Heidi

    Prinzipiell schon, ich würde aber, vor allem weil es anscheinend schon länger da ist (warscheinlich nicht bemerk, weil schmerzlos) unbedingt auf eine Probeentnahme bestehen !!, Es sei denn es lässt sich mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit als etwas unauffälliges / harmloses einordnen, dann muss es aber unter adäquate therapie verschwinden.


    Gruss


    Wert

    eliza 82

    Möglich ist es schon, dass eine verstopfung als leitsymptom auftritt, denn gibt es häufiger Durchfall und sogar eine Überlaufinkontinenz. Der langsam transportierte Stuhl kann sich im laufe der Darmpassage, insbesondere bei gereiztem Darm mit Paralyse, durchaus wieder verflüssigen und so einen durchfall vortäuschen. Insgesamt ist dass problem aber relativ selten, so dass hier die erfahrungswerte nicht allzu gross sind.


    Der andere von dir angesprochen punkt benennt das so. malabsorptionssyndorm / malassimilation bei insuff. der bauchspeicheldrüse. gibt es denn eine disposition zu dieser erkrankung ? (chron. entzündung ?), probatorisch kann man natürlich versuchen, mit pankreasenzymen eine therapie einfach mal zu beginnen und dann schauen, was passiert.


    Die enzyme sind allerdings rezeptpflichtig.


    gruss


    wert

    titatü

    In meiner klinik ist dass kein problem, die entlassbriefe werden als kopie den pat. ausgehändigt (auf wunsch des pat.), untersuchungsbefunde ebenfalls - wie das an anderen kliniken ist kann ich nicht beurteilen, viele sind da allerdings sehr restriktiv- vor allem, wenn der verdacht auf ein verfahren / beschwerde gegen das krankenhaus besteht.


    Wenn die Klinik sich sperrt, was ich allerdings nicht glaube, so kann der hausarzt die ges. Befunde anfordern.


    Gruss


    wert

    Proktologie

    Ich hoffe, dass ich den Faden nicht missbrauche, aber als angehender Medizinstudent (hoffentlich :-D) stellt sich für mich erstmal eine Frage zu dem Fachgebiet.


    Sind Proktologen immer Chirurgen oder gibt es auch Internisten, die diese Zusatzbezeichnung erwerben? Denn ich dachte immer, dass das ein Subgebiet der Inneren sei. Also primär Gastroenterologen die Zusatzausbildung machen. Wenn beide diese Bezeichnung erwerben können, inwiefern unterscheidet sich das Aufgabengebiet?


    Auch, wenn dies eigentlich ein Problemfaden ist, würde ich mich über eine Antwort freuen.


    Grüße

    demolant

    Die proktologie ist eine nun endlich geschütze Zusatzbezeichnung. Führend darf sie jeder Arzt, der die Ausbildungsvoraussetzungen mitbringt (chir. Tätigkeit für einen gewissen zeitraum, Ausbildung in einer chirurgisch-prokt. Abteilung). Es können also internisten, gynäkologen, urologen neben den chirurgen diese bezeichnung erwerben.


    Die genauen ausbildunsvoraussetzungen stehen auf der homepage der bundesärztekammer.


    gruss


    wert

    Sowas verstehe ich bei den Subspezialitäten nicht. Für mich unverständlich was beispielsweise ein radiologischer Proktologe^^ im Op verloren hat. Ich fänds sinnvoller, wenn nur die Chirurgen (Gyns, Urologen usw) diese Bezeichnung tragen dürfen.


    Aber darum geht es hier ja nicht.


    Danke für die Antwort *:)

    demolant

    Radiologen sind in der regel auch keine proktologen, da sie nie in operativen abteilungen arbeiten ! Sie erfüllen nicht die Ausbildungsvorausseztungen, ausserdem habe ich auch noch keinen radiologen gesehen, der sich für proktologie als Therapeut interessiert.


    Internistische Gastroenterologen sind sehr an der proktologie interessiert, dies hat aber mehr abrechnungstechnische gründe.


    Gruss


    Wert

    Heidi an Wert

    Heute habe ich es vorgezeigt - die Aerztin meinte, es sei eine Mariske und damit ziemlich sicher harmlos. Soweit ich im internet gesehen hat, passt das auch. Probenahme hat sie nicht gemacht...


    Wenn es nach 3 Wochen bei innerer (Backpflaumen, Zeit nehmen und lassen, viel trinken) und aeusserer Hygiene (inkl. Zinksalbe) nicht weggeht, gehe ich zum Proktologen.


    Zunaechst bin ich aber mal sehr beruhigt und erleichtert!


    Danke dir jedenfalls!!!


    Gruss von Heidi

    Hallo Heidi,


    wenn es wirklich eine Mariske ist, solltest Du dem nur dann nachgehen, wenn es z.B. reinigungstechnische Probleme gibt. Mein After ist umzingelt von Marisken (abgeheilte Perianalthrombosen), aber ich hatte noch nie Probleme damit. Es sind halt kleine, ausgeleierte Hautlappen, mehr nicht. Ob sie wieder weggehen, weiß ich nicht. Ich bin schon seit Jan. 2004 hinten zugenäht, aber die Marisken sind nach wie vor da. Vollkommen verschwunden sind nur die Hämorrhidenknoten (ich hatte vor der Kolektomie Grad III), Perianalthrombosen bekomme ich seitdem auch nicht mehr.


    Liebe Grüße von


    Angie

    hui...

    das muss irgendwie an mir vorbeigegangen sein. das liegt wahrscheinlich daran, dass ich täglich soviele beschwerden und krankheiten hier serviert bekomme, da ist das wahrscheinlich an mir vorbeigegangen....


    du hast es wirklich nicht leicht im leben. da bewundere ich es noch mehr, dass du so eine starke persönlichkeit bist, die schon vielen menschen hier geholfen hat! ist echt der hammer! respekt!


    mfg aus dem dunklen paderborn ;-D ,


    dominik