Nichtkleinzelliges Karzinom

    Hallo... bin neu hier.Kann mir jemand helfen,ich hab verschiedene Fragen:


    Meine Tante ist 58 und letztes Jahr wurde bei ihr ein nicht kleinzelliges Karzinom festgestellt. Also Chemo, die drei Tumore haben sich fast um die Hälfte verkleinert und es ging ihr ganz gut dabei. Jetzt nach fast acht Wochen, bei Routineuntersuchung, Tumore sind wieder gewachsen. Es gibt keine Chemo mehr sondern sie soll Tabletten bekommen die, die Tumore verkapseln sollen. Kann mir jemand bitte berichten,der mit solchen Tabletten Erfahrung hat? Sie ist auch noch eine starke Raucherin...

  • 119 Antworten

    Hey Michaela,


    die Story kommt mir ansatzweise bekannt vor. Bei meiner Mama war es ähnlich, nur handelt es sich bei ihr nicht um Lungen- sondern um Gebärmutterhalskrebs.


    Meine Frage wäre jetzt: Du schreibst TumorE, sind es mehrere? Und wo sitzen sie?


    Wenn eine Chemo die Tumore um fast die Hälfte verkleinert, dann müsste doch eigentlich operiert werden oder?


    Ich kann dir auch nur die Krebs Kompass Seite empfehlen, da wirst du sicher auf deine Frage(n) eine Antwort von Betroffenen oder den Angehörigen bekommen. krebs-kompass.org/forum


    Schau da mal rein!


    Alles Gute für dich und deine Tante! @:)

    hallo michaela


    auch dir kann ich nur folgende zeilen schreiben wie ich sie schon einmal gepostet habe. ich hoffe sie helfen dir ein wenig weiter.


    Ich bin 61 und bei mir wurde vor 10 Monaten ein nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom (Adenokarzinom) im OL li festgestellt. Ich habe seither 3 Zyklen Chemo Ziostatika Platinhaltig ( Cisplatin; Vinorelbine, Navelbine) über mich ergehn lassen und außerdem eine Strahlentherapie mit 70 Gy über Linearbeschleuniger. Am 14. Januar beginne ich mit dem 4. zyklus Chemo.


    Ich war mein ganzes Leben in einer Superverfassung und das war und ist ein grosser Vorteil für mich. Die ersten beiden Zyklen habe ich einigermassen vertragen, außer dass meine bis dahin gesunden Nieren daran gelitten haben. Der 3. Zyklus hat mich dann fast umgehauen. Ich hatte keinerlei Abwehrstoffe mehr im Körper und musste 3 Infusionen erhalten um wieder einigermassen fit zu werden. Danach begann die tägl. Strahlentherapie die am 10.Dez.2008 endete.


    vor 3 Tagen erhielt ich den Befund eines neuerlichen Ct's welches ich anfang Jänner machte. Wie ich feststellen musste hat sich an der Grösse meines Tumores insofern etwas geändert, dass er grösser geworden ist und das Umfeld der ganzen Lunge nun mit metastierenden Lymphknoten über 1,5 cm und kleinen pleuralen Herden von ca. cm Grösse befallen ist.


    Mein Stagging vor den Therapien war III b ( G2 T2 N3 M0) Jetzt habe ich T2 N3 M1 pleural. Mein Vorteil ist dass ich keinen Erguss habe, sonst wäre das Ende nahe.


    Mir wurden am Anfang ca. 8 Moante gegeben, mittlerweile sind es 10 und ich tgebe die Hoffnung nicht auf.


    Mittlerweile hat sich insofern etwas geändert , dass ich eine neue Chemo-- neuer wirkstoff -- wo ich 3 tage lang cortison in tablettenform einehmen muss, bekomme.


    Lt. meiner behandelnden Professorin im AKH wien sollte dieser wirkstoff helfen.


    also halt die ohren steif und halte die Hoffnung auf Besserung aufrecht


    Mache nicht den Fehler dich nicht mit der Kranheit und dem Gedanken Tod auseinader zu setzen, denn nur das hilft dir weiter alles zu ertragen und leichter zu nehmen. ICH SEHE NUN ALLES POSITIV auch wenn es eines Tages unweigerlich den Tod bedeutet. Ich lebe jetzt nicht nur mein Leben sondern erlebe esw mit jeder Phase meines Körpers.


