Hallo ihr Lieben,


    heute möchte ich euch doch mal einen kleinen Zwischenbericht geben und auch etwas zum Nachdenken.


    Bei zwei MS innerhalb von 12 Wochen wurde jeweils bei einer Hiatushernie eine Refluxoesophagitis 1° festgestellt. Danach wurde ambulant eine pH-Metrie durchgeführt. Das Ergebnis lag im Rahmen (De-Meester-Score 8,9) und somit sah man keine Veranlassung für eine OP.


    Zu diesem Zeitpunkt nahm ich bereits 40 mg Omeprazol morgens und 300 mg Rani abends, jedoch ohne Erfolg.


    Hier muss ich jetzt meinem Facharzt danken, der sich mit dem pH-Metrie Ergebnis nicht einfach zufrieden gab sondern mich jetzt an eine Fachklinik überwies. Dort sollte die Entscheidung getroffen werden, ob Medikamentenerhöhung oder OP.


    Die Klinik machte die OP von einer weiteren pH-Metrie sowie Manometrie unter stationärer Aufsicht in der Klinik abhängig.


    Schon die Manometrie zeigte deutlich den desolaten Zustand des Zwergfells. Laut Aussage eines Arztes wäre das typisch für einen starken Refluxer. Dann erfolgte die pH-Metrie und der De-Meester-Score lag dieses Mal bei 86 (Norm <14,7). Auf meine Frage wieso dieser große Unterschied sein kann erfuhr ich, dass meine erste pH-Metrie mit einem sehr dünnen Schlauch gemacht worden wäre. Dieser würde leider dazu neigen, wenn man, so wie ich, öfter während der Aufzeichnungszeit würgen müsse, sich nach oben zu rollen !!! und somit wäre keine richtige Messung mehr möglich gewesen. Muss nicht sein, kann aber sein.


    OP erfolgte dann am nächsten Tag und verlief komplikationslos. Der Kostaufbau erfolgte zügig was dann zur Folge hatte, dass ich am vierten Tag bei der ersten festen Nahrung einen Erstickungsanfall bekam. Da dieser wohl doch gravierender war entschloss man sich, am nächsten Tag eine Oesophago-Gastro-Duodenoskopie mit Bougierung (Erweiterung) der Manschettenregion auf 24 mm durchzuführen. Für kurze Zeit hatte ich danach weniger Probleme. Leider machte mir der Arzt schon zu diesem Zeitpunkt wenig Hoffnung, dass dieser verbesserte Zustand anhalten würde. Leider behielt er Recht.


    Inzwischen sind 9 Tage nach der OP vergangen und ich bin bisher nicht in der Lage wirklich zu essen. Selbst Suppe, Wasser, Tee bleibt stecken. Dazu bekomme ich dann immer nette Krampfanfälle und Schaum läuft die Speiseröhre hoch.


    Sollte sich innerhalb von 14 Tagen dieser Zustand nicht wirklich bessern, so soll ich wieder in die Klinik kommen.


    Ich baue jedoch noch auf das große Aha-Erlebnis.


    Mit diesem Bericht möchte ich niemanden von dieser OP abschrecken, ich bereue meine OP nicht. Wichtig ist einfach nur zu wissen, dass es sich hier um keinen einfachen Eingriff handelt (Aussage meines behandelnden Arztes) und das man nach der OP evtl. anfangs mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, die man doch leicht unterschätzt.


    Wünsche noch allen einen schönen restlichen Sonntag.


    Grüße

    Annita,

    es tut mir aufrichtig leid, dass die OP nicht so verlief, wie Du sie Dir erhofft hast. Und genau davor habe ich Angst. Vier Ärzte rieten mir bisher von einer OP ab. Oft ging es mir so schlecht, dass ich dachte es könne nicht schlimmer kommen. Trotzdem konnte ich mich nie zu einer Operation entschließen. Hoffentlich bessert sich Dein Zustand bald. Was passiert, wenn Du erneut in die Klinik müsstest? Wird alles rückgängig gemacht? Wollen wir das Beste hoffen!!!


    LG

    Annita

    Soweit ich weiss, kann der Mageneingang ambulant etwas geweitet werden. Sollte keine grosse Sache sein.


    Einen Erstickungsanfall hatte ich auch am 3. Tag glaub ich. Die Schwester hatte mich dabei aber auch verrückt gemacht, so dass ich anfing zu hyperventilieren. Sie kam rein, gleich das Fenster aufgerissen, ne Atemmaske gebracht und die Ärztin gerufen. Da wurde ich noch nervöser und dachte ich ersticke... War sehr unangenehm. Aber am nächsten Tag war wieder alles gut.

    Hallo Linda, hallo Laetizia

    Linda, so schnell würde ich die OP nicht rückgängig machen lassen. Seit der OP habe ich wenigstens kein Brennen mehr. Daran ziehe ich mich momentan hoch ;-)


    Es könnte sein, dass sie nochmals versuchen die Engstelle zu weiten.


    Laetizia, nein, es wurde nicht durchleuchtet. Wäre aber ja nach Aussage des Arztes auch nicht entscheidend gewesen, wenn sie sich eh bei jedem Würgereiz verschieben konnte!


    Alles Gute auch euch @:)


    Grüße

    Tania3

    Bei mir war es eher umgedreht, erst als ich blau war kam die Schwester und dann war Panik pur angesagt ;-D


    Wie die Bougierung abläuft ist mir schon klar. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das nun nochmals gemacht werden würde.


    Wollen mal hoffen das sich so noch alles bessert :)^


    Grüße

    Annita

    hast du 270 grad nach toupet oder 360 grad nach nissen bei dir machen?


    wielange vor der op, hattest du denn reflux oder speiseröhrenprobleme und wielange vor der op , hattest du denn erfolglos omeprazol und ranitidin geschluckt?


    und nochmal die frage, ist dein hausarzt ein kassenarzt oder ein privatarzt?

    Annita was ißt du zur zeit?


    und was trinkst du zur zeit?


    noch ein tipp( bitte nicht böse werden)


    wenn du so große probleme hast, wie fändest du die idee von mir, tanias3 chirug zu fragen?


    (in geilenkirchen)


    ich selbst werde mich auch an ihm wenden, und ihm fragen


    ist aber nur ein gutmeinter tipp, nicht böse werden, ok?


    viele küsse@:)@:)