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    Dass ich gesagt habe, dass das ja wohl nicht wahr sein kann, liegt daran dass ich entrüstet darüber bin, und nicht dass ich es nicht glauben kann, was da passiert. Das hast du wohl falsch verstanden.


    Ich hatte ihr davor auch schon angedeutet dass es von der Psyche kommen kann, aber darauf kam keine Antwort...


    LG

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    Eine junge Bekannte von mir hat ein ähnliches Problem gehabt über viele Jahre. Vierzehn Tage kein Stuhlgang war auch bei ihr nicht selten.


    Ursachen bei ihr: 1. Psyche, alles in sich hineingefressen, sich eher als Opfer gefühlt, einige Ängste; ansonsten aber auch lebendig, wissbegierig.


    2. Vitamin- und Mineralstoffmangel und das nicht zu knapp. Gemessen im Vollblut. Zink, Selen, Mangan, B12, B1, B6, Kupfer, Molybdän, Ferretin, Vit. A ect. alles viel zu niedrig trotz angeblich normalem Essen. Weiß ich deshalb, weil ich die Ergebnisse mit ihr mehrmals studiert habe.


    3. Umstellung auf Vollwertkost und genügend trinken.


    Ganz weg ist die Verstopfung gegangen, nachdem sie aus der Großfamilie ausgezogen ist und eine eigene Wohnung bezogen hat, später auch mit Freund.

    Hallo,


    danke an alle Ratschläge bzw. Tipps.


    Ich werde es nun mit einem neuen Arzt erneut probieren.


    Ebenfalls werde ich einer Transitzeitmessung nachgehen, sowie einen Hinton Test beim Arzt versuchen bzw. mit Ihm besprechen.


    Sobald es etwas neues gibt, melde ich mich.

    klingt nach Slow Transit Obstipation. Hinton Test ist da die Diagnostik der Wahl. Und was die Ärzte alles können, davon kann ich ein Lied singen.


    Die können sogar jemanden als anorektisch abgestempelt verrecken lassen, nur weil er nicht essen kann, weil er über mehr als 4 Wochen keinen Stuhlgang hat und das ganze Zeugs sich bis in den Magen staut.


    Die können jemandem mit Aszites sagen, dass alles in Ordnung ist, und dabei wohlgemerkt den Aszitesverdacht vorher noch bestätigt haben.


    Die können jemanden mit massiver Dyspnoe und einem Puls von 140 als psychosomatisch abstempeln, nur weil Zeit und Intelligenz in der Notfallaufnahme rar gerät sind.

    Noch Mal: Ich habe nicht gesagt dass ich es nicht glaube, ich habe damit lediglich gemeint dass ich entsetzt darüber bin weil ich gott seis gedankt diese erfahrungen mit ärzten bisher nicht machen musste....

    Leute, was ich hier z.T. an Blödsinn und Gehässigkeiten lese, schreit wirklich zum Himmel! :(v


    Hallo gurkenhals,


    einst hatte auch ich nur 1-2x im Monat (!) Stuhlgang, und das auch nur mit massiver Nachhilfe (auch manuell bzw. per Darmrohr, Einläufe sowieso) - dies allerdings von Geburt an. Dabei war ich auch keineswegs übergewichtig, sondern das Gegenteil (167 cm und 47 kg). Allerdings hatte ich oft einen Bauch, als wäre ich im 7. Monat schwanger. Von Ärzten hörte ich jahrzehntelang nur den üblichen Salm: 1. viel Bewegung (hatte ich), 2. viel trinken (tat ich) und 3. ballaststoffreiche Ernährung (verschlimmerte alles nur).


    Schließlich hatte ich aufgrund der vielen Pressversuche und der Manipulationen durch Darmrohr und Einläufe Hämorrhoiden Grad III, ständig wiederkehrende Perianalthrombosen und noch etliche andere Probleme. Als man dem Problem endlich gezielt nachging, war ich bereits 46 Jahre alt. Darmspiegelungen gingen bei mir nicht, weil man die linke Flexur nicht überwinden konnte, also folgte nach mehreren Fehlversuchen eine Irrigoskopie, bei der man feststellte, dass mein Dickdarm statt 120-140 cm satte 220-240 cm lang war. Nach einer Colon-Transit-Untersuchung bescheinigte man mir weit über 150 Stunden Transitzeit, womit ich OP-Kandidatin war.


    Anfang 2004 wurde mir an der Klinik Innsbruck der größte Teil des Dickdarms entfernt und die 25-30 cm Restdickdarm mit dem Rektum verbunden. Leider starb der Restdickdarm direkt nach der OP ab, und ich musste 5 Tage später wegen 4-Quadranten-Peritonitis und beginnender Sepsis notoperiert werden. Dabei wurde der Restdickdarm entfernt, der Rektumstumpf blind verschlossen, und ich erhielt einen künstlichen Dünndarmausgang (endständiges Ileostoma). 2007 folgte wegen anhaltender Beschwerden noch eine Rektumamputation.


    Bei mir verlief zwar alles sehr unerfreulich (und um ein Haar tödlich), doch möchte ich unter keinen Umständen mit den Jahrzehnten davor tauschen. Dabei bin ich mir recht sicher, dass ich die Komplikationen dem Umstand zu verdanken habe, dass ich früher nicht ernst genommen wurde und der Eingriff viel zu spät erfolgte.


    Ach ja: Meine Diagnosen waren Morbus Hirschsprung im Rektum, generalisierte IND, Colon elongatum/Megacolon.


    Wünsche Dir einen guten, vor allem auch erfahrenen Arzt!

    Zitat

    Dein Fall wäre etwas für die Kategorie im Spiegel "Ein rätselhafter Patien".

    Nein, so rätselhaft ist das nicht. Eigentlich ziemlich eindeutig, wenn man Darmmotilitätsstörungen nur ansatzweise kennt.

    @ Gurkenhals

    Es scheint es also öfters zu geben das jemand 20 oder mehr Tage keinen Stuhlgang hat.


    Ich entschuldige mich hiermit für meine Wortwahl das ich dir nicht glaube.


    Eine Idee wie man dir helfen kann, habe ich leider nicht.


    MfG

    Leider musste ich schon hautnah miterleben, dass jemand über drei Wochen nicht mehr aufs Klo konnte. War sonst nie verstopft. Nach einigen weiteren Tagen wurde er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert. Leider weiss ich nicht wie die Geschichte ausgegangen ist. Ich hoffe schwer: gut!


    Eine gute Kollegin konnte mal fast 4 Wochen nicht. Der Darm war dann so verkleistert und verschlossen, dass auch abgesaugt werden musste.


    Also, dass kann durchaus vorkommen.


    Ich bin aber natürlich auch der Meinung, dass so ein langer Zeitraum gar nicht erst entstehen darf.


    Lg