slavica

    wie ist das bei dir, wenn du durchfall hattest: ich hatte montag so extrem DF und weiß daher, dass ich morgen frühestens wieder zur toi muss. fühle mich auch nicht voll oder so, sondern ganz normal. aber das ist dann für mich jetzt keine verstopfung, sondern ich gehe davon aus, dass der darm sich erst mal wieder füllen muss.


    bei mir an der arbeitsstelle gibt es einen bäcker, der jeden mittwoch maisbrot verkauft und täglich gibts dort maisbrötchen. da habe ich glück!


    meine magenschmerzen sind manchmal total extrem. das ist dann auch ne richtige magenschleimhautentzündung. bin da schon nachts von wach geworden vor schmerzen. daher muss ich das auf jeden fall genauer untersuchen lassen. ich glaube schon fast, dass ich ein magengeschwür habe :-/


    mein arzt lässt jetzt noch mal 3 stuhlproben untersuchen wegen dem candida. er will das ergebnis der magenspiegelung abwarten und dann den candida behandeln, wenn nix anderes gefunden wird bzw. wenn die werte gestiegen sind. die letzten candida-werte wurden im oktober festgestellt, also kann es sein, dass der wert jetzt viel höher ist.


    ich werde gleich mal anrufen und den termin zur spiegelung machen, dann hab ich das bald hinter mir.


    lg tinka

    hallo zusammen

    @tinka:

    leider kann man das nicht so pauschal sagen, wie dein arzt meint, welche konzentration von candida normal ist oder nicht. auch wenn die richtwerte im normalbereich liegen, kann es trotzdem sein, dass der candida deine probleme verursacht. deswegen sage ich auch immer wieder, dass kein mensch statistisch kontrollierbar ist! an deiner stelle würde ich die stuhlprobe mal in das labor von herborn schicken. die adresse bekommst du via google. du brauchst die untersuchung nach dem "kyber-status". das kostet dich etwa 30€ und dauert eine woche. danach hast du eine komplette analyse, sowie einen therapievorschlag des labors. die haben wirklich ahnung davon und sind bundesweit führend mit den analysen von mykosen. beim schulmediziner werden meist nur die üblichen 0815-untersuchungen gemacht und das wars. leider sind diese sehr lückenhaft.


    mfg aus paderborn,


    dominik

    dominik

    mein arzt hat schon gesagt, dass meine beschwerden vom candida kommen können. er wartet jetzt nur noch die anderen untersuchungsergebnisse ab, da ihn meine starken magenprobleme beunruhigen.


    schönes wochenende! tinka

    Es war jetzt für mich ein langer Weg zu erkennen und zu akzeptieren, dass ich einen Reizdarm habe.


    Ich muss dazu sagen, dass meine Beschwerden nicht so schlimm sind wie die von einigen, die hier im Faden geschrieben haben.


    Seit zwei Jahren habe ich sehr häufig Durchall oder breiigen Stuhl - dann wieder Verstopfung und Bauchschmerzen.


    Die Beschwerden waren vor ca 1,5 Jahren zwar wesentlich schlimmer als sie es heute sind, allerdings ging es mir damals psychisch noch besser, weil ich immer noch gehofft habe, dass ich irgendwann ein Mittelchen finde, die das alles auf einen Schlag heilen könnte.


    Jetzt habe ich erkannt/ erkennen müssen, dass es dieses Mittelchen nicht gibt und dass ich jetzt mehr oder weniger alleine damit klar kommen kann. Und seltsamerweise geht es mir besser, seit ich das weiß/ akzeptiert habe. Ich habe den Eindruck, dass ich seitdem mein Leben wieder mehr in die Hand genommen habe und nicht nur darauf warte, dass ein Arzt mir hilft.


    Zunächst einmal habe ich jetzt damit angefangen ein Tagebuch zu führen, indem ich meine Beschwerden aufliste. Dazu schreibe ich, in welchen Situationen ich Streß hatte und was ich gegessen habe. Ich habe jetzt absichtlich ganz "normal" gegessen und auch einige Sachen zu mir genommen, von denen ich schon vorher geahnt habe, dass sie mir nicht bekommen. Ich mache das erst seit einer Woche und ich weiß jetzt schon definitiv drei Sachen, die ich nicht mehr essen/ trinken sollte. Bei mir sind das Sekt, Rotweinessig (im Salat) sowie roter Chilly.


