• Refluxerkrankung

    Ich bin 23 Jahre, als Kind hatte ich schon häufig Sodbrennen, wußte aber zuerst gar nicht, daß es Sodbrennen war. Vor 3 Jahren stellte der Arzt (für Innere Medizin) durch Ösophago-gastro-duodenoskopie fest, daß die Cardia weit geöffnet ist, Magenschleimhaut-Ösophagusschleimhautgrenze ca. 1 cm oberhalb des Zwerchfells liegt, d.h. Refluxösophagitis…
  • 21 Antworten

    Reffluxösophagitis

    Hallo, an Alle die unter dieser Krankheit leiden.


    Durch einen bestimmten Umstand, bekam ich in frühen Jahren eine chronische Refluxösophagitis. Nun habe ich den Salat. Anfänglich nahm ich Omeprazol, was bei mir zu extremem Juckreiz führte, dann wechselte ich zu Antra, welches mich müde machte und dann zu Pantozol. Alle drei Protonenpumpenhemmer sind aber jeweils nur für eine 8 Wöchige Therapie geeignet. Während mein Hausarzt in Urlaub war, begab ich mich zu einem Vertretungsarzt. Der verschrieb mir nexium mups 20 mg. Seit ich nexium mups nehme, geht es mir bestens. Einige Nebenwirkungen wie z.Bsp. Druckgefühl hinter dem Brustbein, oder Schluckbeschwerden mit zäher Schleimbildung, habe ich durch weglassen einiger Nahrungsmittel, die diese Beschwerden verursachten, eine Besserung erreicht.


    Dieses nexium mups ist das beste und auch teuerste Medikament, das es bis jetzt auf dem Medikamentenmarkt gibt und es ist für eine Langzeit Therapie bestens geeignet. Selbstverständlich muß jeder seine Ernährung so umstellen, das er/sie zum größten Teil Beschwerdefrei wird. Alkohol, Tabak, scharfe Gewürze, Zuckerhaltiges und Milchprodukte gehören zu den Nahrungsmitteln, die ich in den zwei Jahren, in denen ich nexium mups nehme, als Beschwerdeverursacher ermittelt habe, und die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.


    Gruß und gute Besserung an Alle


    Norbert

    Was wird bei Reflux Ösophagie operiert?

    Ich bin seit ca. 3 Jahres deswegen in Behandlung, erhalte Omiprazol. Meine Speiseröhre ist zum Magen hin gereizt/entzündet. Symptome bei mir sind, daß das Essen nicht in den Magen rutscht, ich einen Krampf in der Speiseröhre habe. Ich helfe mir damit, daß ich auf und ab gehe, dadurch rutscht das Essen nach einiger Zeit und ich kann "normal" weiteressen. Ansonsten habe ich manchmal Blähungen und oft eine wundes Gefühl im Rachen und auf der Zunge.


    Wann und wieviel Omiprazol nimmt man? Vor oder nach dem Essen/Hauptmahlzeit? Ich habe dazu keinen Hinweis vom Arzt erhalten.


    Anfangs sollten bei mir die Krämpfe in der Speiseröhre durch eine Spritze (Lähmung der Speiseröhre) abgestellt werden, habe das aber bisher noch nicht machen lassen.


    Was kann man operativ tun? - Was hilft?

    Refluxkrankheit und nächtliche Atembeschwerden

    Vor vier Monaten wurde bei mir eine Refluxkrankheit mit einem kleinen Zerchfellbruch festgestellt. Seit dieser Zeit komme ich nicht mehr zur Ruhe und habe massive Schlafprobleme (nächtliches aus dem Schlaf aufschrecken).Mein Arzt verschrieb mir Pantozol. Nach vierzehn Tagen ging es mir besser. Nur musste ich dann Antibiotika nehmen, was zu einer akuten Verschlimmerung aller Symptome führte.Das Pantozol wurde auf 40mg erhöht.Was bei mir zu einer starken Verschleimung führte und abermals Erstickungsanfälle hervorief.Zur Zeit nehme ich Schlaf und Beruhigungsmittel, die meinen Zustand eher noch verschlechtern. Ich bin ziemlich am Ende. Wer hat ähnliche Probleme und kann mir helfen? Gibt es ein Langzeitmedikament was man alternativ nehmen?

