muss jeder selber überlegen, DAS ist klar. Bloß, wenn die Spiegelung dann ohne Sedierung zu nem Horrorerlebnis wird, ist das ja auch nicht grad toll, vor allem wenn man an zukünftige Untersuchungen denkt...


    Und was das ausplaudern von pikanten Geschichten anbelangt, hat das Personal ja Gott sei Dank Schweigepficht;-D; soll ja auch nach Vollnarkosen vorkommen, @amal, würdest du DESHALB bei ner OP auch auf ne Vollnarkose verzichten????


    Und ne Quote von 10% finde ich jetzt auch nicht hoch, aber wie gesagt, muss jeder für sich das Für und Wider abwägen....

    Zitat

    soll ja auch nach Vollnarkosen vorkommen, @amal, würdest du DESHALB bei ner OP auch auf ne Vollnarkose verzichten ??? ?

    deswegen schrieb ich ja auch,dass es in relation zum nutzen stehen muß.wenn eine gastro so schmerzhaft wäre,wie eine thorakotomie,dann würde ich sicher eine sedierung wünschen:-)


    und 10% sind immerhin 1patient von 10...am tag machen wir im schnitt 20 sedierungen..ergo,midestens 2 patienten/d vertragen die sedierung schlecht. das find ich persönlich nicht gerade wenig.


    egal.jeder solls handhaben wie ers für richtig hält und womit er sich am wohlsten fühl. *:)

    Also, der letzte Beitrag zu diesem Thema ist zwar schon etwas her, aber ich muß trotzdem noch was zu dem Beitrag von Helene sagen. Sie hat sich entweder ein richtig gutes Schauermärchen ausgedacht oder bei ihr ist einfach alles schief gelaufen, was schief laufen kann. Ich hatte vor 2 Tagen meine Magenspiegelung - ich muß dazu sagen, dass mein zweiter Vorname "Panik" ist . Ich habe es in unserem Krankenhaus machen lassen, mit Schlafnarkose. Das Mittel wollte ich gar nicht wissen, Hauptsache, nichts mitkriegen. Was soll ich sagen, Schwestern und Arzt waren total nett und verständnisvoll, ich habe meine Spritze bekommen, habe geschlafen, und als ich wieder aufgewacht bin, war alles erledigt :-D . Soviel Panik für nix, das war wirklich nicht nötig. Ich denke, Helene ist an einen ziemlich schlechten Arzt geraten oder der hatte einen extrem schlechten Tag oder es ist vielleicht gar nicht so krass abgelaufen, wie sie geschildert hat. Wer weiß? Das einzige, was an die Magenspiegelung erinnert hat, waren leichte Halsschmerzen an dem Tag und eine kleine Wunde am Zahnfleisch (habe ich wohl im Schlaf draufgebissen). Aber das war nicht der Rede wert. Also, für alle Angsthasen: keine Panik, ist alles ganz easy mit Schlafspritze.

    Hey,


    auch ich hab heute morgen meine erste Magenspiegelung hinter mich gebracht. Seit 2 Tagen kaum geschlafen und mich heut morgen vor Panik schon fast übergeben. Angsthase eben :-)


    Aber ich kann jedem nur Empfehlen lasst euch die beruhigungsspritze geben! Hab selten so gut geschlafen und die nächsten 3 Stunden hab ( zumindest ich) übelst Spaß gehabt.An die Untersuchung an sich hab ich keine Erinnerung ausser dass ich einmal würgen musste,aber bevor da was passiert ist hab ich auch schon weitergeschlafen. Hab danach sogar die Arzthelferin verdächtigt meine Tasse Tee geklaut zu haben! Die Angst davor ist wirklich das schlimmste, von der Sache an sich bekommt man nichts mit und hinterher fühlt man sich wie im Vollrausch ;-D


    Also an alle die es noch vor sich haben,KEINE ANGST!Es gibt schlimmeres!


