Magenspiegelung Speiseröhre

    Hallo ich war vor ein paar Tagen bei einer Magenspiegelung. Der Arzt sagte mir nach der Spiegelung es sei Magenschleimhaut in der Speiseröhre. Zumindest vermute er das, genau konnte er es nicht sage. (Proben wurden eimgeschickt) ich habe nun total Angst das es Speiseröhrenkrebs ist. Denn das ist das erste und einzige was ich lese wenn ich danach google.


    Ich habe richtige Panik. Kennt sich da jemand mit aus?

  • 3 Antworten

    Damit ist ein sogenannter Barett-Ösophagus gemeint. Wenn man oft Sodbrennen hat, sprich Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt, passt sich dort die Schleimhaut an die Belastung an. Da Magenschleimhaut deutlich besser mit Magensäure klarkommt, wird die Speiseröhrenschleimhaut in Magenschleimhaut umgewandelt. Diese Veränderung an sich ist kein Krebs sondern ein Anpassungs-/Schutzmechanismus des Körpers.


    Aber überall wo sich Zellen verändern/neu bilden, kann auch mal was schief gehen und es kann Krebs entstehen. Das Risiko ist allerdings deutlich geringer als vor einigen Jahren noch angenommen und trifft nur sehr, sehr wenige Leute. Da ist die Wahrscheinlichkeit, an anderen Krebsarten zu erkranken, deutlich höher.


    Aus dem oben verlinkten Artikel:

    Zitat

    In denzurückliegenden Jahren wurde das Entartungsrisiko des Barrett-Ösophagus allerdings kontinuierlich nach unten korrigiert. So kommt jüngst eine dänische Studie zu dem Ergebnis, dass das Krebsrisiko lediglich 0,12 % pro Patientenjahr beträgt.