    Zwerchfellbruch und Halsweh ?!

    Hallo, im Februar hat man bei mir nach unerklärlichen "Hüpfern" des Magens, einen Zwerchfellbruch festgestellt. Allerdings ohne eine Speiseröhrenentzündung.Trotzdem waren Beschwerden, wie Magenschmerzen, Aufstoßen und durch das Bewegen des Magens gelegentliche Schwindelgefühle da. Da nun Abends und Nachts vermehrt Sodbrennen auftrat, verschrieb man mir Omepratzol. Kurz vorher bekam ich noch einen unerklärlichen Druck im Hals, der jetzt aber nachgelassen hat. Trotzdem fühle ich immer noch etwas beim Schlucken, bei Sport entwickelt sich verstärkt Schleim im Hals. Kann das eine Nebenwirkung des Medikaments sein ? Oder "zündelt" die Speiseröhre vor sich hin ? Es ist bei mir aber alles nicht so stark und ich kann nach wie vor Sport machen und alles essen. Wer hat auch diesen Druck im Hals (Schilddrüse ist nach Untersuchung völlig ok). Danke für einen Hinweis.

    Homepage

    Hallo,


    ich leide auch unter Reflux (incl. Barrett Mataplasien) - seit 5 Jahren mit allem "was dazu gehört". Ich würde gerne eine Selbsthilfe-Hompage eröffnen. Da ich selbstständiger Webdesigner bin, würde ich das Design, Hosting und Domain Reg. übernehmen. Ich suche Leute - mit Reflux K. - natürlich auch ohne, die Lust haben an einer Page mitzuarbeiten.

    Tipps

    Hallo,


    bin 31 J. alt und leide selbst unter der Refluxkrankheit. Und dies ziemlich massiv. Bei der 1. Magenspiegelung diagnostizierte man eine Verätzung 2. Grades. Erhielt dann Omeprazol. Eine erneute Spiegelung versicherte, dass alles abgeheilt ist. Rauchen hab ich ab diesem Zeitpunkt vollends aufgegeben und versucht ohne Tabletten und einigermaßen gesunden Ernährung das ganze in den Griff zu bekommen. Genau vor einem Jahr noch mal eine Magenspiegelung mit dem Resultat: Verätzung 4. Grades mit Gewebsveränderungen. Tja, seit diesem Zeitpunkt nehme ich Pantozol 40 mg täglich. Heute als ich wieder mein Rezept für eine neue Packung Panto bei meinem Hausarzt abholte, informierte mich dieser, dass dieses Medikament nicht zur Dauerbehandlung eingesetzt werden sollte und zudem sehr viele Nebenwirkungen hat. Hab auch schon mal über eine OP bei Herrn Prof. Dr. Bueß nachgedacht. Kann mir jmd. Info über den Erfolg einer solchen OP zukommen lassen? Oder gibt es vielleicht andere Wege? Danke! Gruß aus München

    Fundoplikatio

    Hallo zusammen


    Ich glaube nicht, das ich mein allgemeines Krankheitsbild nochmal schildern muß, es deckt sich ziemlich mit den anderen.


    Um kurz speziell auf Norbert einzugehen: Ich hatte mit Omeprazol das gleiche Problem. Ich habe während meiner dreijährigen Einnahmezeit über zwei Jahre lang Zolim gegen die Nesselsucht


    eingenommen.


    Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich dann die nase voll. Ich bin zur Druckmessung und zur 24 Stunden- Sonde gegangen, wurde dann am 06.08.2002 operiert (fundoplikatio), und bin heute nach Hause gekommen.


    Berits kurz nach der OP konnte ich aufstehen, und schon Abends gab es die erste Suppe.


    Es geht mir blendend. Ich habe noch leichte Schluckbeschwerden, wenn ich zu hastig esse, aber ansonsten geht es mir gut.


