@ Maei:

    weil Benzos mir nicht bekommen... und bei Personen mit endogener Depression im Vorfeld nur unter Abwägen des Nutzen Risikos gegeebn werden sollen.. Naja und dazu kommt meine Angst vor Medikamenten, die der Chemie entspringen, da bin ich traumatisiert ;O)


    Morgen hau ich aber nochmal einen NEUEN Aezt drauf an....


    Hoffe ich konnte dir deine Frage beantworten?!

    Das stimmt, jedoch muss dazu ein Narkosearzt dabei sein, was bei dem wo ich JETZT bin nicht der Fall ist, deswegen frag ich heute mal den, den ich mir als neusten Arzt razshgepickt habe...


    Bleibe also weiter am Ball und wenn der Neue ein "lieber Onkel" ist, dann ziehe ich das ohne durch... es sagen so viele es sei nur der Würgereiz scheisse am Anfang ansonsten halt unangenehm aber Zahnarzt sei schlimmer...


    Profofol und andere Begriffe sind bereits notiert und nacher um 17 Uhr gehts zum Arzt ausfragen...


    Hoffe das DER mir wenigstens mal zuhört...


    Hier in Osnabrück haben wir viele Ärzte, die nur schnell Geld machen wollen.


    Und da die Krankenkasse nur Pro Gespräch bezahlt aber nicht pro Dauer eines Gespräches, rasseln die mal mal schnell ihren Text runter, verpassen dir einen MS Termin und schicken dich ins Labor zur Blutentnahme... scheiss leeren Krankenkassen ... und was ist mir Vertrauen erwecken?

    Hallo,

    ich habe jetzt kurz mal alles kurz überflogen. ich muß eventuell auch mal zur Magenspiegelung, weil ich Probleme mit der Speiseröhre habe und hab noch ein Paar Fragen... Also ist es wohl jetzt immer so, dass man schon ne gute Narkose bekommt und nichts davon mit bekommt.ich bin nämlich ein sogenannter "Panik-Patient" und schon bei dem Gedanken an Magenspiegelung wird mir übel, ich bin nämlich sehr empfindlich im Mundbereich und habe einen starken Würgereiz, sogar beim Zahnarzt oder wenn der Arzt mir nur in den Mund schauen möchte.bekomme ich Probleme und der arzt muß die Untersuchung abbrechen. Welcher arzt macht eigentlich so eine Untersuchung? ein Internist?


    LG Mia

    mia

    Ich hatte auch Riesenpanik, zumal ich ja schon mal einen Versuch ohne jegliche Narkose abbrechen mußte, weil's einfach nicht ging.


    Laß dir eine Narkose mit Propofol geben, das war wirklich super.

    Danke Frosch1969,

    ich habe jetzt grad weiter gelesen hier im Forum und gemerkt, das es viele verschiedene Beiträge zu diesem Thema gibt. da war ich mit meinen beitrag etwas voreilig. Man sollte sich doch mehr zeit nehmen und etwas mehr zu lesen und dann werden alles fragen von alleine beantwortet.


    Oh gott, ich würde eher dieses etwas stärkere Mittel vorziehen, denn das Propofol scheint doch sehr leicht zu sein. Lieber bin ich für einige Stunden K.O. , als plötzlich während der behandlung plötzlich auf zu wachen.

    Ich hatte auch vor ein paar Monaten einen Magenspiegelung und wollte eine Spritze. Dachte das ich dann doch wieder nach hause fahren kann/will. Da ich allein war, bekam ich keine Spritze, so musste ich ohne Spritze das Geschehen erleben. Aber ich muss wirklich sagen, man macht sich selbst die schlimmsten sorgen.


    Meine größte Sorge war das ich immer wieder würgen muss und dann in Panik gerate. Aber das war dann am Ende wie beim Zahnarzt. Sogar weniger schlimm. Beim Zahnarzt würgt es mich sehr oft sehr stark. Bei der Magenspiegelung würgt es einen zwar auch, aber längst nicht so schlimm, da A) das Betäubungsspray im Mund wirkt und B) durch den Schlauch das Würgen irgendwie fast unterbunden ist. Ich hab dann einfach die Augen geschlossen und durch die Nase geatmet, was dann sehr geholfen hat.


    Eine Magenspiegelung finde ich persönlich nicht mehr schlimm. Was schlimm an der ganzen Sache ist, ist die Angst, weil man nicht weis was einem Erwartet.


