Angefangen hat es im Aug.07, dann im Okt.07, Dez.07 und Juli 08. Wobei der letzte Schub der schlimmste war und ich gerade noch mal an einer stat. Behandlung vorbei kam (nur durch hartnäckiges verhandeln mit meinem HA).


    Was die Schübe ausgelöst hat, kann ich dir bis heute nicht sagen.

    hoi markus67


    ich staune das dir die op schon beim 1. schub empfohlen wurde (war das so krass??)


    aber ich kann petra nur beipflichten - je länger du zuwartest, je mehr schübe du hast, desto weniger helfen die AB...


    aber ich würd dir auch empfehlen nochmal eine zweite meinung einzuholen... vor allem wenn du so unsicher bist...


    ansonsten: keine panik - die panik vor der op hat jeder :-)


    gruss


    auch ein operierter


    (oh falls es interessiert: 1 schub - ein jahr ruhe, 2. schub, ein jahr ruhe: dann 3 schübe kurz hintereinander, im kh behandelt, kaum raus: der 6. schub (antibiotikaresistenz); im letzten herbst die op)

    @ Markus

    hol Dir ggf. eine 2. Meinung ein, das ist sicherlich nicht verkehrt. Bei mir geht es jetzt leider auch sehr schnell. Nachdem vo einer Woche die Beschwerden wieder aufgetreten sind, ging es wieder in KH. Das CT war nicht eindeutig, Bauchspiegelung und das entsprechende Ergebnis. Morgen OP. {:(


    Wünsche Dir viel Glück.

    @ Petra

    leider nicht, aus dem Krankenhaus habe ich mich leider erst gestern verabschieden können... :-(


    Die geplante OP wurde wg. eines Notfalls auf den 31.03. verlegt. Am Dienstag klappte dann auch alles planmäßig. Die PDA war kein Problem (obwohl ich da wirklich Angst vor hatte) und ich wurde dann auch relativ schnell in das Land der Träume geschickt. Als ich wieder zu mir kam, ging es mir den Umständen entsprechend gut. Die Schmerzen waren auszuhalten und sonst hat das nette Pflegepersonal das schnell nachgeregelt. Die Nacht über blieb ich noch auf der Intensivstation und wurde am nächsten Morgen zwecks Mobilisation das erste Mal auf die Beine gestellt (fand ich nicht so lustig ;-)). Ab ging es wieder auf die Station und die Schwestern gaben mir die nötige Technik an die Hand, so dass ich releativ schnell am gleichen Tag selber aufstehen und mich hinlegen konnte. Die Bewegungsabläufe waren noch alle recht langsam, aber bei den ganzen Strippen und Schläuchen hätte "man" eh nicht schneller gekonnt. In Summe war ich gut zufrieden, kein künstlicher Ausgang, alles hinter mir, jetzt ging es aufwärts.


    Mir ging es Tag für Tag besser, der erste Redon wurde gezogen, der Schmerz- und Blasenkatheter folgten. Am 06. 04. wurde die letzte Redon-Drainage gezogen und fühlte mich frei und gut.


    Ca. 1 Stunde später bekam ich rasende Schmerzen. Erste Vermutung Blähungen.... Lefax und viel Bewegung sollte helfen. Pustekuchen... Eine Stunde später konnte ich nicht mehr stehen oder sitzen. Da das Schmerzmittel keine Wirkung zeigte kam irgendwann der Arzt dazu.... Ratlosigkeit.... Zur Vorsicht einmal Röntgen mit einem Kontrastmittel-Einlauf. Leider war die Technik so gut, dass man sofort das Ergebnis auf dem Monitor sehen konnte, leider war in der Darmnaht ein Loch...


    Das Warten auf einen freien OP dauerte noch einmal ca. 2 Stunden, was mich wirklich fertig gemacht hat, da die Schmerzmittel immer noch keine Wirkung zeigen wollten. Um 18:00 Uhr war es dann endlich soweit, die PDA klappte diesmal nicht so gut, da ich meinen Rücken nicht mehr krümmen konnte, aber irgendwann war das Ding auch drin. Über eine Magensonde wurde mir mein Mittagessen noch entfernt und irgendwann kam die erlösende Narkosespritze.


    Spät abends fand ich mich schmerzfrei auf der Intensivstation wieder, der angedrohte künstliche Ausgang war auch nicht da, aber auch keine anderen Redons.... Irgendwann kam ein Arzt und klärte mich auf, dass ich eine Bauchfellentzündung habe, eine Bauchspülung durchgeführt worden ist, wieder ein Stück Darm entfernt worden ist, diese aber nicht zusammengenäht worden sind und einen Blindverschluss erhalten haben. Im weiteren Verlauf Antibiose erhalte und am Mittwoch die Second Look OP durchgeführt wird und die Darmenden wieder verbunden werden. So konnte auch auf den künstlichen Ausgang verzichtet werden. Die Zeit bis Mittwoch verlief recht schnell auf der Intensivstation, da ich wahrscheinlich eh gut unter Medikamenten stand. Die OP am Mittwoch verlief auch planmäßig, so dass ich abends wieder mein Zimmer auf der Intensiv bezogen habe. Schmerzen hatte ich keine, ich war nur kräftemäßig am Ende.


    Am Sonntag kam ich dann nach einer Woche wieder auf die Station zurück.Nun ging es alles etwas langsamer, der Bauch tat mehr weh, da ich jetzt einen Bauchschnitt hatte und kräftemäßig immer noch am Boden war. Gestern wurde ich dann entlassen, morgen muss ich noch einmal ambulant zur Kontrolle in die Klinik, so dass die Klammern entfernt werden. Ein kleiner Teil der Naht nässt noch ein wenig, aber sonst geht es so langsam aufwärts. Ich hoffe, das ich bald körperlich wieder zu Kräften komme und bin froh, dass der größte Teil erledigt ist.


    Liebe Grüße

    hey paulchen71 - welcome back!


    mensch du hast auch ne odyssee hinter dir; ich hab richtig gelesen - du bist in kürzester zeit 3 mal unterm messer gelegen?? krass ey... :-o:-o


    dann wünsch ich dir mal gute (restliche) abheilung!! auf das du hier wenigstens weniger folgen hast als "der rest" (petra, ich, und die "laparoskopische sigmadarmresektions"-gang)