@patrick

    Also dann ist es doch schlimm?! ;-)


    ganz ehrlich, ich glaub das ist von mensch zu mensch verschieden. Die einen haben angst vorm zähneziehen und die anderen vor ner ds.


    Ich persönlich hab schon eine phobie gegen alles, was mit dem darm zu tun hat. Von dem her würde ich mir lieber 5 zähne ohne spritze ziehen lassen, wie eine ds durchführen zu lassen. Einige erklären mich bestimmt jetzt für verrückt, aber ist nun mal so.


    Lg simca

    hallo ihr beiden


    Ja genau, das bezog sich eigentlich auf den Pfannenschnitt.


    Simca, eine Darmspiegelung wirklich nichts schlimmes ist, ich glaube da bräuchte man weder Dormicum noch Schmerzmittel und würde es trotzdem gut aushalten. Aber ja, hmm, wenn du eine Phobie davor hast, kann ich es schon verstehen dass es schlimm sein kann.


    Gruss

    Hilfe! Hab so Panik vor neuen Verwachsungen!

    Aber am Besten ich erzähl erst mal meine Geschichte. Ich bin 18 Jahre alt und im Dezember 05 wurde bei mir eine diagnostische Laparoskopie gemacht, da ich schon seit 2 Jahren an täglichen starken Blähungen, Bauchkrämpfen und seit ein paar Monaten einem ziehen im rechten Unterbauch litt, aber weder bei der Magen-/Darmspiegelung noch bei der Kernspintomographie eine Ursache gefunden werden konnte.


    Bei der Bauchspiegelung kam dann raus, dass ich 2 Leistenbrüche habe (rechts einen sehr großen) und mein Blinddarm irgendwie nicht in Ordnung war. Außerdem hatte ich viel Flüssigkeit im Bauch, geschwollene Lymphknoten, eine Zyste am rechten Eierstock und dann noch so Verwachsungen von Geburt an (die wohl sehr selten sind). Es wurde dann alles behoben und nachdem ich mich erholt hatte gings mir 1,5 Jahre gut. Ich hatte keinerlei Beschwerden.


    So vor ca. 10 Wochen bekam ich dann stechende Schmerzen rechts oberhalb des Bauchnabels. Die Ärzte tippten auf eine Gastritis, da ich ein paar Tage vorher zuviel Alkohol getrunken und mich übergeben hatte. Ich bekam dann so einen Säureblocker, der aber nichts half.


    Ich bin dann, weil die Beschwerden (punktuelle Schmerzen, beim draufdrücken stärker)nicht besser wurden, nach ca. 8 Wochen zu dem Chirurg gegangen, der mich damals operiert hatte und er tippte auf Verwachsungen. Ich stimmte einer erneuten diagnostischen Laparoskopie vor, da mir der Arzt Mut machte, dass die Ursache gefunden wird und es mir dann besser geht (Ultraschall hatte nichts ergeben). Bei der Laparoskopie wurden dann tatsächlich Verwachsungen im rechten Unterbauch gefunden und gelöst, obwohl meine Beschwerden ja woanders waren.


    Tja und jetzt (ca. 2 Wochen nach der OP) ist meine Verdauung irgendwie total durcheinander. Gut, ich musste Antibiotikum aufgrund einer Halsentzündung nehmen, das kann den anfänglichen Durchfall erklären. Aber seit ich das AB jetzt nicht mehr nehme (seit 2 Tagen)habe etwas harten Stuhl und jede Menge Luft im Bauch.