    Auch habe ich herausgefunden, dass die Beschwerden an Tagen, an denen ich fast ausschließlich zu Hause bin, viel geringer/ weg sind (Ich weiß zwar noch nicht genau wie ich damit umgehen kann, weil ich schließlich nicht immer zu Hause sein kann, aber es ist jedenfalls wichtig diese Info zu haben).


    Ich kann wirklich nur jedem raten, auch ein solches Tagebuch zu führen. Es macht zwar etwas arbeit und es wird bestimmt auch eine Weile dauern, bis ich damit wirklich weiter komme, aber ich glaube, dass es sich auf jeden Fall lohnt.


    Des weiteren werde ich jetzt auch versuchen, Streß zu vermeiden. Klar, manchmal geht das nicht - aber teilweise macht man sich Streß schon selbst. Ich muss jetzt lernen "Nein" zu sagen, ohne dann ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Ich muss aufhören, mich ständig in irgendwelche Sachen reinzusteigern (vor allem Arbeitsthemen, die mir dann keine Ruhe lassen). Stattdessen sollte ich mehr entspannen und es mir gut gehen lassen.


    Ein wichtiger Punkt ist auch die Akzeptanz. Zu akzeptieren, was man hat und nicht mit dem Schicksal zu hadern. Zu wissen, dass man diese Probleme eben hat und versuchen bestmöglich damit klar zu kommen. Ich weiß zum Beispiel, dass ich in Stresssituationen vermutlich immer Probleme haben werde, z. B. wenn ich in den Urlaub fliege bekomme ich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit durchfall. Wenn ich diese Ereignisse aber auf solche Situationen eingrenzen kann, dann kann ich damit umgehen, weil ich dann z. B. Immodium Akut nehmen kann.


    Aber auch zu wissen, dass es eben vorkommen kann, dass man mal plötzlich eine Toilette braucht. Und sich dann davon nicht wieder runterziehen zu lassen, sondern dass eben als Teil des Lebens zu akzeptieren.


    Ich stehe erst ganz am Anfang, aber ich glaube fest daran, dass ich das in den Griff bekomme, so dass ich mein Leben nicht mehr von meinem Reizdarm bestimmen lassen werde.

    @blonde

    das sind wirklich sehr wahre einsichten, die von dir selbst bekommen hast. scheinbar hast du einen weg gefunden, wie du mit deinen beschwerden umgehen kannst. das ist auch für jeden einzelnen von uns wichtig, dies herauszufinden, da sonst das leben verflucht eingeengt sein wird.


    gerade die erkenntnis, dass der darm in ganz bestimmten situationen streikt, ist enorm wichtig, da man sich darauf einstellen kann. somit habe ich auch gelernt, in vielerlei situationen meine beschwerden einfach so hinzunehmen und nicht weiter darüber nachzudenken. nach einiger zeit bekommt man sie dann auch immer seltener, weil man ihnen keine aufmerksamkeit schenkt. das kann eine entscheidende rolle spielen und ist manchmal sogar einfach das beste.


    hast du dich schon einmal mit klassischer homöopathie beschäftigt? ich kann mir vorstellen, dass dir dort sehr geholfen werden kann. ich selber kann nur immer wieder sagen, dass sich durch die klassische homöopathie mein leben in den letzten 6 monaten radikal verändert hat. so gut wie es mir jetzt geht, ging es mir schon lange nicht mehr.


    mfg aus paderborn,


    dominik

    @ Dominik

    Ich habe noch keinen 100 %igen Weg gefunden mit den Beschwerden klar zukommen, aber ich denke, dass ich nahe dran bin. Ich will einfach nicht mehr mein Leben davon bestimmen lassen und ich hab gemerkt, dass es geht.


    Ich mache mir keine Illusionen: Es wird immer mal wieder beschissene Situationen geben, aber ich will mich einfach nicht mehr einschränken lassen. Weil die Einschränkung passiert nur zu 5 % in meinem Körper (Und das werd ich vermutlich auch nicht ganz ausschalten können/ Stichwort: Urlaubsflug) und zu 95 % im Kopf. Und für die 95 % muss man einen Weg finden - vor allem, weil sie die Beschwerden nur verstärken.


    Ich hab nämlich auch gemerkt, dass es viel besser ist, seit ich dem keine so große Bedeutung mehr beimesse. Und seit ich denken kann: "Ja mei, is halt so." Ich wehre mich nicht mehr so dagegen.


