und eben Svalur, deine OP ist 7 Wochen her, gemäss meinem Chirurgen können sich einige Verwachsungen innerhalb der ersten Monate auch vonselbst lösen. Also abwarten ..


    Also ich habe jedenfalls das Gefühl, dass es seit meiner Adhäsiolyse besser wird. Vielleicht lösen sich bei mir nun auch noch einige Verwachsungen.

    Na j um ehrlich zu sein hatte ich jetzt ein wenig mehr erwartet. Der große UNterschied ist das meiner Meinung nicht, dafür hääre ich das nicht korriereren lassen. Zumal du zu Keloidbildung neigst, kann es seind as die auch wieder in die breite geht ...

    bauchwölbung nach darmoperation - bleibt das so ?

    hallo. ich bin 41 j. neu hier und freue mich auf eure antworten. vor 6 wochen wurde mir durch einen bauchschnitt (pfannenstilschnitt) ein stück dickdarm entfernt, wieder zusammen "getackert" und am kreuzbein befestigt. die verdauung kommt seitdem sehr schleppend wieder in gang. es fühlt sich an, als ob alles in eine "blase" fällt und sich dort vor dem after sammelt. ab und zu kommt dann einmal etwas (aber sehr wenig) heraus. ich habe seit der op ca. 5 kg zugenommen, obwohl ich mich sehr gesund und fettarm (und nicht anders als vorher) ernähre. am meisten bereitet mir jedoch sorgen, dass über der gesamten narbe eine sehr starke wölbung ist, welche sich fest anfühlt und nicht zurück geht. ein chirurg meinte dazu: das ist fett und geht durch sit ups wieder weg. ein proktologe sagte: das hätte man auch besser raffen können. ich hatte vorher einen sehr flachen bauch. ich mache 5x wöchentlich sport und sehe keine erfolge. so langsam bekomme ich panik. ich kann das so nicht akzeptieren. hat jemand von euch eine idee oder erfahrung, was das sein könnte bzw. wie und ob das wieder weggeht? ich würde mich sehr freuen, wenn jemand darauf anworten könnte. vielen dank schon jetzt ...

    Hallo!


    Vermutlich weiss das hier niemand so genau? Mein Narbenverlauf war so:


    http://www.subway.250x.com/blinddarm/narbe.JPG


    Was meinst du denn mit starken Wölbung?? Hypertrophe? Keloid?


    Durch den Schnitt hat es vielleicht eine "Fettverteilungsstörung" ? (Ich habe eine leichte Fettverteilungsstörung, wenn ich von beiden Seiten die Narbe drücke, geht es nach innen, dies müsste man mit Fettabsaugen beheben, aber da es mich nicht stört, mache ich dies sicher nicht).


    Deine OP ist jetzt 6 Wochen her, und du machst schon viel Sport ?? Ich wäre nach 6 Wochen doch eher etwas zurückhaltend, würde lieber die Narbe schonen, statt viel Sport zu machen. Vielleicht einwenig Schwimmen , aber zu viel Sport würde ich nicht machen nach 6 Wochen. Narbencream (Dermatix) versuchen und die Narbe massieren kann nicht schaden. Die Narbe die verändert sich noch (siehe mein Bild). Eventuell kannst du auch mal zu einem Dermatologen oder einem plastischen Chirurgen gehen mit deiner Narbe. Wenn die Narbe hypertrophe ist, kann man auch Kortison in die Narbe spritzen, ich denke das hat bei mir schon etwas gebracht.


    Mit dem Darm musst du auch noch warten, ist ja wirklich noch neu, 6 Wochen, das ganze verändert sich noch. Kann mir vorstellen, dass der Darm da noch blöd tut (bei mir hat es noch lange nach der OP rummort).


    Gruss


    Patrick


    Gute Besserung.

    Hallo


    Danke für die Anworten. Meine Narbe an sich sieht m.E. sehr gut aus (fast wie auf deinem aktuellsten Foto). Ich hatte auch nicht do viele Stiche und Nähte wie du - wurde wohl von innen genaäht.) Die Wölbung darunter hängt bei mir wohl tatsächlich eher mit der Fettverteilung zusammen, obwohl ich nicht wirklich weiß, wo genau das herkommt (war vorher nicht da). Wenn ich darauf drücke, geht es auch nicht nach innen, sondern ist ziemlich fest. Da der Schnitt bei mir waagerecht ist, ist das natürlich optisch schon extrem störend. Von einer selbsständigen Rückbildung kann man also nicht mehr ausgehen ? Meinst du, der Sport könnte sich negativ auswirken. Inwiefern ?


