Hilfe! Analfistel-Op steht an. Bitte um POSITIVE !!! Erfahrungen

    Hallo zusammen,


    Ich bin neu hier und erhoffe mir positive und mutmachende Antworten auf meine Fragen.


    Es fing an im September 2016. Ich litt (wie so oft) unter Verstopfung, kurz darauf bildete sich ein Knubbel am Afterrand, der immer größer wurde. Zusätzlich hatten sich Hämorrhoiden gebildet.


    Ich schleppte mich damit eine Woche rum, der Knubbel wurde immer größer, der Schmerz immer doller. Ich fühlte mich schlecht, bekam Fieber. Also ab zum Arzt (Gynäkologe), der stellte einen Abszess fest, verordnete Sitzbäder. Sollte es am Tag darauf nicht besser sein -> OP.


    Ich verbrachte also den Tag in der Wanne. Am nächsten Morgen kurz vor dem Arztbesuch, ging der Abszess auf.


    Der Arzt sagte, das war das Beste, was passieren konnte, so umgehen wir eine OP.


    Es eiterte aber noch Wochen später, also wieder hin zum Arzt, alles kein Problem, das ganze würde durch die Hämos kommen, da sie ständig an der Haut reiben und sich dadurch der Eiter bildet (?).


    Da es aber einfach nicht besser wurde, zwar gab es Tage, da hatte ich gar keine Probleme, aber die schlechten Tage überwogen, ging ich vor gut einem Monat zum Spezialisten (Koloproktologe). Der stellte nach einer sehr schmerzhaften Untersuchung mithilfe einer Sonde eine Fistel fest, die durch den Schließmuskel geht.


    Er erklärte mir, das auf jeden Fall operiert werden muss.


    So, jetzt ist es noch genau eine Woche bis zur OP. Ich habe absolute Horrorgeschichten im Internet gelesen, wie schmerzhaft so eine OP ist etc.


    Ich bin vollkommen am Ende, habe wahnsinnige Angst vor dem was kommt. Ich mache mir große Gedanken um die Schmerzen danach, vor allem der Stuhlgang.... Ich habe zwei Kinder, 1 und 6 Jahre alt, die mich zu allem Übel nicht im KH besuchen können, da das KH knapp 400 km von unserem Wohnort entfernt liegt. Das macht mich so fertig, nicht nur die Angst vor der OP, sondern auch noch die Trennung von meinen Kindern.


    Ich brauche dringend positive Erfahrungsberichte, damit ich einigermaßen​ klar komme mit dem, was mich erwartet....


    Ist es wirklich so schmerzhaft, wie man sooft liest?


    Wie lange dauert die Wundheilung bzw ab wann kann man wieder "am normalen Leben" teilnehmen?


    Und dann würde ich gerne wissen, ob es normal sein kann, dass die Fistel jetzt täglich eitert und wässert und sich daraus sogar leichte Analekzeme bilden?


    Ich wäre so dankbar über mutmachende Erfahrungen....

  • 4 Antworten

    Hallo Frauvonderinsel,


    ich kann dir zwar noch nicht aus eigener Erfahrung berichten aber ich leide unter dem selben Problem. Wann ist denn deine OP?


    Meine ist am Mittwoch...


    Meine Fistel wurde leider auch erst gar nicht bemerkt, obwohl ich immer mit Beschwerden zum Arzt bin. Ich bin der Meinung, dass ich diese bereits seit Dezember habe und erst jetzt wurde es festgestellt. Ich habe keine Äußere Öffnung auf der Haut sondern nur innen im Analkanal.


    Ich habe außen vom After einen kleinen Knubbel in dem sich Eiter sammelt, wenn ich auf diesen drücke kommt von innen vom After der Eiter raus, daher ist glaube ich das nässen und der Eiter bei dir normal... bei mir ist es zumindest auch so..


    Damit ich keine Hautentzündungen bekomme, creme ich morgens, mittags und Abends mit Vaseline ein und lege mir ein Wattepat davor.


    Wie meine Fistel verläuft weiß ich leider noch nicht, der Arzt meinte das sieht er am besten während der OP. Sprich ich werde nach der Vollnarkose erst das Ergebnis wissen... komisches Gefühl..


