Hallo Nexiana

    Das ist ja wirklich unmöglich, dass die Kosten für ein Medikament, das man nun mal unbedingt braucht, nicht übernommen werden. Sowas könnte mich wirklich aufregen.


    Zum Glück habt ihr, dein Arzt und du, da wenigstens eine recht gute Lösung gefunden.


    Gaby


    Das ist ja ein prima Tipp :-D :)^, muss ich mir auch merken. Irgendwie logisch, dass die schneller nen Termin rausrücken, wenn die Praxis dort persönlich anruft. :)^


    tom-gut


    Oh, du brauchst gar keine Medikamente mehr, toll :-D. Ich glaube, irgendwann werde ich auch noch mal eine Fundo wagen, aber dann sicher in einer anderen Klinik :=o.


    @all - Thema Medikamente


    Heute habe ich etwas Interessantes erfahren.


    Eine Bekannte, die auch nur die Pantozol verträgt und deren Kasse das nicht mehr zahlen wollte, hat mit ihrem Facharzt darüber gesprochen. Der hat dann einen Bericht verfasst, in dem er deutlich geschildert hat, dass seine Patientin nur dieses Medikament nehmen kann, um ihre Beschwerden lindern zu können, da alle anderen PPIs nicht greifen. Der Bericht wurde dann eingereicht und schwupps... sie zahlen. :)^ :-D


    Ist wohl auch noch eine Möglichkeit! ;-) :-)


    *:)

    Hi Nexiana,

    toll, dass es bei dir mit dem Generikum geklappt hat. :)^


    Definitiv ist das, jedenfalls in unserem Bundesland, verboten. Ich hatte genau deine Argumente in der Apotheke vorgebracht und mir wurde immer wieder bestätigt, dass die Krankenkassen mit bestimmten Firmen ihre Verträge geschlossen haben und nun tunlichst darauf achten, dass auch genau diese Medikamente zum Einsatz kommen. Mein Argument, dass der Kasse doch kein Schaden entstehen würde, wenn ich die Differenz zuzahlen würde, wurde damit ablehnend gegründet, dass die Kassen eben nur von den Vertragspartnern die Medis übernehmen würden und von keiner anderen Firma. Bei der Kasse wurden mir die Angaben der Apotheke bestätigt. Ich erhielt dann noch den Aussage, dass ja mein Arzt auf dem Rezept vermerken könnte, dass ich nur dieses eine Medikament bekommen darf. Allerdings müsste er das der Krankenkasse gegenüber gut begründen sonst würde der Arzt zur Rechenschaft gezogen werden.


    Soviel zu unserem Gesundheitssystem. %-|


    @ all zum Nachdenken: Wenn jemand ernsthaft erkrankt ist, braucht er so schnell wie möglich einen Termin. Nicht alle Erkrankungen müssen aber in den nächsten Tagen behandelt werden. Ist es fair wenn man Personen, die wirklich dringend einen Termin brauchen, ihnen diesen weg nimmt mit der Begründung, dass einen die lange Wartezeit nervt?


    Denkt einmal darüber nach wie es ist, wenn durch eine zulange Wartezeit ein wirklicher Notfallpatient Dauerschäden erleidet. Möchte einer von denen, der sich durch die "Hintertür" einen früheren Termin besorgt, die Verantwortung dafür übernehmen?


    Grüße @:)

    annita

    sorry, aber mein hausarzt macht nicht einfach nen termin aus bei nem facharzt wenn es nicht schnell sein muss. das würde er nun auch nicht machen. bei mir wars aber jedesmal dringend bisher. nur so wollte ich das eigentlich mitteilen. nur ist es ja leider auch so, dass man selbst in einem notfall gerne von fachärzten verdrängt wird. voll ist eben voll bei denen. und was tust du dann? und da hilft dann auch keine begründung von wegen es eilt !!!!!


    verstehst du jetzt?


    und ich denke mal die anderen haben es auch gleich oder ähnlich verstanden.

    Zitat

    da hab ich auch nen tipp parat: ich wart bei fachärzten trotz kassenpatientin nicht länger als ne woche auf nen termin. weil mein hausarzt das genauso nervend finder und dem entgegenwirkt, indem er persönlich oder seine sprechstundenhilfen beim facharzt anrufen und um einen dringenden termin bitten. hat bisher immer geklappt. grins.