    Bis bald


    Greta

    Du hattest demfalle Glück und bei dir wurde wahrscheinlich eine Intracutannaht gemacht, die Einstichlöcher wurden dir erspart.


    hmm..weiss auch nicht was das sein kann. Aber wenn es nicht besser wird, kann man sicher etwas machen.


    Aber ich weiss es nicht was das ist, ich hatte ja keine solche Wölbung.


    Ja mit dem Sport, hmm, also mir wurde damals gesagt, ich soll besser ein halbes Jahr kein Krafttraining machen. Und mir wäre zwei Monate postoperativ auch nicht danach gewesen, zu starkt waren die Schmerzen, konnte ja kaum aufrecht gehen, geschweige da noch Sport zu machen. Lass der Narbe auch noch einbisschen Zeit..


    Sonst würde ich einfach mal zu einem seriösen Plastischen Chirurgen, wenn es nicht besser wird, oder wenn du jetzt schon genaueres wissen willst? Fettverteilungsstörung könnte man auch mit Fettabsaugen beheben.


    Ich war bei diesem Chirurgen, den finde ich gut: http://www.youtube.com/watch?v=MGbVWoHvAC4 , aber der wohnt in der Schweiz! ;-)


    Liebe Grüsse aus der Schweiz ! he he


    Patrick

    na so was: war gerade bei der nachkontrolle bei meinem arzt (der hat mich allerdings nicht operiert).


    der hat mich zum plastischen chirurgen überwiesen. was es genau sein könnte, hat er allerdings nicht gesagt. muss wohl doch zum chirurgen (vielleicht in einem urlaub in der schweiz) ...


    sport solle/dürfe ich weitermachen. hatte schon nach 3 wochen kaum noch schmerzen und die narbe ist wie gesagt gut verheilt...


    auch "innen" ist wohl alles i.o. - nur diese blöde wölbung...

    Hallo greta,


    eigentlich ist es ganz normal, dass soooo kurz nach einer OP der Bereich unter der Narbe und um sie herum noch etwas wulstiger ist. Bei mir dauerte es fast ein halbes Jahr, bis alles wieder weicher wurde. Narbencremes und dgl. hatte ich nie benutzt. Bringt m.E. eh nicht viel.


    Dass die Oberfläche Deiner Narbe so schön geworden ist, liegt zum einen möglicherweise daran, das Du "getackert" (Metallklammern statt Fadennaht) worden bist, womit die hässlichen Stichlöcher entfallen, zum anderen scheinst Du nicht zu hässlicher Narbenbildung zu neigen.


    Nach einem Pfannenstielschnitt (das ist doch der, welcher auch beim Kaiserschnitt gemacht wird, d.h. quer oberhalb des Schambeins, oder?) kannst Du selbstverständlich recht schnell wieder Sport machen, denn die Herniengefahr ist bei diesem Querschnitt gering. Deshalb bringen auch Sit-ups nicht viel. Damit wird nur die darüber befindliche Bauchmuskulatur trainiert. Die Muskeln weiter "südlich" trainierst Du vielleicht erfolgreicher mit Beckenbodentraining, das den gesamten Beckenbereich inkl. Gesäßmuskulatur trainiert.


    Ich habe eine senkrechte Narbe vom Brust- bis zum Schambein, die bei allen drei großen Darm-OPs nicht nur komplikativ verheilt ist, sondern auch monatelang einen steinharten Wulst bildete (wie bei Dir innerlich). Teilweise lag's an diversen Fadengranulomen, die chirurgisch entfernt wurden, teilweise war's auch das noch geschwollene Gewebe.


    Inzwischen ist dieser Wulst vollständig verschwunden. Die Narbe ist stellenweise sehr hässlich geblieben, aber sie ist (bis auf drei verbliebene Fadengranulome) weich und macht keine Probleme. Allerdings bin ich sehr untergewichtig, so dass es bei mir kein Fettgewebe gibt, das sich da ungleichmäßig ansammeln kann. Ehrlich gesagt, würde mich sowas im Unterbrauch auch nicht besonders stören.


