Hi Bernie,


    bist Du da sicher? Es wird bestimmt schon damals Bienen und damit auch Honig gegeben haben. Übrigens enthält auch unser mitteleuropäisches Obst Zucker.


    Aber diese Diskussion geht jetzt zu sehr vom Eingangsthema weg. Und Kikis Problem wird dadurch sicherlich auch nicht gelöst. ;-)


    Liebe Grüße von


    Angie

    danke für die antworten

    vielen dank für eure antworten..


    und jn, cu ist nicht unbedingt ernährungsabhängig.


    die diätassistentin meinte schon, dass eine ernährungsumstellung wichtig


    ist, vor allem, da meine darmflora wegen der salmonellen ziemlich kaputt


    war(/ist?) und ich allergikerin bin.


    in einem blutbefund stand, dass ich auf


    fisch, soja, erdnüsse, milch und auf diverse getreidearten allergisch bin.


    eigentlich bemerke ich diese allergien nicht wirklich..


    gelegentlich ein ausschlag..oder ich muss niesen, wenn ich z.B. schokolade


    gegessen hab..


    bei kiwis und manchen anderen obstsorten tut mir die zunge weh...


    komischerweise hab ich einen ekel vor fisch und frischer milch, habe seit


    ich 3 bin einiges abgelehnt und erst ab 10 wieder langsam begonnen "normal"


    zu essen.


    habe mich nach diesem befund (vor 4 jahren) eine zeit lang vegan ernährt,


    war jedoch sehr mühsam und auch einseitig..


    hm, ich weiß nicht wie ausschlaggebend so ein befund ist und ob es überhaupt


    möglich ist einen genaueren zu machen..?!


    habe das medikament nach dem spital langsam absetzen müssen, ebenso die


    antibiotika wegen den salmonellen.


    zur zeit gehts mir eigentlich ganz gut, mein bauch rumort öfters obwohl ich


    keinen hunger und keine schmerzen habe ..was mir manchmal angst macht,denn


    so hat meine tragödie begonnen..


    achja und extremen haarausfall seit ca. einem monat..kann das mit den


    medikamenten in zusammenhang stehen?!

    also

    @jn:

    die diätassistentin bekam die anweisung, meinen darm schonend wieder an essen zu gewöhnen, da ich wirklich längere zeit an infusionen hing und eine zerstörte darmschleimhaut.


    die ursachen für cu sind fast unerforscht..ein wichtiger faktor ist die psyche->stress.


    aus dem internet:


    Cu ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung = CED (englisch: IBD)


    Bei Cu ist nur "Pseudoheilung" möglich (bei Dickdarmentfernung),


    sonst nicht auf Dauer heilbar


    Ursachen von Cu sind nicht exakt bekannt


    Eine genetische Belastung dürfte eine Rolle spielen, ist aber nicht alleiniger Krankheitsauslöser (Forschungsarbeiten in dieser Richtung)


    nicht ansteckend


    Männer und Frauen gleich häufig betroffen


    in jedem Alter möglich, aber zwischen 20. und 30. Lebensjahr statistischer Erkrankungsgipfel


    ich bin mir jetzt nicht mehr absolut sicher, aber ich habe auch gehört, dass cu eine autoimmunerkrankung ist..bzw. autoaggressiv..stimmt das?


    wegen der allergien:


    ich hatte als kind neurodermitis und bis vor 2jahren extreme pollen/gräser/hausstaub/milben/tierallergien. konnte im sommer kaum raus, da meine nase rann und meine augen nach einer halben stunde total verschwollen waren..


    hm.. ich hab eigentlich nur "unterdrückungsmedikamente" genommen, also nicht diese spritzenkur.. und eigentlich seitdem ich rauche bin ich selten im sommer allergisch gewesen..


    hm, ich denke schon, dass es eine rolle spielen könnte, wenn man so viele antikörper hat..vielleicht kommen die dann an ein limit und beim nächsten mal wenn ich einen café au lait trinke sterbe ich an einem allergieschock.. oder ka..


