Fragen rund um Colitis Ulcerosa und andere Entzündungen ohne Immunbeteiligung

    Hallo allerseits :-),


    ich versuche, mich kurz zu fassen:


    2018 hatte ich nach einem Sommer mit täglich Eis und Pizza (ja, total ungesund, würde ich heute auch nicht mehr so machen) eine eitrige Darmentzündung mit Blutungen - Durchfall bestand die meiste Zeit über nicht. Da der Calprotectin-Wert erhöht war, musste ich zur Darmspiegelung. Im Diagnosebericht steht, dass es wohl Colitis Ulcerosa ist, allerdings müsste der Befund durch eine weitere Darmspiegelung in der Zukunft gesichert werden.


    Ich bekam daraufhin Salofalk und vom Salofalk wurde meine Migräne schlimmer, weswegen ich es nur unregelmäßig nahm. Einen Gastroenterologen habe ich leider immernoch nicht und aktuell nehme ich kein Salofalk mehr ein, weil das Medikament für den HA auch zu teuer ist. Da ich mir doch Sorgen um meine Gesundheit mache, suche ich aktuell nochmal aktiver nach einem Gastro. Leider wurde ich von den "guten" Praxen bisher wegen Überfüllung abgewiesen und zu Ärzten mit ner Bewertung auf jameda schlechter 3.0 gehe ich nicht, sofern es viele Bewertungen sind und da sowas steht wie "unfreundlich", "hört nicht zu", "nimmt sich keine Zeit". Das hilft mir dann ja nicht.


    Zumindest haben sich ein paar Fragen bei mir aufgetan und vielleicht weiß hier jemand Rat:


    - Wie komme ich in eine gute Praxis? Gibt es da Tricks? Kann ich da meine Krankenkasse mal fragen? Ich will halt mit so einem intimen Problem nicht zu irgendwem, sondern am liebsten zu einer Frau oder zumindest zu einem kompetenten Mann.


    - Ist Salofalk als Selbstzahler wirklich so teuer? Ich sollte es ja wahrscheinlich durchgehend nehmen? Oder gibt es Alternativen, die auch vor Krebs schützen und besser verträglich sind? Ich finde den ganzen Plastikmüll, den das verursacht, auch gruselig. Bisher habe ich solche Klysmen bekommen und die bekommt man ja eh auch maximal als 15-Tage-Packung.


    - Muss es wirklich Colitis Ulcerosa sein? Meine Hausärztin hatte nach Sichtung meines Befunds Zweifel und möchte schon, dass da nochmal eine Zweitmeinung eingeholt wird. Mich wundert halt auch, dass ich die Beschwerden sehr stark über das Essen kontrollieren kann. Ich kann mit 100 % Sicherheit voraussagen, dass ich spätestens 3 Tage, nachdem ich wieder anfange, mich glutenhaltig zu ernähren, einen Schub bekomme mit Blut und Eiter. Durchfall habe ich aber in dem Sinne nicht/kaum und Schmerzen auch nur wenig. Wenn ich stattdessen auf Gluten und Zucker verzichte, habe ich kaum Beschwerden. Ganz weg ist es aber seit Sommer 2018 nicht mehr gegangen. Gibt es etwas, was aussieht wie Colitis Ulcerosa, aber keine ist? Eine Pilzinfektion? Oder Zöliakie?


    Vielleicht weiß ja jemand Rat, bis ich diese Fragen endlich einem Spezialisten vor Ort stellen kann.


    Liebe Grüße,


    cleasan-teine

    Ich lagere das kurz aus, weil diese Frage hoffentlich leicht zu beantworten ist.


    Ganz kurz:


    - Ich habe eine Colitis; ob autoimmun oder durch Schmerzmittel ist aktuell nicht klar.


    - Ich suche schon lange nach einem Gastro. und werde überall abgelehnt, suche aber weiter.


    Frage:


    Falls meine Colitis von Schmerzmitteln kommt - wie gehe ich jetzt weiter vor, wie wird das behandelt? Was kann ich selbst tun?


    Ich nehme seit 2 Monaten (fast) keine Schmerzmittel, nur notfalls etwas Paracetamol. Habe vorher leider häufig Ibuprofen und ASS eingenommen.


    Wird das jetzt von alleine besser? Muss ich noch etwas beachten?