    Gruß

    hallo,


    habe gerade eure Beiträge gelesen, das sind ja die unterschiedlichsten Erfahrungen, die ihr mit einer Magenspiegelung gemacht habt. Ich habe Morgen einen Termin für eine Magenspiegelung, habe furchtbare Angst, die sich langsam nicht mehr verdrängen lässt. Werde wahrscheinlich keine Spritze nehmen, da ich davor große Angst habe, so gar keine Kontrolle mehr zu haben. Hoffe, dass ich diese Nacht überhaupt schlafen kann und dass ich die Spiegelung nach der Aufklärung des Arztes über die Risiken auch wirklich machen lasse und nicht davonrenne.


    Liesa

    hallöchen helene,


    ich bin ehrlich gesagt entsetzt was der doc mit dir gemacht hat..ich an deiner stelle wäre aufgestanden und gegangen sowas ist total patientenschädigend und unüblich..ich studiere selbst medi und find son verhalten dem patienten gegenüber rücksichtslos..eine magenspiegelung muss nicht zwangsläufig in einer totour enden..einige von euch haben ja schon geschrieben das es absolut schmerzfrei sein kann ..und auch sein sollte


    tut mir leid ..dass du solche erfahrungen machen musstest:-x ( zum trost)

    Schön, dass es bei dir reibungslos lief ;-)


    Ich habe mit Spritze genommen. Ich hatte mich gerade auf die Seite gelegt, das Mundstück genommen und schwupps - blackout. Ich hab sogar geträumt... Als ich wieder wach wurde war alles vorbei. Lediglich ein leichtes Kratzen im Hals. Nach dem Betäubungsmittel war ich erstaunlicherweise sofort fit, bin sofort die Treppe runtergejoggt, alles prima. Nur Mittags hab ich dann 2 Stunden geschlafen. Bei mir wurde Gallereflux entdeckt, also der Gallensaft läuft in den Magen weil die Öffnung nicht richtig schließt, außerdem akute Gastritis und Helobacter-Virus (wenn er so heißt). Und jetzt nachträglich noch 3 Gallensteine :-/

    Hallo an alle, die Angst vor der Magenspiegelung haben!


    Ich hatte im Netz die absoluten Horrorgeschichten gelesen und möchte hier mal eine Gegendarstellung schreiben.


    Ich bekomme leicht Panikatacken und Herzstolperen, bin sehr empfindlich und ängstlich, deshalb hatte ich vor der Magenspiegelung auch Angst und machte mir Sorgen.


    Ich möchte hier mal für alle ängstlichen Menschen Entwarnung geben, und mal beschreiben, wie ich es hinbekommen habe.


    Ich nehme sowieso jeden Tag 0,5 mg Bisoprololfumarat, das ist ein Betablocker, den habe ich am Abend zuvor um 1/4 Tabl erhöht, somit kann das Herz nicht losrasen auch wenn man grübelt und Angst bekommt.


    Außerdem habe ich eine 1/2 Tabl. Lorazepam vor dem Schlafengehen genommen, das ist eine Beruhigungstablette die verhindert, dass das vegetative Nervensystem reagieren und andauernd Adrenalin ausschütten kann, wenn man sich Sorgen macht. 1/2 Std vor der Untersuchung habe ich ebenfalls 1/2 Tabl. Lorazepam zur Beruhigung des vegetativen Nervensystems genommen.


    Diese Tabletten schützen einen für diesen Zeitraum, danach benötigt man sie nicht mehr.


    Zum Ablauf selbst. Wichtig ist ein routinierter, liebevoller Arzt, ich hatte den Besten. Er hat mich ganz behutsam aber bestimmt durch die Untersuchung geführt. Einfach mal rumhören, wer ein guter Arzt auf diesem Gebiet ist. Ich war in Freiburg im Lorettokrankenhaus bei Dr. Sontheimer.


    Zuerst trinkt man eine kleine Flüssigkeit, die nett schmeckt und ohne Folgen bleibt, ist nur gegen den Magenschaum.


    Danach bekommt man 2 x ein Betäubungsmittel in den Rachen gesprüht, um den Würgereiz zu unterdrücken. Das Zeug brennt ziemlich, aber es passiert nix, man kann trotzdem schlucken und atmen, also ganz ruhig dabei bleiben, keine Panik! Der Rachen ist dann etwas betäubt, das merkt man.


    Dann gehts los. Auf die linke Seite legen.


