• Refluxer und ihre Probleme

    Leutchen, ich habs jetzt einfach getan. Ich habe uns einen Faden eröffnet, in dem wir uns auch über Nichtmedizinisches, über uns als "Psychos" unterhalten und austauschen können. Es ist nur ein Angebot, ich denke aber, dass somit allen geholfen ist....... *schon mal vorsichtshalber vor Röchel wegduck und die verbalen schläge abwehr ;-D*
  • 5 Antworten

    cidalia

    stell dir mal vor, du hättest dich von tanjas chirurg operieren lassen. du wusstest nur leider nicht, dass er eine doppelschicht machen musste, weil zuvor ein anderer chirurg krank wurde und er dessen schicht übernehmen musste. und danach nun operiert er dich, total übermüdet, keine konzentration. und schwupps--gehts dir besch.. und dein leben ist so wie du jetzt auch dran bist.


    frage: hättest du das verhindern können?


    antwort: nein--du wärst ahnungslos gewesen.


    soviel zum thema menschenleben und glückssache.

    gaby

    1) betreff übermüdung?


    und was möchtest du mir damit sagen?


    würdest du für den chirugen verständnis aufbringen und für das KH wenn DU auf dem op tisch gewesen wärst und jetzt einen dauerschaden hast?


    wohl kaum nehme ich an


    auch du siehst es so verstädnisvoll an, weil du selber nicht davon betroffen bist, dann ist es ja leicht zu sagen: ist halt glückssache


    2)die übermüdung von chirugen und die schlechte arbeit von manchen chirugen sehe ich ganz und garnicht als selbstverständlich an und als hinzunehmen an.


    es sollte bei jeder operation, vorallem bei solchen schweren und alles bedeutenden eingriffen, wie eine fundoplicatio was geändert werden.


    was genau weiß ich nicht, da kenne ich mich nicht aus


    aber ausgeschlafenheit unbedingt, diese doppelt oder marathonschichten müßten aufjedenfall bei chirugen die fundos machen abgeschafft werden, desweiteren sollten bessere kontrollen durchgeführt werden, z.b. daß die leute auch von den chirugen operiert werden die im op bericht stehen, und die einem zugesagt wurden oder daß diese operationen nur von höchst qualifizierten chirugen gemacht werden sollten bzw. ein sehr erfahrender immer dabei sein sollte, aber vorallem das der angeblich supertolle chefarzt wirklich noch operieren kann, und nicht irgendwelche probleme mit den jahren gekriegt hat, denn mein chefarzt hat nicht nur mich verfuscht , im gleichen monat ca. schon noch den patient meines internisten, und wer weiß wenn noch alles:-/


    vorallem sollten die gesetze geändert werden, denn sonst erfahren nie die leute welche KH schlecht operieren


    ich kann den namen z.b. nicht sagen, weil ich sonst eine klage wegen rufschädigung kriegen kann.


    so geht das spiel munter weiter und es rennen noch mehr leute in mein ex KH und in das ex KH des patienten meines internisten.


    und diese studien sind höchst merkwürdig wie ich schon sagte


    mir wurde vor der op gesagt, daß ich nach der op immer regelmäßig fragebögen zugeschickt bekommen werden, hab aber nach der op nur von schmerzen geklagt am tag meiner entlassung, und 2 jahre lang keinen einzigen fragebögen erhalten.%-|

    ob ich hätte was verhindern können?


    klar, zumindest das risiko dezimieren


    durch: bessere kontrollen der vorschriften und gesetze


    kontrollen darüber, daß ein patient WIRKLICH die aufklärungsbögen 24 stunden vorher erhält zum lesen oder kopien ihm zur verfügung gestellt werden ,24 stunden vorher(bei mir nicht geschehen)


    dieses sollte von jemand zweites bestätigt werden(z.b. der krankenschwester, kurz bevor die ärztin rausgeht, müßte die krankenschwester schriftlich bestätigen, daß der patient diese aufklärungsblätter 24 stunden vorher oder kopien 24 stunden vorher erhalten hat)


    desweiteren müßte bei einer fundoplicatio eine kontrollperson im op saal sein, um zu überprüfen, ob der chirug ausgeschlafen ist, wer da überhaupt operiert, usw.

    Annita,

    ich wünsche dir an dieser Stelle auch alles, alles Gute und hoffe, dass dir bald geholfen werden kann und du wieder zu Kräften kommst.


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    cidalia

    ich hatte dir schon einmal gesagt, dass ich ne op hatte vor 3 jahren, bei der ich auch hätte gelähmt sein können hinterher. ich hab die op aber trotzdem gemacht. und wenn es schief gegangen wäre hätte ich keinen grund gehabt sauer oder frustriert zu sein, denn ich wusste vorher was auf mich zukommt und war mir dessen bewusst.


    die doppelschichten müssten bei ALLEN ops abgeschafft werden, nicht nur bei der fundo, ebenso ist eine zweite person sinnvoll, allerdings würde ich mal behaupten dass die deutschen sich bitter beklagen würden wenn es so wäre, denn dann müssten alle einige prozent mehr krankenversicherung bezahlen.


    jeder patient hat die möglichkeit, im internet die qualitätsberichte der kliniken einzusehen. das steht ne menge drin.


    und selbst wenn man alle risiken ausschalten könnte gibt es immer noch faktoren, die man im vorraus nicht einkalkulieren kann.


    cidalia, du solltest dich echt nicht immer runterziehen. mit sätzen wie: der mitpatient meines internisten.....privatpatient...... operation vom chefart und trotzdem tragödie........ erreichst du doch jetzt nichts mehr.


