Knoten am Afterausgang

    Hallo ihr Lieben,


    ich habe seit ca. 1,5 Wochen einen Knoten am Afterausgang. Man fühlt ihn nur beim Reinigen des Afters. Anfangs hatte er ab und an mal gejuckt, mittlerweile gar nicht mehr. Stuhlgang, usw. ist auch normal. Keine weiteren Symptome.


    Vor einer Woche war ich bei nem Gesundheits Check-Up (Ganzkörper MRT - Knubbel schon vorhanden an dem Tag). Gefunden wurde dort - bis auf einen Blutschwamm an der Wirbelsäule - nichts.


    Ich hatte vor ca. 4 Jahren mal eine Perianalvenenthrombose dort gehabt (es fühlt sich wieder so an). Könnte es ansonsten auch etwas ernsthaftes sein (Krebs) oder ähnliches? Ein Arztbesuch steht - sollte der Knubbel nächste Woche noch da sein - dann an.


    Liebe Grüße,


    Fanatiker93

  • 14 Antworten

    Fanatiker93

    Wieso denken denn so viele gleich an Krebs??? Zuviel gegoogelt? Früher hatte ich ständig irgendwelche Knubbel am After. Es waren (sofern schmerzhaft) Perianalthrombosen oder aber Hämorrhoiden.

    Vielen Dank für eure Beiträge!


    Wollte nur noch kurz das Ergebnis der ärztlichen Untersuchung mitteilen:


    Wie hier vermutet: Perianalvenenthrombose. Heilt selbstständig ab. Ebenfalls habe ich in der rechten Leiste seit dem Herbst wohl leicht angeschwollene Lymphknoten. Diese wurden per Ultraschall gecheckt, aber bis auf eine sehr leichte Vergrößerung wohl nichts schlimmes und keine weitere Behandlung notwendig. Ist das normal, wenn die solange angeschwollen sind? War bei ner Chirugin/Proktologin.


    Grüße aus NRW,


    Fanatiker93 :[]

    Ergänzung zur Untersuchung:


    Was mich verwirrt: Beim Ganzkörper MRT wurde kein vergrößerter LK entdeckt. Im November war einer da, dann im MRT nicht und jetzt wieder an derselben Stelle im Ultraschall? Kommentar der Ärztin: Das ist völlig normal und sogesehen ohne Befund. Leichte Vergrößerungen hat jeder, die man aber nicht immer sieht.

    Genau, war ein Ganzkörper-MRT als IGel Leistung bzw. Selbstzahlung als Gesundheitscheck-Up.


    Befund: Bis auf ein Hämangion an der Wirbelsäule, ohne Befund.


    Mich verwirrt nur: Was ist wenn der Lymphknoten (rechte Leiste) seit Monaten geschwollen ist? Kann das kein Tumor sein?


    Die Ärztin sagte, dass fast alle Menschen leicht vergrößerte Lymphknoten hätten und das auch nach Monaten nicht schlimm ist, solange die nicht größer werden. Was sagt ihr?

    Ich sage das gleiche wie Deine Ärztin. Bei mir ist fast immer irgendein Lymphknoten leicht geschwollen. Und? Die Lymphknoten gehören zur Polizei des Körpers und reagieren auf jeden unerwünschten Eindringling. Ist also vollkommen normal. Das muss Dich nicht verwirren.

    Mich wundert nur: Im November 2017 war dort ein riesengroßer roter Strich (leicht erhoben), der fast vollständig zurück ging, jetzt ist dort unter dem strich ein kleiner roter (nicht erhobener) Fleck entstanden, wodurch man Angst bekommt, dass dort etwas neues bösartiges wächst.


    Liebe Grüße %:|

    Hallo,


    ich habe deinen alten Thread gefunden: http://www.med1.de/Forum/Krebsangst/747362/


    Du schreibst da von "schwarzer Salbe"? War die Ursache der LK-Schwellung damals ein Abszess, der mit Zugsalbe behandelt wurde?


    Wenn ja, dann wird da vielleicht gerade wieder ausgebrütet. Würde, wenn es sowas ist und häufiger vorkommt, wieder zum Hautarzt gehen.


    Generell sind ab- und anschwellende LKs, wie schon hier von den anderen Usern geschrieben, ganz normal. Suspekt sind sie frühstens dann, wenn sie nicht mehr abschwellen, sondern konstant immer größer werden. Und auch dann muss es noch nichts heißen: Radiologen können die nach ihrer Beschaffenheit und ihrer Form beurteilen.


    Ich habe zB LKs im Halsbereich, die seit 2013 wachsen (noch dazu wie Perlen auf einer Kette). Sind aber nachgewiesenermaßen unproblematisch. Natürlich werden sie weiter beobachtet, falls sie weiter wachsen. Aber das ist ganz was anderes, als ein LK, der mal klein, mal groß, dann wieder klein ist, wie deiner.


