• Darm hängt durch, Kaskadenmagen, Schmerzen Bauch rechts

    Bauchschmerzen Hi, Ich habe einen Magen der bis ins Becken hängt (Kaskadenmagen) und nun seit Feb. verstärkte Bauchprobleme links Beim MRT wurde ein lange Dickdarm und 2 Abschnitte hängen durch. Darmspiegelung war soweit zu sehen, Darm war nicht leer zu kriegen, ok. Nun habe ich ständig das Gefühle es klemmt was unter der linken Rippe fest und im…
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    und ich blödi dachte immer, Ärzte wollen einem helfen.

    haha.


    ganz ehrlich ich kann jetzt mittlerweile echt ein buch schreiben mit all den blöden sprüchen die ich mir schon anhören durfte :(


    ich hatte ja gestern Termin und hab gesagt es MUSS jetzt etwas passieren, es geht so nicht weiter, ich kann so nicht wieder arbeiten gehen.

    aber: interessiert keinen.


    das gute ist dass ich jetzt diese defäkographie machen soll damit di emal sehen dass nix geht. das wird ein Drama.


    eh ne, was würden denn die Ärzte sagen wenn sie nicht mehr in ihren weissen hosen rumflitzen könnten? das war der beste spruch von einem Arzt, zum Thema Inkontinenz: ach ist doch egal, nehmen sie einfach zwei Taschentücher mehr mit und hocken sie sich unter einen baum.


    echt jetzt, ich hab so die nase voll. vor allem wenn man mit logischem Menschenverstand argumentiert, dann wird man angeschaut als sei man blöd?! oder man hat gegoogelt.


    sorry, ich bin einfach so sauer und enttäuscht.


    und wenn man sagt: aber hallo, dann stimmt meine anatomie, aber ich hab ja einen nervenschaden, dann kommt; ach dann bauen wir ihnen halt ein stimulationsgerät ein.


    ah so. mann, ich fühl mich seit einem jahr elend und beschissen und geh zu all den Spezialisten und jeder sagt: oooochh…..


    das beste war auch so ein Dialog:


    ich hab eine beckenbodensenkung und Bauchweh.

    beckenbodensenkungen machen kein Bauchweh

    machen beckenbodensenkungen Verstopfung?

    ja

    macht Verstopfung Bauchweh?

    ja

    ahhhhhh


    ich glaub die koennen sich da alle gar nicht reinversetzen?

    ich weiss es nicht.


    ja, entweder es ist wirklich eine Niederlage, oder sie wollen einen davor bewahren. wobei ich bei all der fehlenden Empathie da draussen denke dass es wohl doch ersteres ist. :(

    Ich habe nicht klein beigegeben, immer wieder gesagt, dass ich mir ganz sicher sei, dass nur noch das Ileostoma mir helfen könne und ich mit einem Stoma auch nie psychische Probleme hätte...

    Außerdem war dann intraoperativ die Situation klar und so, dass sie mir recht gab.

    Anna


    Bei mir hat es 46 Jahre gedauert, bis man mich endlich mal ernst nahm. Vorher hörte ich trotz massiver Begleit- und Folgeerscheinungen immer nur den üblichen Mist. Keiner wollte an meinen Dickdarm ran.


    Nachdem auf mein Drängen hin endlich diverse Untersuchungen gemacht worden waren und am Ende klar war, dass eine OP dringend notwendig ist, hatte ich das "Glück", nach der subtotalen Kolektomie eine Peritonitis zu bekommen. Mein Rest-Dickdarm war nach 5 Tagen nektrotisiert und mein gesamter Bauch voll Eiter, Blut und Kot (7 Liter!). Wäre zwar fast mein Tod gewesen, aber dank Ileostoma-Anlage überlebte ich.


    Schon zwei Jahre später bekam ich zunehmende Probleme mit dem verbliebenen Rektumstumpf. Er saftelte immer ausgiebiger und sorgte für üble Krämpfe, die bis in die Kniekehlen zogen. Ich setzte mich mit einem mir empfohlenen Chirurgen in Verbindung, der aber nur daran interessiert war, mir einen Pouch zu verpassen. Ich hingegen bat ihn inständig um eine Rektumamputation. War echt nicht einfach, ihn dazu zu überreden. Noch am OP-Tag fragte er mich, ob ich es mir auch reiflich überlegt hätte. Für mich gab es keinerlei Zweifel.


    Für ihn war es die erste nachträgliche Rektumamputation seiner Karriere, und sie ist ihm wirklich perfekt gelungen. Die OP war zwar nicht toll, ich habe sie aber nie bereut. Zudem habe ich seitdem (Ende 2007) keine nervigen Diskussionen mehr wegen Pouch-OP-Ambitionen ... ;-D


    Manchmal muss man wirklich lästig sein. :)z

    46 Jahre??


    Oh mann :(


    Ich weiss hier ganz ehrlich nicht mehr zu welchem Arzt ich rennen soll. Mittlerweile frag ich mich schon ob die mich in ner Kartei haben, nach dem Motto: "Die die nach dem Stoma fragt".