    Ich empfehle Euch die ganze Zeit an etwas zu denken, das ihr liebt. Denkt an das liebe Gesicht Eures Freundes, Eurer Freundin, und behaltet das die ganze Zeit im Auge, konzentriert Euch darauf, nicht auf die Vorgänge bei der Spiegelung. Ich habe die ganze Zeit an das Gesichtchen meines süßen geliebten Katerchens gedacht.


    Mein Arzt hat den Schlauch inkl. Mundstück in den Mund geschoben und mich gebeten ihn nicht zu beissen, denn er wollte das Mundstück erst später nachschieben, also so haben wir es gemacht, dann hat er gesagt schlucken, und dann habe ich mich auf dem Mundstück regelrecht festgebissen...irgendwo muß man ja die Spannung hinschicken, und das Ding ist dafür bestens geeignet. Man kann ungehindert weiteratmen!


    Vor allem, darf man sich nicht einreden, dass hier grad was Schlimmes passiert, denn es ist de fakto nicht so!


    Er hat nur wenig Luft in den Bauch gepumpt, also man hustet und rülpst nicht wild rum, wie man vielleicht denken könnte, und bei einigen youtube Videos sieht, und alles was er tat, hat er liebevoll kommentiert.


    Klar, der Schlauch im Körper fühlt sich komisch an, aber es ist nicht schmerzhaft, höchstens ab und zu etwas unangenehm! Wichtig ist, dass man sich selbst auch vornimmt kein Weichei zu sein, und die Untersuchung durchstehen will, weil einem danach nämlich geholfen werden kann.


    Dann wurden noch 4 Gewebeproben genommen, merkt man null.


    Dann wird der Schlauch rausgezogen, das wars. Der Hals brennt noch eine Weile. Ich habe sämtlichen Schleim davor und danach immer ausgespuckt nicht runtergeschluckt.


    Also, ich würde es jederzeit wiedermachen, das kann man gut aushalten, wichtig ist Selbstbeherrschung und sich nicht seinen Panikfantasien hinzugeben!

    Hallöle, dann geb ich auch mal meinen Bericht zum besten ;-D


    Noch eins vorweg, für alle, die das zum ersten Mal machen:


    Vor dem eigentlichen Termin musste ich eine Woche vorher zur Blutabnahme und hatte dabei einen Aufklärungsbogen für die Untersuchung zum Ausfüllen mitbekommen.


    Heute morgen war es dann soweit. Brav wie ich bin, hatte ich 5 Stunden vor dem Termin nichts mehr gegessen und getrunken. Beim Arzt musste ich erstmal den Patientenaufklärungsbogen abgeben, danach gings ins Wartezimmer, wo ich dann noch eine Weile ausharren musste. Da wurde dann eine reingebracht, die vor mir dran war. Sie hatte sich scheinbar auch eine Spritze geben lassen und war richtig neben der Spur. ;-D Ich war sowieso schon den ganzen Morgen nervös und nach dem Anblick hatte sich das nicht wirklich gebessert. :-| Naja, dann ging es auch schon für mich los.


    Eine Schwester brachte mich in den Behandlungsraum, wo ich erstmal eine weissliche Flüssigkeit zu trinken bekommen habe. Das war so ein Mittel um den Magen zu entschäumen und die Speiseröher auszukleiden, wie die Schwester mir erklärt hat. Hat zwar ein wenig merkwürdig geschmeckt, war aber nicht schlimm. Nachdem ich das brav getrunken hatte, stellte sie mir noch ein paar Fragen zum Aufklärungsbogen und danach ab auf die Liege. Sie erklärte mir, wie die Untersuchung abläuft und wollte noch wissen, ob ich gerne eine Spritze haben möchte. Ich wollte. ;-D


    Bis der Arzt kam hat sie noch seelenruhig in so einer kleinen Kaffeeecke im Untersuchungsraum (der recht gross war) an einem Brötchen geknabbert. Und ich hatte seit dem Vorabend nix mehr gegessen. *heul* {:(;-D


