ja das wär zwar viel aber es tut deinem körper besser. das zeug ist echt ÜBERALL drin. oder wenigstens zu beschränken... Vollkorn ist eh viel besser für deinen körper abzubauen da weißmehl künstlich ist und sozusagen gift für deinen körper ist...

    @ :)*:)

    Hallo ihr Lieben!!*:)


    Ich verfolge dieses Forum schon eine ganze Weile und bin immer wieder erstaunt, wie viele Menschen offenbar solche Probleme haben:-/. Ich möchste euch hier mal meine Story präsentieren, vielleicht fällt einem von euch etwas auf, was ich übersehen habe::)D


    Angefangen hat alles im August letzten Jahres, als ich zunächst starke Blähungen (weniger mit Völlegefühl aber starke Windabgänge) bekam und dann regelmäßig abends mehrmals auf die Toilette musste mit sehr breiigen Stuhlgängen. Dazu kam häufig eine starke Übelkeit und Appetitlosigkeit.


    Beim ersten Arztbesuch (Internistin) wurde ein Ultraschall gemacht auf dem nichts auffällig war. Diagnose: Gastritis mit leichtem Reizdarm. Nach drei Wochen Omeprazol und weiteren Wochen ohne stellte sich aber keine Besserung ein und ich wurde wieder vorstellig (Hausarzt). Dieser tastete den Bauchraum ab und meinte, der Dickdarm sei sehr verkrampft => Überweisung zum Gastroentorologen (Divertikulitis/Colon irritable/Laktoseintoleranz).


    Dieser machte einen Laktosetest (negativ) und ebenfalls ein Ultraschall des Bauchraumes auf dem nichts auffällig war. Die Blutwerte seien auch OK lediglich ein leicht erhöhter Cholesterinwert. Weiter Untersuchungen wären nicht nötig. Er könne die Untersuchung auch noch weiterführen (Darm-, Magenspiegelung,...), es sei aber sehr wahrscheinlich, dass er nichts finden werde. Ich habe Reizdarm und solle mich einfach ablenken.:=o


    Auf die Frage wie, meinte er, bei meinem Alter und meiner Statur würde er Sport empfehlen.


    Da ich nicht scharf auf die Spiegelungen war, akzeptierte ich dies und nahm nach abermaliger Rücksprache mit dem Hausarzt vier Wochen lang Mebeverin zur Entkrampfung des Dickdarms. Ich habe bei diesem Medikament keinerlei Unterschied bemerkt.


    Parallel habe ich Tagebuch geführt und versucht über die Ernährung auf einen Hinweis zu kommen, dass es eventuell eine Unverträglichkeit sein könnte. Aber ich konnte keine kausalen Zusammenhang mit der aufgenommenen Nahrung und den Beschwerden erkennen, obwohl ich das über fast 5 Monate tat.


    Was ich bemerkte, war dass die Beschwerden sich verschlimmerten, wenn außergewöhnliche Ereignisse anstanden (Feiern, Events beim Sportverein, Probleme im Beruf). Daher schränkte ich mein Wochenpensum ein. Bisher hatte ich einen straffen Plan (Montags => Schwiegereltern besuchen, Mittwochs => Tante besuchen, Freitags => Großeltern besuchen, Wochenende meist irgendwelche Feiern, Feste, Events,... und dazu eben die ganz normale Arbeit und Haushalt, wobei meine Frau mir da fast alles abnahm).@:)


    Außerdem führte ich auf eigene Faust zwei Bluttests durch (Zöliakie und Helicobacter Pylori), welche beide negativ ausfielen. Im November ließ ich zudem meine Kauleiste sanieren, wobei zwei große Amalgamfüllungen ersetzt wurden. Ich versuchte außerdem mit autogenem Training eine Besserung zu erzielen und verwendete viel Zeit auf Entspannung (z.B. im Thermalbad, Fußreflexzonenmassage). Seit November gehe ich außerdem dreimal wöchentlich für eine knappe Stunde zum Nordic Walking, wobei ich auch sonst eher sportlich bin.


    Das Problem mit den abendlichen Stuhlgängen besserte sich dann zunehmends ab Ende Januar und Stand heute habe ich damit fast keine Probleme. Dafür stellte sich mit dem Abklingen der Stuhlunregelmäßigkeiten starkes Völlegefühl ein und zwar nach jeder Mahlzeit. Außerdem hatte ich manchmal das Gefühl schwer atmen zu können oder gegen einen Widerstand.


    Stand heute habe ich aber nach wie vor Probleme mit Vollegefühl (gestern Abend Übelkeit, so dass ich nichts Essen konnte) und phasenweisen Stuhlunregelmäßigkeiten (Durchfall ist es eigentlich nicht) meiner Meinung nach unabhängig von anstehenden Ereignissen.


