Hallo Ihr,

    danke für eure Antworten. AAngie, die Idee mit der Pro/Contra-Liste ist gut, werd ich gleich mal starten. Auch bei mir ist eine laparoskopische Op nicht mehr möglich und der Dünni ist stellenweise mit der Bauchdecke verwachsen. Deshalb ist eine neuerliche Op nicht so ganz ohne. Aber der zustand wie jetzt, mit fast täglichen stundenlangen Schmerzen, die so massiv sind, dass ich einfach nur liegen KANN (und damit nicht mehr leistungsfähig bin und auch nicht mehr ausreichend für meine Kinder da sein kann!) und nur Flüssignahrung setzt mir auch sehr zu und wenn es überhaupt keine Hoffnung gibt, dass das ohne Op nochmal besser wird, würde ich VIELLEICHT einer erneuten Op doch zustimmen. :-/


    Morgen hab ich Termin beim Prof, werd mal hören, was der meint.


    Viele Grüße,

    @ Monsti

    Lass gut sein, mache Menschen lassen sich so oft operiern bis sie wirklich Beschwerden haben.


    Wenn er will soll er, ich binjedoch der Meinung ein vernünftiger Arzt wird das nicht machen. Bei uns im KH würde jedenfalls keiner wegen einem knacksen die Lap machen.


    Wenn ich bedenke wieviel meiner Kollegen mit Schmerzen zur Arbeit kommen oder ich auch nun mal immer wieder Probleme mit dem Magen habe. Mein Gott das geht vorbei. Ich freu mich jedenfalls das ich nichts tragischeres habe. Warum an etwas rumschneiden was dadurch eh nicht besser wird?

    @ Cordu

    Ja frag morgen mal deinen Prof. Bei dir muss ja echt mal was passieren. Du hast ja gar keine Lebensqualitöt mehr. Kannst du deinem Beruf als Lehrerin überhaupt momentan nachgehen oder bist due wieder krank geschrieben?

    hi Cordu


    Das ist gut, schaust du das mal mit ihm an.


    Kannst du für mich auch noch etwas fragen? Frag ihn doch, was er von Adhäsionsprohylaxe wie z.B. Spraygel und Folien hält.


    Was ist denn das für ein Chirurg ? Viszeralchirurgie?


    Frag ihn doch auch noch, ob man bei dir wirklich nicht mehr Laparoskopisch operieren kann ?? Man könnte es doch vielleicht zumindest versuchen und dann auf Bauchschnitt umsteigen? Was er davon hält.


    Lieber Gruss


    Patrick

    Hallo Mellimaus

    Diese Woche habe ich zum Glück Ferien, letzte Woche habe ich mich einen Tag krank gemeldet. Aber ich find es soooo ärgerlich, dass ich nicht richtig arbeitsfähig bin! Ich mache meine Arbeit gerne und vor den Sommerferien habe ich ja schon wegen der ganzen Sache 12 Wochen gefehlt und letztes Jahr auch und davor auch! Mir ist das vor den Kollegen todpeinlich und ich finde es für mich und für meine Schüler eine echt besch****** Situation. ABER: noch schlimmer ist es mit meinen eigenen Kindern! Für die ist diese ganze Krankengeschichte nicht nur doof und lästig, sondern echt existenziell bedrohlich und macht ihnen furchtbare Angst. Im April wussten sie nicht, ob ich überhaupt überleben werde. Und wenn ich denen jetzt sage, ich muss doch wieder operiert werden, drehen die glaub ich durch. Das ist einer der wichtigsten Gründe für mich, die GEGEN eine Op sprechen. Aber du hast schon recht, ich empfinde e sauch so, dass ich nur noch herzlich wenig Lebensqualität habe. :°(

    @Patrick

    Ich werd ihn mal fragen nach der Prophylaxe. Nach Laparoskopie brauch ich nicht mehr fragen, das hat er mir schon bei der Rückverlegung des Stomas erklärt, dass diese Technik bei mir nicht mehr in Frage kommt.


    Viele Grüße,

    Oh man Cordu, du machst echt was mit. Aber du bist so tapfer. Ich hätte ahrscheinlich shcon lange aufgegeben ....


    Ich wäre an diener Selle wohl auch sehr vorsichtig mit einer erneuten OP, denn man muss sich ja immer fragen was so alles passieren kann und dann wieder ein großer Bauchschnitt und evtl einen großen Teil des Dünndarms weg. Nee das kann doch nicht sein. Und das wo du noch so jung bist.


