Angst vor Gastro+Sono bzw. Befunde

    Hallo zusammen,


    Da ich schon länger (ca. 2 Jahre) immer wieder unter Brennen im Oberbauch (rechtsseitig) leide und auch sonst immer einen weichen Stuhl habe bzw. ich mich aufgebläht fühle, hab ich nun nach Absprache mit meinem Hausarzt zwei ÜBerweisungen bekommen.


    Die Erste führt mich heute um 17 Uhr zur Gastroskopie und die zweite am Mittwoch Morgen zur Gallen/Oberbauch Sono.


    Verdacht ist auf Gastritis und ich hab daher auch schon Hemmer bekommen, die ich aktuell Nehme. Genau so hab ich Bioflorin bekommen, da mein Stuhl eben weich ist.


    Wie auch immer...ich hab panische Angst. – Ich bin mir nur noch nicht sicher, was mir mehr Angst macht. Die Tatsache, dass mir in wenigen Stunden ein Schlauch in den Magen gesteckt wird, oder die Angst davor, dass etwas bösartiges (Tumor, ect.) gefunden wird. – Ich bin kurz davor ein zweites Mal Vater zu werden. (In einer Woche wäre Termin) und ich kann und will einfach nicht, dass ich Etwas Schlimmes habe. – Auch will ich keien Beruhigungsspritze bei der Gastro heute, da ich auch hier Angst vor Nebenwirkungen habe (Bin übergewichtig 130 kg auf 180cm) und hab immer Panik, dass bei solchen Mittelchen mein Herz nicht mitspielt oder so.


    Naja...kann mir jemand die angst nehmen bzw. hat jemand Erfahrung mit sowas ?

  • 5 Antworten

    Eine Gastroskopie empfinde ich als überhaupt nicht schlimm. Ich bekam nie ein Beruhigungsmittel oder so.


    Ein Mittel, was den Rachen betäubt bekommt man aber immer. Die Untersuchung wird vom jeweiligen Facharzt schon relativ häufig durchgeführt.


    Man liegt auf der Seite und muss Schlucken, wenn der Arzt es sagt und aufhören wenn er es sagt. Ich hab eine leichte Irretation durch den Schlauch und muss quasi ständig trocken schlucken, aber auch das ist nicht weiter schlimm. Sobald der Schlauch drin ist, ist der unangenehmste Teil eig hinter dir.


    Da man den Magen mit Luft bzw. Gas aufbläst ist es sehr wahrscheinlich, dass du oft aufstoßen musst. Das ist vollkommen normal bei dieser Untersuchung. Und das dir die Spucke aus dem Mund läuft während der Untersuchung ist auch normal.


    Es ist sehr unwahrscheinlich, dass man direkt etwas so bösartiges feststellt. Wahrscheinlicher ist eher eine Gastritis, die entsprechend behandelt wird.


    Da du erwähnst, dass du stark übergewichtig bist solltest du vlt auch darüber nachdenken etwas dagegen zu unternehmen. Ernährungsumstellung, mehr Sport usw. Das hast du sicher bereits oft genug gehört und kannst es nicht mehr hören. Aber es hilft wirklich. Auch deinem Magen schadet es nicht, wenn er nicht mehr so stark beansprucht wird.

    Zitat

    (Bin übergewichtig 130 kg auf 180cm)

    Ich bin immer wieder erstaunt, dass sich nicht mal ansatzmäßig eine Panik bemerkbar macht, wenn man auf die Waage guckt.


    Man muß sich bei so viel Völlerei eigentlich nicht wundern, dass Magen und Darm rebellieren.


    Statt sich den Kopf zu machen, ob nun eine Sedierung das Herz angreift, würde ich doch mal nachlesen, was ein dicker Bauchumfang so anrichtet.


    50 kg weniger und man dürfte sich ganz anders fühlen, besonders das Herz, was nicht wie blöde pumpen muß....

    danke auch dir@benitaB. :)=


    normalerweise bin ich das ja niemanden schuldig, aber dass ich jahrelang mit einer schilddrüsenunterfunktion zu kämpfen habe, die mich trotz vernüfntiger ernährung und sport von 90 kg auf 130 gebracht hat, wird bei deiner aussage (natürlich) nicht berücksichtigt. – ich fahre täglich ca. eine studne rad, trinke nur wasser, ernähre mich gesund. die kilos purzeln nicht (steigen aber zum glück auch nicht mehr da ich momentan endlich gut eingestellt bin).


    jedenfalls will ich damit nur sagen, dass man nicht immer so von vorurteilen zerfressen sein sollte und eher auf die gestellte frage eingehen könnte.


    wems interessiert. ich hab keine auffälligkeiten gehabt bei der gestrigen gastro. war unangenehm, aber zum überleben ohne spritze. – ich wünsche auch allen nur das beste.