@ peps:

    Na das war ja ein charmanter Chefarzt ;-)


    Es hatte mich halt gewundert, weil mir auf der Intensivstation gesagt wurde, dass das Zeug, das in dem Katheter drin ist, stärker als Morphium ist und man wirklich keine Beschwerden haben sollte... aber kaum hab ich mich mal "rumgewälzt" im Bett, hätte ich heulen können. Da frage ich mich dann auch, wie schlimm es nach einem richtigen Bauchschnitt sein muss... der laparoskopische Eingriff soll ja auch schon weniger Beschwerden verursachen.


    Aber na ja, ist ja soweit trotzdem alles gut gegangen. Obwohl der Prof, der mich operierte, gemeint hat, dass es wirklich höchste Zeit war und es keinen Spaß gemacht hat mich zu operieren (gedeckte Perforation + Eiter ist ihm regelrecht entgegen geflossen). Sehr ungewöhnlich war dieser extreme Befund wohl auch deswegen, weil ich erst 30 bin. Die haben mich in der Klinik immer angeguckt, als sei ich n medizinisches Wunder (oder eher Katastrophe? ;-)).


    Jupp, ich werde dann berichten, aber ich denke mal, dass das wirklich nichts Schlimmes ist. Wahrscheinlich halt irgendwie von innen was (vielleicht was geschwollen nach dem Zusammennähen oder so), das sich immer verschiebt, wenn ich mich hinlege. Wenn ich aufrecht stehe oder sitze, hab ich das nämlich nicht. Merkwürdig. Na ja, abwarten, bald bin ich schlauer.

    Hallo zusammen,


    hatte mitte Januar 2010 eine laparoskopische Sigmaresektion (25 cm) nach akuter Divertikulitis. Hatte 3 Wochen danach das Problem, das die Bauchnaht wieder aufging. Die ist dann nach weiteren 4 Wochen zugewachsen. Nun ist ein gutes Halbes Jahr vorbei und ich habe jetzt schon das zweite mal nach einander bei mir beobachtet, daß ich immer dann wenn der Eisprung ist Zieschmerzen im Unterbauch (in höhe der Bauchnaht und auch links und rechts daneben) habe, die sich über zwei Tage hinziehen. Diese Schmerzen ähneln sehr denen, die ich bei der akuten Divertikulitis hatte, durch die Erschütterungen beim Laufen oder beim hinsetzten. Nun bin ich etwas verunsichert, ob das Verwachsungen im Nahtbereich sind, oder Verwachsungen mit den Eierstöcken oder des Darms. Vor ca. 3 Wochen hatte ich einen Ultraschall der Bauchorgane und es war alles in Ordnung.


    Was soll ich denn jetzt machen ?

    Beim letzen mal hat das ganze 2 Tage gedauert und war dann so wie es gekommen ist verschwunden. ":/


    Gruß Antje

    Meine Probleme nach der Sigmaresektion wurden erst nach knapp einem Jahr besser und so lange ist das bei bei dir ja noch nicht her ":/ . Ich habe damals sogar an der Notwendigkeit und auch am Erfolg der OP gezweifelt.


    Natürlich ist man verunsichert wenn es nicht besser wird und deshalb solltest du schon nochmal mit einem Arzt darüber sprechen.

    Hallo zusammen,


    ich bin ganz neu in diesem Forum, weil ich durch die Situation meines Mannes ( 66 Jahre, bisher topfit) auf dieses Forum gestossen bin.


    Er ist vergangenen Donnerstag operiert worden ( Sigmaresektion, offene OP) und heute habe ich ihn aus dem Krankenhaus geholt. Leider geht es ihm seit 3 Tagen schlechter als direkt nach der OP.


    Zur Vorgeschichte:


    3 x innerhalb von 1 1/2 Jahren Divertikulitis. Dann im November notfallmäßig in die Klinik wegen extremer Schmerzen. Gedeckte Perforation eines Divertikels mit Abszessbildung.


    7 Tage Antibiose, dann Entlassung mit dem Hineis, er solle sich im Januar operieren lassen.


    Einige Tage nach der Entlassung wieder starke Schmerzen und ständiger Harndrang.


    CT und Ultraschall-Untersuchung: Fistelgang zur Blase!


    Op wurde laparoskopisch begonnen und dann aber abgebrochen und offen weitergeführt, weil wohl der Entzündungsprozess, der Abszess und die Verbindung zur Blase das OP-Feld so unübersichtlich gemacht haben.


    1 Tag Intensivstation, dann Normalstation. Am 2. Tag leichte Kost und am 5.Tag nach der OP Abführmittel, weil es so nicht funktionierte. Das klappte. Danach weiterer Kostaufbau und am 7. Tag erneut ein Abführmittel, daß bei ihm höllische Bauchkrämpfe und starke Übelkeit auslöste (das war vorgestern!). Durch ein Klistie kam dann die Verdauung in Gang und die SChmerzen wurden weniger. Leider hat er seitdem ständige Übelkeit. Man hat ihm bei der Entlassung gesagt, daß wäre nicht ungewöhnlich und ihm zu MCP Tropfen oder Vomex Zäpfchen geraten. Diese ständige Übelkeit verleidet ihm natürlich das Essen und Trinken. So wird das natürlich nie etwas mit dem Abführen, wenn so wenig Flüßigkeit getrunken wird.


    Hat jemand Erfahrung mit diesem postoperativen Problem und evtl. einen Tipp für mich, wie ich ihm helfen kann?


    Hat jemand auch diese Probleme nach einer OP behabt?


    Sorry, ist ein langer Beitrag geworden!


    Viele Grüße Edith

    Hallo Edith,


    dass es deinem Mann so kurz nach einer so großen OP noch nicht gut geht ist normal.

    Zitat

    Man hat ihm bei der Entlassung gesagt, daß wäre nicht ungewöhnlich und ihm zu MCP Tropfen oder Vomex Zäpfchen geraten.

    Hat er trotz MCP und Vomex Übelkeit?


    Um den Stuhl zu regulieren, wurde mir und auch meiner Mutter Indischer Flohsamen (z.B. Mucofalk) empfohlen und das hilft auch sehr gut. Meine OP war im Okt. 2008 und ich habe bestimmt 3 Monate gebraucht bis es mir wieder gut ging.

    Hallo Schneehexe,


    vielen Dank für Deine Antwort!


    Ja, trotz Vomex und MCP war ihm noch bis gestern immer wieder phasenweise übel. Ich habe das Gefühl, es liegt an der vielen Luft ím Bauch, die ihm auf das Zwerchfell drückt und das wiederum auf den Magen. Dadurch hat er schon nach einigen, wenigen Bissen das Gefühl, der Magen sei randvoll.


    Ich habe ihm jetzt so eine Astronautennahrung geholt, damit er nicht so verfällt. Er hat innerhalb von 3 Wochen 10 Kilo abgenommen. Er ist komplett schlapp. Vielleicht auch normal bei so einem großen Bauchschnitt?


    Seit heute werden die schlimmen Überlkeitsattacken etwas besser! Die Luft im Bauch ist aber unverändert. Hast Du einen Tipp?


    Liebe Grüße


    Edith