    LG

  • 21 Antworten

    Habe gerade noch was gelesen zum Thema Schmerzmittel und Dickdarm-Läsionen. Ich habe jahrelang leider viel Ibuprofen genommen, da ich unter sehr schmerzhaften Monatsblutungen leide, und dann hatte ich ja auch noch häufig Migräne, wodurch ich noch mehr genommen habe. Können meine Probleme auch daher kommen? Seit ungefähr 2 Monaten nehme ich gar keine Schmerzmittel mehr, außer 1 x 1.000 mg Paracetamol, weil die Regelschmerzen unaushaltbar waren. Das will ich auch so beibehalten, möglichst gar nichts mehr zu nehmen oder im Notfall wenig Paracetamol. Kann es auch dadurch besser werden oder kann man Colitis Ulcerosa und Schmerzmittel-Läsionen voneinander unterscheiden?


    Sorry wegen der ganzen Fragen |-o.

    Hm... vermutlich sind meine Fragen zu speziell? Bin heute leider wieder bei Praxen abgelehnt worden. Naja... morgen neuer Tag, neues Glück.

    cleasan-teine schrieb:

    Mich wundert halt auch, dass ich die Beschwerden sehr stark über das Essen kontrollieren kann. Ich kann mit 100 % Sicherheit voraussagen, dass ich spätestens 3 Tage, nachdem ich wieder anfange, mich glutenhaltig zu ernähren, einen Schub bekomme mit Blut und Eiter. Durchfall habe ich aber in dem Sinne nicht/kaum und Schmerzen auch nur wenig. Wenn ich stattdessen auf Gluten und Zucker verzichte, habe ich kaum Beschwerden. Ganz weg ist es aber seit Sommer 2018 nicht

    Ich fange hier mal mit der Nahrung an. Das ist bei fast allen Erkrankungen das A und O, bei dir eine auf die Entzündung im Darm eingestellte Nahrung. Du schreibst doch selbst, wenn... das es dir wesentlich besser geht. Warum beschäftigst Du dich nicht intensiv mit einer Nahrungsumstellung?


    Im Grunde spielt es momentan noch keine große Rolle, ob die Probleme durch eine Colitis Ulcerosa oder die Entzündungen durch die Medikamente verursacht wurden. Der Darm hat gelitten und leidet und selbstverständlich ist dein Immunsystem den Bach runter gegangen.

    Hier mal zur Info:

    https://www.apotheken-umschau.de/Immunsystem

    Fizzlypuzzly schrieb:

    Ich fange hier mal mit der Nahrung an. Das ist bei fast allen Erkrankungen das A und O, bei dir eine auf die Entzündung im Darm eingestellte Nahrung. Du schreibst doch selbst, wenn... das es dir wesentlich besser geht. Warum beschäftigst Du dich nicht intensiv mit einer Nahrungsumstellung?

    Das habe ich schon gemacht :)z. Ich esse kein Gluten mehr, nur sehr wenig Zucker, koche immer frisch, esse nur selten tierische Produkte. Nur manchmal ging es mir dann plötzlich wieder so gut, dass ich es eben doch mal mit was Ungesundem, was mir gefehlt hat, probiert habe. Das war dann immer mein Fehler %:|. Mein Umfeld bemitleidet mich leider auch mehr, als dass es mir hilft, und mich hat halt noch nie ein Arzt aufgeklärt, wie genau ich das machen muss und wie lange ich das durchhalten muss. Soll jetzt keine Ausrede sein, ich bemühe mich ja trotzdem, aber es ist schwer.



    Fizzlypuzzly schrieb:

    Im Grunde spielt es momentan noch keine große Rolle, ob die Probleme durch eine Colitis Ulcerosa oder die Entzündungen durch die Medikamente verursacht wurden. Der Darm hat gelitten und leidet und selbstverständlich ist dein Immunsystem den Bach runter gegangen.


    Hier mal zur Info:

    Danke für den Link, ich schaue mir das gleich mal an!


    Und ganz generell danke für deine Antwort!

    Es war bei mir nie das Gluten sondern Getreide allgemein. Zucker wohl dazu.


    Und ich hatte vor 13 Jahren die gleiche Diagnose. Dann habe ich Diabetes bekommen und low carb ohne diese Dinge gegessen. Probleme weg.