    Mit Homöopathie hab ich mich bislang nur sehr wenig beschäftigt. Ich hatte einmal damit zu tun, aber der Arzt war sehr Wischiwaschi, die Sachen, die er mir gegeben hat haben mir 0 geholfen, er hat mir nix erklärt etc. ... und ich bin dann auch wieder davon abgekommen.


    Aber hier hört man ja wirklich sehr viel gutes darüber, so dass ich mich wohl mal einlesen werden. Vielleicht lässt sich ja da noch etwas finden.


    Wie hast du, Dominik, zum Beispiel zu den richtigen "Medikamenten" (Nennt man das bei homöopathischen Mitteln auch so? Keine Ahnung) gefunden?


    Es freut mich zu hören, dass es dir jetzt so gut geht. Ich habe deine Leidensgeschichte auch immer ein bisschen mitverfolgt und es ist wirklich schön, dass du jetzt viel besser lebst.


    Kann es bei dir evtl. auch sein, dass die Besserung zum Teil mit der Akzeptanz eingetreten ist?


    Und noch eine abschliessende Frage:


    Was haltet ihr eigentlich von Schüssler Salzen?


    Lieben Gruß, Blonde

    Hallo Reykjavik !


    Ja , bei mir ist es " einfach " so . Natürlich kann bei dir auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegen . Hast du mal an dir beobachtet , wann der DF auftritt und was du da gegessen hast ?


    Lass dich doch einfach mal Testen auf Nahrungsmittelunverträglichkeit ! Vieleicht kann dir damit schon geholfen werden .


    Alles Gute !


    LG


    cindarella01

    hallo zusammen

    @blonde:

    das ist auch eine wichtige einsicht deinerseits. der kopf spielt am aller meisten eine entscheidende rolle beim RDS. je nach der situation, in der man sich im augenblick in seinem leben befindet, fühlt sich der darm mal wohler und mal weniger wohl. kommt es zu krisensituationen, oder hat man einen heftigen streit, der einem zu denken gibt, so eskaliert die sache nicht nur im kopf, sondern eben auch im darm. es ist eine spezielle art, wie sich unsere psyche ein ventil sucht, den nicht verdauten stress zu manifestieren. bei anderen menschen können das zum beispiel chronische kopfschmerzen sein, die pathologische nicht erklärbar sind und die kein arzt therapieren kann. bei uns ist es halt der darm. eigentlich ist RDS gar nicht mal so schlecht, denn personen, die eben nicht dieses ventil haben, fressen ärger und sorgen immer weiter in sich hinein, sodass möglicherweise daraus komplizierte psychische erkrankungen resultieren können. und diese sind keineswegs so vermeidbar, wie die beschwerden beim RDS. aber die psyche ist natürlich auch nicht alles. wie du ja schon selbst festgestellt hast, spielt die ernährung ebenso eine wichtige rolle. ich beispielsweise vertrage überhaupt keinen kaffee. wenn ich welchen trinke, so habe ich manchmal noch tagelang später ein echo davon im darm. und das ist bei mir noch bei einigen anderen lebensmitteln der fall.


    man muss ausprobieren und merken, was man nicht verträgt und das ganze dann einfach weglassen.


    die richtigen homöopathischen mittel habe ich durch eine kompetente beratung bei einer person gefunden, die sich mit homöopathie sehr gut auskennt. das ist sehr wichtig, denn von leuten, die eigentlich keine ahnung davon haben, kann man auch nichts erwarten.


    ich würde dir vorschlagen, dass du dir in deiner nähe einen klassischen homöopathen suchst. klassische homöopathie ist sehr mächtig und kann einem sehr vieles im leben wieder gut machen. ich weiß das mittlerweile einerseits aus meinen eigenen erfahrungen damit und andererseits, weil ich inzwischen selbst klassische homöopathie studiere.


    du wirst den richtigen therapeuten finden. habe nur geduld und telefonier die adressen in deiner stadt nach einander ab.

    @ alex:

    vielen dank! wie geht es dir im augenblick? ich hoffe auch gut soweit!

