Chronische Übelkeit ohne Befund

    Hallo Freunde! Habe eine wichtige Frage, vielleicht kennt es jemand.


    Es geht um meine Freundin.


    Ihr ist JEDEN Tag übel und sie hat das Gefühl sie muss sich jeden Moment übergeben. Sie beschreibt das Gefühl so, als wenn der Magen sich mit Luft aufbläht. Dieses Gefühl, bevor der Magen knurrt, aber das Knurren kommt einfach nicht. Das passiert oft, bevor die Nahrung überhaupt im Magen landet.


    Und wenn Sie mal was isst, oder auch nur ein glas Wasser trinkt, kommt die gleiche Menge Luft wieder raus.


    Sie isst fast nichts mehr und ich mach mir tierische Sorgen. Blutwerte sind alle gut und eine Magenspiegelung hat überhaupt nichts gebracht.


    Sie hat das jetzt seit mehreren Wochen. Zwischendrin mal Tage wo es besser ist aber meistens geht es Ihr schlecht.


    Kann mir bitte jemand helfen?

  • 8 Antworten

    Ich leide ebenfalls unter chronischer Übelkeit, Blut- und Stuhluntersuchungen ohne Befund, Ultraschall ohne Befund, CT vom Abdomen ohne Befund, Magenspiegelung ohne Befund. Mittlerweile versucht man mich mit Doxepin ruhig zu stellen, was überhaupt nix bringt. Ab dem 12.01 bin ich psychotherapeutischer Behandlung. Wenn Ärzte nix finden, ist die Psychoschiene natürlich der einfachste Weg um ja nicht detailliert forschen zu müssen.


    Wie soll sie eine Gastritis haben, wenn eine Magenspiegelung keine Befunde gebracht hat? ???


    1. Sie soll auf keinen Arzt hören und sich in die Psychoecke stellen lassen. Sollte sie total labil sein, wäre das evt. eine Überlegung wert. Aber ganz, ganz, ganz bestimmt nicht als Verlegensheitdiagnose.


    3. Die Frage nach der Ernährung kann ich übernehmen. Egal was sie isst, richtig?


    4. Sie trinkt ganz bestimmt keinen Alkohol mehr, korrekt?


    5. Sie raucht bestimmt nur minimal, richtig?


    Sie soll sich untersuchen lassen auf:


    1) Candila Pilz im Magen (Stuhluntersuchung)


    2) Hat sie Probleme mit ihrer HWS? Evt. mal zum Orthopäden/Osteopathen


    Macht auf darauf gefasst, dass das nicht von heute auf morgen wieder weg geht. Eventuell steckt auch eine spezielle Form der Emotophobie dahinter.


    Gute Besserung

    Mit dem Unterschied, dass die Magen-Darm-Probleme nicht selten aus ganz anderen Bereichen kommen:


    Da kannst du Kreutertees trinken bis zum umfallen, MCP, Domperidon, Iberogast einnehmen bis dein Apotheker dir Abhängigkeit attestiert. In vielen Fällen läuft es eben auf eine sehr weitreichende Diagnostik hinaus.

    Hallo, :)


    Ich hatte vor 2 ca 3 Jahren das selbe Problem..


    Bei mir fing es von einem auf den anderen Tag an, mir war ständig übel und ich habe stark abgenommen.


    Meine Hausärztin hat mich von Untersuchung zu Untersuchung geschickt, aber es wurde nichts gefunden.


    Ich habe mich dann nach einer langen Leidensphase an eine Psychologin gewandt, die auf Psychosomatik spezialisiert ist. Ich habe mich sehr überwinden müssen, da ich auch wie viele andere gewisse Vorurteile dem gegenüber hätte. Etwa gewisse Dinge und Klischees die einem heutzutage in Filmen vermittelt werden.


    Aber ich muss wirklich sagen, dass dies das Beste war was ich hätte machen können.


    Ich bin dann dort in psychologische Behandlung gegangen und habe dort festgestellt, dass diese Übelkeit dadurch ausgelöst wurde, dass ich Stress und vor allem meine Emotionen unterdrückt habe.


    Ich weiß das klingt im ersten Moment etwas eigenartig, aber wenn man sich genauer mit dieser Thematik beschäftigt, ist dies nicht hat nur sehr faszinierend sondern vor allem hilfreich!!


    Wenn man den Stress oder andere Emotionen verdrängt, wird dies irgendwann zu viel für die Psyche und die unterdrückten Emotionen werden dann stattdessen durch körperliche Symptome ausgedrückt, wie in meinem Fall durch die Übelkeit.


    In der Behandlung habe ich dann gelernt, wie ich richtig mit Stress umgehen kann und wie ich meine Emotionen wieder bewusst wahrnehmen kann, und siehe da: Die Übelkeit ist verschwunden.


    Ich schreibe dies hier vor allem um euch zu ermutigen euch doch mal auch darüber Gedanken zu machen und dies nicht kategorisch abzulehnen.


    und selbst wenn Sich die Übelkeit dadurch nicht in den Griff bek9mmen lässt, ist so eine Therapie auch einfach eine sehr gute Vorbeugung, um Anzeichen von Burnout etc. frühzeitig selbst zu erkennen.


    Ich hoffe ich konnte vielleicht jemandem helfen und wünsche euch auf jeden Fall alles Gute!