    Als sei ich Stoma Fetischist oder so.


    Ich hab halt seit der Geburt so seltsame Symptome, dass ich von allen auf die Psychoecke gestellt werde. Und dann fang ich bei den Terminen noch an zu heulen, und das wars dann. Da nimmt mich keiner ernst.


    Der letzte meinte zu mir: ne op gibt's nicht, ich soll doch froh drüber sein, sont würd ich vielleicht an der Narkose sterben und meine Tochter wäre Waise.


    Da ich eh schon Angst vor OPs hab, war das natürlich ganz toll, dennsollte ich mal jemand finden der mich operiert, wird ich bestimmt vor der OP kurz vor nem Nervenzusammenbruch stehen.


    :(

    Aber ich frag ich halt warum? ich mein ich kann nicht mehr drücken (hab keine Bauchpresse mehr, geht nix mehr, Ich fühl nichts mehr da hinten, null nada niente, muss mir täglich Einläufe verpassen, hab Bauchschmerzen, der hintern tut oft weh, also eigentlich funktioniert da nix mehr, und trotzdem wollen die mir den Darm hochziehen als sei das die magische Kur :(

    Ich mein ich hock da und heul ja nicht ohne Grund, sondern weil mich das alles fertig macht, und dann kommt einfach ein: nein.

    so ohne Widerworte.


    ich will ja auch kein Stoma, aber was sind denn die Alternativen? es gibt keine.



    Ich wollte euch mal fragen ob ihr vor dem Stoma euch auch so miserabel gefühlt habt.


    ich kanns jetzt gar nicht beschreiben. ich hab morgens und vormittags immer Bauchschmerzen und voellegefühl, manchmal ist mir schlecht, und ich hab enormen druck auf dem becken. ok, das kann ich einordnen, das kommt halt von Verstopfung weil nichts mehr geht. das ist dann quasi ja nur körperlich, und ich denke das wäre weg wenn das Stoma quasi vor dem Problempunkt liegen würde.


    so, aber verpass ich mir dann den einlauf, dann krieg ich ein ziehen in den Magen? und ich fühl mich über den ganzen Körper hin mies.

    ??? Weiss nicht ob ihr euch das vorstellen könnt. ich frag ich ob mir da Nerven durchgehen? ich fühl mich halt jeden Tag irgendwie schlecht. aber ich weiss nicht warum.

    kann das irgendwie vom darm kommen?

    Anna


    Meine Beschwerden waren:

    • ohne Einläufe und Darmrohr nur 1x monatlich steinharter Stuhlgang,
    • massiv aufgetriebener Bauch (Marke 5.-6. Monat),
    • nicht heilende und ziemlich schmerzhafte Analfissuren,
    • ständige Perianalthrombosen, die mehrfach operiert wurden,
    • Hämorrhoiden Grad III (wollte man operieren),
    • chronisch-eitrige Broncho-Sinusitis (ebenso mehrfach operiert) seit dem 17. Lebensjahr, ohne Besserung, eher das Gegenteil, nämlich als Komblikation eine Orbitalphlegmone mit Sehnervenentzündung und beginnender Meningitis,
    • oft Lungenentzündungen,
    • starke Psoriasis.

    All das war nach der Dickdarmentfernung und Stomaanlage auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Es war wie ein Wunder.


    Geblieben ist mir seit über 25 Jahren allerdings eine schwere Psoriasis-Polyarthritis. Ob diese bei einer frühzeitigen OP verhindert worden wäre, weiß ich natürlich nicht.


    Die permanenten Bauchschmerzen waren eigentlich noch das geringste Problem. Ich kannte mein Leben lang nichts anderes.

    Nachtrag:


    Mein Ileostoma bringt mir überwiegend Vorteile. Natürlich gibt es auch Nachteile: Ca. 1-2x monatlich wache ich nachts wegen Undichtigkeit der Platte auf. Mit viel Glück, d.h. gerade rechtzeitig wachgeworden, ist es noch vor der großen Überschwemmung.


    Mein Stoma liefert sehr viel, nämlich täglich über 1500 ml wasserdünne Suppe mit Einlage. Ich muss meinen Beutel also recht häufig leeren, sehr viel trinken und meine Außer-Haus-Aktivitäten so planen, dass ich stets rechtzeitig ein WC aufsuchen kann. Vor längeren Aufenthalten "in der Wildnis" ohne greifbares Klo darf ich nichts essen.


