schule

    außerdem ist schule garnicht so einfach, ist nicht so wie auf der straße oder in der clique im privaten rahmen mit freunden


    man ist unter ständiger beobachtung


    die klassenkameraden registrieren jeden pups jede nicht coole kleidung, jede schminke zuviel oder zuwenig, jedes zu dummsein oder jedes zuintelligent sein,alles muß unbedingt der mitte entsprechen und ja nicht anders sein und ja nicht auffallen...........:-/


    man darf in schule bei den mitschülern nicht zuwenig, aber auch nicht zuviel auffallen


    zuwenig ist man außenseiter


    zuviel ist man arrogant


    zu dumm ist man nicht cool


    zu intelligent ist man ein angeber und ein streber


    hab ich alles am eigenen leibe miterlebt,habe selber alle extremen durchmachen müßen;-D

    cidali

    bei meinem sohn liegt das problem etwas anders.


    er ist, wie schon gesagt, entwicklungsverzögert,d.h. er hat schwierigkeiten, zusammenhänge zu verstehen. sagst du ihm zum beispiel wieviel ist 5+3, ist das kein problem. heisst die aufgabe aber 8=5+?, kann er die aufgabe nicht umsetzen. da fehlt einfach das verständnis. deswegen auch der test am donnerstag.

    Cidalia

    Obwohl Du ja aus bizarren Gründen offenbar vermeidest mich namentlich anzusprechen, was Recht ist, muß Recht bleiben u. Onkel Meier hat ein großes Herz :

    das trifft es ziemlich genau

    Temperament

    Also ich glaube das es auch eine Frage der Persönlichkeit ist, ob man sich vor Publikum traut zu reden oder zu fragen. Manch eine/r ist eben schüchtern. Ich habe das selber auch nie gekonnt. Auch nach einem Rhetorikkurs hat sich daran nicht viel geändert. Das Gegenteil ist meine Tochter, die stand schon mit 6 Jahren auf der Bühne und macht es heute noch. Ich habe jahrelang für sie Reden geschrieben, hätte sie aber nie selber halten können, das hat dann meine Tochter gemacht. Jetzt singt sie und fragt "Mama schreib mir einen Text für einen Song", die Musik macht dann wer anders für sie.


    Allerdings muss ich dazu sagen, meine Tochter ist frei erzogen und nicht so gedeckelt worden wie ich. Ich habe sie gefördert und ermuntert. Obwohl vieles ihrem eigenen Temperament entspringt. Ihre Lehrer waren da nicht immer so begeistert von. Sie eckt auch öfter an mit ihrer Art. Mit so "frechen" Mädchen können die nicht immer gut umgehen.


    Übrigens - ich bin eine "alte" Frauenrechtlerin, war viele Jahre Gleichstellungsbeauftragte. Ich vermisse die Frauenbewegung. Deshalb hier einmal die Frage? Sind Frauen/Mädchen jetzt eigentlich wirklich gleichberechtigt? Was meint Ihr dazu?

    @ marquardsholz

    Freut mich hier eine Emanze zu treffen. Zu Deiner Frage: Ich denke nicht, daß es so ist. Es hat sich einiges getan und in einigen Schichten sieht es besser aus wie in anderen, aber wenn ich mir nach 24.00 Uhr die bescheuerte Porno-Werbung anschauen muß bzw halt immer wieder darüber stoper, dann weiß ich, daß es nicht so weit ist. Und wenn ich mir die jungen Mädchen anhören, dann denke ich manchmal da geht es wieder rückwärts.

    christine

    ich habe gerade am intern. Frauentag mit einer alten Freundin in Erinnerungen geschwelgt, wie wir damals in Bonn zu "mein Bauch gehört mir" demonstrierten und in Nacht und Nebelaktionen Plakatwände mit Frauensprüchen überpinselt haben. Das war auch eine schöne Zeit, wir wollten uns nicht länger alles gefallen lassen.


    Viel zu selten erlebt man solche Solidarität unter Frauen.


    Seit dem ich hier in Bayern wohne, ist die Zeit sowieso wieder um 20 Jahre zurückgedreht. Hier komme ich mit den Frauen überhaupt nicht klar. Aber wenn meine Tochter und mein Sohn von mir wenigstens ein kleines bisschen gelernt haben, dann gehts vielleicht auch ein bisschen gerechter voran.

    0+

    Ja, ich war da auch immer mal unterwegs. Habe aber leider nur noch zu einer Freundin von damals richtig engen Kontakt. Das letzte mal als wir zusammen öffentl zugange waren, war vor ungefähr 12 Jahren, an einer Walburgisnacht. Das fehlt mir manchmal auch. Ich war in der Uni in einer Autonomengruppe und da waren die Frauen, ne echt starke Fraktion. Im Augenblick beschränkt es sich darauf, daß ich von meinem Mann statt ein Muttertagsgeschenk an Walburgisnacht eine Flasche Sekt bekomme. Und das macht mit diesem blöden Reflux bzw. Gastritis auch keinen Spaß mehr. Aber ich hoffe auch, daß ich da was an meine Kinder weitergebe. Auf meinen Sohn (15) war ich vor kurzem sehr stolz. Ein paar Klassenkameraden hatten vor kurzem ein paar recht harte Aktfotos einer Schülerin der Paralellklasse ins Internet gestellt. Als mein Sohn das mitbekam hat er selbständig,die Seite sperren lassen und mit dem Webmaster Kontakt aufgenommen usw. Am nächsten Tag hat er den Schriftverkehr uws. dem Rektor gebracht. Die ganzen Lehrer waren total glücklich, daß er gehandelt hatte. Sie selbst wären ganz schön überfordert gewesen. Es kam sogar extra der Lehrer zu uns nach Hause um sich im Namen der Schule zu bedanken. Was mich aber stolz machte, war, daß mein Sohn verstanden hat, was dies für das Madchen bedeutet und eigenständig gehandelt hat und nicht wie seine Klassenkameraden sich die Bilder auch noch aufs Handy geladen hat.

    *heul*

    mir ist es gerade zum heulen! hatte seit gestern ein leichtes kratzen im hals was auf eine angehende erkältung hin deutete. da ich am donnerstag die op hab, dachte ich, blos kein risiko eingehen und hab gestern und heute früh jeweils eine aspirin eingenommen.


    gerade hab ich gelesen, man sollte eine woche vor einer op keine blutverdünnenden medikamente (also aspirin) einnehmen.


    wenn ich deshalb die op verschieben muss, krieg ich die oberkrise.

    Tania3

    Ja, manchmal möchte man es besonders gut machen und landet echt ne Ente. Gut, daß du über so eine Seite mit der Info gestoßen bist. Vielleicht klappt es ja doch noch. Mein HNO hat mich vor einer NasenOP übrigens darauf hingewiesen, daß man vor einem Eingriff auch 4 Wochen vorher auf Johanniskraut verzichten sollte. Aus dem selben Grund.