• Refluxerkrankung

    Ich bin 23 Jahre, als Kind hatte ich schon häufig Sodbrennen, wußte aber zuerst gar nicht, daß es Sodbrennen war. Vor 3 Jahren stellte der Arzt (für Innere Medizin) durch Ösophago-gastro-duodenoskopie fest, daß die Cardia weit geöffnet ist, Magenschleimhaut-Ösophagusschleimhautgrenze ca. 1 cm oberhalb des Zwerchfells liegt, d.h. Refluxösophagitis…
  • 21 Antworten

    Helicopacter Re.:Rose

    Liebe Rose!


    Es ist tatsächlich so, dass ich in mich alles reinstopfen könnte, aber ich esse gezielt weiter, wie wenn ich noch an Sodbrennen leiden würde. Jedoch ist mir klar, dass man sich auf Helicopacter untersuchen lassen soll - habe keine Helis!


    Zum Pantoloc 40 mg, nehme ich noch täglich: Levolac 1 Esslöffel + Leinsamen geschotet und das alles in Jghurt angesetzt.


    Mahlzeit!


    Das Refluxproblem habe ich derzeit voll im Griff.


    Aber ich habe da noch eine andere Grundkrankheit, die mit dem Magen Darm Bereich nichts zu tun hat:


    Prostatakarzinom mit ausdedehnter Metasierung.


    Kärntny

    Re: An Thomas

    Hallo Thomas, Du bist ein Jahr jünger als ich. Nexium 40 mg nimmt man nur solange, bis die Entzündung abgeheilt ist und dann mittels eines modernen Tablettenteilers, nur noch täglich eine halbe Nexium 40 mg. Die Schlaftabletten würde ich an Deiner Stelle absetzen und als Alternative, Nervenruh Forte einnehmen. Die wirken besser und sind ohne Nebenwirkungen und Du hast auch keine Entzugserscheinungen, da diese Dragees auf Pflanzlicher Basis (Hopfen und Baldrian) wirken. In Schlaftabletten ist giftige Chemie enthalten. Ich nehme morgends nach dem Nachtdienst um 08:30 eine halbe Nexium 40 mg, warte eine halbe Stunde, nehme dann 3 Nervenruh Forte und frühstücke dann Herzhaftes. Spätestens nach einer Stunde (um 09:30) bin ich totmüde, schlafe einen ruhigen, stressfreien und mit schönen Träumen behafteten Schlaf, damit ich für den nächsten Nachtdienst wieder fit werde. Ein Versuch ist es allemal wert.


    Gruß


    Norbert

    Nebenwirkungen von Antra / Nexium

    Hallo,


    hat jemand folgende Nebenwirkungen beobachtet, die er, wie ich selbst, auf diese Medikamente zurückführt (Wirkstoff Omeprazol / Esomeprazol)?


    Augenbrennen


    Augendruck


    trockene Kehle / Jucken der Kehle


    Klos im Hals


    Müdigkeit !!!


    Depression


    Ich neheme dieses Medikament seit ca. 3 Jahren wegen Reflux (ständiges Sodbrennen ohne Medikamente)


    Für eure Erfahrungen wäre ich sehr dankbar !


    Axel

    @ Axel

    Mit Nexium oder Agopton hatte ich Depressionen und war ständig gereizt. Mein Internist hat mir dann Pariet 20mg verschrieben. Seit dem sind die Depressionen und die Reizbarkeit verschwunden.


    MixSa

    Re: An Norbert und Axel

    Hallo ,


    Norbert,vielen Dank für Deinen Tipp. Mittlerweile nehme ich die Schlaftabletten nur noch sporadisch wenn ich mich wiedermal im Gedankenlabyrinth verirre und nicht schlafen kann ! Werde das nächste Mal "Nervenruh" ausprobieren.


    Axel,


    diese Nebenwirkungen ? ( Nexuim ) habe ich auch


    neben den von Dir beschriebenen festgestellt:


    Undefinierbare Spannungs- / Hals-schmerzen im


    Bereich der oberen Atemwege / Speiseröhre, mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt. Leide jedoch nicht an Asthma oder Husten / Bronchitis .