    @ reykjavik:

    du kannst da aber nichts pauschalisieren. RDS ist beim einen eher durch durchfall und beim anderen eher durch verstopfung geprägt. es gibt auch mischtypen, die beides im wechsel haben. von daher kann man das nicht verallgemeinern. außerdem solltest du immer erst eine körperliche untersuchung beim facharzt gemacht haben, bis du an RDS denken kannst. zuerst sollten alle organischen eventualitäten ausgeschlossen sein.

    @ slavica:

    wenn du mal wieder reinschaust, dann denk doch bitte daran, dich bei mir auf icq zu melden wegen der anamnese.


    mfg aus paderborn,


    dominik

    @ Dominik

    Gestern war schon wieder eine "typische Situation". Ich musste auf eine Beerdigung und es waren sehr viele Leute da. Dazu muss ich sagen, dass ich große Menschenaufläufe schon seit klein auf nicht leiden kann.


    Prompt saß ich in der Kirche hatte ich das Gefühl mir wäre übel und mein Bauch tat weh. Dann: Die vielen Leute (Beunruhigung), dann die Frage: "Wo ist hier ein Klo, wenn ich jetzt muss?" gefolgt von dem Gedanken wie peinlich es jetzt wäre, aus der vollen Kirche raus zu müssen.


    Und dann hab ich erst einmal versucht mich zu entspannnen. Ganz langsam ein- und ausatmen. Sich auf etwas anderes konzentrieren, die eigenen Beschwerden nicht so ernst nehmen ... Und siehe da: Nach ein paar Minuten war der Spuk vorbei.


    Ich habe halt nur gemerkt, dass ich JETZT was unternehmen muss. Ich habe das alles seit knappen zwei Jahren und ich merke, wie psychisch kaputt mich das bereits jetzt gemacht hat - und ich glaube, wenn das noch ein paar Jahre so weitergeht ist man irgendwann an einem Punkt angelangt, an dem man sich nicht mehr wirklich helfen kann.


    Ich werde mich in den nächsten Tagen mal um einen Homöpathen bemühen. Trotz meiner negativen Erfahrungen stehe ich dem ganzen positiv gegenüber, weil ich wirklich schon so viel Gutes gehört habe und mir auch die grundsätzliche Theorie logisch und nachvollziehbar erscheint.


    Auch möchte ich heute Nachmittag mit Sport anfangen. Keine leichte Entscheidung, ich konnte Sport schon von klein auf nicht leiden. :-D Aber ich glaube einfach, dass Sport so viel ändern kann und dass es dem Körper letztlich nur gut tut, wenn man so gesund wie möglich lebt. Leider sieht es momentan so aus, dass ich nur sehr wenig Bewegung habe (sitzende Tätigkeit, bislang 0 Sport) und ich glaube, dass tut meinem Darm auch nicht so gut. Und ich denke, wenn ich durch Sport auch ein regelmäßiges Hobby gefunden habe, hab ich nicht so viel Zeit um über meine Beschwerden nachzudenken.

    @All

    Eine grundsätzliche Frage.


    Wer hätte Interesse daran in Zusammenarbeit mit anderen eine Art "Handbuch" für RDS zusammenzustellen. Zwar finde ich diesen Faden schon sehr hilfreich, aber es macht doch Mühe sich durch die über 900 Beiträge durchzuwühlen.


    Ich stelle mir so etwas vor "Von Betroffenen für Betroffene" - natürlich könnte das ganze keinen medizinisch/ wissenschaftlichen Anspruch erheben.


    Aber ich habe an eine Gliederung gedacht, die bestimmte Punkte abdecken könnte/sollte - zum Beispiel: Was ist RDS?/ Mit welchen Problemen im Alltag sind RDS-Betroffene konfronitert/ Wie kann man mit diesen Problemen umgehen/ Welche Notfallhilfe gibt es etc etc. etc.


    Ich würde das ganze auch allein machen, aber ich fürchte, dass meine eigenen Erfahrungen nicht so aussagefähig sind, dass jemand was damit anfangen kann.