    LG, gruberin

    Noch was: Wenn du mit dem roten Strich sowas meinst:


    https://www.msdmanuals.com/-/media/manual/professional/images/m2000212-lymphangitis-science-photo-library-high.jpg?la=en&thn=0


    dann ist das die Reaktion des lymphatischen Systems auf eine lokale Entzündung, "welche meist durch Bakterien (Streptokokken und seltener Staphylokokken) hervorgerufen wird." https://de.wikipedia.org/wiki/Lymphangitis


    Also nichts mit Tumor oder so.


    Der Streifen ist aber schmerzhaft. Deiner war das aber gar nicht. Also unwahrscheinlich. Aber wenn doch: die Entzündung ging offensichtlich dank der "schwarzen Salbe" weg und damit auch der Streifen.


    Dass bösartige Erkrankungen, etwa des lymphatischen Systems, durch "schwarze Salbe" behandelbar wären, so dass LK-Herde zurückgehen, wäre neu.


    LK-Schwellungen in dem Bereich können übrigens auch von einer allfälligen Intim-Rasur stammen. Falls das 2017 ein Abszess war, würde ich auf sowas verzichten.

    Vielen Dank für die genauen Informationen.


    Vlt. ganz kurz zur Geschichte:


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    Ende Oktober/Anfang November 2017: roter Strich (Hausarzt: Hautproblem, Hautarzt: Schwarze Salbe)


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    Anfang/Mitte Dezember 2017: Strich wurde deutlich kleiner (vorher ca. 10cm, nachher ca. 4-5 cm); (Hautarzt: Lymphknoten, Hausarzt nach Ultraschall und Abtasten: Keine Lymphknoten); zweite Meinung eingeholt (keine Lymphknoten)


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    Heiligabend 2017: Beim Baden bilden von vielen kleinen Punkten um die Stelle (-> ab zur notärztlichen Hausarztpraxis: Lymphknoten, am besten Biopsie, und warum hätten die Hausärzte nicht richtig gehandelt, usw).


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    Vor Silvester 2017: Blutabnahme Hausarzt: kein Befund. Beobachten und Abwarten


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    Ende Januar 2017: ca. 2x 1,5-2cm, scheint sich mittig aufzulösen. Sicherheitshalber dritte Meinung: Kein Lymphknoten nach Abtasten


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    Mai 2018: Ganzkörper MRT: kein Befund (auch kein Leistenlymphknoten), Blutabnahme: kein Befund


    Gestern: Kontrolle bei der Chirugin durch einen Ultraschall: leichte Vergrößerung des Lymphknotens rechts (also an derselben Stelle, äußerlich allerdings keine Veränderung seit März, Größe: ca. 2x 1cm).


    Was ist denn nun da? Ist der Lymphknoten angeschwollen? Schwillt er wieder an, weil er bösartig ist? Man liest und liest im Internet, auch wenn Dr. Google kein guter Berater diesbezüglich sein soll. Das macht einen aber doch verrückt. Dazu dann die Perianalvenenthrombose, ab und an schmerzen im Bauchbereich (lt. Arzt: Verhärtung der Wirbelsäule -> mehr Sport machen: Deshalb gleich zum schwimmen :) ). Das verunsichert einen. Die Chirugin sagte, dass diese leichte Vergrößerung unauffällig ist und deshalb keine weitere Behandlung nötig sei. Allerdings ist der Lymphknoten doch wahrscheinlich schon seit 6-7 Monaten angeschwollen? Was aber gegen etwas bösartiges spricht: MRT/Blutbild gut, keine Gewichtsabnahme (leider eine Gewichtszunahme), kein Nachtschweiß und man hört immer, dass wenn es etwas bösartiges sei, dass nach 6-7 Monaten weitere Symptome zu sehen oder fühlen sei?

    Kurze Ergänzung:


    Zur Frage nach Lymphknotenkrebs antwortete die Chirugin nur, dass es quatsch sei und sie vermutlich auch im Körper irgendwo leicht vergrößerte Lymphknoten hat. Sie meint, dass die Symptome anders aussehen würden und ich mich beruhigen soll. Auffälligkeiten sollen selbstverständlich gemeldet und dann geklärt werden.

    Hallo


    Ich klinke mich hier mal ein.


    Ich habe auch am After, und zwar so, 2 bis 3 Zentimeter innerhalb, 1 oder mehrere runde dicke harte Bälle, so 5mm Durchmesser wohl..diese sind scheinen "Außen" also nicht im Inneren des Darms zu sein.


    Stuhlgang alles normal! War beim Arzt zu Check, auch alles gut! Habe das aber nicht erwähnt dort..


    Frage! Kümmert sich ein Urologe auch um sowas? oder welcher Facharzt macht das?


    So lange es keine Beschwerden macht, wollte ich nocht mit warten zum Arzt zu gehen...


    Ich hatte sowas ähnliches schon mal, aber Außen an der Rosette, das ging von selber wieder weg...es war wohl eine Analtrombose...vielleicht sowas nun wieder? aber an der Innenseite?