    Ich habe alle 5 Jahre eine Darmspiegelung. Seitdem wird mir eine völlig gesunder Darm bescheinigt.


    Ich würde mir gar nicht so viel Gedanken machen, welcher Arzt da nun bestätigen soll. Guck dir die Filme der Ernährung-Docs an, die Leuten mit Darm eben einfach eine Ernährung ohne diese Dinge empfehlen. Und wenn es dir damit gut geht, ist es doch prima.....

    Wenn ich mich mal im Urlaub oder in einer Klinik ernährungstechnisch nicht so ernähren kann, braucht es 1 - 2 Tage, um ansteigend Probleme zu machen.


    Wenn man seine Gesundheit mit der Ernährung regeln kann, sollte man das auch tun. Eine Bescheinigung eines Arztes kann man sich dann ans Knie nageln. Ein Ernährungsmediziner plus Ökotrophologe ist nützlich, einem aufzuzeigen, wie man sich ohne diese Dinge gut ernährt.

    BenitaB. schrieb:

    Wenn man seine Gesundheit mit der Ernährung regeln kann, sollte man das auch tun. Eine Bescheinigung eines Arztes kann man sich dann ans Knie nageln. Ein Ernährungsmediziner plus Ökotrophologe ist nützlich, einem aufzuzeigen, wie man sich ohne diese Dinge gut ernährt.

    Danke für deinen Erfahrungsbericht und die Tipps, Benita B. :)^!


    Das macht mir etwas Mut.


    Ich kann ja mal schauen, ob ich Getreide mal generell weglasse, wobei ich Hafer einigermaßen vertrage.


    Und das ging dann einfach weg bei dir, ohne Salofalk oder andere Medikamente?

    Ja. Ich schrieb doch, die Darmspiegelungen ergaben immer einen gesunden Darm, seitdem ich kein Getreide mehr esse.


    Ich vergaß zu schreiben, dass man früher auf Gluten untersuchte, das war jeweils negativ. Logischer Weise müsste man dann ja sagen, ich könne Getreide essen.


    Was definitiv nicht der Fall ist. Ich vertrage es nicht. Warum auch immer....


    Und nein, die Medikamente haben damals nicht geholfen. Auch logisch: die Ursache blieb ja bestehen. Ein Medikament kann das ja nicht wegzaubern....


    Überhaupt hatte ich damals zusätzlich Sodbrennen und Reflux. Ohne Getreide ist auch das verschwunden.

    Ja, stimmt, das hast du geschrieben. Ich war nur total überrascht. Bei mir hat Salofalk halt bisher total gut geholfen, aber eben auch meine Migräne verschlimmert. Meine Hausärztin will mir diesen Klopper daher nicht mehr aufschreiben und ich soll eine Zweitmeinung einholen (ist ja auch sinnvoll). Das zieht sich aber gerade und ich habe im Moment einfach Angst, dass es doch zu Krebs werden könnte - Salofalk schützt ja genau davor.


    Ja, dass ich Gluten nicht vertrage, ist bei mir eigentlich auch ausgeschlossen. Schon komisch. Magenprobleme habe ich auch etwas. Ich werde also auch nochmal intensiver auf Getreide verzichten. Zählt da bei dir eigentlich auch Reis dazu oder geht es nur um sowas wie Hafer, Gerste, Weizen, Dinkel?


    Freut mich übrigens für dich, dass es dir jetzt wieder so gut geht! Das ist wirklich super.

    Hey, vielen Dank nochmal!!! Ich habe mich gerade mal kurz zum Thema Getreide-Allergie eingelesen, und was stelle ich fest?


    - unerklärliche (mehrere Ärzte aufgesucht) Symptome der Schleimhäute (Augen, Nase, Mund) -> check


    - Symptome Magen und Darm -> check


    - Probleme mit Schwindel, Blutdruck, Atemnot usw. -> check


    Getreide-Allergien sind in Europa wohl üblich und man muss probieren, was man verträgt und was nicht. Ich lasse jetzt auch mal Hafer weg und schaue, wie ich Reis und Mais vertrage. Und Buchweizen.