    Vor allem hab ich totale Panik, dass gleich wieder Verwachsungen auftreten. Dadurch höre ich richtig in meinen Bauch rein, frage mich bei jedem pups, ob das was sei könnte, bin total unruhig und kann fast an nichts anderes denken. Ich muss gestehen, die Suche im Internet nach Infos über Verwachsungen, hat meine Panik noch verstärkt, vor allem nachdem ich Erfahrungsgeschichten wie eure gelesen habe. Meine Angst geht sogar dahin, dass mein Leben jetzt kaputt ist, weil ich vielleicht dauernd aufgrund neuer Verwachsungen operiert werden muss, mein Leben lang. Kann man denn gar nichts tun um Verwachsungen vorzubeugen? Sollte ich vielleicht joggen gehen (da wird der Darm ja ein bisschen bewegt) oder den Darm massieren. Was kann ich tun, auch im Umgang mit meiner Angst?


    Ich geh noch zur Schule und da muss ich mich auf den Unterricht konzentrieren. Achso, zum Psychologen geh ich schon regelmäßig (auch weil vor ein paar Jahren mein kleiner Bruder tödlich verunglückt ist) und der hat mir ein Medikament (Opipramol) vorgeschlagen. Aber eigentlich will ich das nicht nehmen. Für meinen darm ist das bestimmt nicht gut.


    So, ich glaube ich hab hier jetzt einen ziemlich konfusen Text geschrieben, aber ich bin auch ziemlich konfus.


    Ich freue mich über jegliche Ratschläge.


    Ganz liebe Grüße


    Antonia


    Achso nochwas: kann die Naht von den Leisstenbrüchen wieder aufgehen? Weil davor hab ich nämlich auch Angst. Vor allem weil bei mir die Büche 2 Jahre lang nicht bemerkt wurden :-((

    Hallo Antonia,


    nun mach' Dich bitte mal nicht verrückt!


    Meine irreparable Verwachsungsproblematik habe ich einer nicht sofort erkannten Bauchfellentzündung zu verdanken, die ich nur sehr knapp überlebt hatte. Zwar habe ich Dauerprobleme, aber ich lebe trotzdem, und zwar gar nicht schlecht.


    Bei so kleinen Eingriffen, wie Du sie hattest, kannst Du der Entstehung von Verwachsungen mittels viel körperlicher Bewegung vorbeugen. Natürlich können auch einzelne Verwachsungen zu Dauerschmerzen führen, aber darauf solltest Du nicht "in den Bauch horchend" warten. Was soll das bringen? Sehr viele Menschen haben Verwachsungen, aber keine Probleme deswegen.


    Liebe Grüße


    Angie

    Hallo Angie,


    danke für deine aufbauende Antwort! Ich sag mir das auch immer, dass ich das alles nicht so ernst nehemn darf. Aber es ist schwierig. Vor allem, weil ich ja jetzt schonmal wegen Verwachsungen operiert wurde. Heißt das, ich neige zu Verwachsungen?


    Weißt du was für Sport ich schon machen darf? Schon joggen oder doch lieber erstmal nur spazieren gehen. Also für Schulsport hab ich noch 2 Wochen ne entschuldigung


    Ganz liebe Grüße


    Antonia

    Ich hatte auch Verwachsungen gelöst, bei mir ist es jetzt aber schon besser, aber noch nicht perfekt.


    Verwachsungen habe ich ganz sicher wieder, denn ich merke immer ein knacksen im Bauch wenn ich die Bauchmuskeln anspanne und draufdrücke. Das sind garantiert Verwachsungen.


    Sonst musst du halt nochmals eine diagnostische Bauchspiegelung machen um zu sehen was los ist.


    Wie fühlen sich denn deine Beschwerden genau an und wo waren oder sind die Verwachsungen genau.


    Aber ja, nicht alle Verwachsungen machen Probleme, hmm, bei mir sagte die Operateurin bei der Appendektomie, ich werde Verwachsungen haben, aber dadurch keine Beschwerden (wobei sie nicht richtig lag mit dieser Aussage..).


    Das schlimmste an der ganzen Sache ist schon, wenn man meint man hat Beschwerden und dann liest, dass man dagegen nichts tun kann..wobei ich glaube schon noch dran, dass eine Adhäsiolyse Erfolg bringen kann, aber man weiss nie so richtig..


