Propofol ist ein gutes Mittel und auch immer mein Mittel der Wahl bei Magenspiegelungen. Man dämmert weg und plötzlich wird man wieder wach und der Spuk ist vorbei.


    Die Magenspiegelung wird ja zur Diagnostik eingesetzt, deshalb gehe ich davon aus, dass Du dann nicht sofort Deine Beschwerden los bist, sondern, dann weiß man was es ist und kann entsprechende Medikamente verabreichen. Während der Spiegelung wird gerne zusätzlich Buscopan zur Entkrampfung verabreicht, was die Symptome durchaus stark vermindert.

    ich sehe für den Patienten mehr Vorteile bei Propofol-Prämedikation. Allerdings erfordert es mindestens eine/n Pflegefachfrau/mann Anästhesie oder eben Anästhesistin/en. Das ist m. E. der einzige Nachteil.

    Zitat

    magenspiegelung ist voll locker ,versteh nicht wieso alleimme r so angst davor haben ^^

    Wenn man schon mal eine hatte, dann schon :)z , aber wenn man vor seiner ersten Magenspiegleung steht, kann ich das schon gut vertsehen ;-) , dass da Angst auf kommen kann.

    Ich hatte vor meiner ersten Spiegelung auch Angst. Ich habe eh Schwierigkeiten damit, wenn sich irgendwas in meinem Gesicht abspielt. Und der Gedanke daran einen Schlauch zu schlucken liess mich Atemnot kriegen. Beim ertsen mal musste ich zwar den GE sehr davon überzeugen, dass ich was zum Schlafen haben will, er war der Meinung, dass man sich nicht so anstellen solle, aber ich wies ihn darauf hin, dass ich keine Garantie für sein Inventar und für sein Personal übernehmen kann, wenn ich wach bin und Panik bekomme. Das hat gewirkt. ]:D


    Bei meiner zweiten Spiegelung hatte ich dann Angst davor, dass ich wieder erst endlos diskutieren muss. Aber der meinte dann: "Natürlich schlafen sie dabei, wir machen das grundsätzlich so. Zum einen ist das Zeug dafür da und zum anderen ist es sowohl für Patient als auch fürs Personal angenehmer und stressfreier."


    Da geh ich seitdem immer hin, auch wenn es über 100 km von mir sind, die sind echt bombe! :)^

    Weil ich es nicht notwednig ist und weil wir es auch nicht machen wenn der Patient nicht unbedingt will. Und bisher hat sich noch keiner beschwert ... und ich selbe lasse sowas auch nur mit Dormicum machen, in meinen Augen vollkommen ausreichend.

    Was heißt Vorteil. Ich brauche keinen Anästhesisten wie beim Propofol, da ist schon genug Vorteil oder willst du in jeder Praxis jetzt nen Anästhesisten einstellen?


    Und wie gesagt, es ist unnötig, warum sio einen Aufwand wenn es Dormicum auch tut. Genügend Patienten brauchen gar keine Sedierung, da muss man andere dann ja nicht mit Propofol abschießen ...

    Es geht nicht ums "Abschiessen". Wir legen zwar jedem Patienten einen Zugang, wenn er es aber ohne "Schlaf" versuchen will, würden wir einen Teufel tun und ihn zum "Schlafen" überreden. Sobald aber ein Patient Probleme hat, ist er mit Propofol besser dran. Es lässt sich besser dosieren und der Patient wacht recht frisch auf. Bei Dormicum muss in vielen Fällen mit Anexate "gegengespritzt" werden, damit die Patienten überhaupt wieder auf die Beine kommen.