• Dauer Sedierung mit Propofol

    Hallo zusammen, bei mir steht eine kombinierte Magen- und Darmspiegelung an. Hat jemand damit Erfahrung gemacht? Wie lange wird man sediert? Ist eine lange Sedierung unter Propofol riskant? Ich leide unter harmlosen Extrasystolen. Ansonsten habe ich keine Vorerkrankungen. Ich danke euch schonmal :-) Liebe Grüße!
  • 29 Antworten

    Keine Ahnung bin verwundert. Denn das Einführen des Endoskooes geht eigentlich auf der linken Seite liegend am einfachsten.

    Aber hier soll es ja um den TE gehen und nicht um uns ;-D

    Nessaja68 schrieb:

    Aber hier soll es ja um den TE gehen und nicht um uns

    Ja, ich habe auch schon ein schlechtes Gewissen.


    sowe76

    Ich hoffe Du verzeihst uns den Schlenker. Manchmal ergibt sich das einfach so und hier sollte dein Thread auch nicht geschreddert werden.@:)

    Fizzlypuzzly schrieb:

    Wenn beides durchgeführt wird, wird man zwischendurch wach - gemacht -, weil man sich anders legen muss. Bei der Magenspiegelung liegt man auf dem Rücken, bei der Darmspiegelung auf der Seite. Die Drehung muss man selbst vornehmen.

    Davon wüsste ich auch nix. Ich lag wohl gleich seitlich.

    Fizzlypuzzly schrieb:

    der Darm hat ja auch eine Länge von ca. 1,5 Meter

    Der Enddarm vielleicht. ;) Insgesamt mehrere Meter.

    Fizzlypuzzly schrieb:

    Nur dort sehen sie es - nach meiner Erfahrung - gerne, wenn sich eine begleitende Person dazu setzt.

    Aktuell sicher nicht. ;)

    Ich hatte zwei Magenspiegelung, eine davon bei Bewusstsein. Bei beiden lag ich auf der linken Seite. Wahrscheinlich macht es jeder Arzt anders. Bei der kombinierten Spiegelung hat man mich kurz wach gemacht und ich durfte meine Unterhose und Hose wieder anziehen. Vielleicht um meine "Würde" zu wahren oder so :_D

    Aber es stimmt, das Abführen vorher ist am schlimmsten, alles danach ist ein Spaziergang.

    Verhueter schrieb:

    Der Enddarm vielleicht. ;) Insgesamt mehrere Meter.

    Leider genauso ungenau. Du meintest bestimmt Dickdarm. ;-D

    Evoluzzer schrieb:
    Verhueter schrieb:

    Der Enddarm vielleicht. ;) Insgesamt mehrere Meter.

    Leider genauso ungenau. Du meintest bestimmt Dickdarm. ;-D

    Touché. :D Den meinte ich.

    Fizzlypuzzly schrieb:
    Nessaja68 schrieb:

    Aber hier soll es ja um den TE gehen und nicht um uns

    Ja, ich habe auch schon ein schlechtes Gewissen.


    sowe76

    Ich hoffe Du verzeihst uns den Schlenker. Manchmal ergibt sich das einfach so und hier sollte dein Thread auch nicht geschreddert werden.@:)

    Hehe! Kein Problem, schreddert ruhig! 😉

    sowe76 schrieb:

    Ich danke euch! Wow, 1 Stunde ist ja echt lang.

    Wurde es bei euch im Krankenhaus gemacht?

    Wie wurdet ihr überwacht?

    Bei mir findet es in einer gastroenterologischen Praxis statt.

    Da gibt es sicherlich lediglich ein Pulsoxymeter...

    Nee, eine Stunde ist nicht lang. Da kann von Dauersedierung keine Rede sein!

    Ich hatte bisher eine Magen- und zwei Darmspieglungen. Getrennte Magen- und Darmspieglung stationär unter Dormicum, war nicht zu empfehlen. Habe während der Spieglung einiges mitbekommen und hierher ging es mir sehr schlecht.


    Ambulante Darmspieglung unter Propofol, super gut, nur zu empfehlen.


    Überwachung:

    Stationär: Fingerclip und Blutdruckmanschette, routinemäßig NaCl-Lösung und Sauerstoff, sobald man wach wurde, keine Überwachung mehr, man blieb Stunden im Bett benommen auf seinem Zimmer liegen. Die Benommenheit kam allerdings vom Dormicum. Bett hatte keine Gitter, so dass ich fast rausgefallen wäre

    Ambulant: ebenfalls Fingerclip und Blutdruckmanschette, bei Bedarf NaCl-Lösung sowie Sauerstoff, falls notwendig. Nach der Spieglung Überwachung im Aufwachraum mit Fingerclip und Bettgitter, damit man nicht rausfallen kann. Sobald ich wach wurde, war ich direkt wieder fit.


    Auch so, und bei der ambulanten Darmspieglung wurde ich in Rückenlage sediert und dann als die Sedierung wirkte auf die linke Seite gedreht. Beim Umdrehen bin ich nochmal kurz wachgeworden und wollte mithelfen. Das war eine schlechte Idee, durch die Sedierung ist das räumliche Sehen eingeschränkt und ich wäre von der Liege gefallen, wäre ich nicht festgehalten worden. Dann war ich sofort wieder weg, bis ich aufgewacht bin. Nix mitbekommen, super Spieglung.


    Also mach dir keine Gedanken. Spieglung unter Propofol ist super, man bekommt nichts mit und ist hinterher schnell wieder fit.

    Ich hatte gestern meine Magen Darmspiegelung. Weiß nicht, was für ein Mittel ich bekam, aber ich lag auf der linken Seite ohne aufzuwachen und war nach ca 30min wieder putzmunter und sehr gut aufgelegt 😊

    Paula 2109 schrieb:

    Weiß nicht, was für ein Mittel ich bekam, aber ich lag auf der linken Seite ohne aufzuwachen und war nach ca 30min wieder putzmunter und sehr gut aufgelegt 😊

    das klingt sehr nach Propofol:)

    Leute, was ist wenn man allergisch gegen Propofol ist oder eher gesagt Erdnüsse? Hab gehört, wenn man eine Erdnussallergie hat, darf kein Propofol verwendet werden. Was aber dann?

    Mrs.Pinkie schrieb:

    Hab gehört, wenn man eine Erdnussallergie hat, darf kein Propofol verwendet werden.

    Wer hat dir das erzählt?

    Mrs.Pinkie schrieb:

    Leute, was ist wenn man allergisch gegen Propofol ist oder eher gesagt Erdnüsse? Hab gehört, wenn man eine Erdnussallergie hat, darf kein Propofol verwendet werden. Was aber dann?

    Ich weiß nicht, ob da ein Zusammenhang besteht.


    Aber wenn Propofol wirklich nicht geht, gibt es Dormicum.

    Oder man kann die Spieglung natürlich auch im Wachzustand durchführen. Ist allerdings weniger empfehlenswert.

    Mrs.Pinkie schrieb:

    Leute, was ist wenn man allergisch gegen Propofol ist oder eher gesagt Erdnüsse? Hab gehört, wenn man eine Erdnussallergie hat, darf kein Propofol verwendet werden. Was aber dann?

    Es gibt keine Daten über einen Zusammenhang einer Erdnussallergie und einer Propofolallergie.


    Ansonsten gibt es eine Reihe weiterer Medikamente, die man alternativ einsetzen kann. Midazolam (Dormicum) wäre eines davon.