    Zu meinem Lebensstil:


    Ich bin ein gesundheitsbewußter Mensch. Esse relativ gesund (nicht zu viel Fleisch, Salate, Gemüse, Milchprodukte und Vollkorn) bin aber auch Genüssen wir Keksen oder einem Cognac am Abend nicht abgeneigt, wobei das aber eher selten der Fall ist.


    Ich bin (fast) 29 Jahre, männlich, 1,90 groß und im Moment 83 Kilo schwer, wobei mein Höchstgewicht mal bei 89 lag.


    Ich bin seit zweieinhalb Jahren verheiratet und kann mit meiner Frau über alles sprechen. Sie hat mir viel Rückhalt gegeben aber mir auch mal die Leviten gelesen, wenn ich den Kopf allzusehr in den Sand gesteckt habe.


    Über die Monate hatte ich immer wieder Verdachtsmomente, was es denn nun sein könnte:


    Helicobacter => durch Test ausgeschlossen


    Laktosemalabsorption => durch Test ausgeschlossen


    Zöliakie => durch Test ausgeschlossen


    Dysbiose im Darm => habe bereits mehrfach mit Lactobazillen gearbeitet (Omniflora,Symbioflor) und esse viel Joghurt => eher unwahrscheinlich


    Reizdarm => kann ich nicht akzeptieren, da dies nur ein Oberbegriff ist, für alles was die Ärzte nicht in eine andere Schublade stecken können


    Allergie => eher unwahrscheinlich, da ich monatelang Tagebuch über meine Ernährung führte


    Ab nächste Woche werde ich eine Schwermetallausleitung mit Chlorella, Bärlauch und Koriander beginnen, um zu sehen, ob die guten Amalgamfüllungen doch nicht so gut waren. Was mir auch noch im Kopf herumspukt ist das Thema Schilddrüse. Aber immer schön eins nach dem anderen.


    So das ist jetzt erstmal eine ganze Menge zum lesen:)D, aber ich hoffe, dass es der eine oder andere durchliest und mir vielleicht einen Hinweis geben kann.


    An alle Geplagten einen lieben Gruß.*:)


    Sebastian

    îch habs gelesen^^


    also....


    ich ärgere mich ja auch schon länger damit herum... da du ja stets mitgelesen hast weiß ich nicht so genau was ich jetzt schreiben soll...


    melde dich einfach kurz bei mir wenn du eventuell tipps oder anregungen wissen möchtest die ich versucht habe oder bei mir besserung gebracht bzw bringen (wenn ich mich zumindest dran halte) auch wenn es noch da ist (auch heftiger manchmal)


    Naja Lieben Gruß

    hallo,


    ich habe, nach einer magen- und dickdarmspiegelung wobei auch eine gewebeprobe entnommen wurde, nach blutuntersuchung, stuhluntersuchung und ultraschall von meinem arzt das resultat reizdarm erhalten.


    Man könnte nicht viel machen, ich sollte einmal Flohsamen ausprobieren.


    Das war vor ca. 8 Monaten.


    Das mit den Flohsamen habe ich eine ganze Weile lang probiert, habe 2x am Tag 2 Teelöffel Samen in Wasser aufgelöst, danach noch ein Glas nachgetrunken.


    Allerdings kam es bei mir auch öfter vor, dass die Flohsamen bei mir abführend gewirkt haben.


    War ich dann also abends mit Freunden unterwegs und ich habe etwas getrunken (nicht nur bei Alkohol, auch wenn es nur Wasser war), dann durfte ich mich nach einer kurzen Zeit erstmal auf die Toilette verabschieden und mal wieder zu Immodium greifen..


    Was ich für mich beobachtet habe ist, dass ich nicht mehr als 1-2 Tassen Kaffee am Tag vertrage, kein deftiges Essen ( :-( ) und auch wenn ich nur 1 Bier trinke, dann rächt sich das sofort.


    Was benutzt ihr denn für Mittel um dem Reizdarm den Kampf anzusagen, um auch mal an einem Tag die Sachen essen / trinken zu können die ihr eigentlich nicht so vertragt?


    Also auch Mittel die dem Durchfall vorbeugen ?


