Ernährung bei Magen- und Darmproblemen

    Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich, wie wichtig und auch heilsam eine Ernährung sein kann bei diesen Problemen.


    Ich leide unter Morbus Crohn und wenn ich trotz Medikamente einen Schub habe, ernähre ich mich nach den im Link aufgeführten Hinweisen, die ich in ähnlicher Form von einer Ernährungsberater nach Diagnostizierung erhalten habe.


    https://www.focus.de/gesundhei…sanieren_id_10618570.html


    Ich wünsche allen Leidenden gute Besserung und Geduld

  • 7 Antworten

    Danke für den Tipp! Habe gerade einen Colitis-Schub und werde es mal ausprobieren :)z.


    Hilft das denn richtig gut?


    Ich habe schon ziemlich viel ausprobiert, weil ich Salofalk nicht besonders gut vertrage... kriege davon Kopfweh, aber davon will mein HA nichts wissen und ich suche noch nach einem guten Gastroenterologen %-|.

    Es gibt doch auch so eine Diät, die in Japan entwickelt worden ist... die ist so ähnlich... sehr viel Gemüse, viel Milchsäurehaltiges und nur selten Fisch, Fleisch und Milchprodukte (außer Joghurt o.ä.). Aber mit der von dir verlinkten Anleitung wird man da auch hierzulande eher fündig :)^!


    Mich ärgert es, dass viele Ärzte meinen, zwischen Ernährung und Darmkrankheiten bestünde kein Zusammenhang. Ich merke das sehr wohl. Habe ich mal ein paar Tage zu viel Gluten gegessen, habe ich danach in 90 % der Fälle einen Schub %:|. Meinen ersten Schub hatte ich nach einem Sommer voller Pizza und Eis.

    Ich bin bei einem Gastroenterologen in Behandlung nachdem ich 9/19 einen fürchterlichen Schub hatte. Danach im März einen weiteren. Bekam zuerst hochdosiertes Antibiotikum, seit Nov. 19 ein Cortisonpräparat (schleiche mich gerade aus) und seit 4 Wochen 14-tätig ein Biologica. Solofalk muss ich wohl immer nehmen.


    Meine Beschwerden wurder früher auf "Rücken" geschoben oder auf Essen in Urlaubsgebieten. Im September 19 aber war es fürchterlich, ich bin regelrecht ausgelaufen, entwürdigend. Ich traute mich kaum aus dem Haus. Mein BMI ist in kurzer Zeit von 24 auf 22,3 gefallen. Meine seit Jahrzehnten durch Sport aufgebaute Muskulatur, um gesund alt zu werden, ist weg. Dazu auch alle Wohlfühlwerte (B 12, D3 u.v.a.) versuche die wieder aufzufüllen - aber vorsichtig, peu á peu.

    Bei MC und CU ist es aber kontroproduktiv Flohsamen oder ähnliches zu essen. Wenn ich irgend etwas merke, esse ich Haferflocken - Porridge mit gedünstetem Obst. Schmeckt mir sogar!! Kein rohes Obst, keine Salate oder schwer verdauliches Gemüse, kein Zucker, keine Weißmehlprodukte - Schonkost eben. Mein Arzt rät auch von den in verkäuflichen Darmbakterien ab.


    Ich habe mich mit meinem Darm versöhnt und nehme wieder zu. Will ja keine verdorte, alte Zicke sein. Denke an die vielen herrlichen Essen bei Freunde, in Urlauben, auf Reisen.


    Dir alles Gute, Kopf hoch, es kann nur besser werden.

    Das tut mir leid, dass das bei dir so krass ist. Ich drücke dir die Daumen, dass es mit deiner Gesundheit wieder bergauf geht :)^! Du scheinst ja auf dem richtigen Weg zu sein und eine positive Einstellung ist das Wichtigste :)z.


    Ich habe das "Glück", dass ich nur sehr leicht betroffen bin und das auch noch in einem frühen Stadium. Ich bin aber auch erst Mitte 20 und habe natürlich Angst, wie es sich in den nächsten Jahrzehnten noch entwickeln wird. Meine Oma ist an Darmkrebs gestorben, mein Opa hat ihn überlebt, meine Tante starb an einer anderen Krebsform.


    Danke nochmal für den Tipp gegen die Flohsamenschalen! In deinem Link steht nämlich, man solle das nehmen, aber dann kan man diesen Teil auf CED wohl nicht anwenden. Weißt du, ob man das mit der Heilerde ausprobieren kann?


    Ich hoffe, ich finde bald einen Gastroenterologen, der mich behandelt. Bisher wurde ich immer abgelehnt, weil die nächste Darmspiegelung noch nicht vor der Tür steht und meiner Hausärztin ist Salofalk zu teuer, weswegen ich aktuell ohne dastehe...

    Den Link aus Fokus habe ich für die eingestellt, die Magen- Darmbeschwerden haben. Mit gesunder Ernährung viel erreichen kann. Aber man muss bedenken, dass die Beschwerden sich in einem längeren Zeitraum aufgebaut haben und nicht in 2 Tagen verschwinden.

    Ich kann nur über mich berichten und bin sehr vorsichtig mit Ratschlägen, denn jeder muß selber wissen, was er tut. Und jeder reagiert anders. Meine Meinung.

    Auf einen Termin bei einem Gastroenterologen mußte ich trotz meiner massiven Beschwerden 6 Wochen warten bzw. überstehen.

    Magen- Darmspiegelung, MRT Dellink, Sonografie und seitenlange Blutbilder manifestierten die Diagnose.

    Mein Arzt sagt zwar, ich kann fast alles essen außer Rohkost, Ferigprodukten und Tabl. aus dem Drogeriemarkt. Aber ich habe immer die bei der Darmspiegelung gemachten Aufnahmen im Kopf und bei einem so mit Geschwüren und Entzündungen bedeckten Darm sagt mir mein "Inneres": da kann nur eine leichte Kost ohne Reizung eine Abheilung bewirken. Kost, die die "guten Darmbakterien" fördern, keine "künstlichen" aus der Apo. Joghurt mit lebenden Bakterien aus dem Bioladen, usw.

    Da ich sehr ungern Medikamente schlucke, zumal die mir verordneten unheimliche Nebenwirkungen hatten/haben, habe ich die ohne Rücksprache langsam reduziert, als es mir "fast" gut ging. Das Calprotektin war auf 12,5 gesunken (Normwert kleiner als 50,0). Und kurze Zeit später bekam ich mit einem neuen Schub die fürchterliche Quittung - Calprotetin war auf 500!!!

    Ja - die Medikamente sind teuer. Besonders das Biologica. Aber neulich lief ein Film über die Pharmaindustrie auf Arte - das ballten sich meine Fäuste in der Hosentasche.

    Alles Gute!

    Die Fehler sind mir gar nicht aufgefallen, hat mein Gehirn überlesen.


    Danke für die Rückmeldung, ist sehr interessant für mich :)z.


    Wünsche dir alles Gute und möglichst keine Schübe mehr!