    Und ganz nebenbei mein Arzt sagte mir das einer der Hauptauslöser für Sodbrennen Proteine wären.


    War mir bis dahin unbekannt.


    Gute Besserung an alle

    Nebenwirkung bei Nexium?

    Hallo,


    bei einer Magenspiegelung Anfang Juni wurde bei mir festgestellt, dass ich ein Refluxproblem habe. Ich selbst hatte zuvor haeufiges Sodbrennen bemerkt. Ich bekam daraufhin Nexium verschrieben, welches ich 14 Tage taeglich nahm und von da an bei Bedarf (alle 4-5Tage).


    Das Sodbrennen wurde dadurch gestoppt.


    Ich bekam dann Anfang Juli zum ersten Mal in meinem Leben einen Migraeneanfall (??) und leide seit Ende Juli unter permanenten leichten Kopf- und Augenschmerzen.


    Mittlerweile habe ich den Verdacht, dass das Nexium daran Schuld sein koennte. Hat jemand in dieser Richtung


    Erfahrungen?


    Gruss


    klueck

    Aua... zeitweise Schmerzen beim Essen

    Meist lese ich, wenn ich Hilfe zu meinen Symptomen suche, von älteren Menschen und Übergewichtigen! Ich bin aber erst 22 Jahre jung und habe mit 190cm nur knapp 70kg. Schon seit längerer Zeit habe ich beim Sport manchmal heftiges Sodbrennen. Vor ca. einem halben Jahr war ich mal am essen und konnte plötzlich nicht mehr weiter essen weil es im Hals und direkt unter dem Brustkorb so schrecklich weh getan hat. Und dabei hatte ich da nicht einmal so viel gegessen. Normalerweise verdrücke ich das 3-fache eines "normalen" Menschen. Von da an hatte ich das dann öfters. Irgendwann war ich dann beim HNO. Der hat mir eine Kamera in die Nase geschoben und einen Zwerchfellbruch festgestellt. Er meinte dann, ich solle nicht mehr so fettig essen. Komischerweise kann es aber sein, dass ich total fettig esse und nichts ist, aber auch umgekehrt. Woran liegt das? Und wenn es wieder mal so heftig schmerzt (oberhalb des Zwerchfells, Ziehen im Hals, hinter dem Kiefer heftiges ziehen, Kloss im Hals,...) was kann ich dann in dem Moment machen? Und ist es normal dass man das in meinem Alter und mit meinem Gewicht schon hat? Was ratet Ihr mir zu tun?


    Vielen Dank für Eure Hilfe!

    Refluxkrankheit

    Im Forum "Refluxkrankheit" wird nirgends erwähnt, dass falsche Essgewohnheiten, Nahrungsmittel und fehlende Prävention der Entstehung der Volksseuche Refluxkrankheit den Weg bereiten. Es ist durchweg lediglich die Rede von Medikamenten und Operationen. Bislang habe ich von keiner sog. kompetenten Stelle gehört, daß ein ausgewogenes Verhältnis von "guten" und "schlechten" Bakterienstämmen im Verdauungssystem für die Erhaltung einer gesunden Magen/Darmflora von großer Bedeutung ist. Hier ist also mein Erfahrungsbeitrag, der manchen Betroffenen sicherlich zum Nachdenken anregt:


    .


    Auch ich leide mittlerweile an der Volksseuche " Refluxkrankheit" (Steigerungsrate pro Jahr: 1 %) und wenn ich vorher gewußt hätte, was ich mir durch falsche Essmethoden und Fast Food so einhandeln würde, wäre ich heute noch gesund. Nun ist das Kind aber in den Brunnen gefallen und ich unternehme alles, um wieder trockene Füße zu bekommen. Einiges habe ich bereits erreicht, wobei ich betone, dass ich mich selber seit Wissen um diese Krankheit einer strikten Disziplin unterwerfe. Ohne Disziplin - davon bin ich überzeugt - werde ich es nicht schaffen, denn allein mit der Einnahme von Medikamenten schafft man es nicht, diese Krankheit auf Dauer in den Griff zu bekommen.


