Papa hat lungenkrebs

    Ich hab so angst mein papa ist 60 ,seit 4 Wochen ein Hammer nach dem anderen. Rechte lunge kleinzelliger krebs und im Hinterkopf ist auch schon was . Nächste Woche fängt chemo an . Hoffe der krebs schrumpft

  • 55 Antworten

    Hallo,das ist mein erster Beitrag,aber vielleicht hat Jemand diese Erfahrung auch gemacht.Mein Mann hat im November 2015 die Nachricht bekommen,das er Lungenkrebs (nichtkleinzellig)hat.Leider nicht mehr zu operieren,da Metastasen an der Wirbelsäule.


    Mein Mann ist 71,war aber immer fit.Er hat sich dann für Chemo und Bestrahlung entschieden,alles was irgendwie helfen sollte.


    Leider ging es ihm immer schlechter, er hat 20 Kilo abgenommen und liegt fast nur noch.


    Jetzt wird er nur noch palliativ behandelt.Zur Zeit bekommt er alle 3 Tage Fentanyl-Pflaster 2x 150up.


    Leider schläft er nur noch und bekommt nicht mehr mit wenn er mal muss.Ich will es einfach nicht wahrhaben das wir am Ende sind.


    Trotz allen freuen wir uns über jede Stunde wo er noch halbwegs munter ist.Leider hat er auch Angst und ich auch.


    gabriel50

    Papa hat die ersten 3 chemos hinter sich jetzt 3 Wochen Pause. Er hat starke Übelkeit,teilweise kribbeln in den Händen und Schwindel .Essen tut er wenig und schläft viel . Gestern dachte er es hätte auch im kopf gekribbelt. Ist das normal kann zur zeit nicht zu ihm da ich stark erkältet bin . Mache mir solche Sorgen um ihn . Wie lange muss man mit solchen Nebenwirkungen rechnen

    Die Nebenwirkungen kann niemand vorhersagen. Die hängen vom Einzelnen und von den Wirkstoffen ab. Meine Mutter bekam in den 7 Jahren, die sie nach der Diagnose noch lebte, sehr viele Chemos unterschiedlicher Art. Eigentlich waren die chemofreien Zeiten immer nur wenige Monate. Der Mist kam immer wieder. Aber sie hat lange gelebt für diese Diagnose und vor allem gelernt, dass sich der Körper nach den Chemos immer wieder erholt.


    Ich drücke deinem Vater die Daumen! Ich habe das alles in den letzten 10 Jahren lange miterlebt - Operationen, Chemos, Bestrahlungen, Nebenwirkungen, Ängste, Hoffnungen. Was du durchlebst kann ich sehr gut nachvollziehen. Wenn du dich darüber austauschen möchtest, stehe ich dir gerne zur Verfügung.


    Deinem Vater wünsche ich, dass die Therapie anschlägt. Und dir und der Familie viel Kraft in dieser Zeit. Man gewöhnt sich irgendwann daran, mit diesem Damoklesschwert ein normales Leben mit glücklichen Momenten zu führen. Aber wie sehr es doch wirklich belastet, merkt man erst, wenn es vorbei ist. :)_

    Hallo Dany,


    leider hatte mein Vater auch Lungenkrebs. Ich kann mich leider nich sogut an die ganze Theraphie erinnern, denn ich war erst 9. Ich weiss nur dass er nach den Chemos immer sehr angeschlagen war und total k.o. Er schlief viel und nahm extrem ab. Das schlimmste für mich damals war als er plötzlich mit glaze und ohne schnurbart vor mir lag. Das war ein schock, denn mein Vater hatte immer sehr volles Haar. Meine Mutter war gerade schwanger als er die Diagnose erhielt. Er ist gestorben als meine schwester auf die Welt kam und 9 Monate alt wurde. :°(


    Ich kann dir nur eine sache empfehlen. Bitte versucht es aus! Ich hätte es getan. Gibt ihm jeden Tag eins-zwei Löffel Schwanzkümmelöl. Es ist bekannt dass es sehr gut gegen krebs ankämpfen kann. Du bekommst das entweder in Reformhäuser oder aus dem Internet. Es gibt auch kapseln. Vielleicht nimmst du lieber diese denn das Öl schmeckt extrem Bitter.