    Alles Gute und stark bleiben auch wenn du hin und wieder glaubst du schaffst es nicht. Es geht weiter


    auf diesen seiten gibts antwort auf fragen und bildmaterial


    http://www.mevis-research.de/~hhj/Lunge/SammlungTM.html

    Hallo Schnuckiputz84


    Danke für deine Antwort... Meine Tante hat drei Tumore, zwei sitzen links und einer am rechten Lungenunterlappen. Meine Frage ist nützen die Tabletten was? Bis bald*:)*:)*:)

    HALLO


    Vielleicht können dir diese Details ein wenig weiterhelfen


    Nicht-kleinzelliges BRONCHIALCARCINOM


    – in frühen Stadien: Operation


    – im Stadium III: Chemo- plus Strahlentherapie, Operation bei ausgewählten Patienten


    – im Stadium IV: systemische Chemotherapie, Strahlentherapie bei Bedarf


    Symptome


    – Husten


    – Hämoptysen


    – Dyspnoe


    – Thoraxschmerzen


    Folgende Zeichen weisen meist auf ein fortgeschrittenes Krankheitsstadium hin:


    – Fieber bei tumorbedingter Retentionspneumonie


    – obere Einflussstauung (Vena-cava-superior-Syndrom) bei zentral sitzendem BC


    – supraklavikuläre Lymphknoten


    – Heiserkeit bei Ummauerung des N. recurrens


    – starke Schmerzen bei Infiltration des Zervikalplexus bei Pancoast-Tumor


    – Dyspnoe bei massivem, tumorbedingtem Pleuraerguss


    – Gewichtsabnahme


    – ferner auch paraneoplastisches Syndrom, wie z.B. Cushing-Syndrom


    Im Einzelfall führen Schmerzen bei Skelett-, Ikterus bei Leber- oder neurologische Störungen bei Hirnmetastasen zur Diagnose.


    Diagnostik


    Für alle therapeutischen Maßnahmen exakte histologische Diagnose und Tumorstadium notwendig. Ziel aller Bemühungen ist daher deren Sicherung (s. diagnostische Stufenpläne). Führt auch eine Wiederholungs-bronchoskopie nicht zur eindeutigen Diagnose, müssen weitere diagnostische Maßnahmen erfolgen (in Abhängigkeit von der Lokalisation der Tumormanifestationen, z.B. Pleuralbereich, peripheres Lungengewebe, hilär/mediastinal).


    Diagnose des Primärtumors


    – Röntgen Thorax in 2 Ebenen


    – CT des Thorax und des Abdomens (Leber, Nebennieren)


    – weitere radiologische Untersuchungen je nach klinischer Situation


    – Bronchoskopie (endo- und evtl. transbronchiale Biospie, Bürstenzytologie)


    – Sputumzytologie (am besten nach Bronchoskopie oder induziert)


    – videoassistierte offene Lungenbiopsie


    – Lungenfunktion für etwaige Operationen


    – Laboruntersuchungen: BSG, Blutbild, Elektrolyte, Nierenfunktionsparameter, LDH, Gamma-GT, AP, Bilirubin


    – Tumormarker:


    Plattenepithel-Ca: SCC, CYFRA 21-1


    kleinzelliges Ca: NSE, CEA


    Adenokarzinom: CEA, CYFRA 21-1


    Wenn du noch andere infos brauchst möchte ich dir gerne helfen und recherchieren


    bia dahin alles gute

    Hallo adeno, erstmal möchte ich dir rechtherzlich Danken für deine Informationen. Für dich wünsche ich dir, dass du deine Chemo gut verträgst und es dir dabei gut geht.


    Die Diagnose von meiner Tante lautet:


    Bronchialcarcinom re Unterlappen


    Tumorstadium: cT4(Satellitenherd) N3M1(pulmonale Metastasen bds plus retrospektiv HEP)


    Histologie: Niedrig differenziertes Adenokarzinom


    Die Tumore sind nicht operrabel...


    Morgen muß sie in die Klinik. Weitere Untersuchungen und Tabletten. Sie sollen die Tumore einkappseln. Aber hilft das was???


    Wünsche dir alles gute :)*

    Hey Michaela,


    diese Tabletten kenn eich leider nicht... würde dir gehrne was dazu schreiben :-(


    Ich kann dir nur noch mal ans Herz legen, dich im Krebs Kompass zu informieren!


