Na ..... ich hab ja keine Ahnung was das bei dir für ein Keim war, bei mir war für die inf. Colitis Pseudomonas aeruginosa verantwortlich. Die Entzündungszeichen im Darm waren nach 8 Wochen noch bei der Koloskopie zu sehen.

    so ich habe nun endlich den endgültigen Arztbrief erhalten und würde auch gerne eure Meinung zu diesem Beitrag wissen.


    Abdomensonographie:


    Verdickung der Darmwand bei V.A. Kolitis


    Coloskopie


    Divertikulose mit Lumeneinengung im Sigma


    Verdacht auf infektiöse Colitis im Colon descendens bis Rektum


    Path.-anatomischer Befundbericht


    Histomorphologisch weitgehend regelrechte Ileummukosa


    Histomorphologisch weitgehend regelrechte Mukosa in Stufenbioptaten von Colonrahmen und vom Rektum. Die Veränderungen sind eine infektiöse Colitis, eine mikroskopische Colitis oder eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung nicht nachweisbar.


    Zur weiteren Abklärung führten wir eine coloskopie durch. Hier zeigte sich eine Divertikulose und es ließ sich der Verdacht auf eine Infektiöse Colitis im colon desdendens bis Rektum feststellen. Histologisch konnte eine chronisch entzündliche Darmerkrankung sowie eine pseudomembranöse colitis ausgeschlossen werden. Die Stuhlprobenuntersuchung ergab keinen Erregernachweiß. Wir leiteten eine symptomatische Therapie mit Mesalazin ein.


    Meine Frage nun was haltet Ihr davon? hab ich jetzt eine Infektiöse Colitis oder nicht? ich versteh bei den Briefen meistens nur Bahnhof vorab vielen Dank für eure Mühe und Hilfe

    der chirurg wollte dann wohl nur "ma kurz n bisl schnippeln" – würd den hausarzt fragen; wenn der sagt "keine perforation" zeig diesen schnippelkönig wegen körperverletzung an (blinddarmentzündung wo keine ist, ne gedeckte perforation feststellen und zumachen, sry – man kann fehler machen (auch ärzte sind nur menschen), aber DAS geht dann schonmal gar nicht...)

    @ LoRe:

    Hier steht' s doch:

    Zitat

    Die Veränderungen sind eine infektiöse Colitis, eine mikroskopische Colitis oder eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung nicht nachweisbar.

    Die Veränderungen sind eine infektiöse Colitis. Eine mikroskopische oder eine chron.-entzündl. Darmerkrankung nicht nachweisbar. In 2 Sätzen wäre es besser gewesen, dann hättest du das besser verstanden. Zudem wurde auch kein Erreger im Stuhl gefunden, also dein Stuhl ist unauffällig, keine Bakterien.


    Wg. dem anderen stimme ich weisnichtmehr voll zu. :)z


    LG! @:)


    Britta

    @ LoRe32

    hast eine PN.

    Zitat

    aber haben's zur – vom chirurgen festgestellten – gedeckten perforation eines divertikel nix gesagt/geschrieben?

    Wahrscheinlich wars dann doch keine gedeckte Perforation. Wie schon gesagt das CT kann auch mal falsch liegen. ;-)

    also erst einmal vielen Dank für die Antworten also das mit den Divertikeln war im April jetzt hatte ich ganz andere beschwerden deshalb die Darmspiegelung aber ich versteh nicht ganz warum erst geschrieben wird keine Infektiöse Kolitis und dann steht nach der Koloskopie haben die festgestellt, dass ich eine infektiöse Kolitis vom colon descendes bis zum Rektum habe !

    Wie sieht es mit der Ernährung aus? Konsequent Tagebuch führen und dann kann man gut feststellen, wann man nach was besonders starke Probleme hat.


    Zucker, Zusatzstoffe in der Nahrung, all dies kann dazu führen, dass die Zellen des Darms anschwellen, Histaminausschüttung kommt hinzu, das Ganze entzündet sich.


    Auch Vollwertgetreide und viele Ballaststoffe können vielleicht gar nicht verdaut werden.


    2 – 3 Tage Reis und dann nach und immer mehr Sachen hinzufügen. Zunächst Obst und Gemüse auch gegart, weil zumeist besser verträglich. Wer Tagebuch übers Essen führt, kann schnell bemerken, wo der Hase im Pfeffer liegt.


    Bonbons/Kaugummi oder überhaupt alles meiden, was Zuckerersatzstoffe enthält. Davon haben viele Menschen allein schon einen Reizdarm. Sie kommen aber auf so etwas gar nicht, weil es als gesund dargestellt wird....


    Den Darm pflegen mit geschrotetem Leinsamen (in Naturjoghurt z. Bsp.) viel trinken dazu. Geschroteter Leinsamen quillt im Magen gut auf und überzieht sowohl Magen als auch Darm mit einer schützenden Schleimschicht.


    Pilze im Darm kann man wunderbar mit Retterspitz innerlich behandeln, es entsteht ein Milieu, was Pilze nicht mögen. Bei krampfartigen Schmerzen hilft auch ein Bauchumschlag damit.

    @ peps

    Zitat

    Wahrscheinlich wars dann doch keine gedeckte Perforation. Wie schon gesagt das CT kann auch mal falsch liegen. ;-)

    jap, das CT ja... aber wenn die bei der bauchspiegelung (also der unterbrochenen blinddarm-op) ne perforation feststellen (wie LoRe32 im eingangspost geschrieben hat), dann ist das schon ein arges ding... stell dir mal vor er wäre danach zur sigmaresektion gegangen, und es wäre ihm ein halbwegs gesundes sigma entnommen worden... 2w KH, plus die folgefreuden...


    darum nochma zum hausarzt, nochmal das mit der perforation ansprechen – und dann (wenn nix da ist) anzeigen... (das ist ja was anderes als wenn n zahnarzt n loch flickt das keins war; hier gings zuweilen um eine lebensgefährliche angelegenheit (resp. ner eingeredeten) mit ner op die ne grosse sache is...

    @ britta

    wenn ich doch nur im RL so viel zustimmung erhalten würde wie hier ;-)

    Zitat

    Zur weiteren Abklärung führten wir eine coloskopie durch. Hier zeigte sich eine Divertikulose und es ließ sich der Verdacht auf eine Infektiöse Colitis im colon desdendens bis Rektum feststellen. Histologisch konnte eine chronisch entzündliche Darmerkrankung sowie eine pseudomembranöse colitis ausgeschlossen werden. Die Stuhlprobenuntersuchung ergab keinen Erregernachweiß. Wir leiteten eine symptomatische Therapie mit Mesalazin ein.

    Es gab nur einen Verdacht, der sich dann histologisch aber nicht bestätigte. So lese ich das

    Noch mal der Hinweis zur Nahrung.


    Meine Tochter konnte ihre ganze Symptomatik im Colon durch Weglassen der Dinge, die ihr durch das Nahrungsmittelprotokoll auffielen, von 100 % auf 0,5 % senken.


    Ich hatte sogar schon eine Sigmaresektion und konnte alle Darmbeschwerden ebenfalls dadurch beseitigen. Außerdem verschwanden Sodbrennen und Reflux vollständig.


    Der Magendarmtrakt reagiert auf alles, was er nicht verträgt, mit einer Schwellung und Erweiterung. Der Versuch, durch Vergrößerung die Unverträglichkeit besser ausmerzen zu können. Bloß irgendwann ist das Kontingent erschöpft und die unverdaulichen Dinge gären, führen zu weiteren Schellung, es entstehen die Divertikel und weitere Entzündugen....


    Eigentlich alles recht logisch....