    Ca. eine Stunde nach dem Essen bekomme ich einen komischen Speichelgeschmack / Irritationen / Schleimbildung im Hals.


    Zusätzlich, vor allem Nachts, das Gefühl, das meine Mundhöhle wie ein Saugnapf agiert, die Zunge klebt dann regelrecht am Gaumen. Habe dann manchmal das Gefühl, das der Magensaft ? ( nicht sauer, kein Sodbrennen !! ) ) regelrecht angesaugt wird, obwohl ich mit erhöhtem Oberkörper schlafe. Muß dann oft " Leerschlucken " weiß dann nicht ob dieses " erhöhte Flüssigkeitsaufkommen" im Hals / Mund der Magensaft oder Speichel ist . Habe zusätzlich auf der Zunge eine ( Speicheldrüsen? ) -Blase bekommen, vermutlich durch den ständigen Saugeffekt im Mund. Es scheint, daß sich zusätzlich die Stellung der Schneidezähne (Zahnerosionen) verschiebt.


    Außerdem Geschmacksveränderungen der Mundflora, Luftansammlung im Magen, ( manchmal Aufstoßen, Schluckauf, leichtes Aufsteigen von Luftblasen nach dem Schlucken) Blähungen, Kopfschmerzen einige Stunden nach Einnahme.


    Einige der o.g. Nebenwirkungen sind im Beipackzettel Nexuim aufgeführt. Manchmal habe ich jedoch das Gefühl, daß die Tabletten Aufstoßen und Luftansammlung verstärken.


    Kurzum, selbst durch regelmäßige Tabletteneinnahme bin ich nicht beschwerdefrei


    sodaß meine Lebensqualität nach wie vor stark eingeschränkt ist. Nur den Gedanken, daß dies nun für immer so bleiben wird, möchte ich noch nicht zuende denken !


    Gruß


    Tomas

    Hier ein Auszug aus der Ärztezeitung

    Reflux: Leitlinien bestätigen PPI als Mittel der Wahl


    Protonenpumpenhemmer werden als primäre Therapie empfohlen, unabhängig davon, ob Läsionen da sind oder nicht


    Noch in diesem Herbst sollen Leitlinien zur Therapie von Patienten mit gastro-ösophagealer Refluxkrankheit veröffentlicht werden. Sie sind in den vergangenen Monaten von der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) erstellt worden. In diesen Leitlinien haben Protonenpumpenhemmer (PPI) einen hohen Stellenwert.


    Zwei der Kernaussagen der Leitlinien werden sein: Protonenpumpenhemmer sind bei allen Formen der Refluxkrankheit Mittel der ersten Wahl; das heißt: sowohl bei Patienten mit Erosionen im Ösophagus als auch bei Patienten ohne solche Läsionen und sowohl bei Patienten mit akuter Refluxkrankheit als auch bei Patienten mit chronischer Erkrankung sind PPI heute die von Gastroenterologen bevorzugten Substanzen. Und: Patienten mit akuter Refluxkrankheit sollten im Sinne einer "Step-down-Therapie" behandelt werden.


    PPI-Dosis wird langfristig dem individuellen Bedarf angepaßt


    Die Therapie sollte also mit hohen PPI-Dosen begonnen und die Dosis bei langfristiger Behandlung dann dem individuellen Bedarf jedes einzelnen Patienten angepaßt werden. Zur Verfügung stehen dabei die Protonenpumpenhemmer Pantoprazol (Pantozol, Rifun), Omeprazol (etwa Antra MUPS), Esomeprazol (Nexium mups), Lansoprazol (Agopton, Lanzor) und Rabeprazol (Pariet).


    Etwa 60 Prozent aller Patienten mit einer Refluxkrankheit haben bei der Endoskopie einen unauffälligen Befund, und etwa drei Viertel der übrigen Patienten mit einer begleitenden Ösophagitis haben nur gering ausgeprägte Läsionen, die dem Stadium I der Savary-Miller-Klassifikation zugeordnet werden, also eine oder mehrere isolierte Erosionen, die jeweils nur eine Mukosa-Längsfalte betreffen. So ist zu verstehen, daß bei den meisten refluxkranken Patienten auch die Standarddosierung eines PPI für die Akuttherapie ausreicht, wie Professor Herbert Koop vom Helios Klinikum Berlin-Buch, Mitautor der aktuellen Leitlinien, der "Ärzte Zeitung" gesagt hat.