    ich hoffe irgendjemand versteht jetzt worauf ich hinauswill.. bin gerade so müde und muss lernen...%-|

    Hallo kiki,


    ich hatte zwar nie eine CED, dafür leide ich aber unter cP (Chronische Polyarthritis). Deine Beschreibung der Auslöser trifft auch auf die cP zu, auch hier weiß man über die Ursachen so gut wie nichts - außer, dass eine Bereitschaft dazu vererbt werden kann. Auch die cP ist nicht heilbar, man kann den Krankheitsverlauf nur verlangsamen bzw. mit geeigneten Mittel sogar stoppen (= Remission). Man nennt diese Erkrankungen "Autoimmunerkrankungen", was man u.a. mittels des ANA-Titers nachweisen kann (ANA = antinukleäre Antikörper, d.h. gegen körpereigene Zellkerne gerichtete Antikörper).


    Hauptauslöser von cP-Schüben sind psychischer und/oder körperlicher Stress (Überlastung, Sorgen, Angst, Infektionen, Schwangerschaft u.ä.). Bei CU dürfte es ganz ähnlich sein.


    Diesen Auslösern solltest Du zu allererst aus dem Weg gehen - soweit irgend möglich. Zusätzlich solltest Du Dir unbedingt eine andere Ernährung angewöhnen. Vielleicht hilft Dir auch das Führen eines Ernährungstagebuchs. Keine Angst, da musst Du keine Romane schreiben, es reichen stichwortartige Notizen zu Unverträglichkeiten. Ich (ohne Dickdarm, teilweise fehlendem Dünndarm und mit einem Ileostoma) hatte das auch gemacht, und es war wirklich sehr, sehr hilfreich.


    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Deine Erkrankung damit (evtl. plus Cortison im Schubfall) in Schach halten kannst. Ich bin Stammgast bei http://www.stoma-forum.de , wo etliche (inkl. dem Seitenbetreiber) wegen therapieresistenter CU ihren Dickdarm verloren haben.


    Liebe Grüße von


    Angie

    kiki123

    in hamburg gibt es ein KH welches sich auf chronisch entzündliche darmerkrankungen spezialisiert hat ,kann dir per mailbox den namen des KH nennen.


    es kommen zum teil sogar patienten aus süddeutschland dorthin,denen in anderen KH nicht geholfen werden konnte.


    wenn du dort nicht stanionär aufgenommen werden möchtest ,sondern dich nur mit dem zuständigen professor dort unterhalten möchtest, geht das auch, nur mußt du dann halt darauf bestehen , daß du nur ein ambulantes gespräch erstmal möchtest.


    die geben empfehlen dir dort auch anhand deiner befunde , die du mitnehmen sollest, die richtigen medikamente und die dosierungen.


    desweiteren gibt es die CED hilfe


    ein verein das sich auf CU und MC spezialisiert hat


    ich guck mal , ob ich die straße oder namen finde,


    bis bald

    kiki123

    CED - Hilfe e.V.


    Fuhlsbüttler Straße 401


    22309 Hamburg


    bei der telefonischen auskunft erfragst du die telefonnummer, da man im med1 forum keine telefonnummern veröffentlichen darf, das hamburger KH sende ich dir per mailbox@:)

    Hallo Kikki,

    bin eben erst auf diesen Faden aufmerksam geworden, da ich mich mit CU nicht auskenne. Aber zu dem Haarausfall kann ich dir sagen, dass ich nach meinen Ops (im Sommer 70 cm Dickdarm raus, im November die Gallenblase) ebenso wie nach diversen Darm- oder Magenspiegelungen (ich lass mir immer so eine coole Spritze geben, da ich kein Held bin) habe ich ganz furchtbaren Haarausfall! Das hat mir teilweise echt Angst gemacht, aber der Anästhesist sagte, das könne an den Narkose- und Schmerzmitteln liegen. Hat dann jedenfalls wieder aufgehört und ich hab immer noch (oder wieder ;-)) einen ordentlichen Pelz auf dem Kopf.;-D


    Ich wünsch dir gute Besserung!

