Dauer Sedierung mit Propofol

    Hallo zusammen,


    bei mir steht eine kombinierte Magen- und Darmspiegelung an.


    Hat jemand damit Erfahrung gemacht?

    Wie lange wird man sediert?

    Ist eine lange Sedierung unter Propofol riskant?


    Ich leide unter harmlosen Extrasystolen. Ansonsten habe ich keine Vorerkrankungen.


    Ich danke euch schonmal :-)


    Liebe Grüße!

  • 29 Antworten

    Bei der Untersuchung wird zuerst die Magen- und dann die Darmspiegelung durchgeführt.

    Bei der Narkotisierung handelt es sich um eine Kurznarkose oder Sedierung, was nichts mit einer Vollnarkose zu tun hat.


    Die Dauer der gesamten Untersuchung dürfte so bei 30 Min. bis zu 1 Std. dauern. Genau kann ich das aber nicht sagen, weil ich nie auf die Uhr geguckt habe.


    Also kein Grund zur Sorge.

    Fizzlypuzzly schrieb:

    Genau kann ich das aber nicht sagen, weil ich nie auf die Uhr geguckt habe.

    Kommt ja auch immer drauf an, wie gut alles klappt, wie viele Proben genommen werden usw.

    Bei mir haben Magen-/Darmspiegelungen immer ca. 30 Minuten gedauert. Ich habe immer Propofol bekommen und es immer gut vertragen. Ich habe auch Extrasystolen und noch eine Qt-Verlängerung. Hatte aber mit Propofol nie Probleme. Im Gegenteil mir geht es hinterher damit so gut wie selten.

    Bei mir hat beides zusammen im September letzten Jahres 1 Stunde gedauert. Hab um 8.02 Uhr auf die Uhr gesehen und Punkt 9 Uhr war ich wieder wach. Auch unter Propofol. Ein super angenehmer kurzer Schlaf.

    Bei mir wurde zuerst die Darmspiegelung gemacht, dann die Magenspiegelung. Und ich habe zweimal Propofol bekommen, war also zwischen den beiden Untersuchungen kurz munter. Es scheint also von Arzt zu Arzt unterschiedlich zu sein.

    Küstenkind schrieb:

    Und ich habe zweimal Propofol bekommen, war also zwischen den beiden Untersuchungen kurz munter. Es scheint also von Arzt zu Arzt unterschiedlich zu sein.

    Wenn beides durchgeführt wird, wird man zwischendurch wach - gemacht -, weil man sich anders legen muss. Bei der Magenspiegelung liegt man auf dem Rücken, bei der Darmspiegelung auf der Seite. Die Drehung muss man selbst vornehmen.


    Bei mir wurde immer erst die Magenspiegelung vorgenommen, andere beginnen evtl. erst mit der Darmuntersuchungen. Mir war das egal. Und das, was wohl nicht nur für mich das Schlimmste war, war das Trinken des immer ekliger werdenden Abführmittel.


    Dagegen war die Untersuchung für mich nie ein Problem.

    Ich danke euch! Wow, 1 Stunde ist ja echt lang.

    Wurde es bei euch im Krankenhaus gemacht?

    Wie wurdet ihr überwacht?

    Bei mir findet es in einer gastroenterologischen Praxis statt.

    Da gibt es sicherlich lediglich ein Pulsoxymeter...

    sowe76 schrieb:

    Ich danke euch! Wow, 1 Stunde ist ja echt lang.

    Wurde es bei euch im Krankenhaus gemacht?

    Wie wurdet ihr überwacht?

    Bei mir findet es in einer gastroenterologischen Praxis statt.

    Da gibt es sicherlich lediglich ein Pulsoxymeter...

    Na ja, der Darm hat ja auch eine Länge von ca. 1,5 Meter und bis man da durch alle Windungen durch ist, das braucht halt. Zumal dann, wenn auch noch Proben entnommen werden, wenn sich Auffälligkeiten ergeben sollten.


    Nach der Untersuchung kommt man in einen Aufwachraum, wobei die Zeit für jeden individuell ist. In den Praxes ist es nicht anders. Nur dort sehen sie es - nach meiner Erfahrung - gerne, wenn sich eine begleitende Person dazu setzt.

    Nessaja68 schrieb:

    Ich hatte drei Magenspiegelungen und lag stets aus der linken Seite. Seit wann liegt man dabei auf dem Rücken ":/ ?

    ":/Ich schwöre, wenn die leichte Sedierung vorher mir nicht einen Streich gespielt hat, das der Ablauf bei mir so statt fand.

    Wenn ich bei der Magenspiegelung gleich auf der Seite gelegen hätte, wäre ja ein kurzes aufwachen und die seitliche Drehung für die Darmspiegelung nicht erforderlich gewesen, oder? ":/

    Vllt arbeitet da wirklich jede(r) Ärztin, Arzt anders. Ich hatte über 20 Jahre fast jährliche Untersuchungen, in den letzten 10 Jahren habe ich keine mehr vornehmen lassen, wenn es nicht einen guten Grund dafür gibt. Evtl. hat sich das Procedere auch einfach geändert.

    Nessaja68 schrieb:

    Du bist sicher das du keine ERCP hattest? Dabei liegt man in der Tat auf dem Bauch.

    Seltsam

    Ganz sicher nur Magen- und Darmspiegelungen und auf dem Bauch habe ich nie gelegen. Die Drehung bezog sich nur auf die Seitenlage, mit etwas angewinkelten Beinen.


    ERCP könnte jetzt auf mich zukommen, aufgrund des fortschreitens meiner Erkrankung.