    Lass dich da mal gut beraten und dann mach nichts was du nicht auch wirklich willst


    Fühl dich gedrückt :°_, du bist sooooo tapfer

    Danke,

    für deine tröstenden Worte!


    Ich bin nicht im eigentlichen Sinne tapfer, ich jammere viel und bin oft ziemlich mutlos. Ich hab nur keine Wahl. Ich kann nicht "aufgeben", was auch immer das heißen würde, denn zumindest mal für meine Kinder muss ich noch lange zeit da sein, da bin ich nunmal einfach nicht zu ersetzen. Und wenn ich die Angst in deren Gesichtern sehe, ist es auch wieder leicht, die Mutige zu sein und Optimismus zu vertreten, auch wenn ich das selber häufig nicht so empfinde und selber erhebliche Zweifel habe, ob ich jemals wieder so fit werde, dass ich ein halbwegs normales Leben führen kann.


    Mein Arzt im KH ist zum Glück nicht so ein Metzger-Chirurg, der auf teufel komm raus operieren will. Er ist sehr bedacht und überlegt sich das auch dreimal, ob er eine Op bei mir riskiert oder nicht. Insofern vertrau ich auch auf sein Urteil. Aber ich hoffe doch inständig, dass er morgen vielleicht noch eine andere Idee hat! :-/


    Viele Grüße

    @Angie

    Dass du auch wieder so leiden musstest, tut mir furchtbar leid! Wovon hängt es denn bei dir, ob es staut oder nicht? Kommt es drauf an WAS du isst oder wieviel? Oder überrascht dich das genauso plötzlich wie mich und du hast keine Idee dazu, wie du diese Blockaden umgehen könntest? Das ist nämlich so ein Punkt, der das ganze so unberechenbar und dadurch so beängstigend für mich macht! Es kann zu jeder tages-oder nachtzeit passieren, dass es mich vor Schmerzen von den Füssen haut. Zuletzt war es letzte Woche in der Schule! Und dort gibt es keine Möglichkeit, sich hinzulegen, ich hab mich einfach auf den Boden gelegt! Meine kollegin hat sich zu Tode erschrocken. :=o Als es dann etwas besser wurde, bin ich ja dann auch ins KH gefahren, es hat mir einfach Angst gemacht, weil es so sehr heftig war.


    Und vorgestern dann auf dem Weg, als ich meinen Sohn abgeholt habe, beim Autofahren. Na ja, un dann hält das eben mehrere Stunden an, bis das Buscopan wirkt, am Besten mit Wärmflasche, liegend etc. Das behindert mich schon massiv in meinem Alltag.


    Jedenfalls denke ich häufig an dich und mit wieviel Geduld und Gelassenheit du das erträgst und das macht mir dann auch wieder Mut. Ich bin nicht allein mit diesem Mist! Danke dir dafür! x:)

    @ Angie,

    Cordu:


    Ihr habts wirklich nicht leicht. :°_ Wenn ich euch irgendwie helfen könnte, würd ichs tun, aber leider kann ichs nicht :-(. Es ist wirklich schlimm, und wie ich finde eine Schande, dass es (noch) nichts gibt, was Verwachsungen wirksam verhindert. Ich hab mal bei google "Verwachsungen" und "Forschung" eingegeben, aber was da kommt ist leider auch ziemlich mager.


    Von daher kann ich leider nur sagen: Versucht positiv zu denken. Auch wenn es schwer ist. Manchmal schreitet die Medizin schneller voran als man denkt.


    Ich hab übrigend grad auch ziemlich die Schn... voll. Jetzt sollen auch noch meine Mandeln raus...chronisch entzündet (seit 6 Wochen) :-( Naja wenigstens hat der HNO jetzt mal einen Abstrich gemacht um zu schauen, welches Antibiotikum ich genau brauche, nachdem 2 verschiedene Antibiotika nicht angeschlagen haben. Das ganze ist natürlich für mein Verdauungssystem auch nicht grad förderlich.


    Ganz liebe Grüße und alles Gute euch beiden


    Antonia

    Adhaesiolyse

    Ich lese so oft, dass verschiedene Aerzte sagen, "bei Verwachsungen kann/sollte man nichts mehr machen", oder "jede Adhaesiolyse erzeugt wieder neue Verwachsungen" usw. usw.


    Das sollte man nicht so akzeptieren. Es ist eher so zu verstehen, dass die Aerzte meinen: "ICH/WIR kann/koennen da nichts mehr machen." Tatsache ist, dass es ganz wenige Experten fuer eine laparoskopische Adhaesiolyse gibt. Die meisten haben zu wenig Erfahrung damit. Die machen das ab und zu mal und wenn es keinen Erfolg hat, bekommen dann die Patienten oben genannte Antworten.


