Hallo starker Engel - Hallo nitta

    Da bin ich wieder mal kurz, mein Dad hat kommenden Dienstag seine zweite Chemo (dauert 3 Tage) - bis heute geht es ihm - soweit man das Wort überhaupt nutzen kann gut. Er hat Gott sei Dank bei der ersten Chemo lediglich einen Tag Übelkeit sowie Erbrechen gehabt, aber mittlerweile isst er wieder fleissig und ich glaube er versucht sich wieder in den "normalen" Alltag einzureihen - wenn das überhaupt geht. Aber ich such hier im Internet immer noch auf so viele Fragen die vllt. passenden Antworten - weiss denn jemand von Euch was dazu?


    Ich mein ich weiß das wir im Stadium IV sind, aber ich frag mich immer wieder - wenn der Tumor sich mit Hilfe der Chemo verkleinern lässt, warum kann man den dann nicht operieren? Mein Dad soll angeblich "nur" eine Metastase im Kopf haben - da stellt sich mir die Frage warum wird diese nicht bestrahlt? Die Ärzte sagten das die Chemo diese Metastase kaputt macht, heißt das denn sie bleibt auch weg, oder kommt die wieder? Oh man, eigentlich glaubte ich langsam mit der Situation umgehen zu können, aber es bleiben so viele ??? übrig - und meine Mum der kann ich auch nicht helfen, die ist so verzweifelt - sieht aber in allem auch nur Gutes - d.h. sie spricht immer so das alles noch JAHRE so gut gehn wird - ich mein ich hoffe das auch . aber insgeheim meine ich zu wissen das wir uns da was vormachen - verdammter Mist aber auch - vllt. ist es auch reiner Selbstschutz den meine Mum sich zugelegt hat - ich würd ihr so gern helfenm aber auch das scheint nicht zu funktionieren. Und das schlimme ist mein Vater sieht so gut aus hat auch noch nichts abegenommen, er sieht halt aus wie immer, und dann hab ich ab und zu Bilder vor mir wie es eines Tages sein kann bzw. wird - ich kann eigentlich gar nicht mehr klar denken. Meine eigene Familie hat die letzten Wochen auch ganz schön einstecken müssen, ich hab sooft geweint und war mit meinen Gedanken überall nur nicht bei meinem Mann und den Kindern. Aber die letzten Tage komme ich auch langsam wieder zu mir. Tut mir Leid das ich soviel schreibe. aber ich musste mir das gerade mal von der Seele schreiben, und wünsche Euch weiterhin Kraft und gebt bloß niemals die Hoffnung auf - ich meld mich wieder


    lg

    Starker Engel

    für die kommenden Bestrahlungen wünsche ich Euch - besonders deinem Vater - alle Kraft, und das er sie gut verkraftet - Wie du siehst bekomme ich nie ordentliche Sätze zustande, weil ich noch immer nicht wirklich vertraut bin mit dieser neuen Lebenssituation in der wir uns alle befinden. Hoffentlich falle ich niemanden hier auf die Nerven mit der vielen Schreiberei, aber ich glaube mir bekommt das hier momentan ganz gut. Melde dich wenn deine Zeit es erlaubt, bis dahin alles alles erdenklich Gute!!!

    Trauer

    Ich habe nun 10 Monate meinen Kollegen mit seiner Krankheit Lungenkrebs mit Hirnmetastasen begleiten können. Gestern Abend ist er gestorben. Ich bin sehr traurig, da es doch sehr schnell ging. Er hatte auch Chemopause. Seit 2 Wochen erbrach er regelmäßig und in großen Mengen Blut. Gestern Nachmittag auch und bekam kaum Luft. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er um 22 Uhr 30 starb.


    Diese Krankheit ist so furchtbar und niemand überlebt sie.


    Entschuldigt wenn ich mich so ausdrücke, die Trauer steckt sehr tief.


    Euch wünsche ich alles Liebe und ganz viel Kraft für die kommende Zeit!

    Hallo Prolog

    Mein herzliches Beileid.


    Ich finde es vollkommen in Ordnung wie du dich ausdrückst. Sowieso weiß keiner was in solch einer Situation richtig oder falsch ist.


    Es gibt auch keine wirklich tröstenden Worte von meiner Seite an dich, außer das man sagen kann, da wo er jetzt ist geht es ihm sicher gut. Kein wirklicher Trost im Moment, aber mir versagen hier auch wieder die Worte.


    Wenn dir danach ist, melde dich ruhig wieder mal.


    Bis dahin wünsche ich dir ebenfalls Kraft für die kommende Zeit!@:)

    Vielen Dank "Kind". Nutze die Zeit mit Deinem Vater!! Am Anfang der Chemo war mein Kollege auch der Ansicht, so schlimm ist das alles nicht und es wird schon alles gut werden.


