Gelber Stuhl mit unverdauter Nahrung

    Folgendes: Ich habe im März diesen Jahres einmalig Abführmittel benutzt. Seitdem ist hat sich mein Stuhlgang total verändert. Ich kann nur noch wenn überhaupt einmal am Tag auf Toilette. Und dann ist der Stuhl immer gelb, öfters sehr dünn und immer ist unverdaute nahrung dabei. Gleichzeitig habe ich auch einen bitteren Geschmack im Mund, leide seitdem an Appetitlosigkeit und fehlendem Durstgefühl und Knochenschmerzen . Das war vorher nie so. Seitdem hat sich auch nichts verändert. War beim Hausarzt und habe ihm das Problem geschildert und das dies auch ein Anzeichen für Krebs sein kann. Nachdem er zwei Monate ins blaue geraten hat, was es alles sein könnte und sogar meinte ich wäre psychosomatischer (eins seiner Angebote: Psychosomatische Grundversorgung) veranlagt, hat er mich zu einer Magen Darm Spiegelung in ein Krankenhaus eingewiesen (damit es schneller geht). Bei der Spiegelung kam nichts heraus, ausser das ich eine leichte Gastritis habe. Leider ist mein Stuhlgang gleich geblieben. Habe das meinem Hausarzt die Sache mit meinem Stuhl (den normal ist das trotzdem nicht)und der Gastritis erzählt. Hat ihn aber nicht grade interessiert. Auch den Arztbrief vom Krankenhaus hat er nur 2 Sekunden angestarrt.(den normal ist das trotzdem nicht)auch ohne Tabletten nicht mehr schlafen kann und Panikattacke meinem Stuhlgang habe, bin ich stationär in der Psychiatrie momentan. Muss mich jedes mal zum Essen schleppen (dabei hab ich immer gern gegessen, was mir geschmeckt hat), aus Angst, es könnte mit meinem Darm was nicht stimmen. Wenn ich einen Pfleger darauf oder meine Gastritis anspreche, höre ich nur dass ich mich erstmal um meine Psyche kümmern soll und später um das andere. Das bringt beruhigt mich nicht grade. Weiss einfach nicht mehr weiter und habe Angst nicht mehr so aus der Psychiatrie rauszukommen wie ich rein bin. :°(Wie würdet Ihr da reagieren?

  • 167 Antworten

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass durch einen einmaligen Gebrauch eines Abführmittels der gesamte Darmorganismus gestört ist, ganz sicher nicht!


    Farbe und Konsistenz kann durch verschiedenste Komponenten beeinflusst werden: Nahrung, Trinkmenge, Medikamente, missbräuchliche Substanzen, Alkohol usw. ... all das muss nicht zwingend auf eine Erkrankung hinweisen. Mach Dich nicht verrückt, Deine anderen Baustellen wie Panikattacken sehe ich hier auch vorrangig.

    Hallo,

    wurde denn ein Blutbild gemacht?

    Ich denke mal, da bei der Magen Darmspiegelung außer der Gastritis nichts festgestellt worden war, würde ich davon ausgehen, dass da schon mal kein Krebs ist. Eine Gastritis kann auch die Symptome verursachen, die du hast. Ich habe seit über 3 Monaten auch eine und leide unter Appetitlosigkeit, Magenschmerzen und Übelkeit, so richtig Durst habe ich auch nicht und meine Zunge hat einen weißen Belag. Wie du habe ich auch seit Mitte Mai einen gelben Stuhl. Mein Verdacht sind die PPI, die den Stuhl gelb aussehen lassen. Nimmst du die vielleicht auch?

    Ok, Nahrung bestand grade Abends aus Pizza und Fertiggerichten. Seit ca. 3,5 Jahren. Zwischendurch aber auch mal Salat (Gemüse oder Obst). Und nach 3,5 Jahren ändert sich der Stuhlgang quasi über Nacht? Und jedes mal mit unverdauter Nahrung seit genau diesem Tag. (nicht nur Mal mais, nein auch Karotten und fast ganze Pfifferlinge) Ich trinke schon viel. Vielleicht nicht 3 Liter am Tag, aber doch ausreichend. Alkohol trinke ich nicht. Medikamente habe ich zu dem Zeitpunkt nicht genommen (Ausser mal ne Ibu) bei seltenen Kopfschmerzen. Gastritis hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht (denke ich). Ging mir soweit gut. Ne belegte weisse Zunge habe ich auch, aber bei mir ist das schon ein 1,5 Jahre so. Blutbilder wurden in den letzten Monaten genug gemacht u.a. ein Differentialblutbild. Nächste Woche wird noch eins gemacht mit Rheumawerten, da ich seit Monaten unter Knochenschmerzen leide. Natürlich bin ich froh, dass ich keinen Krebs habe. Aber normal ist das nicht. Grade die unverdaute Nahrung. Habe auch ab März unnatürlich Gewicht verloren, trotz normalem Essen . War fast auf 50kg runter. Seitdem schwitze ich auch nicht mehr. Ich sitze hier in der Sonne mit langer Hose und Jacke und schwitze nicht. Und seitdem ich seit 3Wochen hier bin, fühle ich mich täglich schlechter statt besser.