    Wo steht bei dir geschrieben, dass sich das "nur" auf akute Notfälle bezieht? Bist du bisher immer nur als Notfall zum Facharzt? Du schreibst doch selbst ganz klar, dass du nicht länger als eine Woche wartest etc.!


    Übrigens ist es für jeden guten Arzt selbstverständlich, dass er bei akuten Problemen für einen schnelleren Termin sorgt ;-)

    Na ja, also hier hatte sich das wirklich so angehört, als ob "Tipps" ausgetauscht werden, wie man möglichst schnell an einen Arzttermin kommt (unabhängig von der Notwendigkeit) :-/ Wobei ich aber auch denke, dass wenigstens ein Arzt da so ehrlich sein sollte, und nur dann einen eiligen Termin für seinen Patienten ausmachen sollte, wenn es wirklich dringend ist.


    Denn die Sprechstundenhilfe des Facharztes, der wahrscheinlich jeder vorjammert, er bräuchte am besten gestern einen Termin, kann das wohl kaum beurteilen. Und wenn da manche Ärzte ihre "Autorität" missbrauchen, fände ich das nicht ok (womit ich niemandem hier im Forum unterstellen möchte, dass das bei ihm der Fall ist....).


    Und trotz allen "Mängeln" des deutschen Gesundheitssystems und sicher vorhandenen Problemen: Ich wäre froh, wenn ich hier eine annähernd so gute Versorgung hätte... Ich kaufe mir die PPIs (wenn ich sie brauche) lieber gleich ohne Rezept und auf eigene Kosten in der Apotheke, als jedes Monat (und für einen längeren Zeitraum werden hier grundsätzlich keine Rezepte ausgestellt) meine Zeit damit zu verschwenden, ein Rezept zu ergattern, von dem ich eh noch 25% selber zahlen muss....

    Arzttermin

    Genau das ist der Punkt, der Arzt sollte den Termin nach der Dringlichkeit und Schwere der möglichen Erkrankung vergeben, soweit wie möglich fair oder halt der Reihenfolge der Anrufe.


    Und nicht wenn ein Patient wegen eine Termin anfragt, die erste Frage ist, sind Sie Kassen oder Privat Patient, bei den Kassen P. in vier Wochen haben wir etwas frei und wenn 20 Minuten später ein Privat P.


    zwecks Termin anfragt, drei Tage später einen Termin bekommt.


    Das ist leider wie man so hört bei vielen Ärzten Praxis und sorgt für sehr viel Unmut bei den Leuten.


    [dreamily]


    Wünsche Dir bei Deiner Suche und Wahl der Krankenkasse alles Gute und eventuell vor der Vertragsunterzeichnung schon mal vorher schriftlich versichern lassen, das Du auch weiterhin Pantozol bekommst, es wird schon klappen. :)^


    MfG tom-gut

    @all, bes. Annita

    Das hat sich vielleicht alles ein bißchen missverständlich angehört, aber für mich war diese Option, einen Termin über die Praxis vereinbaren zu lassen, auch nur dann gegeben, wenn ich dringend einen Termin brauche. Alles andere würde ich nie machen, dazu bin ich ein viel zu ehrlicher Mensch :-.


    Zur Zeit bin ich ja z.B. noch privat versichert und muss jetzt zu zwei Fachärzten. Die Untersuchungen dort sind aber ausnahmsweise nicht so wichtig/dringend und da habe ich bei dem einen erst in vier Wochen, bei dem anderen in sechs! Wochen einen Termin bekommen (gerade heute vereinbart).


    Also ich denke, es kommt auch auf den Patienten an. Ich gehe generell so wenig wie möglich zum Arzt, wenn nicht gerade ein paar wichtige Dinge anliegen, wie das in letzter Zeit der Fall war. Ansonsten, wenn's nicht wirklich dringlich ist, kann der Termin gerne erst einige Wochen später sein, damit habe ich kein Problem.


    Ich dachte da gestern eher an so Sachen, die ich gerade hinter mir habe, Darm- und Magenspiegelung. Da habe ich recht schnell einen Termin bekommen und das sollte als Kassenpatient eben auch möglich sein, wenn man akut Beschwerden hat.