    Vermutlich war es bei dir auch eine Getreide-Allergie, ich kann ja mal den Link posten:


    https://www.allergy-guide.com/…rtraeglichkeiten/getreide

    Mal ein kurzes, gemischtes Update ;-):


    Gute Nachricht: Ich habe ENDLICH einen Termin bekommen und das sogar ganz schnell und bei einer sehr freundlichen, kompetenten Frau :-D! Ich habe den Tipp von einer Praxis bekommen, wo ich leider auch abgelehnt worden bin wegen Überfüllung, und die andere Praxis hat mir dann nach 2 Tagen nen Termin wegen meiner akuten Beschwerden gegeben.


    Schlechte Nachricht: Es ist sehr wahrscheinlich keine schmerzmittelbedingte Colitis. Laut Ärztin sollte die nach wenigen Wochen der Abstinenz von alleine verschwinden, ist sie bei mir ja aber leider nicht.


    Gute Nachricht: Ich habe nur eine sehr leichte Entzündung und mit der richtigen Behandlung nur ein kleines Krebsrisiko und wahrscheinlich keine Beschwerden.


    Mittelgute Nachricht: Ich muss halt regelmäßig zu Untersuchungen, es muss aber nicht der ganze Darm untersucht werden, sondern nur der letzte Abschnitt.


    Frage dazu:


    Weiß jemand, ob eine Darmspiegelung bei einer Proktitis, wo man halt nur den Enddarm anschaut, genauso abläuft wie eine herkömmliche Darmspiegelung? Oder kann man da auf Abführen und Betäubung verzichten? Das habe ich leider vergessen zu fragen |-o.

    Na Prima das es jetzt schneller abgeklärt werden kann.


    Ich möchte dir trotzdem noch etwas mit auf den Weg geben. Benita hat sehr gut erklärt, wo Du dir die besten Informationen holen kannst bezügl. Ernährung. Darauf solltest/musst Du dich einstellen, weil Du dadurch auf Dauer evtl. ohne Med. auskommen kannst. Von den bisherigen Med. - Ibuprofen - rate ich dir für die Zukunft ab, denn der Körper vergisst nichts.


    Ich weiss nicht inwieweit Du dich in die Materie Immunsystem eingearbeitet hast. Deshalb hier die Info dazu:


    70% aller Immunzellen liegen im Dick- und Dünndarm. Kann der Darm sich aufgrund immer wieder neuer Medikamente, falscher Ernährung, zu wenig Wasser nicht regenerieren, wirst Du auch deine Entzündungen und andere Probleme nicht oder iwann nie mehr los. Das Immunsystem kann kippen, was nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.


    AB sollten dann genommen werden, wenn der Arzt diese rezeptiert. Wird allerdings das Problem nicht weniger und es erfolgt eine erneute Einnahme von AB, schwächt das deinen Darm (Immunsystem) für mind. 4 - 6 Monate und könnte sich zum Teufelskreis entwickeln.


    Ich kann dir aus eigener Erfahrung raten, deine Ernährung umzustellen. Dafür musst Du nicht Diäten, nur noch Bio usw. zu dir nehmen sondern die Dinge weg lassen, die Entzündungen fördern. Ich musste/habe mich von meiner geliebten Lakritze verabschiedet - anderen Süsskram habe ich eh gemieden. Ab und an gönne ich mir mal 2 - 4 Lakritzbärchen. Jedes weitere Stück und evtl. tägl., führt bei mir automatisch zu einem Schub.

    Zu der Untersuchung kann ich nichts sagen, keine Ahnung ob das möglich ist.

    Fizzlypuzzly schrieb:

    Na Prima das es jetzt schneller abgeklärt werden kann.

    Ja, oder :)z?



    Fizzlypuzzly schrieb:

    Ich möchte dir trotzdem noch etwas mit auf den Weg geben. Benita hat sehr gut erklärt, wo Du dir die besten Informationen holen kannst bezügl. Ernährung. Darauf solltest/musst Du dich einstellen, weil Du dadurch auf Dauer evtl. ohne Med. auskommen kannst. Von den bisherigen Med. - Ibuprofen - rate ich dir für die Zukunft ab, denn der Körper vergisst nichts.