    Ebenso bin ich beim Essen eingeschränkt, was z.T. aber auch mit meinem schweren Verwachsungsbauch aufgrund der Bauchfellentzündung zusammenhängt: Gemüse und Obst geht überwiegend nur püriert, wird aber nur ungenügend verdaut. Tierisches geht geht sehr gut. Körner, Kräuter und Fasern gehen überhaupt nicht. Man muss sich also schon umstellen.

    ugh. das tut mir echt leid.

    aber all das war dann weg?

    das ist natürllich super. und unverständlich dass die Ärzte dann so lange rummachen und das gelegt haben.


    ja, das aufgeblähte hab ich auch. mein freund sagt dann immer mann hast du ne fette wampe :(


    ich habs halt einfach alles sooooo satt. schon allein so einläufe machen zu müssen und dieses ständige Unwohlsein. das wäre halt wirklich meine Hoffnung dass das verschwindet.


    manchmal bin ich dann wieder total hoffnunglos und denk warum Stoma, ich mein ist ja nicht so dass nicht eh schon alles am arsch ist :(

    (hab ja auch blasenprobleme, und mein beckenboden hängt irgendwie gefühlt zwischen den knien, dass ich rumlauf wie Oma)- ichdenke deshalb vielleicht auch das ziehen im magen, weil wenn der bebo hängt, denk ich alles hängt mit?

    ich weiss es nicht.


    aber ich muss ja auch mal wieder arbeiten gehen, und wie soll das mit Bauchweh?



    oh das mit der Ernährung, ist das bei jedem stomaträger so?

    genau das, monsti, was du nicht verträgst, dass ess ich hauptsächlich :(


    ich hoff aber auch dass es bei mir eher ein colostoma werden würde, weil nach meiner eigenen schätzung hängt mein Problem ja nur unten am Rektum, oder kurz davor. aber jetzt muss natürlich noch zig sachen geschaut werden die es ja auch sein könnten. (ich renn seit einem jahr von Arzt zu Arzt und weiss immer noch nicht was das drin nicht funktioniert).

    bin mittlerweile aber auchecht erschrocken wie unser System so läuft.

    ankommen, im rasenden tempo seine symtome erzählen, weil man hat ja nru die obligatorischen 20 mins wenn überhaupt, und dannheisst es entweder "Flohsamen!" oder "OP!" und ich frag ich mich ???

    der hat mich nicht mal angeschaut und will operieren?


    aber jetzt mal die Tests abwarten, und ich weiss dass der eine ein Drama wird wweil ja anix mehr geht aber dann sehen sie wenigstens dass nichts mehr geth, und dann hoffentlich wird weiter diskutiert.


    es ist echt ein elend. :(

    annabanani


    Zitat


    durch nervenschaden Inkontinenz (die aber nicht zutage kommt durch die Verstopfung) (und deshalb für die Ärzte auch nicht existiert haha),

    Stuhl oder Harninkontinent?

    Trägst du Inkontinenzeinlagen?


    Nimmst du Medikamente?

    Zitat


    ziehen im magen, druck im becken, täglich stundenlang. ich hab auch so die nase voll. ich renn von Chirurgen zu Chirurgen, und natürlich erst mal: Flohsamen, beckenbodentraining

    Machst du täglich Beckenbodentraining?

    hintenrum :(


    nein, keine einlagen, weil nix funktioniert :( (da staunt auch jeder Arzt :()

    ich nehm keine Medikamente.


    jepp, jeden tag beboübungen :( aber da ich den nervenschaden hab hängt alles wie eine alte Hängematte :(

    Zitat

    nein, keine einlagen, weil nix funktioniert

    Hm, aber dann ist es auch keine Inkontinenz so wie die Ärzte sagen. Wenn du jetzt Harn oder Stuhlabgänge hast die du nicht kontrolieren kannst, dann wärst du inkontinent

    Pelztier

    hat dich das Stoma irgendwie psychisch beeinflusst? das wäre so meine sorge für mich. das ich das nicht packe.

    aber so wies jetzt ist komm ich durch den mutterschutztag, aber wie ich so wieder arbeiten gehen soll ist mir ein rätsel. das würde definitv nicht gehen. ich wäg hier ständig ab und komm doch irgendwie zu keiner lösung.

    Zitat

    bei mir geht absolut nichts mehr, aber wenn was ginge, dann wäre ich inkontinent.

    Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Du sagst, Du machst Dir Einläufe. Danach kannst Du den Stuhl nicht halten? Die Harnblase hast Du nicht unter Kontrolle? Läuft es Dir beim Husten, Niesen oder Lachen unwillentlich in den Schlüpfer? Wenn das nicht der Fall ist, hast Du keine Inkontinenz.


    Wurde bei Dir schon mal eine Kolon-Transituntersuchung gemacht? Da schluckst Du 6 Tage lang eine Kapsel mit täglich verschieden geformten röntgendichten Markern. Nach einer Woche erfolgt eine Röntgen-Leeraufnahme des Abdomens. Anhand der Anzahl und vor allem auch der Verteilung der verbliebenen Marke lassen sich wichtige Aussagen zur Transport-Situation im Dickdarm machen. Außerdem wird die Kolon-Transitzeit bestimmt.