    Auslaßversuch bringt Infos zum Spontanverlauf der Krankheit


    Koop selbst behandelt Patienten mit Refluxkrankheit zunächst zwei Wochen lang medikamentös. Bei Beschwerdefreiheit wird dann mit einer weiteren Pharmakotherapie abgewartet, auch, "um Informationen zum Spontanverlauf der Refluxkrankheit zu bekommen", so Koop. Dies sei besonders für Patienten mit einer Endoskopie-negativen Form der Refluxkrankheit wichtig, denn etwa die Hälfte von ihnen benötige sechs bis zwölf Monate nach der Akuttherapie keine weiteren Medikamente mehr. Bei ausgeprägter Refluxösophagitis kann auch einmal eine achtwöchige PPI-Therapie nötig sein.


    Je stärker ausgeprägt die Läsionen bei einer Refluxösophagitis initial sind und je schwerer eine Ösophagitis zum Abheilen zu bringen ist, desto größer ist auch das Rezidivrisiko innerhalb kurzer Zeit und die Wahrscheinlichkeit, daß die Patienten eine chronische Erkrankung entwickeln und eine medikamentöse Dauertherapie brauchen.


    So bekommen zum Beispiel eigentlich alle Patienten mit einer Refluxösophagitis im Stadium III und IV nach Savary-Miller, also mit ausgeprägten erosiven und ulzerativen Veränderungen, innerhalb von zwei Monaten ein Rezidiv, wenn der PPI abgesetzt wird.


    Zum Remissionserhalt reicht oft ein PPI in halber Standarddosis


    Im Sinne einer "Step-down-Therapie" sollte aber auch bei diesen Patienten immer versucht werden, die Medikamente im Verlauf der Behandlung bis zur minimal wirksamen Dosis herunter zu titrieren, so Koop. Oft reicht bei einer Dauertherapie zum Beispiel täglich die halbe Standarddosis eines PPI, um die Remission zu erhalten.


    Neuere Untersuchungen hätten ferner ergeben, daß viele Patienten mit einer Endoskopie-negativen Refluxkrankheit längere Intervalle ohne nennenswerte Beschwerden haben und dabei säurehemmende Medikamente nicht kontinuierlich einnehmen müßten, berichtet Koop weiter.


    Kontinuierliche Therapie ist nicht immer notwendig


    Anhand von Registrierungen, die das Öffnen der Medikamentenbehälter bei jeder Entnahme eines Protonenpumpenhemmers aufzeichneten, sei festgestellt worden, daß diese Medikamente oft nur über wenige Tage eingenommen würden mit anschließender Therapiepause: 52 Prozent der Patienten behandelten sich an maximal drei aufeinanderfolgenden Tagen, 22 Prozent über vier bis sechs Tage und 11 Prozent nahmen die Medikation über sieben bis 13 Tage pro Therapiephase ein.


    Als weitere medikamentöse Therapieoptionen bei refluxkranken Patienten kommen nach Angaben des Berliner Gastroenterologen Antazida nur dann in Frage, wenn die Patienten sporadisch an Refluxsymptomen leiden. Bei einzelnen Patienten reiche auch eine Behandlung mit einem H2-Blocker aus. (mal)

    Noch etwas zur Behandlung

    Neues aus der Ärztezeitung:


    Für Langzeittherapie reicht oft halbe PPI-Dosis aus


    Patienten mit einer Refluxkrankheit, besonders einer Refluxösophagitis benötigen oft eine langfristige Therapie. Nach Abschluß einer Akuttherapie sind Rezidive keine Seltenheit. Je stärker eine Refluxösophagitis zu Behandlungsbeginn ausgeprägt war und je schwerer sie zum Abheilen zu bringen war, umso stärker ist auch das Rezidivrisiko. "Patienten mit einer Refluxösophagitis im Stadium III, also mit ausgeprägten erosiven und ulzerativen Veränderungen, bekommen, wenn der Protonenpumpenhemmer abgesetzt wird, innerhalb von zwei Monaten zu 100 Prozent ein Rezidiv", betont so auch der Gastroenterologe Professor Wolfgang Rösch vom Krankenhaus Nordwest in Frankfurt am Main.