    1. Ich vermisse bisher die fundierte Aufklärung durch die Ärzte und Medien. So musste ich mich selber weitestgehend durch Internet und viele Recherchen in Bibliotheken informieren und gelangte dann zur Ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge, zur Zubereitung gesunder Ernährung (Literatur: "Gesunde Ernährung" von Dr. Holger Metz und "Säure-Basen-Kochbuch" von Margrit Sulzberger) und Nahrungsergänzung durch ausreichend nützliche Milchsäurebakterien (Literatur: "Probiotics" von Roswitha und Michael Eichinger). Ich forderte diverse Nahrungsmittelhersteller, die auf der "Bio-Welle" schwimmen, dazu auf, explizit die Zusammensetzung, Inhaltsstoffe, Zusatzstoffe und Nährwerte auf ihren Verpackungen aufzuführen. Ich drang darauf, Produkte nicht zu annonymisieren, sondern ganz offen ihren Firmennamen, Sitz, Kontaktadresse etc. zu nennen, da der Verbraucher das Recht hat zu wissen, woher die Ware kommt und wo sie angebaut wird.


    2. Mein Leidensweg begann vor ca. 2 Jahren und äußerte sich in Form von Herzstolpern. Der Kardiologe konnte auch durch den Einsatz eines Event-Recorders nichts Ungewöhnliches feststellen.


    Als ich plötzlich unter Schluckbeschwerden litt, meine Stimme rauh und leise wurde, sich ein ständiger Husten einstellte, konsultierte ich einen Lungenfacharzt, der ein beginnendes Asthma feststellte und mir PULMICORT (welches ich nicht benutze) verschrieb. Danach ging's dann los: Ein Druckschmerz in der Brust, Völlegefühl und Aufstoßen usw.


    Die Endoskopie brachte es an den Tag: Refluxkrankheit durch mangelnde Verschlußfähigkeit des Ösophagus und Entzündung der Ösophagus-Schleimhaut. Er schloss den mittlerweile berühmten Helicobacter pylori aus, meinte aber, die Entwicklung der Erkrankung dringend beobachten zu müssen, da jederzeit das zerstörte Schleimhautgewebe in einen bösartigen Status wechseln könne. Ich bekam also OMEPAZAN von CT. Dieses Medikament vertrug ich nicht (Nebenwirkungen en masse und Zellulose-Allergie) und erhielt dann OMEP von Hexal, welches ich gut vertrage.


    3. In einer Rückblende erforschte ich dann die möglichen Ursachen der Entstehung dieser Krankheit und stellte fest, daß in meinem Leben bisher alles falsch lief, z.B. aufgrund von Terminproblemen die Angewohnheit, schnell im Stehen zu essen, ohne Genuss zu kauen, hastig runterzuschlucken, dabei schon auf die Uhr schauend, denn der Ess-Prozess dauerte mir schon zu lange. Dabei passierte es, daß der Bissen manchmal im Halse stecken blieb und ich starke Schmerzen in der Brustmitte bekam. Ich ass seit Jahren nicht regelmäßig und wenn ich Hunger bekam, kaufte ich mal schnell Fast Food an der Ecke. Essen empfand ich schon als eine Belästigung in meinem von Hektik gezeichneten Tagesablauf. Auf Langstrecken (16 Stunden non-stop Autofahrten und mehr) war eine riesengroße Thermokanne, die mit starkem Kaffee gefüllt war, mein ständiger und wichtigster Begleiter. Am Ziel angekommen genehmigte ich mir dann zum Abspannen schnell ein Glas Wein, Abendbrot gab es nicht mehr, da ich keinen Drive mehr hatte, mich in die Küche zu stellen. Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Schlafstörungen killlte ich mit Tabletten.