    Aber vielleicht kann ich da auch gar nicht mitreden, da ich als Kassenpatient noch keine Erfahrungen habe und vielleicht bekommt man zu diversen Untersuchungen ja auch mit der gesetzlichen KK schnell einen Termin.


    tom-gut


    Danke für deine gute Wünsche, das ist wirklich lieb von dir! @:)


    Viele Grüße an alle. *:)

    @ Anonyma Mit dem Gesundheitswesen hast du vollkommen Recht. Wenn man in Asien, den USA oder in England sich dieses mal ansieht ist man froh hier in Deutschland zu sein ;-) Allerdings muss auch bedacht werden, dass wir hier in Deutschland ständig pozentual von unserem Gehalt in die Krankenkasse einzahlen müssen. Seit einigen Jahren steigen die Krankenkassenbeiträge kontinuierlich und die Leistungen sinken. Das ist so nicht tragbar. :(v


    @ tom-gut Das ist auch meine Meinung. Es kann nicht angehen, dass nicht die Krankheit wichtig ist sondern die Kasse. Selbst bei den Pflichtkassen werden heute Unterschiede gemacht.


    @ dreamily Wenn du es so für dich interpretiert hattest, ist es ja gut ;-) Zum Thema Wartezeit kann ich nur sagen, dass vier Wochen noch harmlos sind. Ich selbst habe schon, trotz akuter Beschwerden, bis zu drei Monate!!! warten müssen. In diesem Fall hatte sich übrigens sogar mein Arzt eingeschaltet aber wenn keine früheren Termine da sind, dann können auch keine mehr vergeben werden. Übrigens finde ich drei Monate auch für nicht akute Fälle eine Zumutung :(v


    Grüße @:)

    Annita

    Ich zahle hier aber auch nicht gerade wenig für Sozial- (Kranken- und Renten-) Versicherung. Hier gibt es auch für Selbstständige eine Pflichtkasse (mit monatlichem Pauschalbeitrag, also einkommensunabängig). Und trotzdem ist es so, dass ich viele Gesundheits-Leistungen lieber selber zahle, als mich mit dem Gesundheitssystem hier rumzuärgern. Wobei ich sagen muss, dass ich für einfache Arztbesuche (auch beim Facharzt) solche Probleme mit derartigen, wohl wirklich inakzeptablen Wartezeiten zumindest in der für mich zuständigen Kasse nicht habe (in anderen Kassen gibt es auch hier monatelange Wartezeiten). Aber von den Zuständen in den Krankenhäusern rede ich mal lieber nicht ;-)


    Wobei es sicher stimmt, dass auch in Deutschland vieles nicht perfekt ist. Insbesondere derartig lange Wartezeiten und auch diese Bevorzugung von Privatpatienten bei der Terminvergabe. Und soweit ich weiß, ist Deutschland im internationalen Vergleich, was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft, insbesondere wegen der hohen Kosten, auch nur irgendwo im Mittelfeld.

    Hi Anonyma,

    wenn ich mich jetzt nicht irre, sprichst du von unserem Nachbarland Holland.?. Da kannte ich das Gesundheitssystem bisher nicht. Werde ich aber vielleicht in absehbarer Zeit kennen lernen ;-) Das es eine Pflichtkasse für Selbständige gibt finde ich sehr gut. Wie läuft es bei dir mit den Abgaben? Wird das auch prozentual vom Einkommen gerechnet oder gibt es einen Pflichtbeitrag (Grundbeitrag) und wer mehr Leistung will muss sich zusätzlich versichern?


    Übrigens gibt es in Deutschland sogar das Dreifachsystem. Hier wird zwischen 100% privat, Kassenpatient mit Zuzahlung und reiner Kassenpatient unterschieden. Uns so lange wie es den Ärzten erlaubt ist dreimal unterschiedliche Honorare zu fordern, wird sich auch nichts ändern :(v


    Letztendlich kann man nur sagen, dass überall nur mit "Wasser" gekocht wird und das in Deutschland auf höchstem Niveau geklagt wird, ist auch bekannt. ;-)

    Nein, ich lebe in Südeuropa.


