FASTEN: Verstopfung, Einlauf hilft nicht - Inulin?

    Hallo,


    und zwar faste ich seit 5 Tagen nur mit Wasser, was mir gar nicht schwer fällt, nur habe ich vorgestern eine relativ große Portion Nudeln mit Butter und Käse (Heißhungerattacke) gegessen, und seitdem einen leichten Blähbauch und Verstopfung. Ich weiß ja, dass während der Fastenzeit der Stoffwechsel lahmgelegt wird, weshalb ich auch jeden zweiten Tag einen Einlauf mit einem Klistiert auf der Apotheke mache. Anfangs habe ich mit Glaubersalz eine Darmentleerung vorgenommen, die auch super lief.
    Gerade eben habe ich einen Einlauf gemacht und hoffte, dass die Verstopfung sich löst, aber es kam nichts, und ich habe noch mehr Blähungen jetzt. Ich weiß nicht, was ich sonst tun soll. Bewegen tue ich mich viel am Tag, trainiere jeden zweiten Tag meine Muskeln, und seit der Fastenzeit hat sich nichts daran geändert. Ich habe gelesen, dass Inulin dagegen helfen könnte, hat jemand Erfahrung damit? Wie lange dauert es denn, bis sich so eine Verstopfung löst?

  • 15 Antworten

    Nur mit Wasser fasten und dann nach 2 Tagen fetttriefende Nudeln.

    Klar, dass deine Verdauung motzt. Abgesehen davon, dass du so nicht abnehmen wirst, ist das völlig ungesund. Mache einen langsamen Kostaufbau und deine Verdauung wird sich wieder normalisieren.

    Schade, dass niemand auf meine Frage eingeht. Da bitte ich um Verständnis dafür, dass ich dann ebenfalls auf nichts eingehe, wenn man nicht mal auf mein Problem eingeht. Wenn man dazu nichts beizutragen hat, kann man doch einfach wegklicken und fertig.

    Ein radikales Abführmittel, das auch zur Vorbereitung einer Darmspiegelung verwendet wird, ist PICOPREP (rezeptfrei). Es schmeckt gut (fruchtig). Dazu muss man viel Wasser trinken. Das Medikament bewirkt, dass das Wasser nicht über Nieren und Blase ausgeschieden wird sondern den Darm durchspült. 4 Stunden nach der Einnahme geht es hinten los, nach 6 Stunden ist der Darm leer.

    Ich weiß aber nicht, ob die Anwendung von PICOPREP in deiner Situation sinnvoll ist. Das könntest du in der Apotheke erfragen.

    Mir ist nicht klar, wie du auf die Idee kommst eine Verstopfung haben zu können - nach 5 Tagen Fasten, wobei du 2x einen Einlauf gemacht hast, nachdem du vor Beginn des Fastens Glaubersalz verwendet hattest. Was soll denn da außer der letzten Mahlzeit noch im Darm drinnen sein, wobei der Dickdarm eine relativ lange Passagezeit hat?

    Dass du auf dieses ungesunde, nicht korrekte Fastenbrechen nun Symptome wie einen Blähbauch ist, ist mehr als verständlich, bedeutet aber mitnichten eine Verstopfung.

    Eine Obstipation ist definiert durch weniger als 3x Stuhlgang pro Woche.


    Ansonsten: hier gleich mit Lösungen zur Vorbereitung auf Darmspiegelungen zu kommen, finde ich doch sehr seltsam.

    Die TE benötigt m.E überhaupt keine Abführmittel in der aktuellen Situation.

    Sollte es im Verlauf zu einer richtigen Obstipation kommen, könnte sie mit niedrig-dosierten Beuteln, die den Wirkstoff Macrogol enthalten, etwas nachhelfen. Das ist derselbe Wirkstoff, nur ist der in den PEG-Lösungen, die zur Koloskopievorbereitung verwendet werden, deutlich höher dosiert als in den Beuteln, die man täglich nehmen kann.

    Also eine Darmspülung halte ich auch für nicht indiziert. Das ist hier nicht erforderlich.


    Wenn das Fasten keinen bestimmten Grund hat der medizinisch oder religiös notwendig ist, sollte man das nicht unbedingt machen.

    Fasten zur Entgiftung oder Entschlackung ist Unsinn und ein Mythos, wenn man das als Ziel verfolgt.


    TE

    Wenn du keinen notwendigen Grund zum Fasten hast, solltest du bei einer gesunden Ernährung bleiben oder bei Übergewicht eine Diät machen.

    Das hilft das es nicht zu Verstopfungen kommt und der Körper bekommt trotzdem seine Energie die er braucht.


    Darmspülungen sind nicht notwendig, dann besser eine gute Diät oder ggf. mit dem Hausarzt sprechen

    Zitat

    Fasten zur Entgiftung oder Entschlackung ist Unsinn und ein Mythos, wenn man das als Ziel verfolgt.

    Das wiederum kann man kontrovers diskutieren.

    Der TE scheint es aber ohnehin um etwas anderes gegangen zu sein.


    Fakt ist, dass die Art und Weise, wie die TE es gehandhabt hat, inkorrekt und nicht gesund war. Und Fakt ist auch, dass aktuell noch gar keine Verstopfung vorliegen kann.