    4. Meine nicht aufgearbeiteten familiären Probleme besprach ich mit meinem Hausarzt (er hörte mir nach Sprechstundeende 2,5 Stunden lang zu). Ich habe diesen ganzen Müll vor 4 Monaten einfach in die Ecke geworfen und mir gesagt, weg damit, Probleme kann mir sowieso niemand abnehmen, unlösbare sowieso nicht, also Mädchen, beginne ein neues Leben und denke positiv. Lachen ist erlernbar und gesund. Gelassenheit kann man auch lernen. Nachdem ich meine Lebensgewohnheiten rückschauend ausreichend analysiert hatte, schwor ich, meinen ganzen Lebensstil zu ändern, denn die beste Hilfe ist die Selbsterkenntnis und Selbsthilfe.


    5. >> Ich genehmige mir jetzt mehr als 3 Stunden Schlaf (ohne Pillen).


    >> Ich treibe Sport und mache jeden Tag einen langen Spaziergang durch die Natur. Meine Hobbies kommen nun auch nicht mehr zu kurz.


    >> Da die Informationen durch die Ärzteschaft und Medien hinsichtlich einer gesunden Ernährung ungenügend sind, befasste ich mich mit "Gesunde Ernährung durch gesunde Nahrungsmittel"


    >> Mein Frühstück dauert jetzt über eine Stunde und ich habe nicht einmal Schuldgefühle dabei.


    >> Ich esse über den Tag verteilt kleine Portionen, kaue vernünftig und schlinge nichts herunter.


    >> Ich gehe den Tag positiv an und übe mich in Gelassenheit.


    >> Meine familiären Probleme habe ich an die Seite gelegt, denn sie machen sich garantiert nicht aus den Staub. Warum also tagtäglich über Ungerechtigkeiten schmollen oder sich erzürnen?


    >> Bekanntschaften und Freunde, die schon immer einen negativen Einfluß auf mein Gemüt ausübten, schaffte ich kurzerhand ab.


    >> Ich habe mir einen neuen Lebensplan erstellt.


    Meine wichtigsten Erkenntnisse in dieser umwälzenden Zeit:


    >> Es gehört eine große Menge Disziplin dazu, von alten Habits zu lassen, d.h., die Gedanken an Junk Food, Fast Food, Kaffee, Schokolade, Cappuccino, Tee, Alkohol, Weißbrot usw. zu verscheuchen. Bisher schaffte ich es und mittlerweile vermisse ich diese Sachen alle nicht mehr (aber es war schwer so von einen auf den anderen Tag die schönen Dinge zu lassen). Der Inhalt meines Kühlschranks und Gefriertruhe wanderte in den Mülleimer. Ich machte mich schlau und schaute genau hin, bevor ich meinen Einkaufskorb füllte.


    Was esse und trinke ich heute?


    >> Als erstes auf nüchternen Magen 1 Teel. Himalaja-Kristallsalz versetzt mit Stillem Wasser. Danach ein großes Glas Wasser. Literatur: "Wasser & Salz - Urquell des Lebens" von Dr. med Barbara Hendel


    >> 1/4 Teel. Basenpulver nach Prof. Dr. Sander, je morgens und abends, nachdem ich mit ph-Indikatorpapier den richtigen Wert für mein Basen-/Säureverhältnis ermittelte (bei mir ph 7,0). Dementsprechend erstellte ich mir eine Liste der wichtigsten basen- und säurehaltigen Nahrungsmittel.


    >> 1 gehäuften Teel. Heilerde von Luvos in stillem Wasser.


    >> Einen Teilstrich flüssig-celluläre Bierhefe von Dr. Metz ein Leben lang. Andere Bierhefeprodukte entsorgte ich im Mülleimer. Literatur: "Heilen mit Bierhefe", Verlag Ganzheitliche Gesundheit


    >> 3 g Chlorella-Algen-Tabl./Tag (werden in Reagenzröhrchen ohne die schädlichen Umwelteinflüsse von Prof. Dr. Steinberg gezüchtet)


    >> Täglich 2 Liter Stilles Wasser, mehr schaffe ich nicht.


    >> Dinkelbrot, Dinkelbrötchen, Vollkornbrot, Dinkelmehl der Sorte 1800 (volles Korn mit Keimling) aus dem Reformhaus.


    >> Statt Fleisch Soja-Bratlinge. 1 Ei pro Woche, 1x Fisch pro Woche.