    Leider bemerkt man Lungenkrebs immer sehr sehr spät, zu spät. Der Krebs streut dann meistens wenn man ihn entdeckt hat. Mein Vater hatte Metastasen zu erst im Kopf, dann überall im ganzen körper.


    Wie hat das ganze bei ihm angefangen? Wie geht es deiner Mutter? Er soll sein Testament machen und euch sagen wo er gerne beerdigt werden möchte. Man möchte natürlich diese Sachen nicht ansprechen. Denn er hat gerade erst mit der Therapie angefangen. Aber bei vortgeschrittenem Lungenkrebs gibt es nur noch Lebensverlängernde maßnahmen die extrem mit Nebenwirkungen zusammen hängen.


    Ich wünsche auch dir gute Besserung. Und Hoffe dass ihr mit dieser Krankeheit zu leben lernt.

    Mein Vater ist 60 brach auf der Arbeit plötzlich zusammen ,erst dachte man es sei ein Virus da er kaum auf die Beine kam .Hat auch viel abgenommen aber dachten es sei durch seine vielen Nachtdienst ,da er kaum noch mittag Ass. Als nach 3 Wochen er noch immer so schlapp war schickte der Arzt ihn zum Lungentest.man sah ihn der rechten lunge einen Schatten dann folgten die weiteren Untersuchungen. Seit 2 Wochen wissen wir jetzt das es kleinzelliger krebs ist .Im Hinterkopf ist ein 9 mm grosses geschwür und rechte lunge so das die Bronche fast zu ist . Alles ein Schock er hat jetzt 3 chemos diese Woche hinter sich. Meine Mutter versucht ihn Mut zu machen ,muss zwischendurch auch raus weil sie weinen muss . Es ist schlimm wenn man sieht sonst so lustig und jetzt so schlapp und traurig. Er hat eine patientenverfügung gemacht und gesagt er ist alles bereit zu machen ,aber wenn seine Lebensqualität nicht mehr so ist wie er es möchte will er nicht mehr .Ich danke auch für eure antworten und wünsche euch das beste .Ich komme gerne auf dein Angebot zurück ,mit dem schwanzkümmelöl wusste ich nicht danke für den Tipp werde ihm das vorschlagen lg

    Was ich deinem Vater für die ChemoPAUSEN empfehlen kann ist Reishi-Pulver. Es entgiftet den Körper sehr gut und man kommt nach einer Chemo-Phase schneller wieder auf die Beine. Aber nicht während des Chemo-Zyklus nehmen, erst nach der letzten Gabe (wenn die Hauptwirkung vorbei ist, also paar Tage nach der letzten Gabe, wenn eine größere Pause folgt).


    Das Pulver ist nicht billig, schmeckt in Fruchtsaft eingerührt ganz OK, ist aber sehr gesund. Reishi ist die traditionelle chinesische Bezeichnung für diesen Pilz, in Deutschland findet man ihn auch als "Glänzender Lackporling".

    mein vater ist 65 und hat COPD, sein lungenvolumen is unter 50%, er lehnt jede hilfe ab.


    ich selber arbeite in der hauskrankenpflege und bin natürlich ständig dem thema krankheit und sterben ausgesetzt.


    was ich empfehlen kann ist: reden. ganz ehrlich reden über die ängste, angst vorm sterben, angst vorm tod, angst vor schmerzen.. und zwar von allen seiten. also du musst bzw solltest da reden mit ihm, deine mutter, ihr drei..


