Extreme Schmerzen nach Analvenenthrombose-OP

    Letzten Freitag habe ich eine schmerzhafte, traubengroße Verdickung am Rektum entdeckt. Montag zum Hausarzt, Diagnose Analvenenthrombose, Dienstag ambulante OP beim Chirurgen, Wunde anschließend genäht. Seit Freitag fast keinen Stuhlgang, nur ca. 10% der normalen Menge, seit der OP sehr starke Analschmerzen, sitzen ist nicht möglich.


    Sind diese starken Schmerzen nach der OP normal? Arzt meinte eigentlich es müsste nach 1 Tag besser sein. Sorgen macht mir der ausbleibende Stuhlgang seit fast 1 Woche, alles probiert..Milchzucker, Angiolax, viel trinken..nichts hilft...kann da irgendwie noch was anderes im Darm sein, oder ist es eher normal dass der Körper bei Analschmerzen den Stuhlgang reduziert?

  • 6 Antworten

    Ob es normal ist, dass du noch so starke Schmerzen hast kann ich dir nicht sagen, aber die Analregion ist sehr empfindlich

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    Versuch mal indischen Flohsamen 3 x tägl. (z.B. Mucofalk) das reguliert deinen Stuhl, es kann nämlich schon sein, dass du unbewusst deinen Stuhl zurückhältst aus Angst vor den Schmerzen.


    Nimmst du keine Schmerzmittel? Notfalls musst du einfach nochmal zu deinem Arzt/Chirurgen gehen.

    Ich würde es mal mit Paeonia D12 Globuli versuchen. Stündlich 5 Globuli, bei Besserung der Schmerzen kann man die Häufigkeit der Einnahme reduzieren. Das merkt man dann schon sehr deutlich.


    Flohsamenschalen bekommt man im Drogeriemarkt in der Gesundheitssparte. Morgens und mittags 1 Teelöffel mir jeweils 2 Gläsern kaltem Wasser trinken.

    Danke für die schnellen Antworten. Flohsamenschalen und Sennesblätter sind ja im Angiolax schon drin..habe jetzt gestern und heute 2 Teelöffel genommen, ist die auf dem Beipackzettel angegebene Höchstdosis...hat bisher keinerlei Wirkung. Eventuell wirklich eine psychische Blockade aufgrund der Schmerzen?


    Schmerzmittel habe ich Paracetamol mit Codein...beschränke das aber aufs absolut nötigste, da es schon ziemlich benommen macht..und Opiate sind ja auch nicht gerade Stuhlfördernd...

    Die Schmerzen werden immer stärker..fühlt sich an wie Nadelstiche am rektum..sitzen ist nicht mehr möglich. Gelegentlich blutet es stark, hört aber dann wieder auf. Blutdruck ist zwimlich niedrig (100/70) und der Kreislauf im Keller. Frage mich ob das noch eine normale Reaktion auf die OP ist, oder ob ich vielleicht im Krankenhaus mal nachschauen lassen sollte...Hausarzt ist natürlich erst Montag wieder da.