    Er bekam Bestrahlung und seine Haare vielen aus. Dann war er richtig dick geworden durch die Medikamente. Dann wurde er immer dünner.....


    Glaube mir, es gibt keine Hoffnung auf Genesung. Mach Deinem Vater eine schöne Zeit, sei bei ihm so oft es Dir möglich ist und zeig ihm, wie sehr Du ihn lieb hast und auch Dein Leben im Griff hast, dass er sich keine Sorgen machen muß.


    Alles Liebe für Dich

    Liebe kind


    Du bist stärker als Du glaubst. So wie Du anderen in diesem Forum Trost spendest, dazu gehört Kraft. Ich bin in ähnlicher Situation wie Du ....habe ich Dir in dem Thread Frage nach OP .. kurz geschildert. Ich kenne die Diagnose meiner Mutter seit dem 11.2.08. Dein Vater braucht Deine Kraft und Deine Zuversicht. Es gibt Menschen die haben es geschafft. Wir sollten dazu gehören. Es gibt heutzutage auch soviel verschiedene Chemos, so das beim Versagen der einen evtl. eine andere greift. Es gibt Medikamente Tar.... Bewirkt bei einigen Menschen wahre Wunder. Glaub daran das wir das schaffen werden. Ich kämpfe jeden Tag aufs neue diesen Gedanken aufrecht zu erhalten. Aber wenn wir das nicht tun, dann gehen wir unter. Ich wünsche Dir alle Kraft der Welt, lebe auch wieder mit Deiner Familie...das ist deine Kraftquelle. laß Dich nicht nach unten ziehen, bzw. wenn, dann komm schnell wieder raus. Bis bald.


    LG


    Sabine

    Hallo die starken2,


    danke für die netten Worte. 11.02.08 ein verhextes Datum... An dem Tag hatte mein Dad das Aufklärungsgesprüch mit den Ärzten und es war sein 63. Geburtstag - und deine Mama hat ihre Diagnose an diesem Tag bekommen...


    Wie geht es ihr denn momentan? Mein Das ist Gott sei Dank zuversichtlich, und wartet auf kommenden Dienstag wo die nächste Chemo angeht - hoffentlich ambulant - erfahren wir wohl morgen erst nach dem Bluttest? Ich melde mich wieder. lass du den Kopf auch nicht hängen und melde dich wenn dir danach ist, alles Liebe von hier aus @:) Anja

    Bitte, bitte laßt euch nicht in die Irre führen! Es gibt keine Hoffnung auf vollständige Genesung. Die Lebenserwartung liegt bei allerhöchstens 5 Jahren.


    Lungenkrebs ist NICHT heilbar. Ich ärgere mich über die Ärzte, die den kranken Menschen Chemos verabreichen und doch wissen, die Lebenserwartung ist gleich NULL!!!


    Chemo ist nur ein Hinauszögern!


    In der Regel sagt man, vom erkennen des Lungenkrebs, bis zum Tot dauert sind es 10 Monate.


    Nutzt die Zeit - um Abschied zu nehmen und trotzallem Zuversicht zu geben. Es gibt nun wirklich keine positive Nachricht.


    Bitte verzeiht mir, es tut mir nur unendlich leid, dass ihr so viel Hoffnung habt, die leider nicht erfüllt wird. Ich kann mich nur wiederholen: seit so oft als möglich bei euren Lieben und beginnt damit, Abschied zu nehmen!


    Alles, alles Liebe für euch und ganz viel Kraft!

    Hallo an allen hier


    Ich habe auch das gleiche Problem


    Mein papa ist auch seit 4monaten Lungenkrebs erkrankt er hat 4chemo gut über standen nach dem 4war es nicht mehr so schön jetzt habe ich erfahren das er gestern ins Krankenhaus kamm ihm ging es immer schlimmer und schlimmer hat angefangen mit ich habe Angst zu sterben und zu sterben vor 2stunden habe ich erfahren das er Lungenentzündung noch bekommen hat und weint nur noch und immer diesen Satz er hat heute den letzten 6 chemo bekommen und es ist schlimmer geworden er kann nicht mehr laufen richtig es tut mir uns unsere Familie richtig weh aber an allen die auch das kleiche haben nicht aufgeben und fersucht immer bei dem petrofennen da zu sein ich weis auch nicht mehr weiter und wie lang er das schaft er ist in Stufe 4 endschadion warum ich hier schreibe weil es einfach besser ist mal unter Leuten zu Schreiben wo auch das haben ich wünsche alle betroffene viel viel kraft

    Ich sage nur hoffnung niemals aufgeben......