    Irgendwann kam dann auch der Arzt, der mir sehr nett noch ein paar Sachen zur Untersuchung sagte und mir dann die Spritze gab. Danach unterhielt ich mich noch mit ihm drei oder vier Sätze lang und zack war ich weg. Das nächste was ich wusste, war dass mich meine Begleitung im Untersuchungsraum aufgesammelt hat. Da durfte ich dann auch schon gehen. Ich war noch sehr wacklig auf den Beinen und ein bisschen benommen. Hab wohl im Auto ständig die selben Sachen erzählt. ;-D Mein Freund fand mich süß. ;-D


    Ich hab dann zuhause erstmal ein paar Stunden geschlafen, weil ich K.O. war. Das einzige was ich von der Untersuchung noch merke ist ein bisschen Halsweh, sonst nichts. :)^


    Also: Es ist wirklich überhaupt nicht schlimm. @:) Hab mir vorher auch einen riesen Kopp gemacht für nix.


    Ich würde es aber jederzeit wieder mit Kurznarkose machen, da ich so rein garnichts mitbekommen habe. Weiss nichtmal, wie (ob) der Schlauch in meinen Hals kam. Der hing noch ganz woanders, als ich dann weggetreten war. Vom Rausnehmen bekam ich auch nichts mit.


    Nächstes Mal auf jeden Fall mit Spritze, denn ich persönlich brauche das Live-Erlebnis nicht. ;-D


    Ihr seht also, es ist überhaupt nicht schlimm. :)^ Alles liebe für Euch, falls Ihr das Ganze noch vor Euch habt. :)**:)

    Hallo zusammen,


    ich habe am 3.2 einen Termin für eine Magenspieglung und muss zugeben ich hab richtig Panik davor.Áber meine Hausärztin meinte das müssete sein um zu klären was in meinem Magen los ist,weil ich habe öfters so ein Klopfen im Magen das sich nach dem Essen verstärkt.Das klopfen fühlt sich an wie der Herzschlag.aber mein Herz wurde untersucht das ist total gesund...also muss es der Magen sein....Ich hoffe das die Magenspieglung nicht zu schlimm wird.*angst hab*

    Hallo AngelSunny, lass das unbedingt abklären. @:) So schlimm ist die Magenspiegelung nicht. Manche machen es ja sogar ohne Betäubungsspritze.


    Wenn Du zuviel Angst hast, kannst Du von Deinem Arzt problemlos eine Kurznarkose bekommen. Das einzige was Du von der Spiegelung dann mitbekommst, ist der Pieks von der Spritze, dann bist Du auch schon weg. Wenn Du wieder aufwachst, ist alles erledigt. :)z


    Wenn Du es mit der Spritze machen lässt, dann nimm Dir auf jeden Fall den Tag nichts weiter vor. Man ist danach noch sehr müde und muss erst einmal eine Runde schlafen. zzz Autofahren darf man dann an diesem Tag auch nicht mehr.


    Also: Hab keine Angst vor der Untersuchung. Ich hatte auch totale Panik, die völlig grundlos war. :)*

    hallo,


    hatte eben eine magenspiegelung in berlin in einer ambulanten praxis.


    muss sagen das ich nen ziemlicher schisser bin.


    im arztzimmer fragten mich die schwestern ob mit oder ohne spritze. ich war eigentlich zur spritze tendiert. doch die eine schwester war überzeugt das es auch ohne geht.


    dann gabs nen kleines schnapsglas mit flüssigkeit für die magenbetäubung. danach noch 3-4 sprühstöße in den rachen. luftanhalten und runterschlucken.


    danach auf die seite und losgings.


    wichtig: wenn ihr angst etc. habt.. konzentriert euch wirklich nur aufs atmen.


    ich hab den schlauch beim einführen kaum gemerkt. würge oder brechreiz hatte ich auch nicht obwohl ich schon bei tabletten probleme mit dm schlucken habe.


    der arzt meinte auch das ich garnicht schlucken brauch.. einfach ruhig atmen.


    im magen wurde es dann etwas unangenehmer.. zwicken ziehen etc. aber es ist mit ruhigem atmen wirklich auszuhalten.


    im nachinein würd eich es immer wieder ohne narkose machen. falls jemand in berlin wohnt und nen guten arzt für ne magenspiegelung haben will kann mich gerne anschreiben.