    Wollte ich machen. Habe den Hausarzt nach der Spiegelung auf den Zustand meines Stuhls angesprochen. Hat ihn nicht weiter interessiert. Test sollte frühestens in 4 Wochen stattfinden. Bin momentan soweit, dass ich ohne Macrocol gar nicht mehr auf Toilette kann. Habe es aber testweise heute mal nicht genommen.

    Ich weiss ja nicht, wie lange Macrocol im Darm verbleibt und wirkt, aber heute morgen nach dem Klinikfrügstück (dass ich mir wieder reinzwingen musste), konnte ich nach einem kleinen Schluck Wasser und etwas Pressen 2 schwarze Stuhl"kugeln" wieder mit Nahrungsresten ausscheiden. Zu wenig für das, was ich die letzten Tage gezwungenerweise gegessen habe. Danach kam wieder gelber Stuhlgang. Und mir ist heute morgen aufgefallen, dass meine Zunge braun belegt ist.

    Ich hatte mal richtig Spass am Essen. Da mein Hausarzt meinte ich solle mich nicht weiter drum kümmern und sich seitdem nichts verändert hat und ich komme aus der Psychiatrie raus wird sich an der Situation nichts ändern. Ich werde wieder nichts essen und wieder abnehmen und dann geht es von vorne los...

    Mein Cousin hatte auch Probleme mit dem Stuhl. Weil ihm die Normalmediziner auch nicht helfen konnten, ist er zu einem Ernährungsbiologen nach Hamburg gefahren. Dort wurde festgestellt, dass er ganz viele verschiedene Lebensmittel nicht verträgt und die muss er jetzt weglassen. Seit dem geht es ihm etwas besser. Die Untersuchung wird leider nicht von der gesetzlichen Kasse übernommen.

    Eher Realität. Ich leide seit März an Apetittlosigkeit, esse nur noch weil ich muss, damit mein Körper nicht nachgibt und der Grossteil davon landet in der Kloschüssel, von meinem bitteren Geschmack im Mund ganz zu schweigen. Und bis jetzt hat sich trotz Medikamente und zig Untersuchungen nichts gebessert. Und das seit Monaten.

    Ich kann deine Verzweiflung verstehen, auch ich leide seit 4 Monaten an Übelkeit und Magenschmerzen, die einfach nicht besser werden.....

    Keiner kann helfen und man hofft von Tag zu Tag, dass es besser wird. Man wacht auf und der Alptraum geht leider weiter.....

    Ich bin wegen meiner Schlaflosigkeit in der Psychiatrie. Und es wird danach genau so weiter gehen wie zuvor. Den geheilt von dem was auch immer ich habe, bin ich nicht. Und wenn mein Hausarzt nicht rausfinden will, wird das genau so enden wie jetzt. Ich leide unter Schlaflosigkeit und kann gleich wieder in die klinik

    Und der Arzt in der Psychiatrie scheint die Infos auch nicht an das Pflegepersonal weiterzugeben. Habe beim Einweisungsgespräch extra angegeben, dass ich unter Appetitlosigkeit leide. Heute kommt ne Schwester in mein Zimmer, frägt wo ich zum Mittagessen war und ob ich Hunger hätte. Ich wünsche mir den Januar 18 zurück. Dann könnte ich einige Dinge anders machen und diesen Mist hier verhindern.

    Anmerkung (beim letzten Beitrag vergessen):Den im Gegensatz zu meinem Hausarzt ist es mir nicht egal, was sowohl aus meiner Gastritis und meiner Appetitlosigkeit und meinem wahrlich auf Dauer nicht normalem Zustand und somit meiner Gesundheit wird