Wie ernährt er sich denn? Wenn es um eine Fehlbesiedelung des Darmes geht, kann man mit der richitgen Ernährung viel erreichen. Lies doch mal Schlank mit Darm oder Darm mit Charme oder etwas ähnliches. Vielleicht verschafft das mittelfristig ein bisschen Erleichterung.

    Er ist gerade wieder bei einer ehrnährunsberatung , er muss jetzt 2 Wochen auf die Sachen Laktose usw. verzichten . Durch das sollte er Symptomfrei sein! Das ist aber leider nicht der Fall, der hat schon magenbrennen und einen extrem schmerzhaften Blähbauch, wenn er nur Tee oder stilles Wasser trinkt.Normalerweise sollten dann nach den 2 Wochen, diese Lebensmittel zugeführt werden! Das die Lebensmittel die das ganze herbeigeführten, etwas eingegrenzt werden können.****


    Bloß wenn er nicht symtomfrei wird , hilft das ganze auch nicht!


    Im März hat er erst wieder einen Termin im Krankenhaus wo er im November war ! Dort wurden einige Untersuchungen gemacht. Nach 3 Tagen wurde er mit einer Antibiotiatherapie entlassen! Weil er irgendwelche Bakterien im Darm sind ! Das Magen, Darm entzündet ist! Das war alles, dann ist er mit diesem Befund zu seinem behandelten Arzt gegangen und der wollte sofort wieder eine Darmspiegelung machen! Obwohl die im Krankenhaus erst eine gemacht hat!

    Ich habe auch mehrere Jahre unter extremen Magen-Darm-Problemen gelitten. Vorgeschichte: bei mir wurde nach einer missglückten Reflux-OP der Magen größtenteils entfernt und seit dem kann die Nahrung nur noch durch den Darm aufgenommen werden. Ich hatte permanent seit der OP Probleme und die letzten 4 Jahre so extrem, dass ich fast nach jedem Essen Durchfall bekam, der Darm hat sich permanent angefühlt, wie mit irgend etwas ätzendem ausgefüllt, ich hatte ständig Schmerzen und konnte mich auch nach dem Essen nicht bewegen, weil Bewegung den Durchfall noch zusätzlich ausgelöst hat. Ich habe bis auf 45 kg abgenommen und wusste auch nicht mehr was ich noch essen kann. Ärztliche Hilfe bekam ich auch eher nicht, man konnte sich das ganze nicht erklären.


    Also habe ich selbst immer wieder "Experiment" mit meiner Ernährung gemacht, wobei die Schwierigkeit ist, dass sich Erfolge nur in sehr langen Zeiträumen einstellen und man also viel Geduld haben muss.


    Ca. 1,5 Jahre nach einer weiteren Umstellung geht es mir nun aber deutlich besser, ich wiege wieder 53 kg und kann - im Rahmen des "Erlaubten" auch wieder ziemlich normal essen. Ich lasse weg: Industriell gefertigte Backwaren - backe Brot und Brötchen selber; gerührte Wurst (nur Schinken geht), in der ersten Zeit auch komplett Käse, Weizen (also auch keine Nudeln und Panade) - kann man gut durch Dinkel ersetzen und alles Frische - also kein Obst, keinen Salat u.ä. und keinen Zucker.


    Nachdem sich mein Darm insgesamt ziemlich beruhigt hat - hat fast 1 Jahr gedauert - kann ich auch mal wieder ein kleines Stück gekauften Kuchen essen oder einen Keks essen, oder etwas naschen ohne dass es gleich Probleme gibt, auch mal einen halben Apfel oder im Somme eine kleine Tomate oder etwas Käse, aber nur wenn ich gerade "stabil" bin, was in der letzten Zeit aber immer häufiger der Fall ist.


    Auch hatte ich in der Zwischenzeit einen Artikel über antibiotische Zusätze in Zahnpasten gelesen - z.b. Triclosan in Colgate - was offensichtlich auch bei empfindlichen Personen zu entsprechenden Darmproblemen führen kann (dummerweise war das genau die bei uns verwendete Zahnpasta). Seitdem bin ich auf Zahncreme aus dem Biosupermarkt umgestiegen (ist auch nicht teurer) und ich glaube auch das hat nochmal einen positiven Effekt gehabt.