    ich bin voll zufrieden

    Meine erste Magenspiegelung wurde ohne Betäubungsspritze durchgeführt und es war für mich echt die Hölle :°( Ich habe mir dann gesagt, dass ich, falls mal wieder eine Magenspiegelung ansteht, das ganze nur mit einer Spritze mit mache. Nun ja, heute war es soweit... Der Internist wollte mich zwar erst überreden es ohne Spritze zu machen aber ich habe nun mal darauf bestanden und so bekam ich auch was ich wollte. Nun gut, ich bin dann erst mal ins Behandlungszimmer gekommen, wo ich erst einmal ein Spray zur Betäubung des Rachens bekam. Schon da hätte ich kotzen können so eklig schmeckte das. Im Anschluss bekam ich dann die Spritze. Die Schwester und der Arzt haben aber erst mal mind. 15 min rum probieren müssen, bis sie eine passende Vene bei mir gefunden haben... Als mir der Inhalt der Spritze schließlich eingeflößt wurde meinte die Schwester, dass ich gleich schön einschlafen werde. Gut, mir wurden auch recht schnell die Augen schwer und ich fühlte mich auch so schön... naja... leicht. ABER als der Arzt mir dann den Schlauch eingeführt hat, war dieses Gefühl wie weg geblasen!!! Von der Spritze war absolut nix!!! mehr zu merken. Ich war wieder total panisch. Ich merkte echt alles! Mir liefen die Tränen :°( und ich wollte schreien... aber das konnte ich ja nur schwer. Im Gegensatz zur ersten Magenspiegelung, wo ich nur gewürgt habe, erbrach ich heute zusätzlich noch ein Haufen Galle. Es wurde auch aufgrund dessen ein Gallereflux bei mir festgestellt.


    Als Die Spiegelung dann endlich vorbei war habe ich dann erst mal eine Runde gezittert wie Espenlaub, beruhigte mich aber wieder schnell. Das Ganze ist jetzt schon 4h her und ich fühle mich immer noch recht munter. Ich frag mich jetzt echt, warum die Spritze bei mir nicht wirkte. Was soll ich denn dann tun, wenn ich mal wieder zur Magenspiegelung muss? :°(

    Was soll er schon dazu sagen? Hab' halt Pech gehabt. Ist auch nicht das erste mal, dass das passiert. Mein Körper scheint generell nicht so gut auf Betäubungsmittel zu reagieren. Meine Mutter hat das gleiche Problem.

    hallo


    ich hatte schon 4magenspieglungen hinter mir mit mein 18 jahren... man muss viel würgen sonst gehts eigentlich... lungenspieglung schlauch durch die nase finde ich viel unangenehmer..und schmerzhafter..hattet ihr schon mal??

    Hallo hatte auch schon mehrere Magenspiegelungen. Alles ohne Spitze. Ist nur am Anfang unangenehm. Beim Schlauchschlucken. Alles andere geht und ist auszuhalten. Hatte auch schon eine Sonde im Magen über 24 Stunden und diese wurde über die Nase eingeführt. Das war ohne Probleme möglich. Man muss nur auf seine Atmung achten. Dann passt es.


    Ich weiß dass es viele Leute gibt, die die Spritze brauchen. der Nachteil ist das aber das danach. Lieber bin ich wieder gleich im Bilde, als dass ich 2 h im "A.." bin.

    Hallo,@:)


    auch ich hatte ziemliche Angst vor der 1.Magenspiegelung (Januar 09)


    Mittlerweile habe ich schon zwei Spiegelungen mit Propoful (Schlafspritze) hinter mich gebracht und würde es immer wieder so handhaben.


    Ich habe rein gar nichts gemerkt, das Mittel hat nicht gebrannt, wunderbar geschlafen und nach der Untersuchung war ich noch ca. 10 Minuten etwas schwindelig aber den restlichen Tag ging es mir prima.


    War also bald noch fitter, als ich es ohne Narkose gewesen wäre.


    Da braucht man wirklich gar keine Angst vor haben!


    Habe dann einen Kaffee im Wartezimmer bekommen und anschließend nomal kurz zum Arzt rein um das Ergebnis zu erfahren.


    War also auch ziemlich gleich im Bild was in mir los ist.:)^

    Tja meine erste (und zugleich letzte) Magenspiegelung war ein Desaster.


