Helicobacter Diagnose - Antibiotikakur trotzdem machen?

    Hallo!


    Ich hatte 2009 ca ein dreiviertel Jahr lang Magenprobleme inkl. Sodbrennen und einer Gastritits. Mitten in der Beschwerdezeit hatte ich eine Magenspiegelung ohne Auffälligkeiten. Die Magenprobleme waren dann weg und kamen bis September 2015 nicht wieder. Ab da an leider so heftig wie sie vorher nie waren. Gastritits seitdem mindestens 3 mal gehabt, Sodbrennen, Appetitlosigkeit.


    Nach langem hin und her und Angst wegen meiner letzten Magenspiegelung habe ich mich vor einem Monat doch nochmal an den Schlauch getraut, obwohl die Beschwerden seit ca 2 Monaten nahezu komplett verschwunden sind. Die Endoskopie verlief ohne Auffälligkeiten, jedoch kamen heute die Laborergebnisse und es lag vor allem im Übergang vom Magen zum Zwölffingerdarm eine mehr oder weniger kleine Auffälligkeit vor, vor allem Helicobacter ist auffällig present.


    Nun hat mir meine Arzt vorgeschlagen, direkt die Triple-Kur durchzuziehen. Auf meinen Hinweis zur zweimonatigen Beschwerdefreiheit hat er nochmal kurz überlegt und mir vorgeschlagen, die nächste Beschwerdewelle abzuwarten, falls diese nochmal eintrifft.


    Jetzt bin ich ehrlich gesagt verwirrter als vorher.


    Soll ich nun besser die Antibiotika Keule durchziehen um dem Helicobacter den gar aus zu machen, oder ist Helicobacter wirklich weniger schlimm?


    Man liest ja viel im Zusammenhang mit Magenkrebs und Helicobacter, ich würde natürlich gern das machen, was weniger Krebs fördert ...


    Was soll ich tun ?

     ???


    Ich habe Angst mich für das falsche zu entscheiden. Einerseits bin ich jetzt beschwerdefrei, andererseits habe ich jetzt immer im Hinterkopf, dass da diese mit Magenkrebs im Zusammenhang stehenden Bakterien sind und eines Tages zuschlagen :(


    Andererseits ist ja so ein Antibiotika Hammer auf den Kopf nun auch keine für den Körper schmeichelnde Angelegenheit ...


    Kann mir jemand einen Tip geben?