Nach Magen OP Loch im Darm

    Hallo zusammen,


    ich bin maßlos überfordert. Meine Oma 72 Jahre alt wurde am 02.05.2012 am Magen operiert, da sie eine Magenverdrehung mit Loch im Zwerchfell hatte. Nun hatte sie immer stärkere Schmerzen und am 05.05.2012 wurde sie endlich noch einmal durch das CT geschoben. Auf einmal brach Panik aus und sie wurde sofort notoperiert. Diagnose Loch in Darm und der Inhalt trat wohl schon munter aus.


    Nun liegt sie im künstlichen Koma und heute wollen sie noch einmal ran und den Bauchraum spülen. Das Problem ist, dass meine Eltern IMMER maßlos übertreiben. So habe ich meine Informationen von meinem Vater erhalten, der mir sagte, sie wäre so gut wie tot und wenn sie es überlebt wird sie für ihr leben gezeichnet sein. HÄ?


    Da ich ein bißchen AHnung habe von den körperlichen Funktionen und den Folgen von fehlfunktionen, habe ich mir gleich gedacht, dass er wieder einmal eine Dramatik draus macht. Also mit meinem Bruder telefoniert. Der meinte, es sähe sehr ernst aus und die Chancen stehen 50/50 das sie es überlebt. ABER sie sei derzeit stabil.


    Ich bin hoch schwanger und darf nicht mehr viel herum laufen wegen vorzeitiger Wehen. Im Krankenhaus angerufen, sagte man mir ich sei nicht Informationsberechtigt. Kann schon sein, denke aber mal eher, dass es damit was zu tun hat, dass der Arzt bei der OP gepfuscht hat.


    Wie auch immer hat hier irgendjemand Erfahrung mit diesem Thema? Wie ist es ausgegangen? Was kann noch passieren? Welche Fragen sollte man den Ärzten mal stellen um eine gute Informationsgrundlage zu haben?


    Ende letzten Jahres erst den Schwiegervater verloren und nun auch noch das. Ich hoffe, sie schafft das alles.


    Grüße und Danke