    @ jn

    du scheinst aber wirklich über alles Bescheid zu wissen! Aber jetzt möchte ich auch mal gerne etwas Kluges von mir geben. In vielen Punkten sind mir zwar Bernie und Angie zuvor gekommen aber als studierte Biologin möchte ich dir gerne mitteilen, dass der Mensch tatsächlich ein Allesfresser ist. Das wird unter anderem aufgrund seiner Gebissform sowie der Beschaffenheit seiner inneren Organe von Wissenschaftlern weltweit angenommen. Das Gebiss zeigt alle Merkamle des Raubtieres sowie des Pflanznefressers (Backenzähne mit großer Kaufläche z.B.). Die Größe und Länge der inneren Organe liegen zwischen den reinen Pflanzenfressern und Fleischfressern (unser Magen ist für nur Pflanzen zu klein, der Darm zu kurz). Außerdem kann der menschliche Organismus das von dir so angeprangerte tierische Eiweiß erheblich leichter und schneller verwerten als das pflanzliche. Die höchste biologische Verwertbarkeit von Proteinen in menschlicher Nahrung ist die Kombination von Kartoffeln und Ei (Bratkartoffeln mit Spiegelei *lecker*). Sorry, dass ich die Studie dazu nicht benennen kann, aber es geht mir auch eigentlich nicht darum, dich zu überzeugen - jeder darf leben wie er will (mein Vater hätte gesagt "spinnen so gut er kann" aber das kommt hier vielleicht falsch rüber).


    Ich möchte aber deine vielen absoluten Wahrheiten, die du hier verbreitest, ein wenig relativieren.


    Ich weiß auch nicht, mit welchen Ärzten du bisher zu tun hattest, aber so verblendet sind die auch nicht alle. Schon vor 9 Jahren, als meine Tochter mit schwerer Neurodermitis GEBOREN wurde, riet mir der Kinderarzt von Industriezucker und manch anderen Dingen ab. Vor allem warnte er mich vor Zusatzstoffen in Nahrung, Kleidung etc.


    Ich finde es ok unf gut, dass du deinen Weg gefunden hast und kann das auch verstehen (ich war selbst lange Jahre Vegetarier) aber du solltest nicht versuchen, damit die ganze Welt und ALLE Erkrankungen zu erklären. Das wirkt auf Menschen, die gerade in einer gesundheitlichen Krise stecken, sehr frustrierend und belehrend und ich glaube schon, dass du eigentlich helfen willst.


    Grüße

    Hi cordu,


    gut gesprochen! :)^


    Zum Gebiss noch eine kleine Anmerkung: Normalerweise werden ja Hunde und Katzen gleichermaßen in den Fleischfresserkorb geschmissen - jedenfalls von Leuten, die es halt nicht besser wissen. Das Gebiss einer Katze (reiner Fleischfresser) unterscheidet sich ganz gravierend von dem eines Hundes (Allesfresser mit Schwerpunkt auf Fleisch). Um dies festzustellen, muss man nur mal ins Maul derselben schauen - sieht selbst ein blutiger Anfänger. Das Gebiss eines Schweines hingegen ist dem unseren verdammt ähnlich: Sowohl das Schwein wie auch wir Menschen sind klassische Allesfresser, wobei sich angebotsbedingt ergibt, wo der Schwerpunkt liegt. Das macht uns ja so flexibel, dass sich unsere Art nahezu über den gesamten Planeten ausbreiten und vermehren konnte.


    Ich war in der Vergangenheit durch zahlreiche Uni-Expeditionen schon bei vielen echten Naturvölkern in ganz unterschiedlichen Regionen, darunter war keine einzige Volksgruppe, die sich nur von pflanzlichen Produkten ernährte.