    >> Zubereitung von gesunden Müslis aus vorgekeimten Getreidesorten (CereGran), rechtsdrehender Joghurt (L+), Kefir, Molke, Buttermilch (Weihenstephan oder Heirler); Mineralstoffe (MinActiv), Bananen, Nüsse, Kiwi, Aprikosen, Äpfel usw.


    >> Ich esse nun Gemüse, Obst und Südfrüchte, milchsaures Gemüse, was ich vorher stark vernachlässigte.


    >> Da ich vorher schon kein Fleisch ass, machte mir die Umstellung auf Soja und Tofu nichts aus. Salate richte ich nur noch mit kaltgepresstem Weizenkeimöl an.


    >> Nach 19 Uhr abends esse ich nichts mehr.


    Ich habe auch etwas gelernt:


    >> Früher war ich kaffeesüchtig. 10 Tassen Kaffee oder Cappuccino täglich war normal. Heute habe ich kein Verlangen mehr danach.


    >> Alkohol ist ganz gestrichen und mittlerweile vermisse ich ihn nicht mehr.


    >> Süßigkeiten: Die lasse ich ganz links liegen. Wenn mich der Heißhunger überfällt, esse ich ein Roggen-Vollkornknäcke mit Honig bestrichen oder einen Apfel o.ä.


    >> Fast Food: Sehe ich in der City die vielen Menschen, die unwissend dieses Junk Food verschlingen, dann befällt mich ein Ekel und ich sage mir, daß Fast Food und Fertigprodukte doch nur den Lebensmittelkonzernen dienen nicht aber dem Menschen. Die Lebensmittelindustrie hat es in den letzten Jahrzehnten geschafft, den Menschen i.S. Nahrungsmittel abhängig zu machen. Der Mensch wird den Produkten angepasst und nicht die Produkte dem Geschmack der Menschen. Kennen Sie noch einen Angehörigen, der weiß, wie Milch eigentlich schmecken sollte? Ich habe den echten Geschmack noch im Mund.


    >> Schmerztabletten benötige ich auch nicht mehr.


    Wie geht es weiter?


    >> Die Einnahme von OMEP werde ich noch 2 Monate weiterführen. Danach muss mein Arzt mein Verdauungssystem kontrollieren und ich hoffe, dass dann die Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut abgeklungen ist.


    >> Meine neuen Essgewohnheiten behalte ich bei, und zwar auf Lebenszeit. Mittlerweile fühle ich mich recht wohl und vermisse weder Kaffee, Alkohol, scharfe Gewürze, Kuchen, Puddings, Weißbrot usw. usf. Meine Gesundung ist also auf einem gutem Weg.


    Was ist, wenn meine Bemühungen ohne Erfolg bleiben?


    >> Für diesen Fall werde ich mich für eine der neuesten OP-Methoden entscheiden. Ich hoffe, dass die Forschungsgruppe der MHH dann entsprechende Behandlungsmethoden geschaffen hat, die es mir ermöglichen, der Reflux-Krankheit endgültig "GoodBye" zu sagen. Sollte die Krankenkasse die Kosten hierfür nicht übernehmen sondern lieber für lebenslang einzunehmende Medikamente und Spätkomplikationen aufkommen wollen, dann werde ich mich privat operieren lassen (ca. 2.500 Euro). Das ist mir meine Gesundheit wert.

    Refluxkrankheit

    kann den Beitrag von Rose nur bestätigen. Meine Krankheitsgeschichte deckt sich 100 % in Puncto Lebenswandel, Streß, Termin- und Privatproblemen. Das ganze potenzierte sich bei mir dann noch nach Erkennen der Krankheit und der daraus resultierenden "angeknacksten" Psyche: Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Angst vor Krebs, Horror vor dem Tag etc., führen zu noch größeren Beschwerden und ziehen dich unabdingbar in einen Teufelskreis. Glaube auch, daß mit Medikamenten allein dieser Krankheit nicht beizukommen ist und eine totale Umstellung des Lebenswandels erforderlich ist. War zuerst sehr erschrocken über die kümmerlichen wirkenden Therapiemöglichkeiten Tabletten ( lebenslang mit großen Nebenwirkungen) oder div. OP's ( ohne Erfolgsgarantie ) nachdem ich mich über diese Krankheit genauer informiert habe und ließ mich -nicht nur - als (Genuß- ) Mensch in puncto beschissene und angstvolle, ungewisse Zukunft in ein großes Loch fallen. Bemühe mich derzeit, wieder auf die Beine zukommen nach einem wirklich grausamen Jahr mit allen im Forum beschriebenen Refluxsymptomen, allen medikamentösen Nebenwirkungen inkl. Depressionen.