    ändere was!!!! du erzählst immer : zu dem und dem chirurgen willst du zum gespräch gehen, dies und das möchtest du tun, und und und.


    aber sag mal ehrlich, was hast du bis jetzt eigentlich wirklich getan? dass du angst hast ist mir klar. nur bin ich gespannt, wie lange du das noch aushälst.


    neulich wurde auch schon gesagt: schlimmer kann es ja nicht mehr werden, besser eher.


    versuchen was zu ändern ist besser, als immer nur über faktoren nachzugrübeln, warum es bei dir schief ging. geschehen ist geschehen.

    gaby

    du wurdest richtig aufgeklärt und hast vorher gewußt, was auf dich zu kommt ich nicht wie du weißt, und viele andere auch nicht, kaum einer den ich gefragt hatte, wußte, daß ich op bereich wichtige nerven verlaufen z.b.


    und du hattest nur glück, daß die bei dir im KH so ehrlich waren, du wolltest dich doch unbedingt operieren lassen damals an der speiseröhre.


    über die qualitätsberichte kann ich nur lachen


    mein ex KH ist auch in einem qualitätsverband usw. und was ist?


    :(v


    aber du kannst ja mal die seite von so einem qualitätsberichtedings ja mal hier reinlinken, damit ich mal gucken kann, was da so drinne steht. dankeschön

    cidalia

    sorry, aber ich wusste bereits schon vor dem krankenhaus über die risiken einer fundo bescheid. ich hab im internet recherchiert und wusste dann, was da alles passieren kann. der arzt hat mir dann nur noch mal das gleiche gesagt.


    auch über die bandscheiben-op hab ich mich kundig gemacht.


    cidalia, ich bin wirklich erschrocken als du damals erzählt hast, man hätte dir die papiere unter die nase gehalten um zu unterschreiben und du durftest sie nicht lesen.


    wie blauäugig und naiv muss man sein und unterschreibt das?


    ich versteh das bis heute nicht. ich hätte nie im leben was unterschrieben ohne vorher zu lesen. egal was die krankenschwester gesagt hätte. und komm jetzt bitte nicht mit ausreden.


    mit ein wenig gesundem menschenverstand hättest du alles vermeiden können. ich ärgere mich echt über dich. allen anderen schiebst du die schuld zu, aber dass du auch einen fehler gemacht hast begreifst du irgendwie nicht.


    wenn ich die formulare nicht hätte lesen dürfen wär ich aufgestanden und hätte sagt: auf nimmerwiedersehen.

    Cidall

    Natürlich müssen wir die Krankenakte einsehen bevor wir einen Patient auf den Tisch legen.


    Alle Befunde bekomme ich auch mit.


    Warum es trotz Op nicht funktioniert bei manchen


    Leuten kann ich Dir nicht sagen. ( können die Ärzte auch nicht!) Bakterien und Viren sind es nicht. Der Verschlußmechanismus ist zu komplex. Die PPis sehe ich als eine Notlösung und die Op ist sinnvoll wenn alle andere Behandlungen nicht geholfen haben und die Lebensqualität gleich null ist.

    cidalia

    ich hatte doch nach der op nicht nur negativ geschrieben. und wenn du das so aufgefasst hast, kam es falsch rüber. ist doch klar, wenn man eine fundo hinter sich hat, dass man nicht gleich fit, froh und glücklich rumspringt.

    Zitat

    und als du von kabeln nach der op sprachst die erforderlich waren bei dir, schluckstörungen (am anfang) und brennen


    klang es für mich eben negativ

    ich hatte nur die ganz normalen schläuche anhängen. eine drainage, einen infusionsschlauch und eine magensonde, die aber jeder der ne fundo hinter sich hat in diesem krankenhaus normalerweise zur vorsicht bis zum nächsten tag drin hat.


    mir war die allerdings so unangenehm, dass ich sie hab vorzeitig ziehen lassen.


    brennen hatte ich, das stimmt. allerdings hat sich das schnell wieder gelegt. ist, denke ich am anfang auch normal, dass der magen was gereizt ist.