    Patienten mit initial schwerer Refluxösophagitis (Grad II und III nach Savary-Miller) wird nach einem internationalen, im vergangenen Jahr in der Fachzeitschrift "Gut" veröffentlichten Konsens beim ersten Rezidiv nach der erneuten Akuttherapie eine mindestens einjährige Behandlung mit einem Protonenpumpenhemmer (PPI) in Standarddosis empfohlen, heißt es im "gastro report" (2000/01) der Gastro-Liga, in dem auf Grundlage des internationalen Konsens praktische Handlungstips veröffentlicht worden sind. Je nach Beschwerden könne im Laufe der Therapie die Dosis halbiert werden. Bei einem weiteren Rezidiv wird zu einer über Jahre anhaltenden Dauertherapie mit PPI in bedarfsadaptierter Dosierung geraten.


    Für Patienten mit leichter Refluxösophagitis oder Refluxkrankheit ohne pathologischen endoskopischen Befund, wird, wenn eine längerfristige Therapie geplant ist, auch aus Kostengründen eine Step-Down-Therapie vorgeschlagen. Das bedeutet, daß nach der Akuttherapie, wenn diese mit der Standarddosis eines PPI beendet worden ist, die Dosierung des PPI halbiert wird. Da die Schwelle für Refluxsymptome fast immer niedriger ist als die für eine Ösophagitis, kann das Auftreten von Symptomen wie Sodbrennen, saurem Aufstoßen oder retrosternalen Schmerzen Hilfe bei Wahl und Dosierung der Pharmakotherapie geben.


    Daß für eine Langzeittherapie mit Protonenpumpenhemmer oft die halbe Standdarddosis ausreicht, ist etwa in einer Studie mit Pantoprazol bei Patienten mit Refluxösophagitis im Stadium I oder II belegt worden, in der die Dosierungen von 20 oder 40 Milligramm täglich nach einem Jahr mit 25 und 22 Prozent ähnlich niedrige Rezidivraten gebracht haben.


    Gerade bei Patienten mit Reflux-Symptome, aber ohne Schleimhautläsionen, ist auch eine Therapie nach Bedarf mit Protonenpumpenhemmer als Langzeitbehandlung möglich, zum Beispiel mit durchschnittlich einer Tablette oder einer Kapsel jeden zweiten bis dritten Tag. Positive Daten zur On-demand-Therapie gibt es etwa schon für den neuen PPI Esomeprazol, der im Herbst eingeführt werden soll. (mal)


    PPI befreit rasch von Beschwerden und Läsionen


    FRANKFURT AM MAIN (hsr). Patienten mit einer Refluxkrankheit können durch ihre Beschwerden in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt sein. Schleimhautläsionen im Ösophagus bergen zudem das Risiko für Komplikationen, betont Professor Gerald Holtmann aus Essen. Er plädiert deshalb für eine Therapie, die rasch die Beschwerden zum Verschwinden bringt und gleichzeitig Läsionen abheilen läßt.


    Am effektivsten gelinge dies mit Protonenpumpenhemmern (PPI), so Holtmann. Die Rate der Adenokarzinome des Ösophagus ist schon bei einmal pro Woche auftretenden Symptomen um den Faktor 7,7 erhöht, bei starken, über 20 Jahre dauernden Beschwerden sogar um den Faktor 40. "Wenn es hinter dem Brustbein brennt, kann das auch ein Adenokarzinom der Speiseröhre nach sich ziehen", sagte der Gastroenterologe vom Universitätsklinikum Essen.


    Als ein zentrales Problem in der Therapie nannte Holtmann bei einer Veranstaltung des Unternehmens Altana Pharma in Frankfurt am Main die Kontrolle der Azidität. Denn die Rate abgeheilter Läsionen im Ösophagus steigt mit der Zeitspanne, in der der ph-Wert im Ösophagus über vier liegt. Die Kontrolle der Azidität gelingt dabei mit PPI besser als mit H2-Rezeptorantagonisten. Bei der Wirkstärke gebe es - bei gleicher Dosierung - zwischen den PPI keine Unterschiede, so Holtmann.


