Histaminintoleranz, wer kennt sich aus?

    Kennt sich jemamd mit einer Histaminintoleranz aus?

    Ich vermute eine HistaminIntoleranz bei mir. Bin mir aber natürlich nicht 100% sicher ob dieses so ist.

    Lebensmittel die ich meiden sollte habe ich schon gegoogelt. Und meine Beschwerden haben sich verbessert nachdem ich die Lebensmittel nicht mehr zu mir nehme.

    Welcher Arzt ist dafür der richtige dieses Abklären zu lassen?

    Hausarzt?

    Wie würden diese Untersuchungen/ Tests ablaufen?

    Sollte sich das bestätigen, wie wird sowas Behandelt?

    Einfach bestimmte Lebensmittel strickt meiden, oder gibt es Tabletten so wie z.B bei einer Laktoseintoleranz?

  • 9 Antworten

    soweit ich weiß, hilft da nur diese Lebensmittel zu meiden.

    es gibt tabletten, die den Abbau von histamin unterstützen. sie heißen meines wissens daosin.

    Ich habe hier im Forum von Leuten gelesen, die das wirklich "diagnostiziert" bekamen. Das scheint sehr glücksabhängig zu sein oder regional unterschiedlich. Eventuell bei Allergologen oder Ernährungsmediziner, da war ich noch nicht und davon schrieben Leute.


    Ich selbst habe schlechte Erfahrungen gemacht, ich bin bei jedem Arzt mit "das gibts überhaupt nicht" und, das sei dann psychisch, abgeblitzt. Dabei hätte ich das auch bei ner blindverkostung beweisen können :_D.


    Ja es gibt eine Tablette: Daosin.


    Wie sehr Du Histamin meiden musst, musst Du ausprobieren, das ist bei jedem anders wieviel man verträgt und auch welche Dinge gehn und welche nicht. Und es hat auch jeder etwas andere Symptome die mehr oder weniger erträglich sein können.


    Das meiden lohnt sich aber, ich bin mir recht sicher, dass ich die Histaminintoleranz größtenteils los bin, nachdem ich jahrelang sehr histaminarm gelebt habe. Ist aktuell noch etwas schwer zu sagen weil ich noch einige andere Unverträglichkeiten habe.

    Histaminintoleranz ist in der Schulmedizin gar nicht als Krankheit anerkannt, daher gibts da auch keine Ärzte für. Einige sind von ihrer Existenz überzeugt, andere nicht.


    Die Heilpraktikerszene hingegen ist voll von fest überzeugten Personen die ebenso fest von ihren Diagnosen und Heilmöglichkeiten überzeugt sind.


    Was da nun wahr ist.. schwer zu sagen.


    Das hier wirkt auf mich seriös und recht fundiert


    https://www.imd-potsdam.de/fac…n/histaminintoleranz.html


    Eine langfrisige Heilung versprechen sich viele Heilpraktiker von weglassen der Dinge, die ihrer Meinung nach dem Darm schaden, allem voran Weizen, auch Zucker, Fertiggerichte, Milchprodukte.. aber genauso gibts viele Leute die das ausprobiert haben und es bringt überhaupt nichts.

    Ich hab eine Histaminintoleranz die sich in der pubertät entwickelt hat und immer stärker wurde. Nur histaminarmes Leben hilft.

    Sprich auswärts nur wirklich frisches Essen. Nix vorgekochtes oder zum Aufwärmen. Keine Fertigprodukte (besonders Hefeextrakt kann schlimme Symptome machen).


    Bei manchen Lebensmitteln reagiere ich mehr mit der Haut (Wein, Essig, Zitrus) und bei manchen mehr mit dem Darm (Gegärtes, nicht frisches) und bei anderem wiederrum mit verstopfter Nase und Migräne (Nüsse).
    Ich wprde erstmal eine strenge Karenz einhalten und dann nach und nach probieren was geht und was es dir vor allem wert ist. Daosin fand ich zwar gut, aber kostet fast nen Euro die Kapsel - also nix was man sich 3 mal täglich leisten will. Um aber z.b. einmal die Woche 1-2 Gläser trinken zu können, war es mir das wert. Der Verzicht auf Fertiggerichte bzw. Basismischungen war für mich ganz klar eine Bereicherung :-)

    Danke erstmal für eure Antworten.