    Bezüglich der Schmerzen habe ich auch unterschiedliche Formen im Internet gelesen, die einen sagen es waren Höllen schmerzen und sie konnten nicht sitzen, die anderen sagen es war auszuhalten.


    Was ich mir vorstellen kann, ist das der Stuhlgang wirklich weh tun wird, aber ich denke durch das anschließende aus duschen und die Sitzbäder wird auch das besser.


    Ich habe auch Angst und bedenken, aber ich denke mir immer das es schlimmeres gibt.


    Es gibt so viele Menschen mit unheilbaren Krankheiten oder chronischen schmerzen, sodass ich den Schmerz, der hoffentlich nicht all zu doll ist und immer mehr abnehmen wird aushalten kann.


    Und Schmerztabletten gibt es auch :)


    Ich wünsche dir für deinen Eingriff alles gute :)

    Hallo Frauvonderinsel,


    Ich wollte nun etwas positives von meiner op berichten. Ich hoffe bei Ihnen war es auch nicht so schlimm falls sie ihre op schon hatten.


    Bei mir war ja ungewiss wie die fistel verläuft und stellte sich erst bei der op raus.


    Kurz der ablauf:


    Ich bekam zunächst einen Einlauf ein wenig unangenehm aber ging. Op Hemd an und thrombose Strümpfe.Danach bekam ich eine Tablette gegen die Aufregung und nach dieser war mir wirklich alles egal ;-D


    Dann ging es runter in ein Zimmer für die Narkose. Ich hing an geräten und mir wurde ein Zugang gelegt. Dann musste ich noch eine Weile warten bis der op frei war. Ich bekam ein starkes Schmerzmittel das mich bereits schon fast ausgeknockt hat es war mir ein wenig schwummrig als ob ich zu viel getrunken hätte und danach gab es dann das Schlafmittel an das ich mich aber auch schon gar nicht mehr erinnern konnte.


    Als ich wieder wach geworden war habe ich noch gar nicht realisiert das die op bereits vorbei war :-)


    Ich kam erst in ein aufwachraum und danach aufs zimmer.


    Schmerzen hatte ich keine, konnte normal liegen und sitzen.


    Das hatte mich schon fast ein wenig beunruhigt so das ich gedacht habe das die Ärzte die op bestimmt nicht durchziehen konnten weil die Entzündung zu groß sei und lediglich eine fadendrainage gelegt wurde.


    Am Abend kam dann der Arzt und hat mir erklärt das ich eine analfissur samt fistel hatte die zum Glück nur oberflächlich verlief aber komplett entfernt wurde.


    Also ganz anderes als erwartet und meine Bedenken waren umsonst (hatte mich nämlich auch durch das Internet verrückt machen lassen von den teils Horror Geschichten)


    Die wunde ist trotz allem groß bestimmt 5-6 cm lang aber nicht all zu tief.


    Stuhlgang hatte ich bis jetzt noch nicht aber habe die wunde bereits ausgeduscht und was soll ich sagen auch das tut nicht weh :-)


    Klar ich stehe unter Schmerzmitteln aber das ist auch völlig okay man muss sich ja nicht quälen.


    Bei ihnen geht die fistel zwar durch den schliesmuskel aber vielleicht ist auch das halb so wild mit Schmerzmittel und sie können gewohnt am Leben teilnehmen


    Ich wünsche Ihnen alles gute

    Hallo,


    Ich bräuchte auch mal einen kurzen Erfahrungswert?!


    Hatte letzte Woche eine Analabszess und Analfistel OP. Lief alles soweit ganz gut aber ich habe ein Problem mit der Pflege der Wunde.


    Eigentlich sollte ich die offene Wunde gut ausduschen und danach mit einer Kompresse plus betaisodona Salbe versehen.


    War bist gestern auch kein Problem.


    Seit heute (7 Tage nach OP) brennt das Ausduschen dermaßen in der Wunde das ich das nicht aushalten kann.


    Haben Sie damit Erfahrungen nach der OP gesammelt?