    Fühle mich derzeit wie ein Drogenabhängiger (Nexium 40mg + Schlaftabletten), der Angst vor den Entzugserscheinungen nach Absetzen dergleichen hat.


    Will nun versuchen, meine Lebensweise inkl. Ernährung zu ändern, und gleichzeitig den Tablettenkonsum pö-a-pö herunterzuschrauben, vielleicht klappt's ja....


    Bei aller Hoffnung und aller Versuche, positiv zu denken, ist mir jedoch schon heute klar: ich werde nie wieder die "Leichtigkeit des Seins" vergangener Tage spüren....


    Danke und gute Besserung an alle die sich im Forum zu Wort melden und damit Zuversicht und Mut verbreiten !

    40 Jahre Sodbrennen

    40 Jahre Sodbrennen - keine Tabletten und Hausmittelchen haben genützt.


    Plötzlich hatte ich eines morgens einen sogenannten "Teerstuhl".


    Ich ging sofort zum Hausarzt und holte mir die Briefchen für Stuhlproben. Ergbnis: Negativ.


    Trotzdem verlangte ich eine Überweisung zum Internisten. Dieser machte eine Colloscopie und eine Gastroscopie. Ergebnis wieder : Negativ.


    Lediglich der Zwölffingerdarm war entzündet.


    Ich bekam Pantoloc 40 mg. Einnahme morgens vor dem Frühstück.


    Schon am nächsten Tag kam die Erleichterung und dann konnte ich wieder alles wie gewohnt (auch durcheinander) essen.


    Und dies seit Anfang Juli 2002!


    Kärntny

    Refluxkrankheit - Beitrag von Tomas und Kärntny

    Hallo Tomas!


    Danke für Deinen seriösen Beitrag.


    Ich hoffe, daß Du den Medikamentenkonsum einschränken kannst.


    Vor Kenntnis meiner Refluxkrankheit nahm ich bei Schlaflosigkeit Diazepham, wobei ich bemerken muss, dass ich von keiner Droge abhängig werde, da sich die Wirkung nach gewisser Einnahmedauer bei mir umkehrt.


    Versuche doch einmal, abends einen Johanniskrauttee zuzubereiten. Hilft zwar nicht bei jedem, aber vielleicht klappt bei Dir dann das Einschlafen. Zu kaufen im Reformhaus oder der Apotheke, da dort garantiert nur reine Produkte ohne Schadstoffe angeboten werden.


    Sehr wichtig ist, daß man zur Ruhe kommt und sich mit Dingen beschäftigt, die einem Freude bereiten. Da ich nicht mehr arbeite und von niemanden abhängig bin, kann ich meinen Tag nach meinen Wünschen gestalten. Ganz wichtig für mich sind meine täglichen Spaziergänge und -fahrten raus in die Natur. Dort kommt man zur Ruhe und findet sich selbst. Dort lernt man auch, dass alles nicht so wichtig ist, wie man vorher immer annahm. Schwer ist es für Menschen, die noch jeden Tag in der Tretmühle stehen, sich einfach jeden Tag einmal für eine Stunde aus dem RatRace auszuklinken um über den Sinn und Unsinn des abgespulten Lebens nachzudenken. Vielleicht ist es aber doch möglich, nach Feierabend die Berufskleidung abzulegen und sich Freizeitanzug und -schuhe anzuziehen, die Tür hinter sich zuzumachen und einfach loszugehen. 30 Minuten oder eine Stunde sind dann evtl drin.