    Ich schwirre da auch rum und die Leute da haben mir wirklich geholfen!


    www.krebs-kompass.org/forum/

    hjey michaela


    du schreibst immer von tabletten. wäre super wenn du schreiben könntest welche medikamente deine mutter nehmen muss oder soll, dann kann ich dir sicher mehr sagen und mich kundig machen


    was ganz besonders wichtig wäre, wenn deine muttern sofort mit dem rauchen aufhören würde, da würde sich ihr allgemeinzustand rasch bessern. ich rauchte 40 jahre lang bis zu 70 zig am tag und habe von einem moment auf den anderen aufgehört damit. ich habe eine zig angeraucht und nach einem abgelöscht und am nächsten morgen wollte ich eine zum frühstück, aber der geruch hat mir ein richtiges grausen gebaracht.

    Was Adeno bezügl. des rauchens geasgt hat, kann ich nur unterschreiben! :)z


    Ansonsten muss deine Tante sich jetzt jede Hilfe holen die sie bekommen kann!


    Sprich: Entspannungsübungen, evtl. ne Selbsthilfegruppe/Gesprächskreis aber ganz wichtig finde ich auch, dass sie sich und ihr Immunsystem aufrecht erhält. Das hat meine Mama auch gemacht und es geht ihr seehr sehr gut! Das ist wirklich kein Hokus-Pokus-Abzocke Kram. Geht zum Heilpraktiker und lasst euch beraten was man da machen kann. Meine Mama bekommt u.a. Bioresonanztherapie. Das iat alles wirklich seriös und auch nicht teuer also so dass es als Abzocke rüber käme.


    Zudem sind wir bei einem Komplementärmediziner in Behandlung. Er macht verschiedene Infusionen (ich darf hier nicht die NAmen nennen, hab damit schon malÄrger gehabt) und die bauen auf und stärken!


    Bitte nehmt alles in Anspruch!


    Auch wenn deiner Tante grad vielleicht alles zuviel wird... sie muss jetzt kämpfen!!!


    Ich wünsch euch alles alles alles Gute! :)*:)-@:)

    hallo michaela


    Chemotherapie bei fortgeschrittenem nichtkleinzelligen Lungenkrebs


    Katja Ana Melechi, Martin Reck, Innere Medizin, Krankenhaus Großhansdorf.


    Das Lungenkarzinom ist in Deutschland die häufigste Krebsart unter Männern und nach dem Mammakarzinom die zweithäufigste unter Frauen. In 80% der Fälle handelt es sich um das nichtkleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC). Das NSCLC stellt somit ein weltweites Gesundheitsproblem dar. Mehr als 60% der Patienten haben bei Diagnosestellung eine fortgeschrittene oder metastasierte Erkrankung, die kurativen chirurgischen Maßnahmen nicht mehr zugänglich ist. Die Langzeitprognose dieser Patienten ist ungünstig und jede dann begonnene Therapie hat einen palliativen Charakter. Das mediane Überleben von Patienten mit metastasiertem NSCLC beträgt ohne Therapie 4 bis 5 Monate mit einer Einjahresüberlebensrate von 10%. Platinhaltige Chemotherapiekombinationen können bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs das Überleben verlängern und die Lebensqualität verbessern. In den letzten 10 Jahren wurden verschiedene neue Substanzen für die Behandlung des NSCLC verfügbar, so z. B. die Taxane Docetaxel und Paclitaxel, die Topoisomerase I-Inhibitoren Topotecan und Irinotecan, das Vincaalkaloid Vinorelbin und der Antimetabolit Gemcitabin und Pemetrexet.


    lg adeno:)*:)*

    Was mein Vorposter geschrieben hat ist richtig.


    Trotzdem heißt palliativ nicht immer sterben und Tod!


    Ein Diabetes als Beispiel wird auch lediglich palliativ behandelt. Asthma genauso.


    Ich muss betonen dass es sehr selten ist, jedoch gibt es Fälle, in denen die palliative Chemo kurative Wirkungen hatte!


    Glaube keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast!


    Gebt die Hoffnung nicht auf! :)*:)-@:)

    hey schnuckiputzi


    du verwechselst da was mit den angegebenen krankheiten. noch immer ist lungenkrebs die krankheit mit der höchsten sterblichkeitsrate. ich wünsche auch nicht dass jemand stirbt, an egal welcher krankheit, aber man muss sich immer vor augen führen, wie nahe der tod mit einem so vernichtenden staging ist. ich wünsche michaela, dass ihre tante noch lange lebt, aber sie sollte sich mit dem nicht angenehmen gedanken auseinandersetzen, denn so trifft sie am ende das ende nicht so sehr und ihre tante bekommt da sowieso nicht viel mit wenn es soweit ist.


    dies zur erklärung meines postings.