    Ich lag schon 3 Tage stationär wegen Bluterbrechen und Schmerzen. Dann hieß es wir machen eine Magenspiegelung. Da hieß es dann " das macht der Herr Doktor Chefarzt persönlich, reine Routine, hier bitte unterschreiben" Das war mein Vorgespräch. Ich war noch relativ ruhig, habe mir von ein paar Schwestern versichern lassen das ich gar nichts mitbekomme und es überhaupt nicht schlimm ist. Ich habe ihnen geglaubt da ich einige persönlich kenne, ich arbeite in diesem Krankenhaus.


    Am nächsten Morgen gings dann los. Wurde zusammen mit meinem Bett in den Gastroskopieraum geschoben. Sah dann gleich eine Schwester die ich ebenfalls kenne und recht gerne mag. Ich war völlig beruhigt. Dann kam der Chefarzt. Ein knappes "Guten Morgen" und hanierte an seiner Foltermaschine herum. Die Schwester verabreichte mir dieses Spray (angeblich Bananengeschmack :-o) und das fand ich schon zum Kotzen.


    Dann kam der Herr Doktor und meinte dann mach ma mal die Spritze. Dormicum. Kannte das bis dato nicht.


    Spritze rein in den Zugang (den hatte ich schon 3 Tage) Spritze raus und ich fing an zu zittern. Ich sagte ihm das noch und hielt meine ausgestreckten Hände vor ihn hin. Ich bekam panische Angst. Er sagte dann nur " ja ja" und schon lag ich auf dem Kissen und hatte dem Schlauch im Magen. Ich kotzte Galle und atmete das ganze dann noch schön ein. Dann bekam ich keine Luft mehr und dachte der Kerl bringt mich um.


    In meinem ganzen Leben habe ich nie solche Panik und Todesangst verspürt. Aber er hörte einfach nicht auf. Als er nach gefühlten Stunden dann den Schlauch aus mir zog bin ich sofort raus aus dem Bett und wie von Sinnen auf das Waschbecken zu. Ich kotzte immer noch Galle und Schleim und rang um Sauerstoff. Und dann drehte ich durch.


    Ich nahm mein Bett, schob es zurück auf die Station. Ich zog die vollgekotzte Bettwäsche ab und warf sie der Schwester hinterher, ich pfefferte meine Medikamtendose aus dem Fenster und schimpfte wie eine Wahsinnige das ich auf der Stelle einen Zettel will und dann unterschreibe und dann gehe ich nach Hause und dann verklage ich diesen Kurpfuscher!


    Ich kannte mich selber nicht mehr. Ich weiß auch nicht mehr alles, meine Zimmernachbarin hat mir alles erzählt.


    Dann kam eine Schwester und schrie nach Valium, dann kam der Stationsarzt und schrie "Nein, auf keinen Fall!!! " Dann hieß es irgendwann ich solle mich hinlegen. Ich konnte nicht. Ich bin wie eine Irre 3 Stunden durch den Krankenhausgarten gerannt. Irgendwann konnte ich nicht mehr und dieser Höllentrip lies langsam nach. Ich ging zurück auf mein Zimmer. Die waren heilfroh das ich wieder da war, die hatten mich schon gesucht.


    Dann kam der Chef auf Visite. Ich hab ihn dann vor seinen Schwestern und stationsärzten zur Sau gemacht und ihn aus dem Zimmer geworfen. Hab ihn gefragt ob er das immer so macht, spritzt den Leuten irgendwelches Zeug und wartet dann nicht mal wie der Patient reagiert, bzw sagt ja ja und macht einfach weiter. Der ließ sich dann auch nie wieder blicken.


    Nur der Stationsarzt und der ist wirklich ein feiner Kerl gewesen, er hatt sich mit mir hingesetzt, mir alles erklärt und auch eingeräumt das es der Chef wohl versaut hätte. Dafür bin ich ihm auch ewig dankbar, selten das man so einen Arzt findet. Der sich einmal Zeit nimmt und den Menschen sieht. Er meinte dann das in 6 Wochen nochmal eine Spiegelung fällig wäre aber ich lehnte dankend ab. Nie wieder!


    So das waren meine Erfahrungen.