, ich schick´Dir Kraftsternchen und drück´Dich und hoffe das es alles so wird wie es sein soll....


    Melde Dich wenn Du magst ich bin immer mal hier ansonsten schick ich Dir eine pn mit meiner email Adresse


    liebe Grüße


    :)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*

    Danke danke danke....hatte erst deine Mail gelesen und dann den Eintrag....!!! Nein du belastest mich damit nicht !!!! Bin erleichtert jemanden gefunden zuhaben mit dem ich darüber ganz offen reden kann !!! Wir wissen was auf uns zukommt.....:°_ Dein Papa war soooooo tapfer....


    Wahnsinn wie ähnlich der Verlauf ist, nur das meine Schwester sich schon seid Januar mit so heftigen schmerzen quält mit Erstickungsanfälle und nicht mehr schlucken können und auch das ständige erbrechen. Sie hatte vor drei Tagen so viel Blut im Urin, sie hat ein Katheter wo wir es gesehen haben und die Ärzte nichts zu uns sagten...hmmmmmmm !!! Sie schläft auch nur noch und nimmt nicht JEDENbesuch wahr !!!! Oh man ich bin so erleichtert, das du so offen darüber geschrieben hast, es tut gut nicht alleine zusein, obwohl unsere nerven mit übelsten alpträumen echt am Ende sind !!! Es tut zwar unendlich weh, aber innerlich hoffen wir alle , das sie es bald geschafft hat !!!!


    Wie gesagt, fahre heute ins Krankenhaus und meld mich später nochmal !!!


    Danke dir wirklich sehr !!!!!!!!!!!


    :)*:)*:)*