    Ich kann das Wort Verwachsungen jedenfalls bald nicht mehr hören..

    Hallo Patrick,


    ein Knacksen im Bauch? Sowas hatte ich noch nicht. Aber wenn es beim Anspannen und Draufdrücken auf die Bauchmuskeln knackst, kann es dann nicht auch an den Muskeln liegen?


    Ich möchte eben KEINE Bauchspiegelung mehr machen lassen. Hab ja grad eine hinter mir.


    Wie die Beschwerden sich angefühlt haben und wo die Verwachsungen waren, hab ich schon in meinem Beitrag geschrieben (warscheinlich hast du ihn nicht gelesen). Genauere Infos als "rechter Unterbauch" hab ich zur Lage der Verwachsungen nicht.


    LG und gute Nacht


    Antonia

    hi hi... AntoniaK.. ok.. ja rechter Unterbauch. Bei mir waren die Verwachsungen in der mitte vom Bauch und auch im rechten UNterbauch.


    Hmm, ich denke schon, dass das knacken Verwachsungen sind, in der linken Seite knackst es jedenfalls nicht.


    hmm.. kannst du das nicht simulieren? Wenn du im Bett liegst, die Beine anwinkelst, dann die Bauchmuskeln anspannst und gezielt am Bauch draufdrückst? Bei mir geht das jedenfalls immer das knacksen, aber nur auf der rechten Seite, nicht aber auf der linken, daraus schliesse ich, dass die Verwachsungen irgendwie knacksen.


    Ja schon, hmm, eine Bauchspiegelung, hmm.. bringt im Prinzip schon nicht viel, Besserung würde es ja nicht bringen.


    Aber ja, hmm, ich glaube nicht dass eine alleinige Bauchspiegelungen neue Verwachsungen hervorruft, daher wäre ich bereit nochmals eine zu machen. Ich mache wahrscheinlich nochmals eine Bauchspiegelung, einfach nur zum schauen ob die Verwachsungen wieder da sind. hmm, und je nach dem, was der Chirurg meint, könnte man diese ja nochmals lösen.

    Hi Patrick,


    sorry, aber Du scheinst nicht zu wissen, was ein echter Verwachsungsbauch bedeutet. Möglicherweise gab oder gibt es bei Dir einzelne Verwachsungsstränge, die das eine oder andere Wehwehchen bei bestimmten Bewegungen bzw. Kraftaufwendungen verursachen. Aber Du kannst ganz sicher problemlos aufrecht stehen und Dich auch normal bewegen.


    Mit einem ausgeprägten Verwachsungsbauch hat man aber keine Chance mehr, irgendwelches Fitness-Training zu betreiben. Da ist man(n)/frau schon froh, wenn man bei wechselhaftem Wetter 1 km zu Fuß zurücklegen kann, ohne dass sich der Bauch hochschmerzhaft zusammenkrampft.


    Aber selbstverständlich provoziert jeder erneute Eingriff im Bauch (so auch jede Bauchspiegelung) neue Verwachsungen. Wer hat Dir denn erzählt, dass dies nicht so sei? ???


    Grüßle von


    Angie

    hallo Monsti


    Das mit der Bauchspiegelung hat mir niemand gesagt, das habe ich mir selber ausgedacht. Es wird ja nur geschaut, die kleine 0.5mm Kamera macht ja praktisch keine Verletzungen an Bauchfell und somit sollten meiner Meinung nach auch fast keine neuen Verwachsungen entstehen.


    Aber ja, ich kann natürlich mit meiner eigens aufgestellten Theorie auch falsch liegen.


    Doch, ich kann mir sehr gut vorstellen was ein echter Verwachsungsbauch sein kann, mein Eingriff war im Vergleich zu anderen Eingriffen recht harmlos und dennoch haben sich ausgeprägte Verwachsungen gebildet.


    Gruss