    das is unfassbar schwer und emotional, aber es hilft unglaublich allen beteiligten. es nimmt dem tod so ein bisschen den schrecken


    außerdem ist es wichtig, aber das is nochmal ne nummer härter, wenn ihr drüber reden könnt, daß er gehen drf, wenn es nicht mehr geht. viele angehörige klammern so derart, daß der patient sich nicht getraut, zu sterben. das hilft keinem..


    dennoch hoffe ich für euch, daß die chemo gut anspricht. vielleicht geht sogar der tumor im kopf weg.


    alles liebe für deinen vater und euch und viel kraft :)*

    Das ist sehr hart wenn es einen so starken Mann trifft. Deine Mutter braucht vor allem die Unterstützung von euch. Für Angehörige ist es denke ich sehr hart weil man aktiv nichts machen kann.


    Das mit der Pat.verfügung ist sehr gut und eine richtige Entscheidung.


    Wie sieht es aus mit dem Testament? Wie sieht es aus mit der Unterstützung von der Kirche bzw den Halt über den Glauben.


    Offenes reden hilft extrem. Man muss aber nicht jeden Tag darüber reden.


    Ich wünsche euch sehr viel Kraft

    Mein vater hat keinen starken glauben an Gott und Testament soviel besitzt er nicht ,ausserdem ist ja auch meine Mama da . Wir reden täglich darüber wobei mein Vater nicht soviel drüber möchte und ich will ihn auch nicht zwingen. Ich telefoniere mehrmals täglich mit meiner Mama. Sind zur Zeit alle stark erkältet deshalb bleibe ich zur Zeit weg von meinen Eltern. Ihm geht es so schon dreckig genug nach den ersten 3 chemos.

    Sehr schlecht .er isst kaum hat starke übelkeit und muskel zittern . Der arzt hat die Medikamente jetzt umgestellt und ein apetittanreger verordnet und er nimmt jetzt medis gegen die übelkeit . Er zerfällt immer mehr ,durch meine Erkältung telefonieren wir zur zeit nur öfter . Er fühlt sich zur zeit sehr schlecht ,wie es innerlich aus sieht kann ich zur zeit nicht sagen .Hab die ganze Woche spät dienst .Hoffe nächste Woche ist meine Erkältung weg ,will ihn jetzt nicht noch anstecken . Ich glaub auch das er grosse angst hat . Die haben wir alle ,er baut jetzt so schnell ab . Hoffe es geht wieder berg auf und es liegt nur an der chemo

    die Chmeo ist richtiges Gift für den Körper. Nach dieser wird er sich zwar erholen aber immernoch abbauen. Bitte guck dass du schwarzkümmelöl (kapseln) besorgst... und die ihm gibst. Die haben keine Nebenwirkungen! Oh man ich wünschte dass ich anderst behilflich sein könnte. :)_

    Ich habe ihm das vorgeschlagen er sagt er nimmt so viele Medikamente und er möchte nicht noch mehr nehmen . Kriege ihn nicht dazu überredet . Werde es nächste Woche nochmal vorschlagen. Er isst kaum schon Wahnsinn wie er sich in 1 Woche verändert hat . Er glaubt nicht an so was weiss auch nicht weiter lg

    Zitat

    Er glaubt nicht an so was weiss auch nicht weiter

    Er ist vermutlich überfordert mit der ganzen Situation und es fällt ihm schwer, sich darüber auch noch Gedanken zu machen und eine Entscheidung zu treffen.

    Das sind keine Medikamente, das ist gut für sein Imunsystem. du kannst ihm auch das öl kaufen, aber das schmeckt etwas bitter, mit honig vermischt geht es eigentlich mit dem Geschmack. Wegen dem apetit gibt es in der klinik diese astronautennahrung. Die ist hochkalorien reich und hat verschiedene Geschmacksrichtungen. Erdbeere, Schoko, Vanille, ist so eine Art milchgetränk und schmeckt garnicht so übel. Wenn du das öl hast kannst sogar hier was rein tun.


    Wie geht es deiner Erkältung inzwischen?