    Selbst mein Schwesterherz heute, welche heute eine Spiegelung hinter sich brachte, die auch schnell mal weg klappt wenn sie in voller Aufregung ist, oder auch nur ne Nadel von einer Spritze sieht, war danach verwundert wie schnell und Hamlos das ganze von statten ging.


    Also keine Panik liebe Mitmenschen. Der Arzt macht das am Stück immer wieder. Und ich kenne keinen der je an so einer Prozedur ein stärkeres Leiden erleben musste :)

    Lasst euch bitte mal von jemand aus der Branche etwas sagen: Nur mit Propofol verschlaft ihr die Prozedur wirklich und bekommt nichts mit. Unter Dormicum seid ist euch die Prozedur nur währenddessen recht egal, man bekommt aber sehr wohl noch was mit. Das Dormicum sorgt nur rückwirkend für eine Amnesie, d.h. ihr vergesst das Erlebte einfach und denkt ihr hättet nichts mitbekommen. Bei manchen, aber das sind wenige, wirkt Dormicum tatsächlich so stark, dass sie einschlafen, aber das ist eher die Ausnahme. Dazu gibt es auch eine Studie die man nachlesen kann, wo Ärzte anonym berichten wie der Patient unter Dormicum und unter Propofol eine Spiegelung miterlebt (in dem Fall Darmspiegelung). Ich darf zitieren:


    "Das bis dahin gängige Midazolam kann dabei nicht mithalten. Das Kurzhypnotikum lässt die Patienten zwar entspannt vor sich hinschlummern, hat aber auch einen gravierenden Nachteil: Es wirkt, ebenso wie Propofol, nicht schmerzlindernd. Ihre Erfahrungen mit der Arznei offenbarten Mediziner in anonymen Umfragen: Darin bestätigten 98 Prozent, dass ihre mit Midazolam beruhigten Patienten vor Schmerzen stöhnten, schrien (48 Prozent) und sich heftig gegen die Behandlung wehrten (91 Prozent). Bei einigen musste die Untersuchung sogar abgebrochen werden. Dass sich nie jemand beschwerte, lag einzig daran, dass sich die Patienten für die Zeit der Wirkdauer an nichts mehr erinnern konnten – auch nicht an die Qualen."


    (Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/magen-darm-spiegelungen-daemmermittel-mit-tuecken-a-602717.html)


    Ich hoffe ich habe euch Eure Entscheidung erleichtert - ich selbst würde jederzeit Propofol bevorzugen, ohne Zweifel. Und Propofol ist auch das stärkere Mittel, anders des hier früher im Thread geteilten Halbwissens dass Dormicum bei Panikpatienten besser wäre. Dormicum ist kein Narkosemittel, sondern ein angstlösendes Medikament. Bei Angstpatienten ist daher eine Kombination erwägenswert, um den Stress vor der eigentlich Kurznarkose mit Propofol so gering wie möglich zu halten. Dormicum ist KEIN Narkosemittel, Propofol schon und letzteres wirkt auch stärker, trotzdem kürzer. Also viele Vorteile.

    Zitat

    Da ich allein war, bekam ich keine Spritze, so musste ich ohne Spritze das Geschehen erleben. Aber ich muss wirklich sagen, man macht sich selbst die schlimmsten sorgen...Bei der Magenspiegelung würgt es einen zwar auch, aber längst nicht so schlimm, da A) das Betäubungsspray im Mund wirkt und B) durch den Schlauch das Würgen irgendwie fast unterbunden ist. Ich hab dann einfach die Augen geschlossen und durch die Nase geatmet, was dann sehr geholfen hat.

    Vielen Dank, dass du hier mal mit den üblichen Horror-Geschichten aufgeräumt hast.


    Ich würde mir eine Magenspiegelung jederzeit "ohne" machen lassen.


    Bei einer Darmspiegelung ist eine Propofol-Injektion insofern sinnvoll, da die Bauchmuskulatur entspannt wird, was die Untersucheung erleichtert.

    Als bei mir eine Magenspiegelung gemacht wurde, wurde ich gefragt, ob ich eine Spritze möchte. Ich habe verneint. Der Arzt meinte dann, daß ich mitarbeiten müsste, das heißt, den Schlauch schlucken. Wenn ich das nicht machen würde, müssten sie mich sedieren. Es war wirklich nicht schlimm, nur etwas unangenehm. Da finde ich den Zahnarzt schlimmer, weil man dort oft länger den Mund weit öffnen muss.