    Also dass es Pflichtkasse für Selbstständige gibt, finde ich grundsätzlich auch gut (jetzt müsste die nur noch ein etwas besseres Preis-Leistungs-Verhältnis haben ;-D). Ich zahle einen monatlichen Pauschalbetrag, der vollkommen vom Einkommen unabhängig ist. Und auch die Versicherung ist eine "Einheitsversicherung" ohne die Möglichkeit irgendwelcher Zusatzleistungen. Die einzige Möglichkeit hier ist, neben der Pflichtversicherung noch eine zweite, private Versicherung abzuschließen. Das ist dann aber eine völlig eigenständige Versicherung, und keine Ergänzung zur Pflichtversicherung.D .h. man zahlt praktisch zwei Versicherungen - eine Pflichtversicherung, weil man muss, und eine private, die mehr oder weniger das gleiche abdeckt, allerdings in Privatkliniken, mit höherem Standard, ohne Wartezeiten etc. Nicht aber in der Regel Medikamente, d.h. die muss man sich erst wieder von einem Arzt der Pflichtversicherung verschreiben lassen..... Wobei es bei privaten Versicherungen schon Wahlmöglichkeiten gibt, wie beispielsweise nur für stationäre Behandlung oder so. Es gibt hier also erst recht eine Zwei-Klassen-Medizin. Das staatliche Gesundheitswesen mit verschiedenen staatlichen Pflichtkassen, wo jeder obligatorisch irgendwo versichert ist (je nach Beruf, wobei manche besser, manche schlechter sind....ganz schlecht ist die Kasse für Angestellte, aber da bin ich zum Glück nicht) und daneben den privaten Sektor (wo man entweder selber zahlt oder eben die private Versicherung).

    Danke für deine ausführliche Information :)^


    Wow, das hört sich ja im ersten Moment noch verwirrender an. Obwohl einiges schon wieder mit unserem System sehr ähnlich ist. Wer hier als nicht 100% privatversichert gilt, kann eine private Zusatzversicherung abschließen. Diese deckt dann einen gewissen besseren Status in der Klinik ab (nicht die Grundversorgung). Man kann es jedoch nicht für die Ambulanz und Ärzte außerhalb der Klinik anwenden. Auch fallen Medis nicht in die private Zusatzversicherung mit rein. Was hier jetzt "verschlechtert" wurde ist, dass jede Krankenkasse mit anderen Pharmaunternehmen Verträge geschlossen hat. Das hat zur Folge, dass die eine Krankenkasse mir das Medikament A verschreiben würde, die andere Krankenkasse aber nicht. Frag mich nur, weshalb wir überhaupt verschiedene Pflichtkassen haben müssen. Was soll's, letztendlich müssen wir es so nehmen wie es uns das jeweilige Land aufzwingt ;-)

    Also so idiotische Medikamentenregelungen gibt es hier (noch) nicht... Aber wer weiß, sie meinen ja immer, irgendwelche Sachen aus Ländern mit einem "besseren" Gesundheitssystem übernehmen zu müssen ;-D Und meist sind das dann genau die negativen Seiten dieser Systeme.


    Ansonsten ist der Unterschied der, dass staatlich und privat wirklich praktisch völlig getrennt sind, also weitgehend andere Ärzte, andere Krankenhäuser...


    Das wirklich schlechte hier ist, dass es sowas wie einen Hausarzt oder auch eine kontinuierliche Versorgung durch einen (Fach-) Arzt im staatlichen System praktisch nicht gibt. D.h. man geht halt immer zum gerade diensthabenden Allgemeinarzt / Facharzt oder zum Arzt, der einen Vertrag mit der Kasse hat (ändert sich aber fast jährlich.....), und sowas wie "Vorsorgeuntersuchungen" sind hier auch ein Fremdwort. Und auch so gut wie kein Arzt führt Kartei über einen Patienten....


    Aber ändern kann man eh nichts. Ich glaube, mittlerweile würde es mich fast schon nerven, wenn ich bei jedem Problem erst zum Hausarzt müsste, um mich überweisen zu lassen ;-D

    Da würde ich doch mal sagen, dass euer NICHT kontinuierliches Versorgungssystem durch den ständigen Arztwechsel ja noch besch...... ist. :(v Mir ist schon klar, dass es nicht das perfekte System gibt aber von jedem etwas und dann nur das Gute, das wäre doch was ;-D

    An unsere sehr geschätzte Forumskollegin Gaby @:)@:)

    möchte dir hiermit alles Gute und Liebe zum Geburtstag wünschen.


    Du warst immer für uns da wenn wir dich gebraucht haben, hoffe, dass du unserer Truppe noch sehr lange angehörst, und uns weiterhin mit deinen wertvollen Tipps zur Seite stehst.


    Herzlichen Glückwunsch zu deinem Ehrentag.


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    Ganz lieben Gruß