    Krieg sie nicht ganz weg ,ich weiss das es kein Medikament ist werde es die woche nochmal versuchen .papa ist wieder hat 2 kilo zugenommen. Er hat jetzt nur noch schwindel und muskel zucken . Er hat keine kraft für spaziergänge oder so .hoffe das kommt wieder. Am 4. Oktober geht es weiter mit der chemo,er hat so angst davor wegen den Nebenwirkungen. Hoffe es klappt dann besser lg und Dankeschön

    jetzt hat er wenigstens mal bisschen pause bevor es wieder von vorne losgeht. auch wenn er nicht raus kann, solltet ihr versuchen ihn bisschen an die frische luft zu bringen. Leider sind die Nebenwirkungen sehr schlimm, und ich weiss auch nicht was man machen kann um die symptome zu verringern.


    Man vielleicht ist es bei dir auch psychsisch das es nicht weg geht. Aber ne starke Erkältung dauert gerne mal 10 Tage...


    Hoff ich hör wieder von dir @:)

    Hallo! Das liest sich alles sehr schlecht. Deshalb will ich nur mal einwerfen, dass mein Vater von Lungenkrebs (eigentlich Bronchialkarzinom) mit Chemo geheilt worden ist. Gegen die Nebenwirkungen der Chemo gibt es ebenfalls Medikamente, um die halbwegs verträglich zu machen. Gegen seine verstopften Bronchen sollte ein Spray und Sauerstoff gegeben werden.


    Was Du schilderst sind eigentlich Symptome des kleinen Hirntumors. Ich selbst habe einen seit 16 Jahren und habe ihn mit dem Gamma-Knife schmerzfrei und ambulant bestrahlen und am Wachstum hindern lassen. Es gibt das Gamma-Knife in verschiedenen Städten Deutschlands. In den USA und Skandinavien ist es der Standard. http://www.saphir-radiochirurg…ehandlung/radiochirurgie/Ich kann nur empfehlen bei einer so schwierigen Erkrankung wie Krebs sich an einer Uniklinik oder anderen Großklinik behandeln zu lassen, oder sich zumindest vorgestellt zu haben. Der Kranke braucht zu jedem Zeitpunkt bis zu letzt das Gefühl, dass etwas gegen seine Erkrankung mit einer gewissen Heilungschance unternommen wird! Zu nennen wäre auch noch das Deutsche Kompetenzzentrum für Tumorerkrankungen an der Philippsuniversität Marburg.


    Das Fentanyl-Pflaster mit einem Morphiumwirkstoff kenne ich. Es wirkt - wenn überhaupt - nur wenn es optimal aufgeklebt ist, sodass sich Schweiß in dem Pflaster bildet, was selten geschieht. Eine Tablette, Tropfen oder Spritze ist da viel sicherer in der Wirkung, denn schmerzfrei sollte der Patient schon sein.


    Ich wünsche Deinem Vater eine vollständige Genesung, denn Krebs ist heute oft heilbar!

    Hallo Danny 34,


    ich kann deine Ängste gut verstehen,da mein Mann im Endstadium ist.Auch er hat Lungenkrebs und ich wünschte er hätte die Chemo nicht gemacht,denn seit dem wurde es immer schlechter.


    Für die Übelkeit gibt es viele Medikamente,wir bekommen Ondansetron 4mg,wenn mein Mann dies einnimmt behält er das Essen drin.Auch solltest Du den Arzt mal nach den Trinkfläschchen Nutricia Fortimel fragen,damit nimmt man 300Kalorien zusätzlich auf und baut nicht so schnell ab.Für die Schmerzen bekommt er die Fentanyl-Pflaster 400.Er kommt damit ganz gut zurecht Zusatzmittel sind Abstral 400 und Spritzen Paladon 5mg bei Bedarf.Wichtig ist ja immer,das der Kranke schmerzfrei ist.


    Leider haben wir keine Hoffnung mehr,deshalb freuen wir uns über jede Stunde die wir zusammen sein können.Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft und Mut für die nächste Zeit. :°_