    @blonde

    na siehste, und wieder eine situation, in der du gemerkt hast, dass der kopf eine entscheidende rolle spielt. auf beerdigungen geht es mir auch generell nicht wirklich gut. alleine schon der gedanke, dass uns diese "letzte reise" allen mal bevorsteht.....aber lassen wir das besser!


    bei homöopathen ist es wirklich nicht einfach, einen zu finden, der wirklich ahnung von seiner materie hat und einem auch wirklich weiterhelfen kann. das muss ich zugeben! aber es ist dennoch nicht unmöglich. wichtig ist für dich in erster linie, dass du wirklich einen findest, der sich mit klassischer homöopathie auskennt. alles andere kannst du in deiner situation vergessen. wenn du einen guten gefunden hast, dass merkst du das an mehreren tatsachen. erstens sollte das erste gespräch mindestens 2 stunden dauern und er sollte dich fragen, was du in deinem bisherigen leben alles gemacht hast. des weiteren sollte er mindestens 2-3 tage brauchen, bis er dir ein mittel gibt. es erfordert nämlich wirklich viel arbeit und kenntnis, um ein mögliches konstitutionsmittel zu finden. anfangs solltest du mit ihm ständig im telefonischen kontakt stehen und über veränderungen nach der mitteleinnahme mit ihm sprechen. ob das mittel wirkt, wirst du in den ersten 5-7 tagen merken. anfangs sollten sich deine beschwerden verschlimmern. daran würde man erkennen, dass der "schlüssel zum schloß" passt und er dieses "aufgeschlossen" hat. das nennt man eine erstverschlimmerung und sie legt sich schnell von alleine wieder. ist diese hürde genommen, wirst du ganz schnell merken, dass es dir besser geht. und mit besser meine ich wirklich BESSER. allmählich wird ein gewisser rhythmus in die sache kommen. das heißt, dass du mal 2 wochen kaum oder gar keine beschwerden haben wirst, dann mal wieder ein paar tage beschwerden und dann wieder einige zeit ruhe. in diesem intervall solltest du dich dann einige male mit dem homöoßpathen treffen, da er einiges über deinen fortschritt notieren sollte, um ggf. die dosierung des mittels zu ändern. die erste dosis sollte aus circa 3 globuli (kügelchen) bestehen und danach dürfte erstmal gar nichts mehr kommen. die potenz sollte bei deinen beschwerden bei C200 anfangen und kann im späteren verlauf auf C1000 gesteigert werden. was das im einzelnen bedeutet, wird dir dein homöopath sicherlich erklären. für akutfälle, wenn es dir mal zwischendurch schlecht gehen sollte, wird er dir wahrscheinlich eine LM-potenz des gleichen mittels in flüssiger form geben. das kannst du dann immer nehmen, wenn es dir schlecht geht und wenn es sich um dein konstitutionsmittel handelt, wird es dir nach wenigen minuten sofort besser gehen. vorweg muss ich dir sagen, dass du einiges an geduld haben solltest. in der homöopathie geht nichts von heute auf morgen. die klassische homöopathie ist eine ganzheitliche form der humanmedizin und sie heilt alle bereiche der krankheit, sowohl seelisch, als auch körperlich. und dieser prozess wird einige zeit in anspruch nehmen. tariflich kann ich dir sagen, dass dich das erste gespräch nicht mehr als 120€ kosten sollte. zudem solltest du nicht sofort bar bezahlen müssen. sollte das der fall sein, dann suche dir einen anderen therapeuten. er sollte dir auch deutlich sagen, dass er dir kein heilversprechen geben kann. die weiteren einzelsitzungen sollten nicht teurer als 30€ sein, wobei die verabreichten mittel alle im preis enthalten sein müssen. die dosen sollten dir auch nicht als ganze fläschchen gegeben werden, sondern in portionsbeuteln. merken kannst du dir auch, dass du niemals wirklich viel an medizin bekommen wirst. es sind immer sehr wenige globuli, die auch völlig ausreichend sein werden. du wirst nicht jeden tag medizin nehmen müssen. sollte das der fall sein, dann wechsle bitte auch den therapeuten. die telefonischen gespräche mit ihm sollten immer möglich sein und dich nichts kosten (außer üblich telefongebühren natürlich). so, das war erstmal das wichtigste.


    mit dem sammelwerk ist das eine gute idee von dir. ich würde dabei selbstverständlich auch mitwirken. wie hast du dir das denn vorgestellt? willst du das dann nachher im internet veröffentlichen? das wäre meiner meinung nach sehr fair gegenüber denjenigen da draußen, denen es ähnlich wie uns geht und die noch keinen weg gefunden haben. ich hätte auch gute kontakte zu einem buchverlag, da ich selbst im vergangenen jahr ein buch veröffentlicht habe.


    mfg aus paderborn,


    dominik