    Wer Verwachsungsprobleme hat, sollte sich entweder an Dr.Kruschinski oder Dr. Korell wenden. Bei Google findet Ihr naehere Informationen. Diese beiden gynaekologischen Chirurgen fuehren diese Art von Operation schon seit vielen Jahren durch und verfuegen neben dieser langjaehrigen Erfahrung ueber die notwendige Praezision und eine ausgefeilte Operationstechnik. Beide haben Patienten aus dem In-und Ausland und konnten gute Erfolge erzielen. Also lasst Euch nicht so schnell abspeisen!

    Hallo Cordu,


    vorgestern konnte ich absolut nichts aufs Essen schieben, daran lag es ganz sicher nicht. Ich denke, es hing mit dem plötzlichen Wetterwechsel von warm auf eisig zusammen. Das ist meine einzige Idee dazu ...


    Du bist tatsächlich nicht allein, und ich fühle jedes Mal mit Dir, wenn Du mal wieder von Stopps mit all den ekeligen Folgen schreibst. Bisher konnte ich's aber noch jedes Mal ohne ärztliche Hilfe regeln, darüber bin ich sehr froh. Ich habe einfach keinen Bock auf eine neuerliche OP.


    Allerdings habe ich ja "nur" jene verwachsungsbedingten Stenosen bzw. extremen Knicke im Dünndarm, die bei mir für solche Zustände sorgen. Mein Dünni ist ansonsten ja eher übermunter und liefert außerhalb der Blockaden mehr und häufiger als mir lieb ist.


    Aber mach' das mal mit der Pro-/Contra-Liste. Du wirst erstaunt sein, wie eindeutig das Ergebnis sein wird, wobei ich persönlich befürchte, dass Du um eine neuerliche OP nicht herumkommen wirst. Von Herzen wünsche ich Dir einen Doc, der die geniale Lösung (ohne OP) für Dich hat.


    Liebe Grüße und gute Nacht!


    Angie

    Hallo idagroverin,

    sorry, über beide Ärzte weiß ich ziemlich gut Bescheid. Ebenso kenne ich mehrere Patientinnen, die sowohl beim einen wie beim anderen operiert wurden. Aber dies waren ausnahmslos vergleichsweise harmlose Fälle, bei denen noch ganz normale Laparoskopien möglich waren. Kein noch so guter Chirurg kriegt eine Laparoskopie ohne Darmverluste hin, wenn das Gedärm, aus welchen Gründen auch immer, großflächig mit der Bauchwand verwachsen ist. Vergiss' es. Auf meinem CT-Bild vom Sommer 2006 gibt es nicht eine einzige Stelle, an der meine Bauchwand nicht mit dem Dünndarm verwachsen ist, selbst an den Flanken ist es so. Wo also sollte der Chirurg in den Bauch eindringen, ohne den Dünndarm zu verletzen? ??? Da ich keinen Dickdarm mehr habe, ist mir jeder Meter Dünndarm lieb und teuer.


    Liebe Grüße


    Angie

    @ Patrick,

    da geht es aber nur um lächerlich kleine OPs. Cordu und ich haben ein bisserl Gröberes am Hals. Dr. Kruschinski interessiert mich in diesem Zusammenhang nicht die Bohne. Der ist Gynäkologe, wir sind aber Fälle für spezialisierte UND versierte Viszeralchirurgen. Nicht ohne Gründe gibt es sie. Gynäkologisch ist bei mir zwar schon einiges reduziert, aber soweit in bester Ordnung. ;-D


    Grüßle


    Angie

    @ Angie

    Das hab ich grad in einem Beitrag von dir gelesen.


    Wer eine schlechte Heilhaut hat, die zu unschöner Narbenbildung neigt, muss nach einem Abdominaleingriff eher mit stärkeren Verwachsungen rechnen als jemand, dessen oberflächliche Wunden fast narbenlos verheilen.

    Zitat

    Meine Haut heilt eigentlich ganz gut. Ich hatte als Kind z.B. mal eine größere Fleichwunde (der Knochen lag frei) an der Hand durch einen Hundebiss und die wurde nur geklammert und ist problemlos zugeheilt. Heißt das, dass es für mich gute Chancen gibt, dass ich keine (größeren) Verwachsungen bekomme?


    Liebe Grüße


    Antonia