    Klar, dass ich auch bei Mitteilung durch den Arzt erst einmal in ein großes Loch gefallen bin. Ich hatte die gleichen Gedanken wie Du: Krebs; Beginn einer Herzrhythmuserkrankung und und und... Das hielt bei mir aber nicht lange an, da ich ein Typ bin, der erst dann richtig aktiv wird, wenn die Felle davonzuschwimmen scheinen. Zwei Tage später wurde ich dann schon aktiv und stellte mein Leben um. Mein Arzt meinte, daß das nicht richtig sei, man könne den Motor nicht von 220 kmh innerhalb der nächsten Sekunde auf Null stellen. Er mag wohl recht haben, mein Körper rebellierte natürlich, denn er war auf diese Umstellung nicht vorbereitet und hat auch heute noch nicht richtig begriffen, daß alles, was er Jahrzehnte an zugeführter Nahrung verwerten durfte, nun nicht mehr richtig sei.


    Ich las den letzten Beitrag von Kärntny und stellte fest, daß er noch lange braucht, bis er endlich feststellt, daß die Erkrankung des Zwölffingerdarms auch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist. Er wirft die Tabletten wahllos in sich hinein und kann nun wieder "alles durcheinander essen". Glücklicher Kärntny! Ich hoffe, er bleibt glücklich. Empfehlen möchte ich aber, sich dennoch auf den Helicobacter pylori untersuchen zu lassen, denn der befällt das Verdauungssystem immer wieder, d.h. er schlummert stets im Hintergrund. Da kann man x-mal durch die Tabletteneinnahme geheilt sein und ein wenig später sind die alten Beschwerden wieder da. Durch einen Gewebetest oder Atemtest kann man schnell herausfinden, ob man den Helicobater pylori bewirtet. Die Entwicklung eines Impfstoffes wird zur Zeit von der Pharmaindustrie vorangetrieben.


    Ich wünsche allen eine gute Besserung!

    Re: Beitrag von Squarry

    Hallo Squarry,


    Du wunderst Dich, dass normalgewichtige Menschen von der Refluxkrankheit betroffen sind? Es ist medizinisch erwiesen, dass größtenteils feingliedrige, normalgewichtige Menschen (Argentum nit. type) sich mit dieser Krankheit herumschlagen müssen. Die Übergewichtigen sind in der Minderheit, da sie ausgeglichener sind und über eine dickere Haut verfügen, während der normalgewichtige Mensch schnell "durch die Decke geht". Dazu gehören eben auch Sportler und Extremsportler, also sehr zielbewußte Menschen.

    Operation ist eine echte Alternative

    Eine minimal invasive Operation ( Schlüsselloch Chirurgie ) ist in bestimmten Fällen eine echte Alternative. Es gibt Menschen, denen helfen die Medikamente nicht. Sie haben weiter Beschwerden. Dann gibt es Menschen, denen läuft der saure Magensaft in großen Mengen bis in den Mund zurück. Und besonders schlimm leiden diejenigen, die nachts Husten- oder Erstickungsanfälle bekommen, weil ihnen im Schalf, die "Suppe" hochkommt. Auch manche "Asthma" Kranke haben in Wirklichkeit nur einen Reflux.


    Für alle diejenigen ist eine OP sinnvoll, auch wenn jede OP ein Risiko hat. Dann gilt es, den Leidensdruck gegen das kleine Risiko der OP abzuwägen.


    Durch eine OP mit viel Erfahrung und Geschick kann diesen Patienten in beeindruckender Weise geholfen werden. Ich freue mich immer, wenn ich nach der erfolgreichen OP einen glücklichen Menschen sehe, der von seiner Pein erlöst ist.


    Ich stehe jederzeit für Fragen zur Verfügung, weil ich weiß, wie schwer es ist, einen guten Chirurgen zu finden. Verlassen Sie sich nach einem ausführlichen Gespräch ruhig auf Ihr Gefühl !


    Mit freundlichen Grüßen Dr. Müller


    Tel.: 030 / 2506 - 237