    Wurde der Vitamin D spiegel gemessen 25 OH Vitamin D? Gehe von einen extremen Mangel aus...vitamin D spielt eine schlüsselrolle bei der Bekämpfung von krebs [...]


    Alles Gute


    Wünsche euch viel kraft!


    Au h wenn es manchmal aussichtlos erscheint.....gibt es trotzdem immernoch hoffnung auf heilung.


    [...]


    [Medizinisch unhaltbare Tipps durch die Moderation gelöscht]

    so etwas höchstens begleitend...obwohl ich nicht glaube, dass es hilft


    nie nur an so etwas glauben, fragt immer "richtige" Ärzte und nie nur irgendwelchen Heilern, Internetbeiträgen etc. glauben!!!

    Hallo....


    Bin das erste mal in diesem Forum , verfolge es aber schon seit einiger Zeit . Möchte mir jetzt auch gerne mal alles von der Seele reden und mich mit betroffenen austauschen .


    Zu unserer Situation


    Mein Papa 66 Jahre alt ist an Krebs erkrankt . Im Juli letzen Jahres beschwerte er sich über Schmerzen im Schulterbereich . Von einem Orthopäden zum anderen : Er wurde Ca . 2 Monate auf einen entzündeten Nerv behandelt . Mit der Aussage , das wird wieder das dauert eben . Die Schmerzen wurden immer schlimmer . Im Oktober 2015 ließ er sich ins Kh einweisen weil er es vor Schmerzen nicht mehr aushielt.


    Die Ärzte machten direkt ein MRT und stellten Metastasen an der Wirbelsäule fest . Er wurde 4 Tage später operiert . 2 Wirbel waren komplett deformiert , und es wurde ein Korsett für ihn angefertigt da die Wirbelsäule sonst keinen Halt mehr hat . Für mich brach eine Welt zusammen . Ich war zu dieser Zeit mit meinem Sohn in Reha und brach diese direkt ab . Von dem einen auf den anderen Tag war nichts mehr wie es war .


    Es wurden Gewebeproben entnommen die aber keine eindeutige Diagnose brachten . Primärer Tumor metasierend😔 Verdacht bestand auf kleinzelliges Bronchialkarzinom.


    3wochen nach der Op wurde mit Bestrahlung angefangen . 10 Stück...Chemo war geplant Port wurde gesetzt .


    Danach baute mein Vater mehr und mehr ab . Heftige Durchfälle , eine Lungenembolie , schwächten ihn sehr . Er begann sich zurückzuziehen , und seine Motorik lies immer mehr nach . Er war verwirrt und desorientiert . Chemo war aufgrund seines Zustandes nicht möglich.


    Wieder ins Kh ,da essen und trinken für ihn nicht mehr möglich war. Bei einer Größe von 1,94 wiegt er gerade noch 68 kg .


    Ich war Tag und Nacht bei ihm , so gut ich konnte und hatte mich schon von ihm verabschiedet 😔Nach 1 Woche stationärem Aufenthalt drang ich darauf das ein Ct vom Kopf gemacht werden müsse um Hirnmetastasen auszuschließen . Die Ärzte bemühten sich sehr nur zu diesem Zeitpunkt war es nicht möglich ein Ct zu machen da er durch seine starke Verwirrung sehr unruhig war und keine 5 min ruhig halten konnte .


    Die Ärzte verordneten Kortison auf Verdacht und innerhalb 3-4Tagen verbesserte sich sein Zustand . Er war wieder ansprechbar konnte essen und trinken und die starke Verwirrtheit nahm ab .


    Daraufhin wurde nochmal ein Ct vom Kopf gemacht und meine Vermutung bestätigte sich leider . Hirnmetastasen!!!!!


    Das Kortison trug dazu bei das die Ödeme im Gehirn abschwellten .


    Er wurde entlassen , zuhause wurde ein Pflegebett zur Verfügung gestellt und es ging ihm ganze 3 Wochen wirklich richtig gut . Außer das er eben das handycap mit seinem Korsett hatte.


    Nun liegt er aber schon wieder im kh mit Atemnot und starken Brustschmerzen . Er schläft viel und er will nicht mehr so recht am Leben teilhaben .


    Der Gedanke daran das mein Vater vielleicht bald sterben wird zerfrisst mich innerlich . Ich bin so hilflos und versuche doch immer noch das beste für ihn zu machen .


    Sorry das es so lang geworden ist , aber vielleicht ist noch jemand in einer ähnlichen Situation der sich austauschen möchte. Ich danke euch fürs zuhören bzw lesen . Lg