Barrett-Syndrom/ Refluxkrankheit

    Ahoi


    Vor ca. 2 Monaten hat der ganze Mist bei mir angefangen, Völlegefühl und Druckgefühl im Oberbauch, Sodbrennen, Blähungen usw ... nachdem der Hausarzt mir nach seiner Diagnose (Gatritis) Omeprazol verschrieben hatte hörte das Sodbrennen auf, das Völlegefühl war allerdings weiterhin da. Danach bin ich zu einem Internisten gegangen und vor ein paar Tagen wurde dann eine Magenspiegelung gemacht.


    Der Befund: Refluxkrankheit und Barrett-Syndrom (short)


    Was mich jetzt dabei beunruhigt ist die Tatsache das ich erst 19 bin und schon eine "geschädigte" Speiseröhre habe, obwohl ich vor dem ganzen Mist jetzt noch nie wirklich Probleme mit Sodbrennen hatte (gelegentlich mal nach bestimmten Speisen).


    Ich dachte eig auch das man die Diagnose "Barrett Syndrom" erst nach einer Biopsie stellen kann. Das ganze kommt mir schon ein wenig merkwürdig vor. Könnte das mit dem Barrett eine fehldiagnose sein? (histologischer Befund kommt leider erst in 2 Wochen)


    Ich habe natürlich Angst das sich das ganze zu Krebs entwickelt.


    Ach und noch eine Frage: Stimmt es das man, wenn man die Refluxkrankheit hat lebenslänglich Protonenpumpenhemmer nehmen muss? oder ist die ganze Sache doch irgendwie "heilbar"?


    Greetz


    Lockhead

  • 2 Antworten

    Hallo Lockhead

    zunächst zu deiner Beruhigung, das Short- Barrett ist die schwächste Ausführung. Danach kommen noch vier normale Stufen, bevor sich ein Karzinom bildet. Bei uns im Reflux-Faden ist es bei einigen Kollegen/innen sogar wieder weggegangen. Muss aber regelmäßig 1-2 Jahre kontrolliert werden.


    Du hast nichts von einem Zwerchfellbruch erwähnt. Der heilt nicht von selbst. Wenn wir davon ausgehen dass du keinen ZB hast, und die Refluxbeschwerden überwiegend psychischer Ursachen sind, brauchst du wohl nicht unbedingt lebenslang PPI’s nehmen. Eine Antireflux-Diät würde dann noch unterstützend helfen.


    Gruß