    Der Gastroenterologe zitierte eine Studie, in der Patienten mit Refluxösophagitis mit 40 mg Pantoprazol oder 300 mg Ranitidin behandelt wurden. Sowohl nach vier als auch nach acht Wochen waren die Heilungsraten mit dem PPI besser als mit der Vergleichsmedikation: Nach vier Wochen etwa waren die Läsionen unter Pantoprazol, das Altana als Pantozol anbietet, bei 82 Prozent abgeheilt, aber nur bei 43 Prozent mit Ranitidin. Ähnlich gute Ergebnisse wurden auch bei der Beschwerdefreiheit erzielt.

    Nexium - Nebenwirkungen

    Hallo,


    ich bin 32 und bin dieses Jahr mit dem Reflux in Beruehrung gekommen. Bei einer Magenspiegelung wurde der Heli festgestellt und erfolgreich beseitigt. Weiterhin wurde festgestellt, dass mein Schliessmuskel nicht richtig schliesst.


    Daraufhin wurde ich mit Nexium 20 behandelt (14 Tage,


    jeweils taeglich) und dann bei Bedarf. Momentan nehme ich das Zeug alle 3-5 Tage. Es hilft recht gut gegen das Sodbrennen. Aber dafuer habe ich jetzt neue Leiden, wobei mein Internist meint, dass sie nicht von Nexium kommen sollten:


    1) oefters leichte Kopfschmerzen


    2) Augendruck und Augenmuedigkeit


    3) Muedigkeit


    4) bin haeufig etwas depressiv


    5) ab und zu Druck hinter Brustbein


    Meine Fragen:


    1) Hat jemand Erfahrung mit dem Absetzen von Nexium?


    Ab wann kann man mit dem Nachlassen der Nebenwirkungen rechnen?


    2) Wie bekomme ich dann das Sodbrennen in den Griff?


    3) Wenn ich das richtig verstanden habe, dann bekaempft Nexium nur die Symptome. Gibt es auch Behandlungen gegen die Ursachen?


    Ich bin privat versichert und ausser dass mein Internist reich geworden ist (alle moeglichen Untersuchen...), ist nicht viel passiert. Ich ueberlege momentan, ob ich nicht versuchen soll, Nexium abzusetzen.


    Ich bin fuer alle Tips dankbar...


    Gruss


    klueck

    Re: Nexium Nebenwirkungen

    Die Beschwerden die Du aufführst sind 100 %Nebenwirkungen von Nexium, da


    1. im Beipackzettel aufgeführt


    und


    2. viele Nexium "Konsumenten"


    nachweislich unter diesen Symptomen leiden !


    Mir geht es ähnlich, auch ich möchte Nexium absetzen, habe aber große Angst davor, das der Magen wieder total übersäuert.


    Der Erfolg derzeit möglicher Operationstechniken ist auch unter Medizinern sehr umstritten.


    Gruß ans Forum,


    Tomas

    Re: Nexium Nebenwirkungen

    klueck

    Hallo, wenn Du weiter oben auf der gleichen Seite nachschaust findest Du fast genau dieselben Nebenwirkungen von mir beschrieben.


    Ich versuche jetzt das Nexium auf eine Minimaldosis zu bringen und nehme zusätzlich Antazida. Die Nebenwirkungen sind mir bis jetzt (ca. 1 Monat) erhalten geblieben.


    Kann jemand darüber Auskunft geben wann die Nebenwirkungen nach Absetzen von Nexium verschwinden?


    Habe gelesen, daß Sucralfat gegen Reflux angewendet werden kann. Es soll kaum NW aufweisen. Hat jemand Erfahrungen ?


    Grüße, Axel

    Gott sei Dank geht es mir bedeutend besser!

