Darm oder Leistenbruch?

    Huhu, hab heute bei meinem Gy abklären lassen, das gynäkologisch alles i.O. ist..


    Ich habe seit paar Wochen so ein Ziehen in der linken Leistengegend...nu dachte ich immer es kommt vom Eierstock(hatte dort vor 2 Wochen auch ne Folikelzyste-die is aber jez weg), aber der scheint in Ordung, mein Fa vermutete , dass es vllt ein Leistenbruch oder eine soge´nannte "weicheLeiste" sein könnete, oder sogar der Darm?


    Meine Beschwerden:


    Am Anfang:druckschmerz beim hinsetzten, und beim aufstehen, zwischendurch stechen, dann druck auch bei bewewgung, völle gefühl, leichte gewichtszunahme(2 Kilo)


    bei druck auf dammregion und after, schmerzen in linker Leistengegend


    jetzt hab ich nur noch den druck bei bestimmten Bewegungen,also schon sehr viel abgeschwachter, aber halt immer noch da....ich spüre auch so einen "strang"längs im bauch wenn ich flach liege...hmm, so nun ihr, habt ihr dazu ne Vermutung?

  • 32 Antworten

    ich habe schon seit ca. 15 Jahren stechende und brennende Schmerzen linksseitig im Unter und Oberbauch, – Bisher erfolgten immer im Abstand von einigen Jahren Magen- als auch Darmspiegelung (ohne Befund, bzw. Abklingende Darmentzündung, – nun werde ich auf Chlamydien und Entzündungswerte getestet. Sollte auch das kein Aufschluss geben, rät meine Gyn mir zu einer Bauchspiegelung.


    Was ist eine weiche Leiste?! ":/


    Gute Besserung :)*

    Grundsätzlich kommen mir deine Beschwerden sehr bekannt vor ... wir sollten in Kontakt bleiben.


    Schick mir doch einfach mal ne PN wenn du was neues weißt – und ich dir ;-)


    Übermorgen bin ich bei meiner Hausärztin ... aber ich denke solange ich noch nicht beim Orthopäden war, ... bzw. die Bauchspiegelung noch aussteht sowie die anderen Befunde meiner Frauenärztin, – wird einen Teufel tun, irgendwelche Mutmaßungen anzustellen. Da fällt mir ein, sie hatte mal eine eventuelle Fruktoseintoleranz als Möglichkeit in Betracht gezogen. ":/

    Eine Darmspiegelung ist völlig unnütz, wenn ein Leistenbruch vorliegt. Da betrachtet man ja den Darm von innen und wenn er auch noch aufgeblasen wird, klemmt er sich ja auch nicht ein. Und nach so viel Abführen als solches auch nicht....


    Einen Leistenbruch sollte man von einem erfahrenen Arzt ausschließen lassen. Wichtig: Ultraschall im Stehen und Abtasten im Stehen.


    Und gerade wenn es in den Oberschenkel zieht, könnte es ein Leistenbruch sein. Ich konnte nur noch humpeln und ein Orthopäde hat natürlich auch nichts gefunden....


    Gerade bei Frauen kann es sehr schwer sein, überhaupt einen Leistenbruch zu diagnostizieren, weil es indirekte L. gibt, und bei "husten sie mal" kommt auch keine Beule raus (bei Männern mit ihrer doch etwas anderen Anatomie schon eher). Und es gibt so trottelige Ärzte, die wissen so etwas nicht, das bei Frauen keine Beule kommen muß.


    Gab mal einen netten Film im WDR drüber. Fehldiagnosen von nicht entdeckten Leistenbrüchen ohne Ende. Immer wurde der Gang zum Orthopäden empfohlen, doch der sucht doch gar nicht nach Leistenbrüchen und hat zudem scheinbar nie gehört, dass es zu Schmerzen bis in den Oberschenkel kommen kann. Und der kann zwar nichts nachweisen, verschreibt aber noch sportliche Übungen für den Rücken, die das Problem natürlich noch verschärfen. :=o


    Ich habe das 2 Jahre auch gefühlt, dass da ein Strang ist, ich hatte auch immer ein Druckgefühl und letztendlich konnte ich kaum noch laufen. Kurz vor der OP schickte man mich noch zum Psychiater, der stellte dann die Diagnose: alles psychosomatisch. O- Ton : da haben sie sich ja was schönes angewöhnt, laufen sie mal anständig.....

    Zitat

    Schick mir doch einfach mal ne PN wenn du was neues weißt – und ich dir ;-)

    Ja, das wär gut zu wissen trotzdem, was deine Ärztin sagt!Ich habe am Dienstag einen Termin beim Chirugen, der aud Leistenbrüche spezialisiert sein soll....da bin ich ja malgespannt!!!

    Zitat

    Ich habe das 2 Jahre auch gefühlt, dass da ein Strang ist, ich hatte auch immer ein Druckgefühl und letztendlich konnte ich kaum noch laufen. Kurz vor der OP schickte man mich noch zum Psychiater, der stellte dann die Diagnose: alles psychosomatisch. O- Ton : da haben sie sich ja was schönes angewöhnt, laufen sie mal anständig.....

    Das ist ja mal total unverschämt!UNd wie wurde es dann doch diagnostiziert?Wie lang hattest du dann letzten Endes den Leistenbruch?Wurde er ambulant behandelt?