Einlauf vor Operation

    Ich soll vor meiner Trichterbrust Operation einen Einlauf benutzen. Wie lange bevor ich den Einlauf benutze darf ich was essen damit der Darm danach leer ist?

  • 31 Antworten

    Da bin ich auch etwas verwundert...reicht es nicht aus nüchtern zur OP zu erscheinen? Wieso muss der Darm dafür leer sein?

    Ansonsten frage doch bitte nach was das präoperative Prozedere angeht. Nicht dass die dich für was anderes eingeteilt haben.;-D

    Bei meiner Bandscheiben op musste ich auch einen Einlauf haben.

    Das wurde damit begründet, das man während dieser op auch massiv Muskelrelaxantien bekommen würde.


    Möglich, dass das bei der op des TE ebenso passiert.

    Hyperion schrieb:

    Und warum, was hat das mit einer TB-OP zu tun?

    Weiß ich nicht. Vielleicht kann ich nach der OP nicht direkt aufstehen

    Maerad schrieb:

    Da bin ich auch etwas verwundert...reicht es nicht aus nüchtern zur OP zu erscheinen? Wieso muss der Darm dafür leer sein?

    Ansonsten frage doch bitte nach was das präoperative Prozedere angeht. Nicht dass die dich für was anderes eingeteilt haben.;-D

    Nein der Arzt hat im Kontext zur TB OP gesprochen. Vielleicht liegt es daran dass es sein könnte dass ich nicht aufstehen kann direkt nach der OP

    Ali084 schrieb:

    Weiß ich nicht. Vielleicht kann ich nach der OP nicht direkt aufstehen

    Aber warum hast du das nicht erfragt, also beim Arzt, warum und wofür du das machen sollst?":/

    Ich musste das auch vor einen Hirn OP machen. Ich war relativ froh, da man danach echt viele Opioiden kriegt.


    Ich habe im Krankenhaus normal zu Abend gegessen und wurde gegen 20 Uhr das Ding in der Hand gedrückt.

    Ein Einlauf ist deswegen sinnvoll, da man bei der Trichterbrust-OP sehr viel Schmerzmittel benötigt, auch Opioide. Die Neigung zu Verstopfung ist recht groß, daher ist eine Entleerung des Enddarmes sinnvoll.


    Bei Darm-Operationen reicht ein Einlauf nicht aus, da ist eine sogenannte orthograde Darmspülung erforderlich, etwa mit 2 Litern Moviprep, das man trinken muss oder über Magensonde zuführen kann, dazu reichlich Wasser.

    Ich blicke auf rd. 30 OP's zurück, davon größere Gyn-OP's mit offenem Bauchschnitt oder auch ein künstliches Kniegelenk, nach dem ich über Tage hochdosiert Opioide bekam. Ich habe VOR keiner dieser OP's jemals einen Einlauf benutzen müssen. NACH einigen Bauch-OP's gab es allerdings Abführmittel, um die Darmtätigkeit ein wenig anzukurbeln.


    Bin daher vom Anliegen auch etwas verwundert... Letztlich sollten Details aber immer mit den Operateuren abgesprochen werden und nicht mit einem Forum. Wenn die Ärzte das so wollen (warum auch immer), dann sollen sie genau erklären, wann/wie/warum.


    Einlauf entleert gerade mal den Enddarm... Angst vor "Pannen" bei der OP?

    Sunflower_73 schrieb:

    größere Gyn-OP's mit offenem Bauchschnitt oder auch ein künstliches Kniegelenk, nach dem ich über Tage hochdosiert Opioide bekam. Ich habe VOR keiner dieser OP's jemals einen Einlauf benutzen müssen.

    Das halte ich nicht für gut. Ich blicke als Anästhesist auf Tausende OPs zurück, und gerade bei größeren Gyn-OPs gab es in unserer Klinik immer einen Einlauf. Er ist vollkommen unproplematisch.


    Was heißt übrigens "EInlauf benutzen"? Ein Einlauf wird "gemacht" oder "durchgeführt".