    Da waren einige hilfreiche Sachen dabei. Vorallem die Hefeextrakte werde ich mir nochmal genauer anschauen, diese hatte ich bei mir auch schon bemerkt.

    Seid 3 Jahren habe ich mit Durchfall, Magen krämpfen, Hauptprobleme, Nase verstopft und häufigen Kopfschmerzen zu kämpfen. Hauptproblem aber der Durchfall...

    Meine Hausärztin riet mir eine Ernährungs Liste zu führen, mit genauer Symptom Aufführung. Organisch soll alles ok sein.

    Dabei ist mir dann aufgefallen, dass es ganz schlimm ist, wenn ich Nüsse oder Körner esse( die ich sogut wie täglich zu mir genommen habe) Magen beschwert sich recht schnell, Durchfall dauert ca 6h und Kopfschmerzen brauchen ca 3 h nach Verzehr. Das alles ist wie auch meine schon diagnostizierte Laktoseintoleranz schleichend gekommen.

    Erstmal lasse ich natürlich alles weg damit mein Darm sich mal wieder erholen kann.

    Ich werde meinen Verdacht mal Mitte des Monats bei meinem Termin ansprechen und gucken wie sie darauf reagiert.

    Sie ist bis jetzt, zum Glück, nicht die art Arzt gewesen, die etwas schnell auf die phyche schiebt. Selbst dann nicht, wenn ich schon selber gezweifelt habe ob es die phyche ist.

    Sie nimmt sich immer viel Zeit für meine Sachen manchmal sogar 30 min. Mit Untersuchung und langen Gesprächen.Sie schließt Reizdarm aus. Andere Ärzte haben das Problem mit Reizdarm abgestempelt und phyche.


    Ich finde phyche merkt man aber ganz deutlich und äussert sich bei mir komplett anders.(dann würden die Beschwerden bei mir nur auftreten wenn ich "Zeit" dafür hätte.)

    Man kann zwar die DAO Enzyme messen, aber das sagt leider nicht viel aus. Oder das Gesamt-histamin im Körper ... aber nichts davon ist eine klar Diagnose.

    Ich hab es einfach für mich selbst festgestellt und dann nochmal Gegentests gemacht mit Daosin-Einnahme vorher und es blieb einfach kein anderer Schluss als eine HIT.

    Mein Hausarzt meinte auch, man kann das DAO messen, aber es sagt nix aus.


    @Nala85


    hast Du Dich mal gefragt, ob es sowas wie ursächliche Heilung gibt? Ich denk, es muss sich ja irgendwas im Körper verändert haben, so dass man da auf einmal anderes reagiert als vorher.. nur was ???

    rr2017 schrieb:

    Mein Hausarzt meinte auch, man kann das DAO messen, aber es sagt nix aus.


    @Nala85


    hast Du Dich mal gefragt, ob es sowas wie ursächliche Heilung gibt? Ich denk, es muss sich ja irgendwas im Körper verändert haben, so dass man da auf einmal anderes reagiert als vorher.. nur was ???

    Ich weiß, dass Hormone viel mit einem machen und kann mir schon vorstellen dass die Entwicklung in der Pubertät dabei ursächlich war. Vielleicht reichen die DAOs dann ab einem gewissen Körpervolumen auch nichtmehr. Genauso hab ich eine Schilddrüsenunterfunktion (eine zu kleine SD) die sich erst zeigte als ich richtung 20 ging. Vielleicht war die Pille schuld - vielleicht aber auch konnte die kleine SD dann auch einfach ab einem gewissen Körpergewicht nichtmehr mithalten. 8-(

    Naja ok, bei Dir kams ja auch früh. Bei mir mit 41. Das wundert mich. Und es kam abrupt innerhalb weniger Wochen. Was mag da passiert sein ??