Wie kommst du denn darauf, dass es eine chronische Gastritis ist, wenn dein Arzt nur von einer leichten Entzündung der Magenschleimhaut spricht? Was waren denn deine Symptome davor?


    Magenkrebs (Adenokarzinoma ist der häufigste) entsteht aus Vorstufen wie Polypen und Adenomas, die wiederum durch chronische Gastritis begünstigt werden. Das Durchschnittsalter liegt bei 55 und Männer sind 2 mal so häufig betroffen wie Frauen. Auch gibt es große regionale Unterschiede, wobei in Japan, Chile, Costa Rica und Osteuropa die Häufigkeit 20 mal so hoch ist wie in Nordeuropa, Nordamerika, Afrika und Südostasien. Da die Häufigkeit in den USA im 20. Jahrhundert um mehr als 85% zurückgegangen ist, geht man davon aus, dass Ernährung und Umwelt einen großen Einfluss haben.


    Was ich damit sagen will: du bist bei weitem noch nicht gefährdet krebs zu bekommen, aber natürlich steigt das Risiko wenn du sich falsch ernährst. Und das hat nichts mit ab und zu fast Food oder grillen zu tun, sondern was eben zu deiner Gewohnheit gehört. Und Wasser kann man ja wohl auch ohne Geschmack aushalten. Ich glaube die WHO hat Richtlinien zur Ernährung herausgebracht, u.a. auch zum Fleischkonsum die aus medizinischer Sicht sicher sehr vernünftig sind.

    Ich habe eine chronische Gastritis. Der Gastroenterologe hat aber nix von erhöhtem Krebsrisiko gesagt, nur bei einer "Autoimmungastritis" erwähnte er ein solches. In dem Fall hätte er eine jährliche Magenspiegelung empfohlen.