    Liebe Grüße


    Angie

    vielen dank für eure aufmunternden worte. wo fange ich an ?


    stimmt: der schnitt ist quer über dem schambein. beckenbodengymnatik mache ich auch. angi, was hattest du für darm op's ? die wulst stört mich leider sehr ! so will ich es auf keinem fall lassen. enge hosen oder röcke gehen fast gar nicht mehr. es tut nix weh, aber von der seite sieht es schon arg schlimm aus. wie sah deine wulst 7 wochen nach der op aus ? wann war sie ganz weg ? bei dir, patrick, war ja anscheinend gar nichts geschwollen ? bei mir ist die wölbung nicht direkt "auf der narbe" sondern direkt darüber ca. 3 cm hoch, über die gesamte breite. dieser gesamte bereich ist auch noch taub und darüber bis zum bauchnabel habe ich beim draufdrücken "schmerzen wie beim muskelkater". vorher hatte ich auch keinen "fetten" bauch. wenn es fett ist, woher kann es dann kommen und wieso an dieser stelle so konzentriert. die chirurgin hat mir auch ganz stolz ihre kaiserschittnarbe gezeigt. da wir doch aber nicht so tief geschnitten und kein muskelgewebe durchtrennt. oder ?


    kann mich erst in einer woche wieder melden und freue mich, wenn ich bis dahin von euch höre.


    LG Greta

    @all

    Ich hab mal eine frage zum thema verwachsungen.


    Wieso hört man erst die letzten jahre etwas davon? Heisst das, dass viele ärzte, die op's heutzutage durchführen pfuscher sind? Ich meine man hat doch davon früher nichts gehört.


    Einer bekannten von mir wurde vor jahren die gebärmutter entfernt und daurch entstanden jetzt auch verwachsungen. die ärzte vermuten, dass die eierstöcke mit dem dickdarm verwachsen sind. Das hört sich so schlimm an. Jedoch konnte bei der darmspiegelung nichts festgestellt werden...


    Lg simca

    Hallo simca,


    das stimmt so nicht. Innere Verwachsungen sind ein uraltes Dilemma nach Bauch-OPs, frag' mal einen Viszeralchirurgen. Allerdings: Die meisten Verwachsungen verursachen keine oder nur minimale Beschwerden.


    Liebe Grüße


    Angie

    Hallo monsti,

    ok, das wusste ich nicht. Mir ist halt nur aufgefallen, dass man die letzte zeit mehr davon hört?!


    Und verwachsungen verursachen auch keine blähungen oder verstopfungen? Wollte ich nur mal so wissen.


    Alles gute, simca

    Hallo simca,


    Verwachsungen können zu ganz unterschiedliche Symptomen führen. Allen voran stehen dumpfe, bewegungs- und verdauungsabhängige Schmerzen. Nachts ist man also schmerzfrei.


    Verstopfung und Blähungen können natürlich ebenfalls mit Verwachsungen im Zusammenhang stehen (verwachsungsbedingte Stenosen), aber bei mir persönlich sind es primär die Schmerzen (s.o.). Echte Verstopfung kann ich nicht mehr haben, da mir seit Anfang 2004 der gesamte Dickdarm fehlt. Ich habe aber Passagestörungen im Dünndarm, die ganz sicher primär mit den Verwachsungen zusammenhängen.


    Liebe Grüße


    Angie

    @ monsti

    Ja stimmt, glaub das hast du mir schonmal geschrieben und du hast einen künstlichen darmausgang?!


    Das tut mir alles sehr leid, glaub ich wär da nicht so tapfer wie du, alle achtung.


    Tja, bei mir wär wohl auch mal eine spiegelung sinnvoll, aber ich kann da nicht üebr meinen schatten springen, es geht nicht, ich hab so panik, das ist schon krankhaft.


    Werde jetzt mal weitere selbstversuche wagen, meine verstopfung in den griff zu kriegen. Denn die üblen krämpfe von den dulcolax ertrage ich nicht mehr länger. :-(


    lg simca

    Hi simca,


    bei sehr großer Angst vor einer Darmspiegelung würde ich um eine Kurznarkose mittels Propofol bitten. Das macht man i.d.R. aber nur im Krankenhaus. Unter Propofol bist Du garantiert weg und kriegst von der Untersuchung nix mit. Ich bekam es zur Einleitung meiner letzten Vollnarkose im Januar und finde das Zeug einfach genial. Propofol lässt sich auch ganz exakt dosieren, d.h. Du bist wirklich nur während der Untersuchung weg und ziemlich flott wieder putzmunter.


    Liebe Grüße


    Angie

    @monsti

    Genau, denn davor hab ich höllische angst, dass man während der untersuchung wach werden könnte und alles mitbekommt. Ich hab auch gehört, dass schlanke menschen insbesondere frauen mehr schmerzen während der spiegelung hätten, ob das stimmt weiss ich nicht, aber nachvollziebar ist es. Denn ich wiege nur 46 kg. Kann man dann vom arzt verlangen, dass der einem dieses propofol spritzt? Und ich wollte nochwas fragen... Hat man danach keine schmerzen von der luft, die im darm ist?


    Alles gute, simca