    Hallo Gemeinde,


    ihr habt sicherlich meine Beiträge gelesen und besonders den ersten von den dreien, in welchem ich ganz besonders auf die Wichtigkeit der Ernährungsumstellung einging. Die Refluxkrankheit entsteht ja hauptsächlich durch falsche Ernährung, hastiges Essen und Völlerei.


    Ich möchte aber erst einmal auf die Nebenwirkungen von Nexium eingehen. Wenn ihr den Waschzettel genau lest, werdet ihr auch über den Passus "Nebenwirkungen etc." stolpern. Alle Medikamente gegen den Reflux besitzen Nebenwirkungen, allerdings in unterschiedlichem Ausmaße, Art und Zeitdauer. Jedes Medikament hat Nebenwirkungen, sogar Aspirin, wenn es falsch eingenommen wird, greift die Magenschleimhaut an.


    Ich habe seit Beginn OMEP von Hexal (nicht von CT!!!) genommen. In Omep von CT ist der Zusatzstoff Zellulose enthalten, der bei mir ein starkes Völlegefühl etc. verursachte.


    Anfänglich hatte ich bei OMEP von Hexal die von Axel beschriebenen Nebenwirkungen, wie z.B.


    -Schleier vor den Augen, verschwommene Sicht


    -Brennen der Augen, schlechte Sicht


    -Kopfschmerzen,


    -Schluckauf


    -Wahnsinniges Jucken der Stirn bis zu den Augenbrauen


    - Erbsengrosse Erhebungen (Einschlüsse) an Hals und Nacken etc., die aber schnell wieder verschwanden.


    Nach ca. 2 Wochen verschwanden alle Nebenwirkungen und es ging aufwärts.


    Gleichzeitig war ich ja auch stark mit der Ernährungsumstellung beschäftigt und meine zeitweiligen Depressionen verschwanden, da ich den Psycho-Müll einfach in die Ecke geworfen hatte. Ich hatte ein Ziel vor Augen und das hieß "wieder einigermaßen gesund werden".


    Wie ich bereits in meinem ersten Beitrag dieses Forums schrieb, habe ich meine Ernährung total umgestellt und bin auch heute noch nicht davon abgegangen. Das hat etwas mit Disziplinierung zu tun und es fällt mir nicht schwer. Andere mögen es Selbstkasteiung nennen... aber das Resultat stimmt mich positiv.


    Ein ganz besonderes Augenmerk möchte ich auf die Einstellung des pH-Wertes der Magensäure richten und ich lege jedem refluxgeplagten Mitmenschen ans Herz, hier etwas zu tun, denn es ist sehr wichtig, daß keine stark übersäuerte Magensäure nach oben (Speiseröhre, Mund) gelangt, denn es ist die Magensäure, im Grunde ja Salzsäure, die die Entzündung der Speiseröhre und des Verschlusses und dadurch Schmerzen hervorruft. Dadurch besteht oftmals die große Gefahr, daß letztlich Speiseröhrenkrebs entsteht.


    Im August habe ich mir von meinem Apotheker eine Basenmischung nach Dr. Sander herstellen lassen (Natriumphosoricum, Kaliumbicarbonat, Natriumbicarbonat). Jeder gute Apotheker kennt die Zusammensetzung. Pro Tag 1/3 Teelöffel auf ein Glas Wasser und über den Tag verteilt getrunken. Es hat keinen Beigeschmack. Morgens wird dann der pH-Wert des ersten Urins gemessen. Mehr dazu erfahren Sie im


    "Säure-Basen Kochbuch"


    Grundlagen, Behandlung, Ernährungsempfehlungen


    Margrit Sulzberger (1998)


    ISBN 3-85502-656-4


    AT Verlag, Aarau (CH)


    Wenn es bei Ihnen nun gar nicht geht, auf Schokolade, Fleisch, Kaffee, Bier, Zigaretten etc. zu verzichten, dann nehmen Sie vorher einen guten Schluck dieser Basenmischung zur Neutralisation der Magensäure. Besser wäre natürlich, wenn Sie auf diese sogenannten "Annehmlichkeiten unserer Konsumgesellschaft" verzichten würden. Aber für so Manchen gibt es kein Entrinnen.