    Ich weiß, manche werden sagen man muss einfach komplett darauf verzichten. Aber ich habe in ein paar Tagen meine letzten Abiturprüfungen und danach würde ich schon gerne ein bisschen anstoßen ohne danach erstmal auf die Toilette flüchten zu müssen :-/


    Liebe Grüße

    Sei froh, dass du weißt, was deine Sympzome auslöst. Bei mir äußert sich der RD ganz unvermittelt - egal was ich gegessen habe. Nur ganz wenige Sachen kann ich als Übeltäter entlarven, aber auch wenn ich die meide, bin ich vor Durchfall, Blähungen, Völlegefühl/Druckschmerzen im Bauch usw. nicht sicher.


    Wenn ich es wüsste, würde ich die Sachen meiden oder eben bewusst die Folgen in Kauf nehmen; vorbeugen mit Medis klappt i.d.R. nur selten.


    Gute Bessererung

    entweder probieren quasi schonkost zuessen zb nix gebratenes helles fleisch gedünstetes gemüse o.so oder eben mal mit mebeverin dura zu probieren (mir hats nicht geholfen) oder pfefferminzölkapseln sollen auch hilfsreich sein... probiere auch wenn in ruhe zu essen kleine mahlzeiten und und möglich nicht nach ärger oder streit nahrungsmittel zu dir zu nehmen...

    Ich weiß, deswegen meinte ich ja vorhin zu anette, sie solle froh sein, ihre Auslöser zu kennen.


    Mit meinen Beschwerden hab ich mich mittlerweile wohl oder übel abgefunden (naja - häufig zumindest). Schonkost und dgl. haben mir leider nix gebracht.

    Hallo,


    ich habe hier jetzt nicht alles gelesen doch diese Probleme kommen mir bekannt vor. Keiner findet etwas, organisch alles ok, nichts hilft. Wenn man jetzt bedenkt das der 12. Brustwirbel den Dünndarm versorgt, der 6./7. den Magen und den Zwölffingerdarm, sowie der Lwk 1 den Dickdarm dann sollte man doch dort mal nachschauen, ob nicht durch einen fehlstehenden Wirbel, der entsprechende Nerv an der Wirbelsäule beeinträchtigt wird. Ein Nerv der "gereizt" wird kann sein Zielgebiet nicht optimal versorgen. Ich kenne diese Probelmatik aus der Praxis und viele Physiotherapeuten könnten das evtl. mal abklären.


    Wünsch euch alles Gute, Tom

    Na wenn man bedenkt das der zuständige Nerv nicht optimal arbeiten kann, wie soll er dann sein zu zuständiges Gebiet 100% richtig versorgen? Jeder der ganzheitlich behandelt (z.B. Osteopath, evtl. Heilpraktiker) kann dir das bestätigen. Des wegen kann organisch alles in Ordnung sein. Leider ist der Blick unserer Ärzteschaft nur aufs Organ bezogen und wenige schauen über den Tellerrand hinaus. Tabletten werden es schon richten denn nach der Ursache zu schauen und zu suchen ist meist eben schwieriger.


    Gruß Tom

    Nachdem ich trotz vieler Versuche keinen definitiven Auslöser gefunden habe, esse ich jetzt eigentlich fast alles was mir schmeckt - außer weizenhaltige Dinge, da ich die nachweislich nicht vertrage. Pilze meide ich auch, sofern möglich, da sie mir schwer im Magen liegen; Spinat, Sauerkraut, Zwiebeln nur selten (vertrag ich auch nicht richtig); Möhren nur weich gekocht, roh nur in kleinen Dosen; Beerenobst auch nur in kleinen Mengen und nicht zu häufig. Auch fritiertes, fettig gebratenes und dgl. vertrage ich nicht so gut (schmeckt mir auch nicht).


    Fructose- und Lactoseintoleranz liegen nicht vor (mehrfach negativ getestet.


    Im großen und Ganzen ernähre ich mich ziemlich ballaststoffhaltig, wobei die Ballaststoffe hauptsächlich aus Obst und Gemüse, zu einem geringeren Teil aus Brot (Knäcke) stammen. Fleisch steht fast täglich auf meinem Speiseplan (meist Hühnchen), als Beilage Kartoffeln/Püree/Reis; weiterhin tägl. Milchprodukte (haupts. Naturjoghurt, Quark, Frischkäse) und auch Süßigkeiten (Eis, Schoki, Gummitiere, Bonbons - in Maßen!).


    Hab auch schon versucht, weniger Ballaststoffe zu mir zu nehmen (über ca. 6 Wochen), allerdings hatte ich in dieser Zeit starke Verstopfung und noch größere Beschwerden als sonst auch).


    Bei mir ist der RD eindeutig vom psychischen zustand abhängig - auch wenn mich Dinge nur unterbewusst belasten/aufregen, ich gestresst bin usw. reagiert meine Verdauung sofort. Beschwerdefreie Tage hatte ich in den letzten Tagen nur vereinzelt.