    Deshalb registriere ich gewisse Heilsbotschaften mit gesunder Skepsis. Dies sollten auch andere tun. Die Ernährung ist zweifellos wichtig. Durch falsche Ernährung wird man über die Dauer krank. Stimmt. Aber alle erworbenen Erkrankungen nur auf die Ernährung zurückzuführen, halte ich doch für sehr gewagt, wenn nicht gar für großen Schwachsinn, sorry.


    Liebe Grüße von


    Angie

    Recht hast du!

    Das Schwein steht uns auch in der evolutionären Entwicklung sehr nah. Nicht von ungefähr kommt es, dass Organtransplantationen von Schwein auf Mensch schon gute Erfolge erzielen konnten.


    Mit der gesunden Skepsis ist es bei mir auch so. Ich habe gern fachlichen Rat (auch wenn er sich manchmal als Irrtum erweist) oder freundschaftlichen Beistand. Beides ist in gesundheitlichen Krisen ausgesprochen wichtig. Was ich nicht brauche, ist eine neue Weltanschauung oder Pseudoreligion, der ich meine gesamte Existenz unterordne. Das ist mir immer ein bisschen verdächtig. An solchen Stellen denke ich, dass diese Überzeugung etwas Anderes ersetzen soll. Ich finde die Ernährung ebenfalls ein wichtiges Thema und es wird von vielen Menschen nicht ausreichend ernst genommen, aber auch die Ernährung kann nicht DIE Erklärung für ALLES sein. Wäre ja schön, wenn das Leben so einfach wäre, gell ;-)


    Ist es aber nicht und praktisch alle gesundheitlichen Probleme sind multifaktoriell (schlaues Wort, was?) bedingt und oft genug sind nur wenige bis keine Faktoren bekannt.


    Abschließend möchte ich jn insofern noch recht geben, dass man die Ernährung immerhin ändern und beeinflussen kann, was z.B. mit den genetischen Bedingungsfaktoren nicht geht (zumindest nicht für den Einzelnen im hier und jetzt).


    Viele Grüße und gutes Nächtle

    als Erklärung

    möchte ich noch hinzufügen, dass ich Vegetarier wurde vor allem aus der Überzeugung heraus, dass ich mich nicht mitschuldig machen möchte an der Quälerei von Lebewesen, die sich nicht wehren können. Es ist für mich kein Problem, dass Tiere zum Verzehr getötet werden und ich habe auch keine Angst vor tierischem Protein (solange es biologisch einwandfrei ist) aber ich wollte nie die Massentierhaltung und die quälenden und unwürdigen Transporte unterstützen. Als dann die artgerechte Tierhaltung und Produktion von Biofleisch weiter ausgebaut wurde, so dass ich in erreichbarer Nähe Fleisch von glücklichen Tieren und Eier von glücklichen Hühnern kaufen konnte, war es für mich ok, auf diesem Wege mein Fleisch zu beziehen.


    Übrigens funktioniert eine Ernährung ganz ohne tierisches Protein auch nur, wenn man sehr auf die ausreichende Zufuhr vor allem der Vitamine aus dem B-Komplex achtet. Typisch sind nämlich Mangelerscheinungen aufgrund nicht zureichender Vitaminversorgung bei Vegetariern (schlimmer noch bei Veganern). Das sagt ja auch schon etwas über den Menschen als Allesfresser aus, oder?;-)


    Viele Grüße und schönen Tag noch

    DANKE

    für eure bemühungen..


    muss hinzufügen: ich komme aus wien *g*


    hm..


    an alle CU-Betroffenen:


    wann hattet ihr euren 1.Schub?


    und wann folgte der 2.?


    Wie könnt ihr damit psychisch umgehen..?


    mich bringt manchmal dieses "warum ich?" zum weinen..