    Ich nehme garantiert nie wieder Ibuprofen oder ASS!!! Dass das zu so heftigen Problemen beitragen kann, war mir nicht bewusst. Ich habe halt jetzt nochmal Schmerzmittel mitbekommen, die den Darm nicht angreifen, die will ich aber auch nur im Notfall nehmen. Im Moment fahre ich mit pflanzlichen Mitteln ganz gut. Ich dachte jedoch schon, dass sich Organe bis zu einem gewissen Grad regenieren können? Ja, meine kaputte Schilddrüse kriege ich nicht wieder. Aber die Lunge wird bei Ex-Rauchern ja z.B. wieder besser, auch wenn es dauert.


    Fizzlypuzzly schrieb:

    70% aller Immunzellen liegen im Dick- und Dünndarm. Kann der Darm sich aufgrund immer wieder neuer Medikamente, falscher Ernährung, zu wenig Wasser nicht regenerieren, wirst Du auch deine Entzündungen und andere Probleme nicht oder iwann nie mehr los. Das Immunsystem kann kippen, was nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

    Okay, danke für die Info.


    Fizzlypuzzly schrieb:

    AB sollten dann genommen werden, wenn der Arzt diese rezeptiert. Wird allerdings das Problem nicht weniger und es erfolgt eine erneute Einnahme von AB, schwächt das deinen Darm (Immunsystem) für mind. 4 - 6 Monate und könnte sich zum Teufelskreis entwickeln.

    Antibiotika bekomme ich nicht und ich habe ich auch zum letzten Mal als Kind genommen.


    Fizzlypuzzly schrieb:

    Ich kann dir aus eigener Erfahrung raten, deine Ernährung umzustellen. Dafür musst Du nicht Diäten, nur noch Bio usw. zu dir nehmen sondern die Dinge weg lassen, die Entzündungen fördern

    Also ich esse kaum noch Fleisch, wenig Fisch, wenig Zucker, wenig Getreide (bzw. aktuell sogar keins). Dass du auf Lakritze verzichten musst, ist schade, aber wenn es hilft, ist es ja gut. Ich mochte Lakritze noch nie. Was daran fördert denn Entzündungen?


    Fizzlypuzzly schrieb:

    Zu der Untersuchung kann ich nichts sagen, keine Ahnung ob das möglich ist.

    Ich habe mich jetzt mal eingelesen und anscheinend ist nur ein Einlauf und kein Abführmittel notwendig und auf eine Narkose kann auch verzichtet werden, Betäubung ist auf Wunsch :-). Kann natürlich sein, dass das in meiner Praxis anders sein wird, aber meine Ärztin hätte mir diese Neuigkeit vermutlich nicht so freudig verkündet, wenn es nicht Vorteile für mich hätte.


    Alles in allem bin ich jetzt schon zufrieden und beruhigt. Klar, muss und möchte ich trotzdem so Veränderungen wie Ernährungsumstellung und Schmerzmittelverzicht beibehalten. Aber alles in allem bin ich eher positiv gestimmt :-).

    Zitat

    Also ich esse kaum noch Fleisch, wenig Fisch, wenig Zucker, wenig Getreide (bzw. aktuell sogar keins). Dass du auf Lakritze verzichten musst, ist schade, aber wenn es hilft, ist es ja gut. Ich mochte Lakritze noch nie. Was daran fördert denn Entzündungen?

    Nun ja, das klingt nach Entbehrung und wenig Freude....

    Ich habe mich auf 600 g - 800 g Gemüse pro Tag festgelegt.

    Fleisch esse ich schon, weil ich ansonsten auch mit den Eisenwerten so absinke. Aber sicherlich nicht mehr als 125 g pro Portion 2, höchstens 3 x die Woche.

    Fisch ist mir wichtig, vor allen Dingen fetter Fisch. Pro Portion auch höchstens 150 g.

    Mit Reis und Quinoa vertrage ich gut, gibt gelegentlich mal als Beilage.

    Mein Darm kommt damit sehr gut zurecht. Gemüseportionen peppe ich viel mit Sonnenblumenkernen, Sesam, Mandeln, Avocado auf. Durch das Fett sättigt das auch alles lange.

    Es gibt eine große Vielfalt... Eiweißbrot backe ich gelegentlich nach dem Rezept der ErnährungsDocs. Oder Heinrichknäcke, wenn ich mal Käse auf "Brot" haben will.

    BenitaB. schrieb:

    Nun ja, das klingt nach Entbehrung und wenig Freude....

    So ähnlich wie du, mache ich es auch. In Entbehrung soll es ja auch nicht ausarten ^^.