    Hey Adeno,


    ich habe da rein gar nichts verwechselt. Ich wollte nur die Hoffnung lassen. Denn mit ihr steht und fällt alles! Wer die Hoffnung aufgibt, gibt sich selber auf. Natürlich ist das auch nur eine Floskel, aber ees ist was wahres dran! Anhand der oben angegebenen Krankheiten wollte ich mal verdeutlichen was "nicht heilbar" eigentlich heißt... klar ist das nicht gut. Aber das muss nicht zwangsläufig das Ende sein.


    Ich gebe dir recht, das Staging ist recht vernichtend, aber nehmen wir mal an dass diese Tabletten tatsächlich zu einer Verkapselung führen. Dann kann man noch ein paar Jahre gewinnen. Das ist wie russisches Roulette.

    Zitat

    aber sie sollte sich mit dem nicht angenehmen gedanken auseinandersetzen, denn so trifft sie am ende das ende nicht so sehr

    Das Ende trifft dich immer! Auf sowas kann man sich nicht vorbereiten!

    Zitat

    und ihre tante bekommt da sowieso nicht viel mit wenn es soweit ist.

    Sagt wer? Sowas weißt du doch überhaupt nicht!!

    leider schnuckiputz


    ich habe dass leider schon dreimal mitgemacht. ich wollte michaela damit nicht die hoffnung nehmen, aber sie vorsichtig aber doch bestimmt auf das unweigerliche vorbereiten,.ihre tante soll noch viele jahre vor sich haben, das wünsche ich ihr aus ganzem herzen. deshalb möchte ich nicht missverstanden werden.


    habe ich mit meinem staging nichtmehr viel zu erwarten, bei mir ist nur dass glück dass ich keinen erguss habe und keine hirnmetas, aber nach einer zyostatiika chemo mit cisplatin navelbine und vinorelbine (3 zyklen) und anschliessender 76 gy strahlentherapie ist mir ein zweiter tumor gewachsen und die lymphknoten haben sich vermehrt sowie die metas pulmonal (nur pulmonal) haben sich vermehrt, bekomme ich nun eine neue chemo und habe eine neue schmerztherapie mit morphindepotpflaster und morapid - tabletten60 -100 mal stärker als reines morphium bekommen. mein staging ist derzeit noch 3b - g2 t2 n3 m1, aber meine zeit ist begrenzt mit noch max 5-8 mon..


    die hoffning lebt, aber ich setze mich trotzdem mit dem unweigerlichen auseinander und ich werde behandelt von einer der besten onkologieprofessorin im wiener akh. frau prof zöchbauer-müller, die auch gastseminare in stuttgart in der schweiz und in anderen führenden krebsforschenden kliniken auf der westlichen welt geladen war und ist. sie gilt als eine der grössten und besten ärztinnen auf diesem gebiet. sie sagte nicht "du hast noch 5 monate", aber sie sagte bereite dich vor auf alles was kommen kann. und so meine ich es auch mit michaela.


    nun noch lg an dich adeno

    Ok Adeno... irgendwo hast du schon recht. Es tut mir auch leid zu lesen was mit dir los ist... ach man das ist echt scheiße :)* Darf ich fragen wie alt du bist?


    Ich hab den Mist leider auch schon zweimal erlebt. Erst mein Stiefvater mit einem Parotiskarzinom und dann meine Tante mit gerade mal 39 an einem Colon-Ca. innerhalb von 3 Monaten. Nun hat meine Mama es auch noch (Gebärmutterhalskrebs, habe dazu auch einen Faden falls du mehr wissen möchtest). Und daran hab ich aber halt gesehen... die Chemo die man ihr gab war als palliativ veranschlagt, nun aber sind die Tumore sehr klein geworden und somit operabel. Das hätte vorher niemand gedacht. Selbst die Ärzte waren sehr überrascht und erfreut. Ich weiß, dass es (noch) nicht Heilung bedeutet. Aber man sagte uns, dass das nicht mehr ausgeschlossen ist (trotz Stadium IVb). Ok, Lungenkrebs ist wahrscheinlich oder sicher gefährlicher da es an einem lebenswichtigen Organ ist.


    Ich wünsche dir alles Gute! @:)