    Zitat

    du schriebst nach einen ausflug (ca. 2 wochen nach der op oder so du gings einkaufen alleine)


    das danach die schluckstörungen weg waren


    aber vor ein paar tagen schriebst du hier, daß die schluckstörungen ca. 3 monate anhielten

    die schluckstörungen waren nach zwei wochen weg, das stimmt. mit den 3 monaten meinte ich, dass sich in dieser zeit alles wieder normalisiert hatte. ich konnte nach dieser zeit wirklich ALLES wieder tun. sport machen ohne schnell schlapp zu werden, normal essen verschlingen ohne drauf zu achten alles sehr klein zu kauen, kaffee ohne ende trinken und andere reizstoffe.


    trotzdem aber danke, dass du dich so um mich gesorgt hast @:)


    liebe grüsse

    gaby

    ich war nicht nur naiv und blauäugig, sondern hatte vertrauen


    vertrauen hatte ich, weil es ärzte waren, und zwar eines der besten krankenhäuser angeblich mit einem sehr sehr guten ruf, deutschland weit und mir schließlich der chefarzt dringends zur op riet, sowie sein kollege, ein magenspezialist, ambulant, internist seit ca. 20 jahren in hamburg.


    ärzte waren für mich absolute respekt- und vertrauenspersonen


    das sehe ich heute natürlich anders, aber damals hab ich es so gesehen.


    und bei dir ist es immer das gleiche, du schiebst immer den opfern die schuld, den geschädigten, nie den tätern, aber du kannst es ja so fortführen in deinem leben, ich nicht.


    für mich ist und bleibt, der täter der schuldige und nicht das opfer.


    das gilt für patienten die übers ohr gehauen werden wie ich, schlecht ,sehr schlecht operiert werden, sowie auch für leute in einem forum die von jemand beleidigt und fertiggemacht werden.


    du kannst ja gerne anders denken, nur ich tue es nicht.


    die patienten haben kein medizinisches wissen und desweiteren vertrauen sie darauf, daß man den arzt und dem KH überm weg trauen kann, so ist es nun mal, und damit das vertrauen, die naivität wie du sagst, von nichtmedizinstudierten patienten ausgenutzt wird, sollten kontrollen her, aber so schnell wie möglich, nur dies wird leider nicht geschehen befürchte ich.:-/


    ich hatte damals auch im internet rumgelesen, aber nur gelesen: 90 % erfolg und bla bla , über risiken stand da nichts, ende 2003


    und das im op bereich wichtige nerven verlaufen, die bei der op beschädigt, gequetscht, gereizt werden können usw. stand da auch nichts im internet, und medizinbücher hatte ich nicht über risiken oder nerven betreff der fundoplicatio, mußte mich auf die ärzte verlassen.


    kann ja sein, daß jetzt im internet sehr viel zu risiken usw. steht, damals war dies nicht der fall, und keiner meiner hausärzte hat mich gewarnt, alle sagten nur das gleiche: die fundo hält nur ca. 2 bis 3 jahre


    der internist, ambulant, privat der mit meinem chirug zusammenarbeitet/mir vermittelte, sprach was von 5 jahren, von risiken redete keiner, keiner wollte negatives über diese op oder über krankenhäuser sagen, tja, so ist es leider nunmal, sogar mein allerliebster hausarzt sprach nur von : 1,5 bis 2 jahre, von risiken sagten sie nichts.


    deshalb war ich ja dort im KH, dachte es wäre so eine art seminar von 3 tagen, du hast zwar recht daß ich zu vertrauensselig bin, aber naiv bin ich nicht, und mitschuldig aufkeinenfall.


    auch eine frau die nachts mit minirock um 2.00 uhr morgens vergewaltigt wird, alleine auf der straße, ist zwar dumm, aber nichtschuldig, der einzig schuldige ist der vergewaltiger.


    bei krawalli ist es das gleiche, nicht wir sind die schuldigen, weil wir uns provozieren lassen und uns über die beleidigungen und das psychische fertigmachen von ihm beschweren, sondern er, der beleidiger ist schuld. auch wenn du ihn magst, daß hat NICHTS mit deren opfern zu tun. du bist du, wir sind wir.


    und patienten haben auch keine schuld, patienten haben kein medizin studiert und vertrauen darauf, daß sie richtig, umsichtig, verantwortungsvoll, ausgeruht, und WIRKLICH informiert( auch über das negative) operiert werden.


    einen gesunden menschenverstand hab ich denke ich schon bei 135 (realschule) und 140 (zeitarbeitsfirma intelligenztest)


    das was ich nicht hatte war: mißtrauen

    tania3

    bei mir hatte ich keine drainagee infusion und magensonde als ich aufwachte, deshalb dachte ich, es hätte komplikationen gegeben, und rief sofort meine mutter an, die mußte mich erstmal beruhigen.


    ich hatte immer nur im kopf: sie ist erst 31, es darf nichts schieflaufen


    ich weiß, ich war ZU besorgt, aber ist nun mal so


    die waren halt sehr vorsichtig und umsichtig in deinem KH


    deshalb lassen die die kabel wohl 1 tag länger drinne


    aufjedenfall bin ich heilfroh, das deine op 100 % geworden ist:)^:-D

    cidalia

    die magensonde wird auch glaub ich in den meisten fällen schon direkt nach der op rausgemacht, dass man davon eigentlich nichts mitbekommt.


    mein arzt sagte es sei sicherer die noch bis zum nächsten morgen drin zu lassen, für den fall dass die speiseröhre zuschwellen sollte.


    wenn nämlich dann wirklich was gewesen wäre, bekäme man dann auch durch das zugeschwollenen keine mehr reingeschoben.