    Ich fühle mich also heute sehr wohl, könnte sogar Bäume ausreißen und am 27.10. gibt's dann wieder die tolle Endoskopie. Ich hoffe, dass die Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut


    abgeheilt ist. Das heißt aber nicht, daß ich dann wieder alles essen werde, sondern ich werde mich gesundheitsbewußt verhalten.


    Übrigens meinte mein Arzt, daß eine OP im Grunde witzlos sei, da diese Patienten bereits nach 2 Jahren mit den gleichen Beschwerden wieder in seiner Praxis landen.


    Um dem Zwang der weihnachtlichen Fresstage ( Gänsebraten, Stollen, Lebkuchen, Lachs, Champagner etc.) zu entkommen und um etwas für den Erhalt meiner stabilisierten Psyche zu tun, habe ich mich entschlossen, bis Ende Januar in den Süden zu fahren um dort Kraft und Ausgeglichenheit zu tanken. Leider koennen Familienväter und -mütter nicht so einfach über ihre Zeit verfügen.


    Ich wünsche allen gute Besserung!

    Nexium absetzen

    Hallo,


    hier erst einmal ein erster Erfahrungsbericht von meinem "Selbstversuch". Ich bin jetzt eine gute Woche ueberfaellig


    mit meiner Nexium-Einnahme. Mittlerweile sind die Nebenwirkungen komplett verschwunden. Dafuer werde ich jetzt durch Sodbrennen deutlich haerter als vorher geplagt. Vor der Behandlung hatte ich alle 2 Wochen oder so mal Probleme. Jetzt ist es regelmaessig zweimal am Tag und zwar nach dem Aufstehen und noch einmal abends. Ich versuche auch, meine Essgewohnheiten umzustellen. Statt


    Schokolade esse ich jetzt Obst usw. Ich nehme auch das Basen-Pulver von Huebner ein.


    Weiter oben im Forum stand mal, dass man nach dem Absetzen mit einer vermehrten Saeure-Produktion rechnen muss. Ich hoffe, dass sich das bald legt. Wenn nicht, dann muss ich mir etwas einfallen lassen...


    Gruss


    klueck

    Nexium und Säure

    Hallo an alle Leidensgenossen,


    habe seit 12 Monaten Probleme mit dem Magen. Alles fing nach einer Antibiotika Behandlung an, Übelkeit, Völlegefühlt etc. Daraufhin bekam ich mal Omeprazol, doch davon wurde der Druck und Das Völlegefühl schlechter. Also nahm ich MCP und andere Mittel, doch nichts half. Schliesslich landete ich im Krakenhaus, wo neben der 4.Magenspiegelung, auch Darm und Dünndarm untersucht wurden. Dort stellte man eine Magenschleimhautreizung und eine leichte Refluxösophagitis fest. Ich hatte aber zu diesem Zeitpunkt niemals Sodbrennen oder ähnliches, lediglich Druck und Aufstossen. Daraufhin bekam ich wieder Säurehemmer Nexium. Darauf wurde der Druck im Bauch so stark, das ich regelrechte Erstickungsanfälle bekam, also setzte ich nach 2 Wochen das Nexium wieder ab. Seitdem 4 Wochen habe ich so starkes Magen und Darmbrennen, das ich nicht mehr weiß, was ich machen soll. Wie kann es sein, das ich vorher nie unter Sodbrennen gelitten habe, und es jetzt in meinem Magen brennt wie Feuer. Schon wenn ich einen SChluck Wasser trinke, krümme ich mich vor Schmerzen. Die ursprünglichen Probleme mit Aufstossen, Druck, Völlegefühl sind natürlich auch noch da. Jeder Arzt drückt mir wieder Nexium in die Hand, doch ich möchte das Zeug nicht mehr nehmen, denn davon habe ich erst Brennen bekommen.


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir sonst irgendeinen Tipp geben, ich bin ziemlich verzweifelt, so kann es einfach nicht mehr weiter gehen.

    Re: Gott sei Dank geht es mir bedeutend besser!

    Hallo Rose,


    ...Morgens wird dann der pH-Wert des ersten Urins gemessen.....


    wie funktioniert das genau ?


    Gruß,


    tomas